Günther Schatzdorfer , Wolfgang Böck Besser. Einfach.

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Inhaltsangabe zu „Besser. Einfach.“ von Günther Schatzdorfer

„Kommissar“ Wolfgang Böck und „Poet“ Günther Schatzdorfer reisen nach Venedig zu einer Spurensicherung der ursprünglichen einheimischen Kultur, die trotz Massentourismus und Marketing noch im Verborgenen existiert. Gemeinsam mit ihrem Capitano Fiore kämpfen sie mit U ntiefen, zu niedrigen Brücken und Heerscharen von Mücken. Manchmal sitzen sie mit ihrem Hausboot fest, müssen Ebbe oder Flut abwarten und vertreiben sich die Zeit, indem sie vom Ziel ihrer Sehnsucht träumen. Kleine Häfen und Anlegestellen mit einfachen Trattorie säumen den Weg, wo man sich im Schatten der Pappeln oder baumhoher Oleandersträuche bei einem Glas kühlen Weins niederlässt und dem Flügelschlag der Fischreiher lauscht.

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    Besser. Einfach.
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    07. June 2014 um 10:37

    Zwei Freunde, die das Leben lieben, gern Essen und immer für einen guten Schluck zu haben sind, bereisen Venedig und die umliegenden Inseln. Sie nennen sich der Poet und der Kommissar. Nicht auf die herkömmliche Art, sondern sie sind mit einem Hausboot unterwegs, abwechselnd auch mal auf Autostraßen. Sie mieten ein Boot und einen Fährmann und ab geht es. Der Hauptaugenmerk liegt nicht bei den allbekannten Sehenswürdigkeiten Venedigs, sondern dem, was fernab der Touristen liegt. Dabei nehmen sie so gut wie jedes Wirtshaus mit, probieren die  unterschiedlichsten Speisen und Getränke und erzählen. Sie plaudern über alles, was sie erleben, Empfindungen, die sie beim Essen hatten und auch ein wenig über Venedig. Einige der Speisen, die sie genossen hatten, fanden auch ihren Weg ins Buch. Dem Poeten fiel eines Tages ein, dass er mal einen Mann kennnengelernt hatte, der einst der Chauffeur von Hemingway gewesen war. Sie wollten ihn aufsuchen, erfuhren aber, dass nur noch seine Witwe lebte und die lud sie ein. Sie erzählte, was auch ihr Mann hätte erzählen können, ein wenig über Hemingway und bewirtete die beiden. Aber auch viel geschichtliches lassen die beiden Freunde in ihr Buch einfließen. So erfährt man vom Landstrich zwischen dem Unterlauf des Tagliamento und der Lagune, einem dem Meer abgerungenen Landstrich. Er wurde von den Römern urbar gemacht, im Mittelalter wurde dort Reis angepflanzt und Salz gewonnen, im 20. Jh. gab es vorwiegend Milchhaltung und Schweinezucht und heute findet man Mais, Rüben, Soja und Raps. Ob Römer, Napoleons Garnisonen oder Mussolinis Scharen, sie alle hatten mit dem Landstrich ihre Sorgen und Nöte. Nicht alles, was die beiden Freunde aufsuchen wollten, fanden sie auch. Die römische Hafenstadt Eraclea suchten sie vergebens, sie ist abgetaucht unter Agrarland. Die beiden kommen viel rum, sehen viel und erleben einiges. Sie lernen Menschen kennen, mit denen sie auf einer Wellenlänge liegen. Sie reden, diskutieren mit ihnen, essen viel und gut und wissen das zu schätzen. An all dem lassen sie den Leser teilhaben, der die Möglichkeit hat, ein wenig über die Geschichte Venedigs zu erfahren, die Esskultur und die Menschen. Unterhaltsam geschrieben, macht es Spaß, die beiden auf ihrer Erkundungsreise durch ein Venedig abseits der großen Touristenattraktionen kennenzulernen. Neben den Rezepten, die Bestandteil des Buches sind, findet man auch ein paar Seiten mit Fotos, die diese Reise wiederspiegeln. Vermisst habe ich eine Karte, anhand derer man hätte nachvollziehen können, wo sie durch das Land zu Lande und per Boot unterwegs waren.

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