Günther Schiwy Eichendorff

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Inhaltsangabe zu „Eichendorff“ von Günther Schiwy

Drei große deutsche Dichter sind im Jahr 2000 mit bemerkenswerten Monografien gewürdigt worden: der Klassiker Schiller und die beiden Romantiker Brentano und Eichendorff. So verschieden die Persönlichkeiten der Künstler, so unterschiedlich auch der Duktus dieser Biografien. Schiwys umfangreiche Arbeit -- die erste ernst zu nehmende Eichendorff-Biografie seit beinahe 80 Jahren -- bildet freilich insofern eine Ausnahme, als sie einen Künstler porträtiert, der selbst für seine eigene Zeit seltsam unzeitgemäß wirkt. Das mag weniger daran liegen, dass Eichendorff einem Brotberuf nachging und sich als treu sorgender Vater um die Familienpflichten kümmerte -- also in seinem Alltag auf geradzu irritierende Weise wie ein bodenständiger Philister erscheint. Auch die Distanz zu Künstlerkreisen (wo man sich in Freundschaftsbünden zusammenschloss und einander ewige Treue schwor) wie auch zu zeitgenössischen Philosphen seiner Zeit (allen voran Schelling, Fichte und Hegel) erscheint auf den ersten Blick befremdlich. Ist es daher nicht die denkbar größte Herausforderung für einen Biografen, über einen Menschen zu schreiben, der Zeit seines Lebens wenig Aufsehen erregte und uns dennoch solch geheimnisvolle Verse vermacht hat? Schiwy meistert diese Herausforderung, indem er Eichendorffs Persönlichkeit respektovll widerzuspiegeln sucht. So lesen wir nicht von einem traumverloreren Künstler, sondern von einem träumerischen Beamten, der dem Alltag zu entfliehen versucht, indem er tiefer blicken möchte. Dieser hoch sensible Blick für das Wesentliche wird jedoch nicht nur durch die unzähligen wundervollen Gedichte exemplifiziert (zu deren Lektüre man sich nach dieser Biografie umso mehr inspiriert fühlt), sondern auch durch Passagen, in denen Eichendorff als Romancier, aber auch -- wie es der Untertitel verspricht -- als Kritiker des Zeitgeistes vorgestellt wird. Eine "Gefahr" freilich besteht in einer derartigen Schilderung: die nämlich der Entmystifizierung. Denn Eichendorffs Vita scheint der spektakuläre Stoff, aus dem die Leben anderer berühmter Romantiker gewebt sind, in der Tat gänzlich zu fehlen. Umso schwerer zu glauben ist es -- gerade nach der Lektüre von Schiwys Monografie -- dass eine Person ohne jegliche Brüche, mit einer Biografie, die linearer nicht sein konnte, fähig gewesen sein sollte zu derart vollkommenen poetischen Höchstleistungen. --Kristina Nenninger

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