Günter von Lonski Elend

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Inhaltsangabe zu „Elend“ von Günter von Lonski

Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger hat ihr Burn-out überwunden und kehrt zur Mordkommission Hannover zurück. Man will sie nicht einbinden, aber beschäftigen, und betraut sie mit dem Fall einer Dreiundachtzigjährigen, die in einer Seniorenresidenz auf unnatürliche Weise gestorben ist – behauptet ihre Tochter. Kalenberger ermittelt eher lustlos, mit dem Fall ist keine Anerkennung zu gewinnen. Dann stirbt ein alter Mann in derselben Residenz genauso überraschend. Kalenberger forscht in seiner Vergangenheit. Sein Hobby waren Intarsienarbeiten aus Knochen – menschlichen Knochen. Zwei Pfleger des Stifts sind spurlos verschwunden, der Standard-Bestatter vergibt Grabstätten in Untermiete und ein amtlich bestellter Betreuer vermittelt das Erbe der Senioren an eine dubiose Stiftung. Doch das ist erst der Anfang in Kalenbergers unübersichtlicher Ermittlungsarbeit. Wenn’s ums große Geld geht, scheint selbst Mord ein akzeptiertes Argument zu sein. Kaltblütig, selbstherrlich, arrogant. Doch Kalenberger hält dagegen …

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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  • Leserunde zu "Elend" von Günter von Lonski

    Elend
    Lonski

    Lonski

    Günter von Lonski                                                                         »Elend!« 3. Hannover-Krimi mit Marike Kalenberger Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger hat ihr Burnout überwunden und kehrt zur Mordkommission Hannover zurück. Man will sie nicht einbinden, aber beschäftigen, und betraut sie mit dem Fall einer Dreiundachtzigjährigen, die in einer Seniorenresidenz auf unnatürliche Weise gestorben ist – behauptet ihre Tochter. Kalenberger ermittelt eher lustlos, mit dem Fall ist keine Anerkennung zu gewinnen. Dann stirbt ein alter Mann in derselben Residenz genau so überraschend. Kalenberger forscht in seiner Vergangenheit. Sein Hobby waren Intarsienarbeiten aus Knochen – menschlichen Knochen. Zwei Pfleger des Stifts sind spurlos verschwunden, der Standard-Bestatter vergibt Grabstätten in Untermiete und ein amtlich bestellter Betreuer vermittelt das Erbe der Senioren an eine dubiose Stiftung. Doch das ist erst der Anfang in Kalenbergers unübersichtlicher Ermittlungsarbeit. Wenn’s ums große Geld geht, scheint selbst Mord ein akzeptiertes Argument zu sein. Kaltblütig, selbstherrlich, arrogant. Doch Kalenberger hält dagegen … Das Buch hat am 24.09. seine Premierenlesung bei Lehmanns in Hannover!

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  • Elend

    Elend
    Blaustern

    Blaustern

    22. November 2013 um 22:48

    In einer Seniorenresidenz in Hannover verstirbt eine dreiundachtzigjährige Dame, was an sich nichts Ungewöhnliches ist. Doch ihre Tochter ist der Meinung, dass es sich bei diesem Tod nicht um einen natürlichen handelt, sondern dass sie ermordet wurde. Sie meldet den Fall der Polizei. Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger, die gerade nach einem Burn-Out den Dienst wieder angetreten hat, wird mit diesem Fall betraut, da ihr Chef hier keinen großen Aufwand vermutet. Doch dann stirbt ein weiterer Bewohner der Seniorenresidenz und zwei junge Pfleger verschwinden spurlos. Marike Kalenberger bearbeitet mit ihrem Kollegen Obanczek den Fall und schleust zusätzlich ihre Lebensgefährtin Adél in die Residenz. Erste Zusammenhänge lassen erkennen, dass jemand mit dem Tod alter Menschen Geschäfte macht. Der gesetzliche Betreuer, der Bestatter oder gar die Direktorin der Seniorenresidenz? „Elend“ ist bereits der dritte Fall mit der Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger. Um einen besseren Blick in das Privatleben der Protagonisten zu erhalten, wäre es von Vorteil, die Vorgänger zu lesen, da hier die Rückblicke fehlen. Die Protagonisten mit ihren Charaktereigenschaften werden aber gut dargestellt, sodass man sich ein gutes Bild der Personen machen kann. Marike Kalenberger ist noch etwas zerbrechlich durch ihren Burn-Out, aber durchaus sympathisch. Der Schreibstil besteht aus kurzen präzisen Sätzen, und der Autor verzichtet auf detaillierte Beschreibungen. Das passt recht gut zu dem Fall, und so kann man seine eigene Phantasie auch etwas ankurbeln. Die Dialoge zwischen Marike Kalenberger und Obanczek sind einfach einfach herrlich und sorgen für lustige Unterhaltung. Die beiden sind schon ein tolles Team. Das Nachwort, indem es um die Betreuung der pflegebedürftigen Personen geht, ist sehr interessant und treffend.

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  • spannender Hannover-Krimi

    Elend
    tweedledee

    tweedledee

    In einer Seniorenresidenz in Hannover stirbt eine hochbetagte Frau, an sich nichts Ungewöhnliches. Doch die Tochter glaubt nicht an einen natürlichen Tod ihrer Mutter und wendet sich an die Polizei. Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger übernimmt zusammen mit Kollege Obanczek dem Fall. Der Besuch in der Seniorenresidenz ergibt keine Anhaltspunkte, doch als wieder unerwartet ein Bewohner stirbt und eine Pflegerin verschwindet, laufen die Ermittlungen an. Dabei ergeben sich Zusammenhänge, die auf ein Verbrechen schließen lassen. Bei der Lektüre fiel mit sofort der ungewöhnliche Schreibstil auf. Kurze Sätze, prägnant und schnörkellos, wenig detaillierte Beschreibungen. Eigentlich normalerweise nicht unbedingt mein Fall, ich habe mich aber schnell dran gewöhnt und eingelesen. Zudem passt der Stil hier sehr gut zur Story. Da es schon der dritte Fall für Marike Kalenberger ist, verzichtet der Autor auf Beschreibungen der Personen, ihrer Vergangenheit und ihrer privaten Situation. Da ich die Vorgänger nicht gelesen habe hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten mir die Protagonisten vorzustellen. Für Quereinsteiger ist es nicht ganz einfach, ein Gefühl für die Protagonisten zu bekommen. Marike Kalenberger kommt etwas spröde, aber sympathisch rüber. Sie bildet mit ihrem Kollegen Obancek ein tolles Team. Ihren Burn-Out scheint sie noch nicht ganz überwunden zu haben, man merkt dass ihr die Arbeit noch sehr zu schaffen macht. Privat lässt sie sich gerade auf eine neue Beziehung ein, die ihr gut tut und Halt gibt. Die Handlung ist fesselnd und spannend, das Thema mit gewaltsamem Tod im Pflegeheim und dem geltenden Betreuungsrecht brisant. Der Autor überraschte mich hier mit zwei ganz ungewöhnlichen Ideen, was das Verschwinden einer Leiche bzw. die "Verwertung" derselben angeht. Sehr fantasievoll und trotzdem nicht zu abwegig. Das Privatleben Marikes spielt auch eine Rolle, sie geht ein großes Risiko ein, als sie ihre Freundin Adél in die Ermittlungen involviert. Da ich schon häufig in Hannover war, haben mir die Schauplätze gut gefallen, man hat als Leser ein Bild vor Augen und kann den Weg nachvollziehen. Fazit: Ein spannender Hannover-Krimi und einer ungewöhnlichen Protagonistin, der mir insgesamt gut gefallen hat. Hier wäre zu empfehlen, unbedingt die ersten beiden Teile zu lesen um die Figuren besser kennenzulernen.

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    • 2
  • Elend

    Elend
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. November 2013 um 20:07

    Marike Kalenberger tritt nach ihrem Burn-out den Dienst in der Mordkommission Hannover wieder an. Die Kollegen begrüßen sie herzlich, doch der Vorgesetzte teilt sie nicht für den aktuellen Fall ein, sondern für einen "Schonjob". Eine Angehörige glaubt bei dem Tod ihrer Mutter in einer Seniorenresidenz ist nicht alles mit rechten Dingen zugegangen. Tod im Altersheim ist ja nun wirklich nichts Besonders! Die Kriminalhauptkommissarin ermittelt ohne großen Elan, befragt Personal in der Residenz und hört sich die Version der Tochter an. Alles ist scheinbar normal. Es bleibt nicht bei einer Toten, zwei junge Mitarbeiter des Altenheims sind verschwunden, ein dubioser Rechtspfleger und eine zwielichtige Stiftung, bringen Marike dazu sich in diesen Fall zu verbeißen. Ihre Lebensgefährtin Adél schleust sie als Spitzel in das Altersheim, das führt zu Komplikationen. Macht jemand Geschäfte mit dem Tod alter Menschen? Mir gefiel das Buch gleich von Anfang an, es ist schnörckellos und direkt. Kalenberger und ihr Kollege Obancek bilden ein Team bei dem man gern dabei wäre. Die Dialoge der beiden bringen dem Leser zum schmunzeln. Die Beziehung von Marike mit Adél wird ebenfalls beleuchtet. Kann man einer ehemals Süchtigen trauen, welche Probleme tauchen nach dem Entzug auf usw., und wie sieht es in Deutschland mit der Pflege aus, garantiert eine Residenz eine altersgerechte würdige Unterbringung? Diese Fragen bringen dem Leser zum Nachdenken und sind in eine spannende Handlung verpackt. Ein regional Krimi bei dem man die Orte wiederfindet und der sehr gute Unterhaltung verspricht und hält.

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  • Mord im Pflegeheim?

    Elend
    Saphir610

    Saphir610

    27. October 2013 um 22:59

    ine dreiundachtzigjährige verstirbt in einer Seniorenresidenz in Hannover. An sich nichts ungewöhnliches, doch die Tochter der Verstorbenen sieht das anders und bringt den Fall zur Anzeige. Die gerade nach einem Burn-out wieder zur Mordkommission zurück gekehrte Marike Kalenberger wird mit dem Fall betraut. Als dann ein weiterer Bewohner der Residenz verstirbt und auch  noch zwei Pfleger der Einrichtung spurlos verschwinden wird es interessant. Spuren führen zu einem amtlich bestellten Betreuer, zu einem Bestatter, alles sehr unübersichtlich und bis zu einem gewissen Punkt für die Ermittler nicht befriedigend. Dazu kommt noch ein interessantes Privatleben von Marike Kalenberger. Elend ist mein erstes Buch von dem Autoren und um mir Marike Kalenberger besser vorstellen zu können, und ein wenig von ihrer Vorgeschichte zu wissen wäre das Lesen der Vorgängerbücher sicher nicht verkehrt gewesen. Der Schreibstil ist prägnant, ohne irgendwelche überflüssige Beschreibungen, wo für den Leser Raum für die eigene Vorstellungskraft bleibt. Die Dialoge, gerade zwischen Marike Kalenberger und ihrem Kollegen sind einfach nur toll und zeigen ein gutes kollegiales Verhältnis und viel Schreibkunst und -witz vom Autoren. Dazu wurde mit dem Tod in einer sog. Seniorenresidenz ein heikles und wichtiges Thema gewählt, das so viele Leute betrifft. Mit den Hobbyarbeiten des einen Verstorbenen wurde auch noch eine makabere Note hinzugefügt. Da fehlt mir vielleicht noch die weitere Aufklärung, aber das ist in dieser Geschichte nicht mehr möglich. Das Cover finde ich sehr gut gewählt. Der Titel Elend zeigt etwas von der Situation von pflegebedürftigen, mit dem passenden Bild in den richtigen Farben, dazu die Einarbeitung des Wortteils End. Auch das Nachwort zum Problem des Betreuungsrechts für pflegebedürftige Menschen hat mir gut gefallen und zeigt die heutige, nicht befriedigende Situation. Da ich selber in der Nähe von Hannover lebe hat mir der Handlungsort natürlich gut gefallen, da stellt man als Leser schon eine andere Verbindung zum Buch her. Ich denke, auch die anderen Krimis des Autoren, die in Hannover und auch im Weserbergland spielen, werde ich mit der Zeit lesen. Ein etwas anderer Schreibstil und damit auch mal ein anderer Lesegenuss. Schön, wenn es doch noch Abwechslung im großen Angebot von Krimis gibt!

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  • Ein Hannover-Krimi mit aktuellen Themen

    Elend
    Cloodia

    Cloodia

    27. October 2013 um 20:16

    Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger steigt nach einem Bourn-Out wieder in ihren Beruf ein und wird zunächst mit einem scheinbar unspektakulärem Fall betraut: Eine betagte Dame ist in einer Seniorenresidenz verstorben und ihre Tochter vermutet hier einen Mord. Wenig später verstirbt ein weiterer Bewohner der Residenz und Kalenberger stößt auf erste Zusammenhänge. Die Ermittlungen konfrontrieren Kalenberger mit zahlreichen Fragen: Trägt die Direktorin der Seniorenresidenz eine Verantwortung bezüglich der Todesfälle? Welche Rolle spielt der Bestatter und profitiert der gesetzliche Betreuer am Tod der Senioren? Der Einstieg in das Buch gelingt problemlos, wobei man, sofern der Autor dem Leser zuvor unbekannt war, sich zunächst an den Schreibstil gewöhnen muss. Kurze, knappe Sätze dominieren, Detailbeschreibungen bleiben aus. Es gelingt dem Autor aber trotzdem, die einzelnen Protagonisten und deren Charaktereigenschaften ausreichend darzustellen. Insbesondere die Beziehungen der Protagonisten zueinander werden anschaulich beschrieben. Herausragend sind so einige humorvolle Dialoge, die den Leser zum Schmunzeln und Lachen bewegen. Begeistert hat mich die eine und andere ungewöhnliche, aber doch realistische Idee des Autors in Bezug auf die Morde. Zudem bringt die Aneinanderkettung der Ereignisse ein gutes Tempo mit sich und lässt keine Langeweile beim Lesen aufkommen. Für den Leser völlig unerwartete neue Erkenntnisse, Verstrickungen und Ereignisse tragen zu gelungenen Spannungsbögen bei. Neben den Ermittlungen von Kalenberger greift der Autor auch gesellschaftliche Themen wie Homosexualität, soziale Netzwerke, Suchtmittelabhängigkeit, Altern/Betreuungsrecht und wie bereits erwähnt, Bourn-Out, auf. Leser, die aus dem Raum Hannover stammen, werden bei diesem Krimi auch den einen oder anderen bekannten Ort wiederfinden. Krimiliebhabern, die weder komplizierte Sachverhalte noch blutige oder grausame Szenarien benötigen, kann ich dieses Buch guten Gewissens empfehlen. Ich rate jedoch an, mit dem ersten Teil der Reihe zu beginnen. Sofern “Elend“ das erste Buch ist, welches man aus dieser Kriminalreihe liest, fehlt es meiner Ansicht nach an Rückblicken. An mehreren Stellen wünscht man sich Informationen über die Vergangenheit der Protagonisten und deren Privatleben. Auch ist am Ende des Buches zwar der Fall gelöst, doch bleiben für den Leser trotzdem noch Fragen offen. 

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