Günther Klößinger Schnee von gestern ...und vorgestern

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Inhaltsangabe zu „Schnee von gestern ...und vorgestern“ von Günther Klößinger

Eine zerbrochene Familie - drei Verbrechen. Der Vater der Familie Prancock, britischer Kommissar, findet während seines Urlaubs im Gästesafe eine Nachricht: „To Mr. P. Help me!“ War wirklich er gemeint? Und wenn ja, braucht wirklich jemand Hilfe? Währenddessen recherchiert Ex-Frau Else für die Lokalzeitung über Verbrechen der Vergangenheit. Dabei entdeckt sie das 30 Jahre alte Foto einer skelettierten Leiche, welches Rätsel aufwirft, die bis in die Gegenwart reichen. Und Tochter Jasmin bekommt einen erschreckenden Anruf: „Sie bringen mich um. Komm schnell!“ Schafft sie es, ihrer Freundin rechtzeitig zu Hilfe zu eilen? Mysteriöse Nachrichten, dubiose Spuren, vertuschte Verschwörungen und unerwartete Hindernisse bei den Ermittlungen halten die Familie gehörig auf Trab. Letztlich müssen die drei sich gemeinsam bewähren, denn sie geraten zunehmend in ein Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod.

Krimi mit sehr aktuellen Ereignissen, die einen atemlos zurücklassen.

— Lucciola
Lucciola

Ein interessanter Krimi mit unerwarteten Wendungen, humorvollen Schreibstil mit politisch aktuellen Themen.

— Vannii
Vannii

Konnte mich leider nicht überzeugen

— lenisvea
lenisvea

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  • Ein Krimi mit Bezug zu sehr aktuellen Ereignissen

    Schnee von gestern ...und vorgestern
    Lucciola

    Lucciola

    20. March 2017 um 17:04

    Lustigerweise ist "Schnee von gestern ... und vorgestern" der zweite Teil einer Reihe. Der erste Teil wird demnächst erscheinen. Dennoch hat man keinerlei Probleme, in das Buch hineinzufinden!Der Schreibstil ist sehr humorvoll und zur gleichen Zeit detailliert. Der Autor legt sehr viel Wert auf die kleinen Details, die einem im eigenen Leben vielleicht gar nicht auffallen würden. Doch gerade das macht das Lesevergnügen hier auch aus - denn der Autor schafft es gleichzeitig, trotz der großen Detailliebe - die Spannung immer aufrecht zu erhalten. Ich muss zugeben, das Buch war für mich keine "schnelle Nummer". Kein Buch, das ich angefangen und sofort zu Ende gelesen habe. Ich hatte gesundheitliche Probleme und wollte in dieser Zeit oft etwas leichtere Kost lesen, demnach hat mich das Buch jetzt über Monate begleitet. Immer wieder habe ich darin gelesen, wenn mir danach war. Und immer wieder habe ich - trotz längerer Pausen - problemlos in die Welt der Familie Prancock zurückgefunden. Das Buch ist lang und durch die vielen Handlungsstränge sehr komplex, die Handlung ist geradezu erschreckend aktuell - obwohl das Buch schon vor längerer Zeit geschrieben wurde - und genau all das macht das Buch zu etwas so Besonderem. Wir haben hier einfach alles. Ausländer, Flüchtlinge, Geheimdienste, Nazi-Vergangenheit, Anschläge auf Flüchtlinge oder auf Menschen, die ihnen helfen. Das alles kann man problemlos in die heutige Zeit versetzen...An der Geschichte selbst habe ich somit absolut nichts zu bemängeln! Ein herausragend erzählter Krimi mit einer wirklich außergewöhnlichen Schreibart und Geschichte. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch - jedoch nicht an der Story selbst. Das Taschenbuch ist deutlich größer als die normal üblichen Bücher. Dadurch ist es sehr schwer, die Seiten sind breiter, die Ränder schmäler und der Zeilenabstand geringer. Das macht es leider manchmal schwierig, über einen längeren Zeitraum zu lesen. Vielleicht ist hier die ebook-Variante doch die bessere Wahl. Außerdem sind die Kapitel wirklich sehr, sehr, sehr lang. Ich mag es gerne, ein Kapitel zu Ende zu lesen, bevor ich das Buch weglege, um zum Beispiel schlafen zu gehen. Das ist hier so gut wie unmöglich, was ich etwas schade finde. Das wars aber auch schon mit den Negativpunkten: Mit einem anderen Layout bzw. einer anderen Größe und etwas kürzeren Kapiteln wäre das Buch in meinen Augen perfekt! fazitDer absolut perfekte Mix aus Witz, Spannung, Humor, Geschichte und Aktualität! Ich kann "Schnee von gestern ... und vorgestern" von Günther Klößinger jedem ans Herz legen, der seinen Spaß an Krimis und aktuellen Geschehnissen hat. Vielen, vielen lieben Dank, Günther, für das Rezensionsexemplar, an dem ich sehr viel Freude hatte! Und jetzt freue ich mich auf "Blüten aus Babylon!"http://lucciola-test.blogspot.de/2016/06/books-gunther-kloinger-schnee-von.html

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  • Auftakt zu einer Krimireihe der ganz besonderen Art

    Schnee von gestern ...und vorgestern
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    14. October 2016 um 16:09

    Eine derartig lange Lesezeit hatte ich in den letzten Jahren bei keinem Buch. Zusammengerechnet habe ich fast 17 Stunden mit diesem packenden und fesselnden mit über 600 Seiten in der Printversion (Amazon) angegeben Krimi verbracht. Durch die verschiedenen Handlungsstränge mit vielen agierenden Personen muss man sich beim Lesen sehr konzentrieren. Dieses Buch eignet sich nicht zum einfach mal eben weglesen, sondern bedarf entschieden größerer Aufmerksamkeit. Nicht umsonst hat der Autor auch nach dem Vorwort und einem Ortstermin die wichtigsten Handlungsträger aufgelistet, so dass man sie schon im Vorfeld etwas kennenlernt.   Die einzelnen Stränge reichen in der Vergangenheit bis zu Kriegsverbrechen in Nazi-Deutschland über einen 30 Jahre zurückliegenden Mord und wieder retour in die Gegenwart. Hier konzentriert sich das Geschehen auf eine deutsche Kleinstadt sowie deren Umgebung. Eine Jugendband mit ihren Freunden, Asylanten, eine gemeinnützige Organisation, der Bürgermeister, eine illegale Einwanderin, Neo-Nazis sowie die für die Lokalzeitung recherchierende Else und die Privatdetektivin Penny geben sich hier szenenmäßig die Klinke in die Hand. Ein Überfall auf Jeannie und ihren Hof ist nur die erste Handlungsspitze. Politisches Kalkül und Gier spielen vielleicht nicht die erste Geige, dafür jedoch eine große Rolle. Verschwörungen und Deutschtümelei ziehen sich von besagter Vergangenheit bis ins hier und jetzt.   Ein weiterer Handlungsstrang spielt in Frankreich, wo Geheimdienste mit allen Mitteln verhindern wollen, dass ein vor Jahren gescheiterter Atomversuch auf dem Mururoa-Atoll, der viele militärische und zivile Opfer gefordert hat, ans Licht gelangt. Natürlich wurde das Ganze vertuscht und alle Leute, die tiefer graben wollten oder auch nur den Anschein erweckten, etwas zu wissen, eliminiert. Fox und Ilka stechen hier ungewollt mitten in ein Hornissennest, dabei wollten sie doch nur Urlaub machen. Ilka zieht zudem zwei junge Leute ungewollt mit hinein. Welche Rollen spielen die Departements C und F, ein von Mönchen geleitetes Hospital und ganz besonders die undurchsichtige Äbtissin der »Schwestern der heiligen Berge«, die absolut nicht der gängigen Vorstellung einer Nonne entspricht?   Dieses Buch ist zwar als Kriminalroman deklariert, liest sich in großen Teilen jedoch wie ein Agententhriller. Aber auch die Gefühle und der Humor kommen nicht zu kurz. Den im Buch öfter auftauchenden Romanhelden Garry Button, erkennen bestimmt viele von uns. Sowohl Prancock als auch sein Kollege Steffens lesen die Hefte. Als Teenager habe ich das ebenfalls getan.   Nicht nur ein oder zwei, sondern viele der zahlreichen Protagonisten sind mir ausgesprochen sympathisch – vollkommen unabhängig vom Geschlecht, Alter, Beruf oder der Glaubensrichtung. Auch die weniger sympathischen Handlungsträger kommen in diesem Buch nicht zu kurz. In den Szenenwechseln erscheinen sie immer wieder aufs Neue.   Zuweilen fragt man sich, was die unrühmliche deutsche Vergangenheit mit der Vertuschung des fehlgeschlagenen Atomtests auf dem Mururoa-Atoll zu tun hat, doch auch hier gibt es eine bestimmte Person als gemeinsamen Nenner. Der fulminante Showdown findet auf einem alten Gehöft statt und zu Beginn sieht es so aus, als käme keiner der Partyteilnehmer mit dem Leben davon.   Die bis zum Schluss stattfindenden häufigen Szenenwechsel ließen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen, sondern hielten die Spannung beständig auf einem hohen Level. Der Autor hat es zudem wunderbar verstanden, durch eine sehr plastische und bildhafte Sprache verbunden mit flapsigen Sprüchen und Vergleichen unter anderem aus dem PC-Bereich das Buch trotz der zahlreichen Verbrechen nicht zu hart erscheinen zu lassen. Mehrfach musste ich nicht nur schmunzeln, sondern teilweise herzhaft lachen.

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  • Trotz langer Kapitel wird man durch unerwartete Handlungen und politisch aktuellen Themen überzeugt.

    Schnee von gestern ...und vorgestern
    Vannii

    Vannii

    13. February 2016 um 21:47

    Klappentext: Eine zerbrochene Familie - drei Verbrechen. Der Vater der Familie Prancock, britischer Kommissar, findet während seines Urlaubs im Gästesafe eine Nachricht: „To Mr. P. Help me!“ War wirklich er gemeint? Und wenn ja, braucht wirklich jemand Hilfe? Währenddessen recherchiert Ex-Frau Else für die Lokalzeitung über Verbrechen der Vergangenheit. Dabei entdeckt sie das 30 Jahre alte Foto einer skelettierten Leiche, welches Rätsel aufwirft, die bis in die Gegenwart reichen. Und Tochter Jasmin bekommt einen erschreckenden Anruf: „Sie bringen mich um. Komm schnell!“ Schafft sie es, ihrer Freundin rechtzeitig zu Hilfe zu eilen? Mysteriöse Nachrichten, dubiose Spuren, vertuschte Verschwörungen und unerwartete Hindernisse bei den Ermittlungen halten die Familie gehörig auf Trab. Letztlich müssen die drei sich gemeinsam bewähren, denn sie geraten zunehmend in ein Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod. Meinung: Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass das Buch eine Seltenheit in meinem Bücherregal darstellt. Nicht zwingend wegen der Geschichte, dem Cover oder den Charakteren - sondern wegen dem Schreibstil - um genau zu sein: der Erzählperspektive. In den meisten Büchern wird aus der Sicht eines einzelnen Protagonisten geschrieben, weshalb man oftmals nur in seine Gefühls- bzw. Gedankenwelt abtauchen kann. Dieses Buch hat der Autor aus der Sicht des allwissenden bzw. auktorialen Erzählers geschrieben, was bei einem Krimi dieser Art ziemlich gut ankommt - wenn nicht sogar von Nöten ist. Die Geschichte wird aus Sicht vieler verschiedener Personen geschildert, wobei das Augenmerk immer auf den 3 'Haupthandlungsträngen' liegt. Durch die Erzählperspektive konnte man zwar keine engere Bindung zu den Charakteren aufbauen, was mich aber nicht sonderlich gestört hat. Der Schreibstil gefiel mir an sich ganz gut, wobei ich auch einige Male leicht schmunzeln musste. Manchmal habe ich es als relativ unrealistisch empfunden, wenn es plötzlich zur Rettung in letzter Minute kam. Am Ende des Buches ist man wirklich erstaunt, wie alles miteinander zusammenhängt und das Taten aus der Vergangenheit noch in der Gegenwart Einfluss haben können. Mit der Auflösung der Fälle, welche alle ein großes ganzes gebildet haben, hatte ich nicht gerechnet, weshalb es bis zum Schluss spannend blieb. Die Kapitel waren mir allerdings dann doch etwas zu lang, was daran lag, dass der Autor als Kapitel die einzelnen Tage verwendet hat, in denen die Geschichte spielt. Trotz das der Autor die Rohfassung des Buches schon vor ca. 10 Jahren geschrieben hatte, bin ich erstaunt, wie aktuell die Themen, wie z.B. Flüchtlinge in der heutigen Zeit sind/wieder sind. Cover: Das Cover finde ich ganz in Ordnung, aber nicht sonderlich spektakulär. Allerdings gefällt es mir, dass das Cover nicht einfach so ausgewählt wurde, sondern auch eine Verbindung zu der Geschichte hat.  Fazit: Ein interessanter Krimi mit unerwarteten Wendungen, humorvollen Schreibstil mit politisch aktuellen Themen. Wer über längere Kapitel hinwegsehen kann und Lust hat, ein bisschen zu rätseln, der ist hier genau richtig. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Vielen Dank an Günther Klößinger für die Bereistellung dieses Rezensionsexemplares.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Schnee von gestern ...und vorgestern
    loralee

    loralee

    08. February 2016 um 06:21

    Krimi oder Thriller, womit haben wir es hier zu tun? „Schnee von gestern… und vorgestern“ ist Krimi UND Thriller mit einem Sahnehäubchen Historie und einer Prise Humor. So komplex sich das Genremix für diesen Roman gestaltet, so komplex ist auch die Handlung, denn Günther Klößinger schafft es, auf natürliche Art die Brücke von der heutigen Zeit in die dunkle Nazivergangenheit Deutschlands zu schlagen. Und ich werde bis kurz vor Schluss im Dunklen gelassen, wo die genauen Zusammenhänge und Motive für die Mordserie liegen. Die Klammer um die Geschichte bildet die sympathische Patchwork-Familie rund um den englischstämmigen Kriminalbeamten John Prancock. Alle Familienmitglieder, inklusive Ex-Frau, sind jeweils in scheinbar ganz unterschiedliche Kriminalfälle verwickelt. Seine Tochter ist zum Beispiel in ein Integrationsprojekt für Asylanten involviert, das plötzlich von Unbekannt attackiert wird. Die Ex-Frau hat von der lokalen Zeitung den Auftrag bekommen, einen Artikel über den längst verjährten ungeklärten Mord an einem respektablen Gemeindemitglied zu schreiben. Prancock selbst erhält im Urlaub in Frankreich einen Hilferuf, den er nicht ignorieren kann. Klingt ziemlich verworren? Das ist es auch. Gerade das ist auch das Spannende an diesem Roman. Ich fragte mich beim Lesen immer wieder, wie der Autor es bloß schaffen will, diese Erzählstränge zusammenzubringen. Es funktioniert tatsächlich - logisch und nachvollziehbar. Leider verliert sich der Roman an manchen Stellen zu sehr im Detail und es fällt mir schwer, die Spannung wie auch den roten Faden wieder zu finden. Ich werde in solchen Situationen meist ungeduldig und blättere heimlich vor (womit ich mich jetzt als ungeduldige Leserin geoutet habe). Sehr interessant dagegen, fand ich die Erläuterungen über den Nazi-Filz, der von einer kleinen Ortschaft von den Kriegsjahren bis heute schweigend geduldet oder sogar unterstützt wird. Mir gefiel der Erzählstrang rund um die Jugendlichen und  ihre Hilfs-Initiative für Asylanten sehr gut. Die Protagonisten sind sehr vielschichtig und derart lebendig beschrieben, dass ich schnell ganz viele Bilder dazu im Kopf habe.   Ja, das Buch ist dick. Ja, es lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen. Insbesondere, wenn du dich für die Nazivergangenheit Deutschlands und für Krimi-Thriller rund um dieses Thema interessierst. Ach ja, die Geheimdienste habe ich vergessen zu erwähnen und die Nonnen und...

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  • Schnee von gestern und vorgestern

    Schnee von gestern ...und vorgestern
    Thrillertante

    Thrillertante

    15. January 2016 um 08:34

    Ich denke, der Klappentext genügt und so muss ich zur Handlung eigentlich nichts mehr schreiben. Günther Klößinger versteht es Spannung aufzubauen, aufgelockert wird die Story durch äußerst humorvolle Passagen, die mich oft haben schmunzeln lassen. Ganz besonders gut gefallen, hat mir der sehr bildhafte Schreibstil des Autoren. Ungewöhnlich aber sehr interessant fand ich, dass ich es mit einer ganzen Ermittlerfamilie zu tun bekam. So habe ich das in den vielen Krimis und Thrillern, die ich bisher genießen durfte noch nie gelesen und die Idee und die Umsetzung hat mich positiv überrascht! Großes Lob an Günther Klößinger! Klößinger entführt den Leser in Geschehnisse aus weit entfernter Vergangenheit, wie zB. der Nazizeit, und wieder zurück. Geheimdienste, fehlgeschlagene Atomtests, einige weitere Verbrechen und unerwartete Wendungen machen das Buch sehr spannend. Allerdings habe ich mich trotzdem etwas schwergetan. Viele verschiedenen Figuren, die der Autor uns allerdings schon zu Beginn der Geschichte vorstellt und die verschiedenen Handlungssträngen haben mich teils etwas verwirrt. Wenn man diesen, sehr lesenswerten Krimi genießen möchte, muss man dran bleiben. Ich habe gemerkt, dass es für mein Lesevergnügen nicht förderlich war, die Geschichte auch einfach mal zwei Tage ruhen zu lassen, weil ich Probleme hatte, wieder in die Story zurückzufinden. Wer einen Krimi sucht, den man einfach mal so runterlesen kann, wird mit "Schnee von gestern und vorgestern" nicht allzu viel Freude haben. Wer dranbleibt, wird allerdings mit einer immer spannender werdenden Story und einem rasanten und schlüssigen Finale belohnt! Krimifans, die auch gerne Agententhriller lesen und Verschwörungen mögen kommen mit "Schnee von gestern und vorgestern" gewiss auf ihre Kosten! Fazit: ein sehr lesenswerter, spannender und ungewöhnlicher Krimi, der allerdings etwas Konzentration erfordert und den man am Besten in stillen Stunden genießen sollte. Leseempfehlung für Krimifans, die auch gerne etwas komplexere Storys mögen!

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  • Ein anspruchsvoller und komplexer Kriminalroman

    Schnee von gestern ...und vorgestern
    aly53

    aly53

    02. August 2015 um 22:48

    Dieser Krimi beginnt schon sehr spannend und etwas  ungewöhnlich. Und je mehr man hier voranschreitet umso komplexer und schockierender wird das Ganze. Man muss aber auch sagen, man muss sich gewaltig konzentrieren um alles verfolgen und verstehen zu können. Denn das ist wirklich nicht einfach. Denn auf der einen Seite haben wir Prancock und Ilka die sich im Urlaub befinden und eine mysteriöse Nachricht finden. Infolgedessen begeben sie sich auf Spurensuche und der kriminalistische Spürsinn ist geweckt. Wobei ich wirklich sagen muss, die beiden haben mir extrem gut gefallen. Obwohl es doch eine ernstere Thematik ist, haben sie es immer wieder geschafft, mir ein schmunzeln zu entlocken. Die Zusammenarbeit der beiden, einfach nur toll. Doch das ganze lenkt nicht allzu sehr von der eigentlichen Thematik an, es lockert alles einfach etwas auf. Den Spuren die sie folgen, führen sie in ungeahnte Tiefen. Die anfangs kaum zu überblicken sind. Mich hat dieser Fall doch sehr berührt, schockiert, aber auch inne halten lassen. Ich habe mit den beiden unglaublich mitgefiebert und mitgezittert. Auf der anderen Seite haben wir Jasmin, deren Freundin überfallen wird. Auch diese Geschichte ist äßerst brisant und weist eine sehr wichtige Thematik auf. Anfangs muss ich gestehen, hatte ich nur lose Fäden in der Hand und mir war wirklich nicht klar, wohin mich das alles führen würde. Doch die vielen Erklärtungen und Hintergründe die wir immer wieder erhalten, tragen dazu bei alles besser zu verstehen. Die Charaktere fand ich hier sehr authentisch und real. Es war aber auch gerade anfangs für mich schwer, mir über jede Person eine Meinung zu bilden. Einfach weil es sehr viele sind, mit denen wir hier in Kontakt kommen . Doch nach und nach gelang es mir von so gut wie jedem ein Bild zu machen. Einige konnten mein Herz gewinnen, andere weniger. Denn hier bekommen wir es mit völlig unterschiedlichen Charakteren zu tun. Aber alle empfand ich als sehr interessant. Die Handlungen ansich waren die ganze Zeit von Spannung durchzogen. Ich muss aber auch sagen, daß es für mich zwischendrin durch die Ausschweifungen auch etwas langatmig wurde. Dennoch erlebt man hier einige Höhen und Tiefen, die wirklich nicht ohne sind. Der Autor hat es auch immer wieder geschafft mich zu überraschen, dadurch konnte ich auch nicht aufhören mit lesen. Ich war auch nie in der Lage, den Täter zu ermitteln, bis zum Schluss hat es der Autor geschafft ihn im Dunkeln zu lassen. Und das hat mir wirklich extrem gut gefallen. Denn so etwas macht einen Kriminalroman erst richtig gut. Der Abschluss des Buches hat mir sehr gut gefallen. Dieses Buch erzählt von Schmerz, Vergangenheit, aber auch von sehr brisanten Themen. Leider muss ich sagen das die langen Kapitel doch etwas den Lesefluss gestört haben. Ansonsten ließ es sich eigentlich recht gut lesen. Es war fließend und mitreißend. Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, was natürlich nicht schlecht ist. Denn so haben wir die Chance verschiedene Charaktere kennenzulernen. Leider geht dabei aber auch etwas die Tiefgründigkeit verloren. Das Cover und auch den Titel empfinde ich als nichtssagend. Das Buch jedoch überraschend gut, das hätte ich jetzt nicht vermutet. Fazit: Ein komplexer Kriminalroman mit starken Charakteren und einer mehr als spannenden Handlung. Unvorhergesehene Wendungen und brisante Themen machen diesen Kriminalroman sehr gut. Es ist sehr anspruchsvoll und glänzt mit Humor an den richtigen Stellen. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • spannender und unterhaltsamer Krimi......

    Schnee von gestern ...und vorgestern
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    21. July 2015 um 06:23

    Kurzbeschreibung Eine zerbrochene Familie - drei Verbrechen. Der Vater der Familie Prancock, britischer Kommissar, findet während seines Urlaubs im Gästesafe eine Nachricht: „To Mr. P. Help me!“ War wirklich er gemeint? Und wenn ja, braucht wirklich jemand Hilfe? Währenddessen recherchiert Ex-Frau Else für die Lokalzeitung über Verbrechen der Vergangenheit. Dabei entdeckt sie das 30 Jahre alte Foto einer skelettierten Leiche, welches Rätsel aufwirft, die bis in die Gegenwart reichen. Und Tochter Jasmin bekommt einen erschreckenden Anruf: „Sie bringen mich um. Komm schnell!“ Schafft sie es, ihrer Freundin rechtzeitig zu Hilfe zu eilen? Mysteriöse Nachrichten, dubiose Spuren, vertuschte Verschwörungen und unerwartete Hindernisse bei den Ermittlungen halten die Familie gehörig auf Trab. Letztlich müssen die drei sich gemeinsam bewähren, denn sie geraten zunehmend in ein Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod. Meinung Nach Anfrage des Autors, ob ich gerne diesen Krimi lesen würde, konnte ich natürlich nicht nein sagen, da dies genau mein Genre ist. Der Klappentext hörte sich auch richtig spannend an und somit war ich schon ganz gespannt darauf und wurde nicht enttäuscht. Schon von der ersten Seite an merkte ich, wie sich der Spannungsbogen aufbaute und auch konstant bis zum Schluss blieb. Verschiedene Handlungsstränge wurden mir aufgezeigt und jeder vertritt ein anderes aktuelles Thema wie z.B.  Asylanten und Fremdenfeindlichkeit, Drogen usw. Am Ende führte alles zusammen und ergab ein großes Ganzes. Viele unerwartete Wendungen und Ereignisse wurden vom Autor mit eingebaut und ich war mir nie sicher, wer wo der Täter war. Bis zum Schluss. Dann klärte sich alles auf. Mir gefiel diese Unterteilung der einzelnen Stränge ganz gut. Nichts war verwirrend, weil ja jedes Familienmitglied sozusagen einen eigenen Fall hatte. Aber neben der tollen Spannung gab es auch viel Witz und Humor. Einige Dialekte zwischen den Darstellern waren wirklich zum Schreien und lockerten die ganzen Ermittlungen auf. Auch die Protagonisten erschienen mir sehr authentisch und real. Sie waren mir alle sehr sympathisch und ich konnte mich in jeden gut hineinversetzen. Trotz des leichten und bildgewaltigen Schreibstils gab es ein Manko für mich. Die Kapitel waren zu lange für meinen Geschmack und die Schriftgröße war so klein, das ich echt Schwierigkeiten damit hatte. Mein Lesefluss wurde dadurch etwas gehemmt. Eigentlich bin ich ja eine schnelle Leserin, aber bei diesem Buch brauchte ich auch sehr viel länger als normal. Cover Eigentlich ein ziemlich unscheinbares Cover, hinter dem aber viel steckt. Es passt aber in Bild und Titel perfekt zum Inhalt des Buches. Fazit „Schnee von gestern und vorgestern“ ist ein ausgezeichnet spannender und unterhaltsamer Krimi mit verschiedenen Handlungen, gut ausgearbeiteten Figuren und witzigen Dialogen. Ein Buchherz Abzug gibt’s dennoch für die viel zu kleine Schrift. Ansonsten kann ich dieses Erstlingswerk nur empfehlen und gebe somit 4 von 5 Sternen.

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