Günther Loewit Mürrig

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Inhaltsangabe zu „Mürrig“ von Günther Loewit

Karl Georg Mürrigs Kindheit verläuft trostlos: der Vater ein autoritärer Familienregent, die Mutter schwach und unterwürfig, Karl Georg selbst ein kränkliches Kind und nur eine Belastung für die Eltern. Lediglich das gemeinsame Interesse für das weltpolitische Geschehen, das Karl Georg früh entdeckt, verbindet ihn mit seinem unnahbaren Vater. So verbringt er Stunden vor dem Radioapparat und saugt die Nachrichten in sich auf – sie werden ihm zu einem zweiten Zuhause. Als der jugendliche Karl Georg beim Durchstöbern des väterlichen Schreibtisches auf ein Geheimfach stößt, wendet sich das Blatt. Nun, da er die Vergangenheit seines Vaters kennt, ist der Tyrann plötzlich entzaubert und entmachtet. Doch was für ihn Befreiung sein könnte, misslingt. Noch Jahre später flüchtet er sich in die Scheinwelt der Medien, deren Geschichten von Krieg und Gewalt sein Leben zunehmend bestimmen. Es beginnt ein langsamer und doch unaufhaltsamer Abstieg in einen Abgrund, wie ihn die Weltgeschichte immer bereithält ... Eindringlich und präzise in der Durchleuchtung der menschlichen Seele erzählt Günther Loewit die Geschichte eines Lebens, das von vornherein zum Scheitern verurteilt scheint.

Ein fesselndes, aber verstörendes Buch.

— Briggs

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    Mürrig

    Briggs

    21. November 2016 um 23:17

    "Mürrig" zu lesen macht nicht Spaß. Das Buch will nicht unterhalten. Es verstört, ebenso, wie Karl Georg Mürrig verstört ist und immer verstörter wird.Der Leser begleitet ihn von seiner Geburt bis zum Tod, und die Verküpfung der geschichtlichen, wahren Begebenheiten, den zum Teil sehr abstrusen, lyrischen Ausführungen Mürrigs und seiner eher nüchtern beschriebenen persönlichen Geschichte ist eine gelungene Komposition, die nicht amüsiert, aber fesselt.Dass Karl Georg seinen Roman nicht überlebt, weiß der Leser von Beginn, und die Aussichtslosigkeit berührt.

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