Günther Loewit

 4.8 Sterne bei 6 Bewertungen

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Wie viel Medizin überlebt der Mensch?

Wie viel Medizin überlebt der Mensch?

 (2)
Erschienen am 01.09.2012
Der ohnmächtige Arzt

Der ohnmächtige Arzt

 (2)
Erschienen am 19.04.2010
Wir schaffen die Kindheit ab!

Wir schaffen die Kindheit ab!

 (1)
Erschienen am 22.03.2017
Mürrig

Mürrig

 (1)
Erschienen am 18.08.2008
Krippler

Krippler

 (0)
Erschienen am 15.09.2006
Kosinsky und die Unsterblichkeit

Kosinsky und die Unsterblichkeit

 (0)
Erschienen am 23.09.2004
Sterben

Sterben

 (0)
Erschienen am 19.09.2014

Neue Rezensionen zu Günther Loewit

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Rezension zu "Mürrig" von Günther Loewit

Ein Leben
Briggsvor 2 Jahren


"Mürrig" zu lesen macht nicht Spaß. Das Buch will nicht unterhalten. Es verstört, ebenso, wie Karl Georg Mürrig verstört ist und immer verstörter wird.

Der Leser begleitet ihn von seiner Geburt bis zum Tod, und die Verküpfung der geschichtlichen, wahren Begebenheiten, den zum Teil sehr abstrusen, lyrischen Ausführungen Mürrigs und seiner eher nüchtern beschriebenen persönlichen Geschichte ist eine gelungene Komposition, die nicht amüsiert, aber fesselt.
Dass Karl Georg seinen Roman nicht überlebt, weiß der Leser von Beginn, und die Aussichtslosigkeit berührt.

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Rezension zu "Wie viel Medizin überlebt der Mensch?" von Günther Loewit

Rezension zu "Wie viel Medizin überlebt der Mensch?" von Günther Loewit
Soliferavor 6 Jahren

Wie schon in seinem letzten Buch „Der ohnmächtige Arzt“ rechnet der Autor mit dem Gesundheitssystem ab. Hieß es früher immer viel hilft viel, darf man sich heute fragen: Wie viel Medizin überlebt der Mensch überhaupt?

Beispiel: Es werden plötzlich immer mehr neue „Trend“-Erkrankungen entdeckt, diagnostiziert und entsprechende Medikamente oder Therapien verordnet. Kaum zu glauben, dass angeblich so viele Kinder AD(H)S haben sollen!? Denkt nur einmal einer der Kinder-Ärzte daran, was mit ihnen passiert, wenn sie erwachsen werden und jahrelang unter Tabletteneinfluss standen? Nicht alle Kinder, die vielleicht ein bisschen Zappelphilipp oder Träumerle sind, müssen gleich krank sein. Oft hilft es, wenn die ach so überbeschäftigen Eltern ein klein wenig mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen.
Ebenso Alzheimer: Nicht jeder alte Mensch, der vergesslich ist, braucht Psycho-Stimulantien.

Aber manchmal wollen es die Leute auch nicht anders: Auf Teufel komm raus werden Fettsenker, Blutverdünner etc verordnet, bis der Rezeptblock qualmt. Auch wenn natürlich in einigen, wenn nicht sogar vielen Fällen, eine gesunde Ernährung, Sport und Stressminderung ebenso hilfreich wären.

Aber letzten Endes müssen die Milliarden Euro, das Gesundheitssystem zu bieten hat, ja auch ausgegeben werden. Mit dem Effekt, dass wir resistente Bakterien züchten und immer mehr Menschen überflüssig therapiert werden. Tabletten oder Operationen sind nicht immer die Lösung.

Dr. Günter Loewit stellt allerhand unbequeme Fragen. Eine (vernünftige) Antwort wird er darauf nicht bekommen. Wieder einmal aber regt er vielleicht zu Nach- oder Umdenken an. In jedem Fall bietet die Lektüre jede Menge Zündstoff!

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Rezension zu "Der ohnmächtige Arzt" von Günther Loewit

Rezension zu "Der ohnmächtige Arzt" von Günther Loewit
Soliferavor 8 Jahren

Dass mit unserem Gesundheitssystem so einiges nicht stimmt, ist lange bekannt. Wo aber liegen die Ursachen dieser Misere? Sind nicht die Ärzte unsere (Halb-)Götter in Weiß, die über allem erhaben sind? Nein, schon lange nicht mehr. Der Arzt als solcher ist nicht mehr nur eine ausgebildeter Mann (bzw. Frau) der Heilkunst, sondern wird immer mehr zum Bürokraten, der Formulare über Formulare ausfüllt (/ausfüllen muss), zum Geknechteten der Geschäftemacherei einer geldgierigen Pharmaindustrie, zum Unterdrückten der Krankenkassen und zum Spielball der neuerdings durch Internet und andere Medien aufgeklärten Patienten. Diese wollen natürlich die bestmögliche (neue) Therapie. Und wenn sie die nicht bekommen, gehen sie einfach zu einem anderen Doktor. Das artet in Erpressung aus! Und die entmachteten „ohnmächtigen“ Ärzte ihrerseits werden zum Sparen angehalten, beispielsweise zum Verordnen von Nachmacherpräparaten (=Generika) statt teurer Originale, weil die Krankenkasse xy eben mit diesem oder jenem Hersteller einen Rabattvertrag hat. Wie man es dreht und wendet: Alle diejenigen, die auf das Behandeln des Arztes seiner Patienten scheinbar Einfluss nehmen wollen, haben oft nicht die leiseste Ahnung, was sie damit anrichten, geschweige denn, dass sie ausgebildete Naturwissenschaftler wären. Politiker, Krankenkassen-Mitarbeiter, Patienten usw., alle wollen sie mitmischen.

Dieses Buch wurde von dem in Österreich praktizierende Allgemeinmediziner Dr. Günther Loewit verfasst. Dennoch ist es auch auf Deutschland oder andere europäische Mitgliedsstaaten anwendbar, wo es nicht anders aussieht. Es deckt nun ein für allemal Missstände unseres ach so tollen Gesundheitssystems auf, die eigentlich längst bekannt sein sollten. Es regt zum Nach- und Umdenken an. Man wird ein ganz anderes Bild nun haben, vor allem aber jede Menge Respekt vor dem Arztberuf.

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