Günther Pfeifer Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

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Inhaltsangabe zu „Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod“ von Günther Pfeifer

Sie sind wieder unterwegs! Hawelka & Schierhuber: gewohnt komisch, gewohnt - ähm - genial und massiv erfolgreich bei der Mördersuche. Dieses Mal haben sie es aber leider nicht mit einem Waldviertler Bauerntölpel zu tun, sondern mit einem gefinkelten Serienmörder aus der Großstadt. Denn:

THERE'S NO BUSINESS LIKE MURDER BUSINESS
"The Circus is in Town" und bei der Castingshow "Egomania" sind nur mehr die sechs Besten im Rennen. Fünf davon haben allerdings äußerst schlechte Karten. Johanna nämlich, die mausgraue Außenseiterin, hat sich entgegen allen Abmachungen zur klaren Favoritin gemausert. Äußerst ärgerlich ist das, und es kommt, wie es kommen muss: Jemand stirbt, und der launische Erzherzog schickt Hawelka & Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln.

FAVORITENSTERBEN DER ETWAS ANDEREN ART
Überraschenderweise ist das Mordopfer jedoch nicht die Johanna, sondern eine ihrer Konkurrentinnen. Und das ist schon sehr verdächtig, finden die zwei Inspektoren. Bis Johanna selbst tot im Garten liegt und die Welt wieder in Ordnung scheint. Aber sonst ist nichts in Ordnung, denn alle Spuren führen ins Leere. Oder - was Hawelka & Schierhuber leise das Lied vom Tod anstimmen lässt - zum nächsten Opfer. Dann hat Hawelka allerdings eine zündende Idee und es schaut so aus, als wäre er diesmal auf der richtigen Spur …

DER NEUE STAR UNTER DEN MÖRDERISCH-KOMISCHEN KRIMIAUTOREN
Wenn das Publikum für Hawelka & Schierhuber voten könnte, wären die beiden wohl jedes Mal eine Runde weiter! Das kultige Ermittlerduo aus der Feder von Günther Pfeifer liefert eine grandiose Krimi-Unterhaltungsshow - mit der Extraportion Schmäh, einem ausgefuchsten Mörder und vielleicht sogar einem klitzekleinen Hauch Realsatire, der sich bescheiden hinter dem liebenswürdigen Figurenkabinett versteckt!

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Band 1 rund um die beiden erstklassigen Zweite-Wahl-Ermittler Hawelka & Schierhuber:
Hawelka & Schierhuber laufen heiß. Ein Waldviertler Mordbuben-Krimi

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"Sehr fein gezeichnete Charaktere und viel Wortwitz machen diesen Krimi zu einem echten Lesevergnügen!"

Wer auf Ironie, skurrile Persönlichkeiten und klassische Ermittlerarbeit steht, ist hier genau richtig!

— kassandra1010

Wer skurrile Geschichten und schrägen Humor mag, der kommt in diesem Krimi voll auf seine Kosten.

— dorli

Witzige und spannende Ermittlungsarbeit - absolut empfehlenswert

— annlu

Ein netter Krimi für zwischendurch

— rewareni

Spannender Fall und ein echt klasse Ermittlerteam :)

— Schalkefan

Toller zweiter Fall für ein klasse Team. Ich liebe Hawelka und Schierhuber ♥

— Wildpony

Österreichischer Krimi mit zwei skurrilen Ermittlern und einem verzwickten Fall

— Patno

Insgesamt ein amüsanter Krimi mit viel schwarzem Humor und einem liebenswerten, aber äußerst schrägen Ermittlerduo.

— silvandy

leider nicht lustig und nicht spannend - viel zu dick aufgetragen.

— Leseratz_8

Ein extrem überdrehter Kriminalroman mit Wiener Schmäh, der kein Klischee auslässt.

— mermeoth

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Wer was spannendes sucht, ist bei diesem Buch richtig, aber ich bin ein bisschen von Fitzek enttäuscht.

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  • Witzig, skurril und einfach gut!

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    kassandra1010

    16. July 2016 um 23:33

    Hawelka und Schierhuber ermitteln im „Background“ einer Castingshow. Dort wird die Favoritin mit einer Schere im Herz tot aufgefunden. Verdächtige gibt es so einige, denn die Konkurrenz ist groß. Während das Team um den Erzherzog jeder noch so kleinen Spur nachgeht, erhält der Leser einen faszinierend ehrlichen Einblick in diese Castingshow. Nichts ist wie es scheint und alles bis ins kleinste Detail geplant. Hawelka und Schierhuber lassen nicht locker, gehen dank dringender Notdurft ein wenig zu weit und werden unterstütz durch das Auskunftsbüro mit eigenen Showeinlagen, privatem Radiosender und illegalen Abhörung. Endlich hat sich mal jemand getraut, diese Art des Showbusiness so gehörig auf die Schippe zu nehmen und dabei auch noch einen spannenden Krimi zu spinnen, bei dem es nicht an skurrilen Charakteren fehlt und mir so wunderbare Schimpfwörter und Ausdrücke (Schnackslhuber) beigebracht hat. Witzig, skurril und einfach gut!

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  • Leserunde zu "Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod" von Günther Pfeifer

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    GuentherPfeifer

    Liebe Leserinnen und Leser!Anfang April erscheint mein neuer Mordbubenkrimi "Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod". Aus diesem Anlass verlost der Haymon-Verlag 25 Exemplare für interessierte (Vor-) leserInnen. Worum geht's?"The Circus is in Town" und bei der Castingshow "Egomania" sind nur mehr die sechs Besten im Rennen. Fünf davon haben allerdings äußerst schlechte Karten. Johanna nämlich, die mausgraue Außenseiterin, hat sich entgegen allen Abmachungen zur klaren Favoritin gemausert. Äußerst ärgerlich ist das, und es kommt, wie es kommen muss: Jemand stirbt, und der launische Erzherzog schickt Hawelka & Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln. Eine Leseprobe findet sich genau hier.Wem gefällt's?Menschen die gerne lachen und trotzdem ein bisschen Spannung wollen, sind bei Hawelka & Schierhuber gut aufgehoben.Wie bewerben?Am besten hier und dabei folgende Frage kurz beantworten: Welchen Song würdet ihr (wenn denn gar kein Weg daran vorbeiführt) bei einer Casting-Show singen und warum gerade diesen?Wie geht's dann weiter?Am 3. April endet die Bewerbungsfrist, es folgt die Verlosung, Bekanntgabe der GewinnerInnen und der Versand der Bücher. Sobald diese eintreffen ist die Leserunde eröffnet.

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    • 381

    GuentherPfeifer

    30. June 2016 um 10:01
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    kassandra1010 schreibt Sorry dafür, das ich so ewig weit vom Schuss abhänge...

    Weit weg vom Schuss ist es wenigstens halbwegs sicher...

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. June 2016 um 19:37
  • Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Booky-72

    01. June 2016 um 09:48

    Mord am Rande einer Castingshow. Eine der Teilnehmerinnen wurde mit einer Schere erstochen, jemand muss sie wirklich sehr gehasst haben. Dabei war sie noch nicht mal die Favoritin. Hawelka und Schierhuber haben alle Hände voll zu tun, denn nicht nur die fünf verbleibenden Gesangstalente haben ein Motiv sondern auch weitere Beteiligte hinter den Kulissen der Show kommen für die Tat infrage. Und dann im Verlauf der Ermittlungen noch ein zweiter Mord… Den tollen Schreibstil des Autors konnte ich schon im ersten Mordbubenkrimi „Hawelka & Schierhuber laufen heiß“ geniessen und den kultigen Ermittlern mit viel Lesefreude über die Schulter schauen. Sollten die beiden mal nicht weiterwissen, gibt es ja auch noch das Auskunftsbüro Berlakovic. 5 Sterne für diesen tollen Krimi und auch das Buch selbst besticht durch seine einzigartige Gestaltung, ein glänzendes, passend gestaltetes Cover und die abgerundeten Ecken.

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  • Rezension zu "Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod" von Günther Pfeifer

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    dorli

    18. May 2016 um 12:19

    Wien. Die Castingshow „Egomania“ steuert auf ihren Höhepunkt zu, nur die sechs besten Kandidaten sind noch im Rennen - da geschieht ein Mord. Hawelka und Schierhuber müssen alles andere stehen und liegen lassen, denn dieser „Promifall“ hat absolute Priorität…„Hawelka & Schierhuber spielen das Lied von Tod“ ist der zweite Mordbuben-Krimi aus der Feder von Günther Pfeifer – auch dieser neue Fall der beiden gemütlichen Ermittler hat mich rundum begeistert. Der Krimi ist randvoll gefüllt mit schrägem Humor, Wiener Schmäh und Situationskomik. Besonders die herrlich originellen Akteure tragen kräftig zur Unterhaltung bei. Nicht nur Hawelka und Schierhuber - beide heißen Josef, beide sind über fünfzig, beide stammen aus dem Waldviertel, der eine ist ein Denker, der andere tatkräftig, aber wortkarg – sind mit ihren Eigenarten äußerst unterhaltsam, auch über ihren stets meckernden Chef Hofrat Zauner, genannt Erzherzog, und seine bissigen Ansprachen habe ich mich köstlich amüsiert. Mit von der Partie ist ebenfalls wieder das Auskunftsbüro Berlakovic. Herta lässt Radio Berlakovic erklingen und versorgt die Kollegen via Smartphon und Web-Live-Stream nicht nur mit allen wichtigen Informationen, sondern unterhält sie auch mit Geplauder, Musik und guter Laune.Diesmal schickt Günther Pfeifer seine Protagonisten auf die große Showbühne und konfrontiert die beiden Gruppeninspektoren mit der überdrehten Welt der Castingshows – vom größenwahnsinnigen Produzenten bis zu gekauften Votingstimmen ist alles dabei. Hawelka und Schierhuber warten mit raffinierten Ermittlungsmethoden auf. Sie sichern Spuren, befragen Zeugen, verhören Verdächtige und recherchieren Hintergründe, doch eine zündende Idee, wie all die gewonnen Erkenntnisse zusammenhängen, will sich einfach nicht einstellen. Der Mörder bleibt unerkannt und mordet ein weiteres Mal. Aber die beiden Josefs lassen sich nicht aus der Ruhe bringen „die Dinge dauern eben so lange, wie sie dauern“, da kann der Erzherzog so viel Druck machen, wie er will.„Hawelka & Schierhuber spielen das Lied von Tod“ hat mir sehr gut gefallen – wer skurrile Geschichten und schrägen Humor mag, der kommt in diesem Krimi voll auf seine Kosten.

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  • Sie sind wieder unterwegs!

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    skurril

    13. May 2016 um 06:35

    Hawelka & Schierhuber: gewohnt komisch, gewohnt – ähm – genial und massiv erfolgreich bei der Mördersuche! Denn: „The Circus is in Town“ und bei der Castingshow Egomania sind nur mehr die sechs Besten im Rennen. Fünf davon haben allerdings äußerst schlechte Karten. Johanna nämlich, die mausgraue Außenseiterin, hat sich entgegen allen Abmachungen zur klaren Favoritin gemausert . Wirklich ärgerlich ist das, und es kommt, wie es kommen muss: Jemand stirbt, und der launische Erzherzog schickt Hawelka & Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln ... Witziges Krimi-Lesefutter mit herrlich schlitzohrigen Figuren!   Ja, so kann man den zweiten Wiener Mordbuben-Krimi „Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod“ von Günther Pfeifer mit den beiden Ermittlern wirklich gut zusammenfassen.   Jemand stirbt. Eine Teilnehmerin der Castingshow Egomania wird tot nach einer Autogrammstunde in einem Kaufhaus in einem Bekleidungsgeschäft aufgefunden. Alle Spuren verlaufen ins Leere. Wieso musste die Teilnehmerin sterben, und was haben die anderen Kandidaten und die Personen im Hintergrund der Castingshow mit ihrem Tod möglicherweise zu tun?   Es wird Zeit, dass der Erzherzog seine Mannschaft, verteilt in Teams los schickt. So kommt es, dass Hawelka mit seinem Partner Schierhuber auch wieder ermitteln darf. Und die beiden lassen sich so einiges einfallen, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Kommen sie mit den konventionellen Methoden nicht weiter, dann werden sie einfach kreativ. Mit aberwitzigen Ideen und Kombinationsgabe sind die beiden als Team recht erfolgreich. Auch, wenn der Erfolg nicht von allen direkt gesehen wird, zahlt sich alles am Ende doch aus. Und dazu trägt auch das Ermittlungsbüro Berlakovic nicht unwesentlich bei.   Mir hat der zweite Band der Reihe um die Ermittler Schierhuber & Hawelka ganz gut gefallen. Zwar musste ich mich erst wieder „rein finden“, denn vor allem der Dialekt des Erzherzogs und dessen unglaublich lange und teils verwirrende Reden muss man oft zweimal lesen. Dennoch baut der Autor nicht nur in die Reden, sondern in den gesamten Krimi immer wieder so viele Details und „Hintergrundinformationen“ (auch Klischees genannt) ein, dass einem selbst manchmal der Kopf (im positiven Sinne) brummt, und man sich in die Lage der Ermittler versetzt fühlt. Ich selbst wusste bis zuletzt nicht, wer der Mörder sein könnte. Allerdings lag das wohl auch teilweise daran, dass ich einfach den Überblick verloren hatte, zwischen all den potenziellen Tätern.   Schade fand ich, dass die kurzzeitig auftretende Staatsanwältin später keine bedeutende Rolle mehr spielt, und nur noch am Ende kurz Erwähnung finden. Dennoch sind mit dem Ermittlungsbüro Berlakovic (mit dessen teilweise unkonventionellen Methoden a la Radio Berlakovic) genug Frauen vertreten, um zwischen all den Männern als Frau nicht allein zu sein.   Ich vergebe für das Buch 4 Sterne – teilweise war es wirklich etwas zu klischeebehaftet und übertrieben, und viele der auftretenden Personen waren mir nicht sonderlich sympathisch, genauso wie die ein oder andere Ermittlungsmethode der beiden Ermittler. Dennoch ließ sich das Buch gut lesen und auch ich kam teilweise auf meine Kosten (die ich nicht hatte, da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte – danke dafür!).

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  • Hawelka und Schierhuber ermitteln im Showgeschäft

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    annlu

    „Es ist nicht meine Art, dass ich über Personalknappheit jammere, weil wir haben nicht, was wir wollen, sondern, was wir haben, und so haben wir halt auch den Hawelka und den Schierhuber...“ Eigentlich sollten Hawelka und Schierhuber endlich einen monatealten Mordfall aufdecken, als die ganze Abteilung für einen Promifall herangezogen wird: Die durch ihre Teilnahme an der Castingshow Egomania bekannte Amy wurde erstochen aufgefunden. Hawelka und Schierhuber müssen sich mit den Teilnehmern der Show auseinandersetzten um den Mörder zu finden. Der zweite Band der Reihe steigt mit dem gewohnten Sarkasmus in die Geschichte ein. Dass ihr Vorgesetzter, der „Erzherzog“, gleich schon eine seiner Tiraden loslässt, gibt dem Beginn das gewisse Etwas. Neben Hawelka und Schierhuber kommen dieses Mal einige Kollegen vor, die aus Band eins unbekannt waren – Unikate sind sie alle. Und weil jeder von ihnen eine Schwäche hat und die Polizeilagerfeuer nur auf solche warten, wird’s wieder herrlich witzig. Dieses mal ohne Kaffee beim Auskunftsbüro Berlakovic (= die allwissende Sekretärin) - dafür aber über einen eigenen Radio live-stream - wird der Klatsch und Tratsch der Behörde weitergetragen. Während Hawelka und Schierhuber noch am Ermitteln sind, bekommt der Leser über eine Änderung der Erzählperspektive Einblicke ins von Geld und Ruhm geprägte Showbusiness. Weder der Sender mit all seinen Angestellten (allen voran der Produzent), noch die Kandidaten erscheinen dabei in einem guten Licht. Manipulation, Konkurrenzkampf und skrupellose Publicitysucht prägen das Ambiente. Während der Beginn des Buches noch recht viel Platz für witzige Szenen übriglässt, rücken die im Laufe der Geschichte etwas in den Hintergrund und die eigentliche Ermittlungsarbeit beginnt. Obwohl ich den Sarkasmus durchaus angenehm fand, fand ich den Mord und alle involvierten Charaktere interessant und war von da ab von der Geschichte gebannt. Zum Schluss ist es dem Autor auch noch gelungen, den Mörder nicht offensichtlich zu zeigen und mich als Leser lange rätseln zu lassen. Fazit: Die Mischung aus österreichischem Schmäh und Krimi bringt eine Geschichte mit sich, bei der sowohl das Format der Castingshows, als auch die einzigartigen Charaktere der Polizei durch den Kakao gezogen werden, dabei die Ermittlungsarbeit aber nicht liegen bleibt und es den – angeblich zu nichts nützen – Kollegen gelingt, den Fall zu lösen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Wieder sehr gelungen!

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  • Hawelka und Schierhuber sind wieder unterwegs

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    rewareni

    01. May 2016 um 12:17

    Hawelka und Schierhuber sind wieder unterwegs.  Ein Mord erschüttert das Fernsehpuplikum einer beliebten Castingshow. Und so müssen die beiden Waldviertler Kommissare im Auftrag ihres Chefs Hofrat Zauner, von allen ,,liebevoll´´ Erzherzog genannt, sich diesen Falles annehmen. Wer die beiden aus dem vorigen Roman schon kennt, weiß, dass sie nicht wirklich die typischen Ermittler sind. Bierbauch, schütteres Haar, Jägermeister zur Verdauung und nicht von den schnellsten, aber das Herz am rechten Fleck. Zum Glück gibt es ja auch noch das ,,Auskunftsbüro´´ Herta Berlakovic, die sie schnell und nicht offiziell, über jeden wichtigen Tratsch informiert. Das Lokalklorit bringt ein wenig das Leben in Wien und dem Waldviertel dem Leser näher und witzige Dialoge machen den Krimi unterhaltsam. Immer tiefer tauchen Hawelka und Schierhuber in die Welt der Schauspieler, Produzenten und Regisseure ein, wo gelogen und betrogen wird. Hauptsache, die Einschaltquoten stimmen. Dramatische, vorher abgesprochene Szenen, werden gekonnt dem Fernsehpuplikum gezeigt. Als ein zweiter Mord passiert, wird den Kommissaren die Daumenschraube von ihrem Chef angezogen und die vielen Verdächtige machen es den beiden alles andere als leicht. Man bekommt als Leser einen sehr intensiven Einblick hinter die Kulissen des Show Geschäfts, wo scheinbar alles ein abgekartetes Spiel ist. Manche Szenen werden aber sehr übertrieben dargestellt und lange Dialoge des Erzherzogs machen es manchmal nicht leicht, dem Geschehen zu folgen. Hawelka, Schierhuber und die Berlakovic sind das Herz dieses Romanes und sie sind  schrullig, amüsant bis liebenswürdig naiv. Ein netter Roman für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod"

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Zsadista

    30. April 2016 um 18:21

    Hawelka und Schierhuber dürfen wieder ermitteln. Diesmal nicht beim Saufen in der Dorfkneipe, sondern bei einer Castingshow. Die Castingshow mit dem passenden Namen „Egomania“ geht in die letzten Runden. Und irgendjemand hat den Satz „Die Konkurrentinnen ausstechen.“ etwas zu wörtlich genommen. Und schon ist eine der Teilnehmerinnen tot, erstochen genauer gesagt. Und wie soll es auch anders sein, bei so einer Show, alle sind egomanisch, exzentrisch und raffgierig, ganz realistisch eben. Genau die richtige Mischung unsympathischer Menschen, dass Hawelka und Schierhuber da gerne mitmischen würden. Und so müssen sich die beiden durch die ganze Stadt schnüffeln, wenn sie den Mörder dingfest machen wollen.„Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod“ ist der zweite Teil um die beiden chaotischen Ermittler. Der Autor Günther Pfeifer hat mal wieder einen trockenen, schwarzhumorigen Krimi geschaffen, der genau nach meinem Geschmack ist. Ich liebe den trockenen Humor in dieser Form. Auch wenn es dieses Mal etwas härter zur Sache ging, ich musste trotzdem wieder grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Der Autor hat es auch dieses Mal geschafft, trotz Mord und Todschlag einen humorvollen Krimi zu kreieren. Und das im Sinne von gut humorvoll und nicht blöd humorvoll. Die beiden Ermittler haben mich wieder etwas an Hubert und Staller erinnert, was mir dann auch gleich wieder die beiden Schauspieler als Hawelka und Schierhuber vor Augen führte. Ich finde den Punkt keinesfalls negativ, ich muss da alleine bei der Vorstellung schon schmunzeln. Wer gerne Krimis liest, die sarkastisch und schwarzhumorig sind, ist mit dem Buch genau richtig. Auch den zweiten Teil kann ich einfach nur empfehlen.

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  • Ein echt klasse Ermittlerteam

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Schalkefan

    27. April 2016 um 08:33

    Mit Hawelka & Schierhuber spielen das Lied von Tod habe ich einen spannenden Österreich-Krimi des Autors Günther Pfeifer gelesen. Das Buch ist ein wenig anders als "normale" Krimis und auch das Ermittlerteam Hawelka und Schierhuber sind schon ein wenig speziell. Aber absolut nicht unsympathisch. Und ihre Einfälle zu gewissen Ermittlungsmethoden bringen den Leser auch mal richtig zum lachen. Dieser Fall spielt in Wien bei einem der bekannten Talent-Castings und wie wohl auch im wahren Leben wird hier mit harten Methoden gekämpft. Der Name der Show Egomania ist hier Programm und jeder denkt natürlich nur an seinen Vorteil. Dann passiert ein Mord an einer Teilnehmerin und so kommen die beiden Ermittler Hawelka und Schierhuber auf Anweisung des "Erzherzogs" Hofrat Zauner mit ins Spiel. Der Krimi ist sehr spannend, aber auch typisch österreichisch und daher musste ich als Rheinländer schon ein wenig Zeit aufwenden um richtig hinein zu kommen. Dann hatte ich großen Spaß an diesem etwas ungewöhnlichen Ermittler-Duo und kann daher das Buch nur sehr empfehlen. Für mich darf es sehr gerne bald wieder ein Fall für die Zwei geben und ich gebe gerne für diesen Krimi 5 Sterne.  

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  • Ein weiterer toller Fall für ein Team, das man ins Herz schließt

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Wildpony

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod  -  Günther Pfeifer Kurzbeschreibung Amazon: Sie sind wieder unterwegs! Hawelka & Schierhuber: gewohnt komisch, gewohnt - ähm - genial und massiv erfolgreich bei der Mördersuche. Dieses Mal haben sie es aber leider nicht mit einem Waldviertler Bauerntölpel zu tun, sondern mit einem gefinkelten Serienmörder aus der Großstadt. Denn:THERE'S NO BUSINESS LIKE MURDER BUSINESS"The Circus is in Town" und bei der Castingshow "Egomania" sind nur mehr die sechs Besten im Rennen. Fünf davon haben allerdings äußerst schlechte Karten. Johanna nämlich, die mausgraue Außenseiterin, hat sich entgegen aller Abmachungen zur klaren Favoritin gemausert. Äußerst ärgerlich ist das, und es kommt, wie es kommen muss: Jemand stirbt, und der launische Erzherzog schickt Hawelka & Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln. FAVORITENSTERBEN DER ETWAS ANDEREN ART Überraschenderweise ist das Mordopfer jedoch nicht die Johanna, sondern eine ihrer Konkurrentinnen. Und das ist schon sehr verdächtig, finden die zwei Inspektoren. Bis Johanna selbst tot im Garten liegt und die Welt wieder in Ordnung scheint. Aber sonst ist nichts in Ordnung, denn alle Spuren führen ins Leere. Oder - was Hawelka & Schierhuber leise das Lied vom Tod anstimmen lässt - zum nächsten Opfer. Dann hat Hawelka allerdings eine zündende Idee und es schaut so aus, als wäre er diesmal auf der richtigen Spur … Mein Leseeindruck: Da ich bereits den ersten Teil der Krimi-Reihe Hawelka & Schierhuber laufen heiß gelesen hatte war meine Vorfreude auf dieses etwas ungewöhnliche und doch liebenswerte Ermittler-Duo wieder sehr groß. Und auch Band 2: Hawelka & Schierhuber spielen das Lied von Tod konnte mich wieder voll begeistern. Dieses Mal geht es um eine Castingshow mit mehreren Teilnehmern und einer fast klaren Favouritin. Dann passiert der erste Mord und somit kommt unser geniales Ermittlerteam in Wien zum Einsatz. Das den beiden wieder ziemlich ungewöhnliche Ermittlermethoden einfallen muss ich wohl nicht explizit noch erwähnen. Manche Stellen haben mir wieder ein großes Grinsen aufs Gesicht gezaubert beim lesen. Dafür hat der Autor ein absolut gutes Händchen. Am Ende war ich dann beim "mitermitteln" noch einmal ganz auf dem falschen Dampfer. Aber das sollte wohl auch so sein. Und nach einem sehr zufrieden stellenden Ende (nachdem es nochmal richtig spannend wird) konnte ich das Buch entspannt zuklappen. Natürlich in der Gewissheit das wir Hawelka und Schierhuber bestimmt bald wieder bei einem anderen Fall begleiten dürfen. Fazit: Ein Ermittler-Duo das mich immer wieder begeistern kann. Diese Fälle könnte ich mir auch sehr gut in einer Verfilmung vorstellen. Als Leser hab ich die Beiden nun ganz ins Herz geschlossen. Und da ich wieder einen spannenden und tollen Krimi lesen durfte, der mich richtig gefesselt hat, vergebe ich nun dem Autor Günther Pfeifer 5 wohlverdiente Sterne. (wenn er ein bisschen von dem Lob an Hawelka & Schierhuber abgeben möchte würde es mich freuen) :-))  

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    GuentherPfeifer

    21. April 2016 um 13:55
    Wildpony schreibt . (wenn er ein bisschen von dem Lob an Hawelka & Schierhuber abgeben möchte würde es mich freuen) :-))  

    Mach ich gerne! Ich werd's dem Pepi und dem Sepp ausrichten ;-)

  • Eine Mordsgaudi

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Patno

    18. April 2016 um 16:11

    Nachdem Hawelka und Schierhuber im ersten Band heiß gelaufen sind, spielen sie im 2. Band das Lied von Tod. Entsprungen sind die beiden Herrn der Fantasie des Autors Günther Pfeifer. Beide Bücher sind in sich abgeschlossene Kriminalfälle und können unabhängig voneinander gelesen werden. Der Mordbuben-Krimi "Hawelka und Schierhuber spielen das Lied vom Tod" ist im April 2016 beim Haymon Verlag erschienen und verspricht auf 250 Seiten eine Mordsgaudi. Wer kennt sie nicht, die legendären Carstingshows, bei denen sich die Kandidaten perfekt in Szene setzten, auch wenn sie eigentlich mehr recht als schlecht singen können. Egomania ist eine dieser Shows und nachdem nur noch sechs Kandidaten im Rennen sind, wird mit harten Bandagen gekämpft. Eine Mitstreiterin wird erstochen aufgefunden und der Erzherzog, wie man scherzhaft den Hofrat Zauner nennt, schickt die beiden Starermittler H & S auf die Showbühne und es geht richtig turbulent zur Sache. Der Schreibstil des Autors ist für den mitteldeutschen Leser nicht sofort gut verständlich, denn er erzählt ziemlich österreichisch und sein Humor ist bisweilen staubtrocken. Das bedarf einer gewissen Einlesephase und trifft eventuell auch nicht jedermanns Geschmack. Mir hat es gut gefallen und aufgrund meiner Vorkenntnisse aus Teil 1 war ich schnell im Geschehen. Hawelka und Schierhuber sind schon zwei echt schräge Vögel, die gern einmal ein Bierchen zischen oder sich einen Jägermeister genehmigen. Mit Spürsinn und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden kommen sie dem Täter auf die Schliche. Gegenüber dem ersten Band fand ich ihre Charaktere hier deutlich besser dargestellt. Keine Spur mehr von dem beamteneigenen Fleckma. Ein besonderes Schmankerl war für mich das Radio Berlakovic, über welches ich mich köstlich amüsiert habe. Nichts ist so wie es zu sein scheint! The Show Must Go On! Die Handlung zeigt, dass Menschen für einen Funken Publicity und Geltungssucht bereit sind, ihre Grenzen zu überschreiten. So verbirgt sich hinter dem humorvollen Krimi auch ein wenig Nachdenklichkeit. Gern empfehle ich dieses ungewöhnliche kriminelle Leseabenteuer weiter, verweise allerdings darauf, dass man sowohl die österreichische Sprache als auch den dazugehörigen Humor mögen sollte. Ich habe mich mit Hawelka und Schierhuber gut unterhalten und bin schon gespannt, was sie als Nächstes planen.

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  • Ein unvergleichliches Duo...

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Miamou

    Sie sind wieder unterwegs! Dieses Mal haben sie es aber leider nicht mit einem Waldviertler Bauerntölpel zu tun, sondern mit einem gefinkelten Serienmörder aus der Großstadt. Denn: THERE'S NO BUSINESS LIKE MURDER BUSINESS "The Circus is in Town" und bei der Castingshow "Egomania" sind nur mehr die sechs Besten im Rennen. Fünf davon haben allerdings äußerst schlechte Karten. Johanna nämlich, die mausgraue Außenseiterin, hat sich entgegen allen Abmachungen zur klaren Favoritin gemausert. Äußerst ärgerlich ist das, und es kommt, wie es kommen muss: Jemand stirbt, und der launische Erzherzog schickt Hawelka und Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln.*********************************************************Zuerst einen Riesendank, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe. In diesem Fall habe ich mich wirklich besonders gefreut, weil der Autor in meiner näheren Umgebung lebt und das ist dann natürlich etwas ganz, ganz Besonderes.Hawelka und Schierhuber ermitteln (wieder). Ich habe den ersten Band dieser Reihe (noch) nicht gelesen. Macht aber gar nichts, weil es auch so ganz gut geklappt hat. Die beiden Waldviertler Polizisten (früher Gendarmen) ermitteln im Großstadtdschungel. Eine Kombination, die wirklich wunderbar funktioniert. Für mich brachten die beiden eine unbeschreibliche Ruhe in den Großstadtlärm. Ihre Methoden sind vielleicht fragwürdig, aber natürlich funktionieren sie und für den Leser wird das Lesen daher umso amüsanter. Die Handlung wirkte an manchen Stellen extrem überzogen, hatte aber doch immer den gewissen Funken Realität in sich, sodass es dann doch auch wieder nicht ganz unglaubwürdig war. Besonders mit den Einblicken in die vermeintlich fairen und tollen Castingshows, hat der Autor einige Episoden wirklich gekonnt aufs Korn genommen und auch in einem gelungenen Rahmen ausgeschlachtet, sodass der Leser gar nicht kann, als nur zu Schmunzeln oder auch mal richtig herzhaft zu lachen. Auch mit einigen überraschenden Entwicklungen und Wendungen kann das Buch aufwarten und man rätselt gerne mit, wer denn nun der Täter oder die Täterin sein kann. Für mich kam die Auflösung dann sehr überraschend.Was mir auch noch sehr gefallen hat ist der Lokalkolorit, den man in dem Buch zuhauf finden kann.Günter Pfeifer arbeitet mit einem ausgesprochen guten Sarkasmus, der an manchen Stellen so dunkel wie Kochschokolade ist (und auch dementsprechend lecker schmeckt). Daher bekommt das Buch und die Handlung auch einen sehr besonderen Touch, der für mich auch diesen österreichischen Charme ausmacht, wie man ihn auch bei Wolf Haas findet. Man darf keinen Krimi mit viel Blut oder akribisch ausgedachten Ermittlungsmethoden und – arbeit erwarten. Dafür aber einen Haufen interessanter Figuren, die vielleicht manchesmal ein wenig stereotyp wirken, aber trotzdem Spaß machen.

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    • 2
  • Insgesamt ein amüsanter Krimi mit viel schwarzem Humor und einem schrägen Ermittlerduo

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    silvandy

    18. April 2016 um 12:26

    Inhalt: Bei der Castingshow Egomania sind nur noch 6 Bewerberinnen im Rennen, dann geschieht ein Mord. Der launische Erzherzog schickt Hawelka und Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln. Meine Meinung: Der Autor Günther Pfeifer hat einen flüssigen Schreibstil, der mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Humor untermalt ist. Was mir auch ganz gut gefallen hat, dass ein paar Wiener Ausdrücke mit in die Geschichte einfließen. Bei einer Castingshow stirbt eine Kandidatin, was sehr schnell die Presse auf den Plan ruft. Der Hofrat Zauner (Erzherzog) ist nicht wirklich überzeugt von seinen Ermittlern Hawelka und Schiershuber – setzt sie aber wegen Personalmangel im Ermittlerteam ein. Und seine beiden Ermittler sind durchaus sehr erfindungsreich, was die Ermittlungsmethoden betrifft. Ich musst bei dieser Geschichte öfters mal schmunzeln, da der Autor so manchen witzigen Spruch unterbringt und auch mit humorvollen Szenen nicht spart. Neben dem Humor wird es diesmal echt spannend. Was mir gut gefallen hat, war der Blick hinter die Kulissen der Castingshow und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es da teilweise wirklich so zugeht. Ein Produzent, der Drogen konsumiert und seine Pläne fast täglich über den Haufen wirft, ein Moderator, der wohl seinen Job nicht mehr lange behalten wird sowie ein bereits zu Sendebeginn feststehender Fahrplan, wer als Siegerin herausgehen wird. Die beiden Ermittler sind echt schräg, aber auch originell und wurden vom Autor wunderbar beschrieben. Hawelka ist eher der Denker, Schiershuber ist eher der Schweiger – trotzdem verstehen sich die beiden blind. Überhaupt bekommt man in alle Geschehnisse einen sehr guten Einblick, da das Buch öfter den Blickwinkel für den Leser ändert. Mal wird aus der Sicht der Polizei erzählt, mal aus dem Sicht einiger Kandidatinnen. Was mich etwas gestört hat, waren die langen Reden des Erzherzogs, was aber durchaus in seine Rolle als Vorgesetzen passt. Am Ende hätte ich mir gewünscht, dass noch die ein oder andere Frage geklärt worden wäre. Fazit: Insgesamt ein amüsanter Krimi mit viel schwarzem Humor und einem liebenswerten, aber äußerst schrägen Ermittlerduo.

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  • nicht mein Ding!

    Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

    Leseratz_8

    17. April 2016 um 19:15

    Inhalt: „Sie sind wieder unterwegs! Hawelka & Schierhuber: gewohnt komisch, gewohnt - ähm - genial und massiv erfolgreich bei der Mördersuche. Denn "The Circus is in Town" und bei der Castingshow "Egomania" sind nur mehr die sechs Besten im Rennen. Fünf davon haben allerdings äußerst schlechte Karten. Johanna nämlich, die mausgraue Außenseiterin, hat sich entgegen allen Abmachungen zur klaren Favoritin gemausert. Äußerst ärgerlich ist das, und es kommt, wie es kommen muss: Jemand stirbt, und der launische Erzherzog schickt Hawelka & Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln…“ Hawelka und Schierhuber sind wirklich sehr spezielle Ermittler, denn manchmal haben sie besondere Ideen, die auch tatsächlich zum Erfolg führen. Außerdem gibt es in dem Buch noch die Vorzimmerlöwin Herta Berlakovic, die weiß alles und unterrichtet ihre Kollegen via Handyfunk immer über die neusten Neuigkeiten. Und abends sendet Radio Berlakovic Musik und Tipps zur Freizeitgestaltung und versüßt so den Ermittlern den Feierabend und dem Leser die Zeit. Leider ist das auch schon alles, was ich diesem Buch an Positivem abgewinnen konnte. Der Kriminalfall ist nicht spannend und die Figuren sind Klischees. So erreichen mich deren Sorgen und Nöte nicht und es ist mir auch egal, wer warum stirbt. Die Castingshows und ihre Hintergründe werden aufs Korn genommen, aber auch das ist nicht neu, denn dass dort alles abgesprochen ist, ist wohl schon jedem Leser vorher klar. Auch ist es für mich nicht lustig, wenn ein singender Naturbursche nur ein Wort wirklich drauf hat, nämlich „Wahnsinn“ oder wenn der Produzent sich mit Koks am Leben hält und Regisseur und Moderator sich wie im Kindergarten benehmen… Die Auflösung des Falles ist für meine Begriffe nicht logisch, soll sie vielleicht auch nicht sein, aber es ist mir alles zuviel des Guten und viel zu dick aufgetragen. Fazit: Ich mochte Teile des Ermittlerteams und einiges vom Wiener Schmäh, andere Teile sind so überzeichnet, dass es den Leser gruselt. Leider kann ich das Buch nicht wirklich empfehlen, wobei ich sagen muss, dass ich den ersten Band nicht kenne und mir deshalb vielleicht wichtige Informationen fehlen. Also geneigter Krimileser, mal den ersten Band versuchen und schauen, ob es passt…

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