Günther Pfeifer Hawelka & Schierhuber laufen heiß

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Inhaltsangabe zu „Hawelka & Schierhuber laufen heiß“ von Günther Pfeifer

Hawelka & Schierhuber - zwei Inspektoren mit Kultpotenzial. In dem winzigen Dorf Vestenötting ist ein Unglück passiert. Hawelka und Schierhuber werden ins Waldviertel berufen, um der Sache ordentlich auf den Grund zu gehen. Der Birnstingl ist nämlich nicht von allein in seine Kreissäge gefallen. Nur, welchen Ermittlungsansatz wählen: Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Die zwei Inspektoren können sich in diesem Fall nicht recht einig werden. Dabei haben sie sonst so viel gemeinsam: Beide hören auf den Vornamen Josef, sind fünfzig plus, leicht übergewichtig und erstklassige Zweite-Wahl-Ermittler bei der Wiener Kriminalpolizei. Abenteuerliche Verwicklungen und herrlich originelle Figuren. Jammerschade nur, dass im Dorf zwar alle alles wissen, aber keiner etwas gehört oder gesehen haben will. Die Kriegerdenkmalpflegerin, die Tag und Nacht durchs Dorf schleicht, genauso wenig wie der geizige Feuerwehrhauptmann oder Birnstingls Nachbar Tersch mit seinen hundert Katzen. Als dann allerdings ein Fremder beginnt, die Kätzchen vom Tersch an die Volksschulkinder zu verschenken, bekommt der Fall einen abscheulichen Beigeschmack. Die Dorfbewohner blasen schon zur Hexenjagd, als ein nächtlicher Einsatz Hawelka und Schierhuber in eine ganz andere Richtung führt … Pures Krimivergnügen mit einer Riesenportion Humor, viel Lokalkolorit und Figuren, die man einfach ins Herz schließen muss.

Ein ganz gut zu lesender Krimi, der jedoch zuviel Sachverhalte beinhaltet, die nicht wirklich von Bedeutung sind. Trotzdem ganz nett.

— renareini

Krimiunterhaltung der besonderen Art - kurzweilig, unterhaltsam und humorvoll

— Patno

Österreichischer Schmäh/Witz - Ermittlungsversuche nach Dorfsäufermethode oder Stammtischart erfolgreicher?

— Leserin71

Ein unterhaltsamer Krimi mit Lokalkolorit und Humor. Ledglich der Anfang ist etwas schlepped, nimmt aber dann an Fahrt auf.

— silvandy

Tolles Ermittlerduo mit viel Charme und Spürnase

— Booky-72

Ein außergewöhnliches Ermittler-Duo im schönen Waldviertel. Sehr gelungener Krimi aus Österreich ♥

— Wildpony

Sehr fein gezeichnete Charaktere und viel Wortwitz machen diesen Krimi zu einem echten Lesevergnügen!

— angi_stumpf

Amüsanter Krimi aus dem Waldviertel!

— mabuerele

Humorvoller Schreibstil und witzige Charaktere aber eher weniger Spannung und echte Ermittlungsarbeit.

— Jenny1900

Viel Witz und Charme haben diese beiden Mordbuben und alle Beteiligten. Macht Spaß!

— skurril

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  • Ein Krimi mit viel Humor. Super Lesevergnügen!

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    mordsbuch

    04. May 2016 um 12:16

    Buchinfo Hawelka & Schierhuber laufen heiß Günther Pfeifer Taschenbuch 280 Seiten ISBN-13: 978-3709978030 Verlag: Haymon Verlag Erschienen: 3. März 2015 EUR 12,95 Kurzbeschreibung Hawelka & Schierhuber - zwei Inspektoren mit Kultpotenzial In dem winzigen Dorf Vestenötting ist ein Unglück passiert. Hawelka und Schierhuber werden ins Waldviertel berufen, um der Sache ordentlich auf den Grund zu gehen. Der Birnstingl ist nämlich nicht von allein in seine Kreissäge gefallen. Nur, welchen Ermittlungsansatz wählen: Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Die zwei Inspektoren können sich in diesem Fall nicht recht einig werden. Dabei haben sie sonst so viel gemeinsam: Beide hören auf den Vornamen Josef, sind fünfzig plus, leicht übergewichtig und erstklassige Zweite-Wahl-Ermittler bei der Wiener Kriminalpolizei. Abenteuerliche Verwicklungen und herrlich originelle Figuren Jammerschade nur, dass im Dorf zwar alle alles wissen, aber keiner etwas gehört oder gesehen haben will. Die Kriegerdenkmalpflegerin, die Tag und Nacht durchs Dorf schleicht, genauso wenig wie der geizige Feuerwehrhauptmann oder Birnstingls Nachbar Tersch mit seinen hundert Katzen. Als dann allerdings ein Fremder beginnt, die Kätzchen vom Tersch an die Volksschulkinder zu verschenken, bekommt der Fall einen abscheulichen Beigeschmack. Die Dorfbewohner blasen schon zur Hexenjagd, als ein nächtlicher Einsatz Hawelka und Schierhuber in eine ganz andere Richtung führt … Pures Krimivergnügen mit einer Riesenportion Humor, viel Lokalkolorit und Figuren, die man einfach ins Herz schließen muss.  Bewertung Ein österreichischer Krimi durch und durch. Der Autor schreibt oft im Dialekt, wobei die Begriffe, die einem vielleicht nicht geläufig sind am Ende des Buchs erklärt werden. Da Buch liest sich flüssig und durch die lockere Schreibart des Autors, gemischt mit einer großen Portion Humor und Sarkasmus bleibt die Geschichte interessant und hat mich als Leser des öfteren zum schmunzeln gebracht.Die Charaktere sind einmalig und leicht skurril, vor allem die beiden Kommissare, die sich vor allem in ihrer Ermittlungsarbeit unterscheiden. Die Spannung konnte das ganze Buch gehalten werden, da es immer wieder überraschende Wendungen gab. Fazit: Ein Krimi mit viel Humor. Super Lesevergnügen!

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  • Leserunde zu "Hawelka & Schierhuber laufen heiß" von Günther Pfeifer

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    GuentherPfeifer

    Liebe (Krimi-)Leserinnen und Leser, Anfang März erscheint mein Mordbuben-Krimi „Hawelka & Schierhuber laufen heiß“ im Haymon Verlag und ich möchte ihn gerne hier vorstellen und eure Meinung darüber erfahren. Zu diesem Zweck verlost der Verlag 25 Vorab-Exemplare unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Leserunde. Mehr darüber erfahrt ihr untenstehend. Zunächst aber: Worum geht’s? Österreich ist klein. Das Waldviertel ist kleiner. Vestenötting ist am kleinsten. Aber das heißt nicht, dass da mordmäßig gar nichts geht! Sicher, zuerst schaut es wie ein Unfall aus. Ein Mann schneidet Holz, fällt in seine Kreissäge, der Motor bleibt stecken, überhitzt, und dadurch entsteht ein ganz ordentliches Feuerchen. Aber der Brandsachverständige erkennt schon bald, dass das Opfer nicht aus Ungeschicklichkeit auf die Säge gefallen ist. Und freiwillig schon gar nicht! Also werden die beiden spätberufenen Ermittler Hawelka und Schierhuber ins Waldviertel abkommandiert und sehen sich schon bald einer Reihe skurriler Gestalten gegenüber, die alle miteinander ein Motiv hätten. Und nun heißt es:  Dorfsäufervariante oder Stammtischmethode? Die beiden können sich über den Ermittlungsansatz nicht einig werden. Dabei haben sie sonst viel gemeinsam. Beide hören auf den Vornamen Josef, sind fünfzig plus, leicht übergewichtig und erstklassige Zweite-Wahl-Ermittler. Aber in diesem Fall werden sie gefordert wie noch nie … Für eine ausführliche Leseprobe gibt es zwei Möglichkeiten: Das umständliche PDF, auf einer langweiligen, schlechtgestalteten Homepage in furchtbarer Schrift und fragwürdiger Formatierung findet ihr hier:   www.schreiberei.at Die oberedle Superschnickischnacki-Version mit allem PiPaPo in hochwertigem Design ist genau da:   http://b2l.bz/FXfF19 Wem gefällt’s? „Hawelka & Schierhuber laufen heiß“ ist etwas für Menschen die sich gern gut unterhalten. Ein bisschen Spannung, ein bisschen Lokalkolorit, ein paar sehr … eigenwillige Figuren und viel Humor – das ist der vorliegende Mordbuben-Krimi, der Lust aufs Verbrechenaufklären im schönen Waldviertel machen soll.   Wie teilnehmen? Einfach bei dieser Leserunde anmelden und eine kurze Begründung schreiben, warum ihr den einen (Dorfsäufervariante) oder den anderen (Stammtischmethode) Ermittlungsansatz empfehlen würdet. Zum Beispiel: „Die Stammtischmethode ist die einzig richtige, weil das bei uns immer schon so war.“ Oder: „Die Dorfsäufervariante hat schon bei den Iren funktioniert, da wird sie für Österreich auch gut genug sein.“ Und was weiter? Bis 2. März geht die Bewerbungsphase, anschließend werden die Gewinnerinnen und Gewinner bekannt gegeben, die Versandadressen erfragt und die Bücher zugesendet. Dann steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg.;-) Anschließend könnt ihr hier in der Leserunde die Fortschritte bei der Lektüre und die dabei auftretenden Fragen posten und diskutieren. Ich bin auf jeden Fall dabei und freue mich auf euch!   03.03.2015 UPDATE Die Zeit ist um und die Gewinnerinnen und Gewinner eines Printexemplares stehen fest: angi_stumpf annlu Antek Booky-72 buecherwurm1310 chatty68 cyrana dorli hasirasi2 Jenny1900 Leserin71 lisam mabuerele Marc94 mermeoth MrsLinton Nachtschwärmer Patno SarahRomy silvandy skurril solveig The_Reader15 Wildpony Zsadista Gratuliere!! Bitte teilt mir eure Postadressen als private Nachricht mit, ich leite die dann dem Verlag weiter und bald steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Wege. Danke, bis demnächst..Günther.. 04.03.2015 UPDATE Danke für eure Postadressen, fast alle Bücher sind unterwegs, wenn Marc94, skurril und annlu auch noch ihre Adressen schicken, dann sind es alle. Viel Spaß und bis bald..Günther..

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • Ungewöhnliches, etwas verstaubtes Ermittlerteam im Einsatz

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    Patno

    "Hawelka & Schierhuber laufen heiß" ....und wenn zwei Männer im mittleren Alter heiß laufen, wird's richtig amüsant. Der Kriminalroman stammt aus der Feder des österreichischen Autors Günther Pfeifer und ist im März 2015 im Haymon Verlag erschienen. In dem kleinen Dorf Vestenkötting fällt ein Bewohner namens Birnstingl in seine Kreissäge. Unfall oder Mord, das ist hier die Frage? Hawelka und Schierhuber sollen den Fall aufklären. Aber wie geht man am besten vor, nach der Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Darüber müssen sich die beiden Ermittler mit Kultstatus erst einmal einigen und das kann dauern. Die Dorfbewohner wissen alles, aber keiner will etwas gesehen haben. Schwierig, schwierig. Doch dann laufen die beiden Stars zur Hochform auf und...??? Lest einfach das Buch, es lohnt sich! Zunächst fiel es mir schwer, die regionalen Sprachbesonderheiten zu erfassen. Aber Dank eines angehängten Glossars konnte ich mich gut in den Roman einlesen. Tropfengolatschen möchte ich übrigens gerne einmal probieren. Auf den ersten einhundert Seiten wirkte der Krimi ein wenig langatmig, aber es dauert wohl seine Zeit bis zwei gesetztere Männer auf Touren kommen. Ganz ehrlich, der Schreibstil des Autors ist etwas Besonderes, einfach zum Kringeln. Mit viel Wortwitz und abenteuerlichen Wortkreationen hat er mich zu dem einen oder anderen Lachanfall getrieben. Die Protagonisten sind schon ein wenig kauzig, mitunter aber auch herrlich komisch. Man muss sie irgendwie mögen und ich hoffe sie in einem neuen Fall wieder in Action zu erleben. Fazit: "Hawelka & Schierhuber laufen heiß" ist ein humorvoller Kriminalroman, der seinesgleichen sucht. Mit dem typischen österreichischen Schmäh beschert der Autor seinen Lesern einen wirklich unterhaltsamen und am Ende noch richtig spannenden Lesestoff.

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    • 3
  • Rezension zu "Hawelka & Schierhuber laufen heiß" von Günther Pfeifer

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    dorli

    16. April 2015 um 10:45

    Vestenötting/Waldviertel. Der Birnstingl ist tot. Ermordet! Jemand hat ihn in seine Kreissäge geschubst. Da die zuständige Polizei Unterstützung braucht, werden Hawelka und Schierhuber - spätberufene Ermittler der Wiener Mordkommission - abkommandiert, diesen grausamen Mord aufzuklären… Mit „Hawelka und Schierhuber laufen heiß“ ist Günther Pfeifer ein äußerst unterhaltsamer Roman gelungen. Der Krimi ist prall gefüllt mit Wortwitz und Situationskomik. Der Clou sind ganz eindeutig die wunderbaren und zum Teil recht skurrilen Figuren. Sie haben eine Menge Charme und Witz im Gepäck und präsentieren sich mit allen Eigenarten und Besonderheiten, die das niederösterreichische Landleben zu bieten hat. Hawelka und Schierhuber sind ein eingespieltes Team, sie ergänzen sich hervorragend und können sich bestens in die Einheimischen von Vestenötting hineinversetzen. Günther Pfeifer lässt hauptsächlich Hawelka von den Ereignissen berichten, da der recht wortkarge und einsilbige Schierhuber diese Aufgabe nicht bewältigen könnte. Hawelka geht dafür umso rasanter vor – Fakten, Ideen, Selbstgespräche, Dialoge, Telefonate, Hirngespinste, Mutmaßungen - Hawelkas detailreiche Überlegungen springen in alle möglichen Richtungen und man muss manchmal aufpassen, dass man seinen Gedankengängen folgen kann. Schnell steht für die Ermittler fest, dass die vorgebliche Beschaulichkeit Vestenöttings trügerisch ist. Mit einfallsreichen und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden versuchen Hawelka und Schierhuber den Fall zu lösen. Und nach zahlreichen Gelagen mit dem Stammtisch, nicht enden wollenden Monologen des Dorfsäufers, ausgiebigen Schießübungen, dem gemeinsamen Musizieren im Wirtshaus und natürlich auch Ermittlungen in Form von Befragungen, Tatortbegehungen und anderen Nachforschungen kommen die beiden dem Täter schließlich auf die Spur. Ein Glossar am Ende des Buches bietet nicht nur Erklärungen und Anmerkungen, sondern sorgt mit humorvollen Ergänzungen für so manchen Extra-Schmunzler. „Hawelka und Schierhuber laufen heiß“ ist ein spaßiger Krimi, der durchweg für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Viel Lokalkolorit und eigenwillige Akteure bieten ein großartiges Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Hawelka & Schierhuber laufen heiß"

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    Zsadista

    13. April 2015 um 16:16

    Endlich steht ein schönes verlängertes Wochenende an. Doch leider nicht für Hawelka und Schierhuber. Den beiden kommen nämlich zum einen eine Leiche und zum anderen die Abkommandierung in den hinterwaldigsten Ort überhaupt in die Quere. Die beiden müssen in Vestenötting einen Mord aufklären, da die dortige Polizei unterbesetzt ist. Vor Ort ist zufälligerweise der Birnstingl in seine eigene Kreissäge gehüpft. Nun ist es aber so, wie in jedem kleinkarierten Ort in der Wildnis. Keiner hat was gesehen, keiner weiß was und vor allem … keiner sagt was. So müssen die beiden ganz andere Ermittlungswege gehen, wie das von Amts wegen eigentlich gewohnt ist. Hawelka setzt auf die Dorfsäufervariante, Schierhuber auf die Stammtisch Version. Doch auch das will nicht so recht, das richtige Ergebnis bringen. Und zu guter Letzt sitzt ihnen nicht nur ihr eigener Chef im Nacken, weil die beiden nicht recht vorankommen. „Hawelka & Schierhuber laufen heiß“ ist ein Krimi genau nach meinem Geschmack. Ich liebe Krimis mit dem richtigen Schuss Humor und einzigartigen Protagonisten. Alleine vom Lesen der Inhaltsangabe musste ich gleich an „Hubert & Staller“ denken. Und ich wurde von der Geschichte auch nicht enttäuscht. Manche Abschnitte musste ich zweimal lesen, weil ich so lachen musste. Der Schreibstil ist einfach genial. Flüssig zu lesen, man kann kaum aufhören. Dazu gelungener Humor und schrullig liebenswerte Charaktere. Hinten im Buch ist auch ein Anhang zu finden, der manche Begriffe erklärt. Meistens hätte ich nicht nachlesen müssen, da die Begriffe aber so witzig umschrieben wurden, musste ich extra deswegen hinten mitlesen. Schade, dass ich so schnell durch war. Ich hoffe auf einen weiteren Fall mit Hawelka & Schierhuber!

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  • unterhaltsamer Krimi im Waldviertel

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    lisam

    12. April 2015 um 10:40

    In einem kleinen Dorf mitten im Waldviertel fällt der Birnstingl nicht ganz freiwillig in seine Kreissäge. Die beiden Inspektoren Hawelka und Schierhuber werden von Wien abkommandiert um die Kollegen vor Ort bei den Ermittlungen zu unterstützen. Um die verschworene Dorfgemeinschaft zu knacken, sind die beiden sich nicht einig, ob die Stammtischmethode oder die Dorfsäufervariante im Gasthaus zum Erfolg führen kann. Es gibt doch einige Geheimnisse und Verbrechen aufzudecken... Mir hat der Lokalkrimi gut gefallen, da mir die beiden Ermittler und ihre Helferinnen in Wien ans Herz gewachsen sind. Die Ermittlungen im Gasthof waren mir ein wenig zu lang bevor der Krimi an Fahrt gewinnt. Mit den Ermittlungsergebnissen hätte ich auch nicht gerechnet und ich war mit der Auflösung und dem Spannungsaufbau sehr zufrieden. Ich hoffe auf eine Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Hawelka & Schierhuber laufen heiß"

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    MrsLinton

    In einem kleinen Dorf in Österreich - Vestenötting - ist ein scheinbares Unglück passiert ( Mann in Kettensäge gefallen - tot - Kettensägen überhitzt - Feuer brennt alles nieder), was sich später aber als grausamer Mord herausstellt. Die Wiener Kriminalpolizei schickt zwei Hauptermittler ( Hawelka und Schierhuber) nach Vestenötting um den Mord aufzuklären. Voilà, die Geschichte nimmt ihren Lauf.  Viel wird im Wirtshaus verhandelt, ermittelt und besprochen - es ist DER zentrale Treffpunkt des ganzen Dorfes. Hier überhitzen sich Gemüter, werden Lokalrunden spendiert, Schießrunden veranstaltet, Klatsch und Tratsch ausgetauscht und für Verstorbene Abschiedslieder geträllert.  Die Ermittlungen von Hawelka und Schierhuber fangen gemütlich an und drehen sich anfangs um die zentrale  Frage , ob man nun mit der Stammtischmethode oder mit der Dorfsäufervariante Licht in das Dunkle bringen soll.  Generell können die Ermittlungen als "gemütlich" bezeichnet werden. Das Tempo der Beiden ist langsam, obwohl Hawelka recht oft einen Zahn vorlegt und generell nachts die besten Ideen und Einfälle bekommt. Auch legen den Beiden die Dörfler nicht alles offen dar und sie müssen ewig nachfragen und drehen sich scheinbar im Kreise.  Mit der Zeit wächst auch der Druck auf sie von ihrem Chef und sie müssen sich schnellstmöglich beweisen und den Fall abschließen. Wie und ob das überhaupt klappt, muss selbst herausgefunden werden. Die Ermittlungen fangen etwas schleppend  an, die Geschichte plätschert einfach so vor sich hin. Auch im Hauptteil kommt nicht soo viel Spannung rein, wobei man schon wissen möchte, wie es denn dann ausgeht.  Jedoch überzeugen die Charaktere voll und ganz, sie sind sehr authentisch und man kann sich diese sehr bildlich vorstellen.  In dem Buch findet man sehr viel Humor wieder, es gibt viele lustige und witzige Anekdoten, Geschichten, Charaktere und Aussprüche.  Die Geschichte ist weitestgehendst plausibel und logisch, wobei ein paar Stellen vielleicht zu ausschweifend sind und ein paar Kleinigkeiten nicht ganz so stimmig bzw. logisch. Sprachlich liest es sich sehr angenehm und zügig, wobei die sprachlichen Aussagen fast durchweg im österreichischem Dialekt sind.   Etwas schade fand ich, dass ein paar Ereignisse, die geschehen und endlich mal etwas spannend wären, nur oberflächlich angerissen wurden und dann sofort ein neues Kapitel ohne Bezug darauf begann. In dem vorliegendem Buch handelt es sich weniger um einen blutigen oder fesselnden Thriller, als vielmehr um einen soliden und unterhaltsamen Kriminalroman mit viel Lokalpatriotismus und österreichischem Charme. Ich könnte ihn mir super als Vorlage für einen Österreich-Tatort oder Heimatkriminalroman-Verfilmung vorstellen.

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    • 2
  • Ein herrlich schräges Ermittlerduo läuft heiß!

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    mermeoth

    06. April 2015 um 08:49

    Der Birnstingl ist in seine Kreissäge gefallen und dabei umgekommen. Oder hat da etwa jemand nachgeholfen? Die beiden Wiener Polizisten Hawelka und Schierhuber werden in das mehr oder minder beschauliche Dörfchen Vestenötting abberufen, um den Umständen von Birnstingls Tod auf den Grund zu gehen und ermitteln hier auf ihre ganz eigene Art. Ganz einig sind sich die beiden allerdings ob des richtigen Ermittlungsansatzes nicht. Während Hawelka auf die Dorfsäufermethode schwört und sich dabei Abend für Abend vom Inventar des örtlichen Wirtshauses ein Ohr abkauen lässt, versucht es sein Kollege Schierhuber über den hiesigen Stammtisch, was ohne Zweifel die kurzweiligere Variante darstellt, nicht zuletzt deswegen, weil in dieser Runde Unmengen an Bier und Schnaps ihrer Bestimmung zugeführt werden und man(n) auf jeden Fall an vorderster Front dabei sein muss, um das Vertrauen der Urbevölkerung zu erlangen und auf diese Weise an Informationen zu kommen. Gut ausgedacht, aber irgendwie scheinen die Vestenöttinger nicht so leicht zu knacken zu sein. Geredet wird viel, gemutmaßt ebenso, nur leider kommt nichts Essentielles dabei rum, weil wirklich gesehen hat keiner was. So kommt für mich die Geschichte anfangs nicht so recht in Schwung... auch wenn die ganzen Wirtshaus-Quereleien witzig sind, es passiert nicht viel.... aber dann, ja dann geht es ordentlich rund! Es stellt sich nämlich heraus, dass der Birnstingl nicht jedermanns Freund war und er schon so seine Probleme hatte, vorallem ein Nachbar ist sehr suspekt und muss durchleuchtet werden. Ab hier beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, es gibt irre Verdächtigungen, Verfolgungsjagden und sogar eine Entführung in echter Hollywoodmanier, ich wollte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Auf die wirklich gut durchdachte Auflösung des Falles wäre ich in hundert Jahren nicht gekommen und die Spannung blieb für mich bis zum Schluss erhalten, dazu kommen noch die ganz wunderbar schrulligen Charaktere. Jede Person hat seine ganz bestimmte Bedeutung, ist für sich ein Unikat und schraubt sich einem ins Gedächtnis, liebevoll ausgedacht und so genial kauzig beschrieben, dass man sie vor dem inneren Auge sieht und genau weiß, wie sie funktionieren. Und sie funktionieren großartig! Alles in allem also ein durchwegs empfehlenswerter Roman, vorallem für Liebhaber des österreichischen Schmähs, den in das geschriebene Wort umzusetzen es Günther Pfeifer wirklich versteht. Ein Lesevergnügen der ganz besonderen Art!

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  • Ein Wiener Ermittlerteam im Waldviertel unterwegs

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    annlu

    Das wohlverdiente lange Wochenende können Hawelka und Schierhuber, zwei Wiener Mordermittler, nicht genießen. Im Gegenteil, sie müssen in die Provinz, in das kleine Dorf Vestenötting, wo jeder jeden kennt. Dort wurde der Dorfaußenseiter Birnstingl in seine Kreissäge geworfen. Um es mit den Worten des Autors zu sagen: Wir haben ein Dorf mit einem verhaltensoriginellen Grafen, der keiner ist, wir haben einen Stammtisch voller lustiger Leute, die gerne schießen, wir haben einen Dampfplauderer und wir haben einen Toten. Das fasst kurz und bündig die Situation im Dorf zusammen. Wollen wir das nun  auf das ganze Buch übertragen, so würde die Zusammenfassung so lauten: Wir haben einen Toten; einen Stammtisch mit einem Dörfler, dessen Katzen ein Familienplanungsproblem haben; einen Feuerwehrkommandanten, der selber zu viel Feuer hat und rot auch im Gesicht trägt; zwei Brüder, die am Stammtisch mehr trinken, als reden; einen Eisenbahner, der sich traut den Alphamännchen am Stammtisch Paroli zu bieten; einen Graf, der eher der King des Porno ist; einen Dorfsäufer mit philosophischen Ansätzen; einer Alten, die alle kennt und alles sieht; einer exzentrischen Dorfbewohnerin, die über das Gerede der Anderen nur lachen kann; einen Vorgesetzten mit Racheplänen; einen Mordkommissionsleiter, der mehr kein Blatt vor den Mund nimmt und gerne jemanden zur Sau macht; einer Sekretärin, die alles im Griff hat und für Topfengulatschen die schnellsten Informationen besorgt; eine schnelle Tippse; die schönste Mitarbeiterin der österreichischen Polizei und mittendrin... ...Hawelka - klein, rund, mit beginnender Glatze, der gerne mal flirtet, dabei aber rot wird - und Schierhuber, ein wortkarger/aussagekräftiger Waffenfanat, der sich mit Musik auskennt (und vom Vorgesetzten gerne mal als Muli bezeichnet wird. Die beiden passen sich ans Dorfleben an  und ermitteln gleich richtig los: Sie schließen sich im Wirtshaus dem Stammtisch bzw. dem Dorfsäufer an und tegeln gleich kräftig mit. Dabei kann es dann auch mal zu einem Schießwettbewerb und derbem Liedergesinge kommen. Wer also einen typischen Krimi mit typischen Ermittlern möchte, wo jedes Gespräch und jede polizeiliche Handlung bis ins kleinste Detail beschrieben wird, der ist hier falsch. Anstatt dessen serviert der Autor Gespräche und Situationen, die abwechselnd witzig und sarkastisch sind. Der Fall wird zwar geklärt, steht aber nie so sehr im Vordergrund. Dafür gibt's eine Menge Charakterstudien, wie man sie sich besser nicht wünschen kann. Das Buch hat für mich seinen Reiz und Witz vom Anfang bis zum Ende behalten. Super Leistung!  

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    • 2

    GuentherPfeifer

    02. April 2015 um 07:47
    annlu schreibt Wollen wir das nun  auf das ganze Buch übertragen, so würde die Zusammenfassung so lauten: Wir haben einen Toten; einen Stammtisch mit einem Dörfler, dessen Katzen ein Familienplanungsproblem ...

    Super Zusammenfassung! Eigentlich hätte ich mein Exposee für den Verlag damals so machen sollen, damit keine Fragen offen bleiben :-) Danke..Günther..

  • Regionalkrimi mit österreichischer Schmäh/Witz

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    Leserin71

    01. April 2015 um 11:21

    Josef Hawelka und Josef Schierhuber werden von der Wiener Mordkommission abgestellt in das von den Wienern als rückständig empfundene Waldviertel, weil dort ein Mann in eine Kreissäge gefallen ist - augenscheinlich Mord. Die Bevölkerung von Vestenötting hat sicherlich etwas gesehen, hält aber zusammen. Die beiden Ermittler versuchen nun nach der Stammtischmethode und der Dorfsäufermethode vorzugehen. Wer ist erfolgreicher? Was hat die alte Frau am Dorfbrunnen gesehen? Was geschieht nachts in dem kleinen Ort? Meine Meinung: Witzig mit viel österreichischem Schmäh hat Günther Pfeifer einen Regionalkrimi geschrieben, in dem die Personen im Vordergrund stehen. Genau hat er der Bevölkerung auf das Maul geschaut und mit Hawelka und Schierhuber ein unverwechselbares Ermittlerduo geschaffen. Manches mag dem Leser von hinten rum durch die Brust ins Auge vorkommen, aber schlussendlich kommt der Sinn zum Vorschein. So ist auch das Buch aufgebaut. Der Beginn kommt langsam und behäbig daher, man sieht noch kein Motiv und keine Verdächtigen, später wird manches klarer, aber zum Schluss stößt Autor raubvogelartig zu und präsentiert eine schlüssige Lösung. Gerne lese ich mehr von Hawelka und Schierhuber!

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  • Ein unterhaltsamer Krimi mit Lokalkolorit und Humor.

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    silvandy

    27. March 2015 um 21:04

    Inhalt: In dem winzigen Dorf Vestenötting ist ein Unglück passiert. Hawelka und Schierhuber werden ins Waldviertel berufen, um der Sache ordentlich auf den Grund zu gehen. Der Birnstingl ist nämlich nicht von allein in seine Kreissäge gefallen. Nur, welchen Ermittlungsansatz wählen: Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Die zwei Inspektoren können sich in diesem Fall nicht recht einig werden. Dabei haben sie sonst so viel gemeinsam: Beide hören auf den Vornamen Josef, sind fünfzig plus, leicht übergewichtig und erstklassige Zweite-Wahl-Ermittler bei der Wiener Kriminalpolizei. Jammerschade nur, dass im Dorf zwar alle alles wissen, aber keiner etwas gehört oder gesehen haben will. Die Kriegerdenkmalpflegerin, die Tag und Nacht durchs Dorf schleicht, genauso wenig wie der geizige Feuerwehrhauptmann oder Birnstingls Nachbar Tersch mit seinen hundert Katzen. Als dann allerdings ein Fremder beginnt, die Kätzchen vom Tersch an die Volksschulkinder zu verschenken, bekommt der Fall einen abscheulichen Beigeschmack. Die Dorfbewohner blasen schon zur Hexenjagd, als ein nächtlicher Einsatz Hawelka und Schierhuber in eine ganz andere Richtung führt … Meine Meinung: Günther Pfeifer hat einen Krimi mit österreichischem Flair geschrieben. Dies wird durch die Wahl ortsüblicher Ausdrücke und Wörter unterstützt. Für Nichteinheimische werden diverse Begriffe am Ende des Buchs über Fußnoten erklärt und sind durchaus hilfreich. Mir persönlich hätte es zwar besser gefallen, wenn man die Fußnoten unten auf der Seite nachlesen hätte können, aber das wäre wohl für das Gesamtbild nicht so schön gewesen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, wodurch das Buch größtenteils zügig zu lesen war. Der Autor hat eine gehörige Portion Humor, den er mit vielen spitzen und sarkastischen Bemerkungen gut zu Papier gebracht hat. Ich habe beim Lesen oftmals schmunzeln müssen. Günther Pfeifer hat unverwechselbare, skurille Charaktere ins Leben gerufen, die man einfach ins Herz schließen muss. Die beiden Kommissare sind herrlich schräg, dabei aber durchaus liebenswürdig mit unterschiedlichen Ermittlungsansätzen. Der eine hört dem Dorfsäufer zu, der andere hält am Stammtisch mit. Ebenso darf man die Damen des Auskunftsbüros nicht unterschätzen. Sie leisten eine tolle Recherchearbeit und nichts entgeht ihnen. Hier wird man oft Zeuge von witzigen Situationen und Dialogen. Anfangs laufen die Ermittlungen zu dem Mordfall schleppend an und man ist als Leser Zeuge langer Wirtshausgespräche. Nach einigen Kapiteln nimmt der Krimi an Fahrt auf. Der Fall selber ist vom Autor sehr geschickt inszeniert. Es gab aber auch überraschende Wendungen, so dass ich dem Täter fast bis zum Ende nicht auf die Spur kam. Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi mit Lokalkolorit und Humor.

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  • Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    buecherwurm1310

    27. March 2015 um 14:44

    Nix ist mit geruhsamem langem Wochenende. Hawelka und Schierhuber von der Wiener Kriminalpolizei müssen im Waldviertel den Mord am Birnstingl aufklären. Birnstingl fiel in die Kreissäge und dabei hat wohl jemand nachgeholfen. Aber die Dörfler halten zusammen und reden nicht. Daher versucht es Hawelka bei dem Dorfsäufer, während Schierhuber den Stammtisch als Informationsquelle nutzen will. Doch das wird nichts. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und locker erzählt, darunter aber leidet die Polizeiarbeit und es geht nicht recht voran. Manchmal wäre es schön gewesen, wenn es etwas straffer geschildert wäre. Wir lernen eine Reihe skurriler Typen kennen. Jeder hat seine Macken und wirkt daher sehr authentisch. Das gilt für die aus dem Dorf genauso wie für unsere Ermittler. Nach einigen Umwegen schaffen es Hawelka und Schierhuber den Mordfall zu lösen und der Leser ist am Ende doch noch überrascht. Ein unterhaltsamer Krimi.

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  • Ein außergewöhnliches Ermittler-Duo und ihr Fall in Vestenötting

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    Wildpony

    23. March 2015 um 13:10

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß  -   Günther Pfeifer Kurzbeschreibung Amazon: HAWELKA & SCHIERHUBER - ZWEI INSPEKTOREN MIT KULTPOTENZIAL In dem winzigen Dorf Vestenötting ist ein Unglück passiert. Hawelka und Schierhuber werden ins Waldviertel berufen, um der Sache ordentlich auf den Grund zu gehen. Der Birnstingl ist nämlich nicht von allein in seine Kreissäge gefallen. Nur, welchen Ermittlungsansatz wählen: Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Die zwei Inspektoren können sich in diesem Fall nicht recht einig werden. Dabei haben sie sonst so viel gemeinsam: Beide hören auf den Vornamen Josef, sind fünfzig plus, leicht übergewichtig und erstklassige Zweite-Wahl-Ermittler bei der Wiener Kriminalpolizei. ABENTEUERLICHE VERWICKLUNGEN UND HERRLICH ORIGINELLE FIGUREN Jammerschade nur, dass im Dorf zwar alle alles wissen, aber keiner etwas gehört oder gesehen haben will. Die Kriegerdenkmalpflegerin, die Tag und Nacht durchs Dorf schleicht, genauso wenig wie der geizige Feuerwehrhauptmann oder Birnstingls Nachbar Tersch mit seinen hundert Katzen. Als dann allerdings ein Fremder beginnt, die Kätzchen vom Tersch an die Volksschulkinder zu verschenken, bekommt der Fall einen abscheulichen Beigeschmack. Die Dorfbewohner blasen schon zur Hexenjagd, als ein nächtlicher Einsatz Hawelka und Schierhuber in eine ganz andere Richtung führt … Pures Krimivergnügen mit einer Riesenportion Humor, viel Lokalkolorit und Figuren, die man einfach ins Herz schließen muss. Mein Leseeindruck: Ein wirklich wunderbar schräger Krimi aus dem Waldviertel im schönen Österreich. Mir als Leserin sind sofort die beiden Ermittler mit ihren Macken und Eigenarten ans Herz gewachsen und auch der Einstieg in den österreichischen Dialekt habe ich prima gemeistert. Die Zwei werden zu einem Fall in den Mini-Ort Vestenötting gesandt, um dort einen Mord aufzuklären. Dies versuchen sie erst mit der Stammtisch- parallel zur Dorfsäufermethode. Und auch ihre Ermittlungstaktik bringt für die Leser einiges zum schmunzeln rüber. Ein Krimi, der absolut nicht vorhersehbar - dafür aber nach der ersten Einführung super spannend ist. Und der mich am Ende nicht nur positiv, sondern auch in der Lösung überrascht hat. Fazit: Ein Krimi, den ich sehr empfehlen kann und der mir viele interessante Lesestunden beschert hat. Hier würde ich mich richtig über eine Fortsetzung freuen. Daher gibt's von mir 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Amüsanter Krimi

    Hawelka & Schierhuber laufen heiß

    mabuerele

    „...Bier ist ein sensibles Getränk, da kann man irrsinnig viel falsch machen...“ Als dem langen Wochenende wird nichts. Johann P. Zauner, Hofrat und Leiter der Wiener Mordkommission, ordnet seine zwei Kriminalisten Hawelka und Schierhuber ins das Dörfchen Vestenötting im Waldviertel ab. Der Birnstiegl ist in die Kreissäge gefallen. Weil es dabei zu einem Brand kam, wurde festgestellt, dass bei dem Tod jemand nachgeholfen haben muss. Der Autor hat einen humorvollen Krimi geschrieben. Das Flair der Gegend wurde ausgezeichnet eingefangen. Dazu beigetragen hat auch die Verwendung von örtlichen Begriffen. Das Buch ließ sich zügig lesen und brachte mich häufig zum Lachen. Das ging schon mit den unkonventionellen Ermittlungsmethoden der beiden Kriminalisten los. Während der eine mehr oder weniger geduldig dem Dorfsäufer zuhörte, hielt der andere am Stammtisch fleißig mit. Auf diese Art und Weise wurde auch ich als Leser mit früheren und gegenwärtigen Klatsch des Ortes versorgt. Der Schriftstil entspricht den Gepflogenheiten der Gegend, wie zum Beispiel das obige Zitat zeigt. Bei genauem Lesen findet man viele spitze und sarkastische Bemerkungen. Eines der Highlights sind die Gespräche zwischen Hawelka und Schierhuber. Wenn Schierhuber mal mehr als zwei Worte sagt, grenzt das an ein Wunder. Die Dörfler dagegen reden viel, aber sagen wenig. Schnell gibt es eine Reihe an Verdächtigen. Trotzdem kommt der Fall kaum voran. Das wiederum ruft den Erzherzog, das ist der Spitzname des Hofrats, auf den Plan. Doch Wien ist weit. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Der Autor hat unverwechselbare Charaktere geschaffen. Das gilt sowohl für die Personen aus Wien als auch für die Dörfler. Insbesondere zu erwähnen wäre Herta Berlakovic mit ihrer Truppe. Die Damen sind für die Recherchen verantwortlich. Nichts bleibt vor ihnen verborgen. In der Geschichte stecken eine Menge amüsanter Szenen. Jedes Kapitel wir durch einen passenden Begriff und eine Zeitangabe eingeleitet. Das Cover mit dem qualmenden Auto im Getreidefeld und den Kriminalisten in der Art eines Scherenschnittes ist gelungen. Die abgerundeten Ecken heben das Buch aus der Masse hervor. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Eigenheiten von Land und Leuten haben der Geschichte ihren eigenen Stempel aufgedrückt.

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