Günther Schwab Abenteuer am Strom

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Inhaltsangabe zu „Abenteuer am Strom“ von Günther Schwab

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    Abenteuer am Strom
    Arun

    Arun

    Das Buch von Günther Schwab mit dem Titel „Abenteuer am Strom“ fiel mir auf weil auf der Buchrückseite keine Inhaltsangabe sondern nur Infos zum Autor aufgedruckt waren. Der letzte Absatz lautet: Plötzlich setzte er es sich in den Kopf ein Buch zu schreiben. Es erscheint 1935. in drei Monaten sind zehntausend Exemplare vergriffen. Es heißt „Abenteuer am Strom“ Dies machte mich neugierig und deshalb durfte dieses Buch mich nach Hause begleiten. Vor dem Lesen habe ich mal ein wenig recherchiert um näheres zu diesem Roman zu erfahren. Dabei trat folgendes zu Tage. Das Buch erschien 1935 unter dem Namen „Mensch ohne Volk“ im Zentralverlag der NSDAP. In der 1. Auflage weist das Buch eindeutig „völkische“ Tendenzen auf! Meine Ausgabe ist eine Neuauflage von 1982 in der die anrüchigen Stellen teilweise getilgt wurden und der Roman einen neuen Titel erhielt. Da war ich mal gespannt was die Lektüre mir mit auf den Weg gibt. Es ist die Geschichte eines junges Mannes der sein Leben in der Heimat hinter sich lässt und zusammen mit seinem Hund in ein nicht näher benanntes Land aufbricht. Dort möchte er naturnah sein Leben verbringen und in der Wildnis leben. Die ersten Etappen der Reise legt er zusammen mit zwei ortskundigen Führern zurück. Nachdem sie in unbekanntes Land mit Flüssen, Sümpfen und Wäldern vordringen nimmt die Bereitschaft der Führer ab bei ihm zu bleiben. In einer Nacht und Nebel Aktion wird er von ihnen verlassen. Er setzt die Tour alleine fort, durch ein Hochwasser verliert er seine Ausrüstung und wird auch von seinem Hund getrennt. In der unwirtlichen Landschaft muss es sich nun mit einfachen Steinwerkzeugen eine Unterkunft errichten. Zur Jagd und Selbstverteidigung gegen wilde Tiere stellt er Pfeile, Bogen und Speere her. Nach ungefähr drei Wochen findet sein Hund zu ihm zurück, gemeinsam durchleben sie die Jahreszeiten und bestehen Abenteuer mit Wölfen, Bären und vielen anderen Tieren. Der Autor ist ein großer Kenner von Flora, Fauna und dem Jagdwesen. Er liefert sehr genaue Beschreibungen der Natur die ab und zu auch schon mal ins poetische abgleiten. Könnte fast als Botanikführer durchgehen. Ein Buch für Naturliebhaber oder für Jugendliche die es in die Natur zieht! Fragwürdige Textstellen oder Beschreibungen blieben mir verborgen. Der Autor hat sich in späteren Jahren sehr aktiv für Natur- und Umweltschutz eingesetzt. Er schrieb auch die Vorlage zu dem Film "Der Förster vom Silberwald"

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    Igelmanu66

    Igelmanu66

    30. April 2014 um 10:37