Günther Fischer Lexikon berühmter Popsongs

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Inhaltsangabe zu „Lexikon berühmter Popsongs“ von Günther Fischer

Wer kennt das nicht? Eine Zeile aus einem alten Song taucht plötzlich auf und erinnert uns an vergangene Zeiten. Und schon summt man den Refrain vor sich hin – meistens ohne zu wissen, aus welchem Lied die Zeile stammt und wer es gesungen hat. Dieses Lexikon füllt auf unterhaltsame Weise solche Wissenslücken. Es erzählt Geschichten, Anekdoten und Wissenswertes über zweihundert berühmte Songs und ihre Interpreten. Ein inspirierender Streifzug durch die populäre Musik – von »All my love« bis »Yesterday«. »Ein wunderbares Lesebuch, in dem man blättert und hängen bleibt.« Süddeutsche Zeitung

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  • Rezension zu "Lexikon berühmter Popsongs" von Günther Fischer

    Lexikon berühmter Popsongs

    metalmel

    13. November 2007 um 23:56

    Plötzlich sind sie da – Zeilen aus Liedern. Sie schleichen sich in mein Gehirn und drehen dort unaufhörlich ihre Kreise. Wieder und wieder, in einer Art Endlosschleife. Manchmal weiß ich nicht, wo sie herkommen, manchmal wache ich schon mit einem Ohrwurm auf und frage mich, wie er wohl in meinen Kopf kam und manchmal ist es wie verhext, dann weiß ich nicht weiter und bin dazu gezwungen, eine mir unendlich lang erscheinende Zeit scheinbar unaufhörlich drei Worte aus einem Lied zu wiederholen, von dem ich nicht einmal den Titel weiß. Doch dafür gibt es nun Abhilfe: Das Lexikon berühmter Popsongs. Es widmet sich über 200 Liedern und deren berühmtesten Zeilen. Dazu gibt es allerlei Anekdoten, Fakten und Kuriositäten zu lesen. Das ist zuweilen recht unterhaltsam. Manche Dinge stimmen mit Sicherheit nicht, so bin ich mir zum Beispiel ziemlich sicher, dass Madonna im Video zu „Like a Virgin“ keine Schulmädchenuniform trägt (war das nicht Britney Spears 15 Jahre später?). Ich habe dieses Video hunderte von Malen gesehen und ich weiß, dass sie darin ein Brautkleid mit Schleier trägt und in einem zerrissenen schwarzen Outfit und blauen Glanzleggings auf einer Gondel in Venedig herumturnt. Tolle Zeit, die 1980er! Da konnte man noch rumlaufen wie man wollte... Beim Blättern stolpere ich über eines der wohl schönsten Lieder auf dieser Erde: „Sittin' on the Dock of the Bay“ von Otis Redding. Sofort kommen mir Gedanken ans Meer und seine Wellen, an das süße Nichtstun, Sonne und Sand. Einfach mal Gehirnferien. Das sind so schöne Erinnerungen, das möchte ich auch gerne mal wieder haben. Oder ganz trostlose Zeilen, wenn einem die eigene Sterblichkeit bewusst wird und sie sich für immer ins Hirn brennt: „No matter how I struggle and strive, I’ll never get out of this world alive.“ Kurz nachdem Hank Williams diesen Song veröffentlicht findet man ihn tot auf der Rückbank eines Cadillacs. Er ist noch keine 30 Jahre alt. Schön auch „They ain’t makin’ Jews like Jesus anymore“ von Kinky Friedman. Hierzulande ist er vielleicht eher noch als Krimiautor bekannt. Er macht sich philosophisch wertvolle Gedanken über, nun ja, Dinge wie diese eben: „Eine der wenigen Gemeinsamkeiten von Cowboys und Juden ist, dass sie im Haus Hüte tragen und dem einen gewissen Grad von Bedeutung beimessen. Hank Williams trug seinen Hut im Haus. Davy Crockett ebenfalls. Ein Freund von mir, Bob McLane, der früher Vorsitzender des ‚Schwule-Texaner-für-Bush-Komittees’ war, erzählte mir, dass George Bush immer den Hut abnahm, wenn er irgendwo reinkam. Das ist ein weiterer guter Grund, im Haus einen Hut zu tragen.“ Natürlich finden sich auch allerlei scheußliche Liederzeilen im Buch, von Songs, die zumindest ich nie, nie, nie im Ohr haben möchte. „Wonderwall“ von Oasis zum Beispiel oder „I shot the Sheriff“ von Bob Marley (den ich sonst schon großartig finde). Wobei mir gerade einfällt, dass ich 1988 mit einer Freundin zwei Wochen auf Korsika urlaubte und sie die ganzen 14 Tage eines der vielen scheußlichsten Lieder die je komponiert wurden im Ohr hatte: „My Bed is too Big“ von Blue System. Natürlich geschrieben vom Shakespeare der seichten Unterhaltung für überlebende Gehirnspender, Dieter Bohlen. Sie war ganz nah dran am Nervenzusammenbruch damals.

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