Günther Thömmes

 4.1 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Das Erbe des Bierzauberers, Der Bierzauberer und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Günther Thömmes

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Günther ThömmesDas Erbe des Bierzauberers
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Das Erbe des Bierzauberers
Das Erbe des Bierzauberers
 (13)
Erschienen am 04.02.2009
Günther ThömmesDer Bierzauberer
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Der Bierzauberer
Der Bierzauberer
 (13)
Erschienen am 01.02.2008
Günther ThömmesDer Fluch des Bierzauberers
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Der Fluch des Bierzauberers
Der Fluch des Bierzauberers
 (8)
Erschienen am 12.07.2010
Günther ThömmesDer Papstkäufer
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Der Papstkäufer
Der Papstkäufer
 (5)
Erschienen am 13.08.2012
Günther ThömmesDie Bierzauberer-Saga: Teil I-III (Historische Romane im GMEINER-Verlag)
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Die Bierzauberer-Saga: Teil I-III (Historische Romane im GMEINER-Verlag)
Günther ThömmesDas Duell der Bierzauberer
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Das Duell der Bierzauberer
Das Duell der Bierzauberer
 (2)
Erschienen am 08.03.2017
Günther ThömmesDer Limonadenmann oder Die wundersame Geschichte eines Goldschmieds, der der Frau, die er liebte, das Leben retten wollte und dabei die Limonade erfand
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Der Limonadenmann oder Die wundersame Geschichte eines Goldschmieds, der der Frau, die er liebte, das Leben retten wollte und dabei die Limonade erfand
Günther ThömmesMalz und Totschlag
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Malz und Totschlag
Malz und Totschlag
 (1)
Erschienen am 11.07.2011

Neue Rezensionen zu Günther Thömmes

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hasirasi2s avatar

... war Jacob Schweppes Leitspruch.

Die erste Limonade (unser heutiges Tonic) hat er nur erfunden, weil er als findiger Geschäftsmann zur Malariaprophylaxe Chinintabletten mit Limettensaft in dem von ihm patentierten Soda-Wasser auflöste.

Überhaupt war Schweppes ein sehr neugieriger und aufgeschlossener Mann. Als Kind deutscher Hugenotten mit französischer Abstammung ging er nach seiner Ausbildung zum Goldschmied und Juwelier nach Genf. Nebenher beschäftigt er sich auch mit Uhren und anderen technischen Spielereien. Er las alle wissenschaftlichen Bücher und Zeitung, die er bekommen konnte und als er von dem Engländer Priesley las, der mit Gasen und Wasser experimentiert und dabei Karbon-Dioxid herstellt, sah er sofort den möglichen Nutzen und Gewinn – die Idee zu seinem Soda-Wasser war geboren.

 

Günther Thömmes beschreibt in „Der Limonadenmann“ Jacob Schweppes bewegtes Leben. Obwohl der Klappentext eine dramatische Liebesgeschichte oder einen Krimi vermuten lässt „Doch kann seine Erfindung auch der Frau, die er liebt, das Leben retten? Und nebenbei auch noch einen Mann aus dem Weg räumen, der kein Mitleid verdient?“ ist es für mich eher ein biographisch angehauchter Roman. In Anlehnung an 1001 Nacht erzählt eine Nachfahrin von Jacobs großer Liebe dem britischen König Wilhelm IV. über mehrere Abende bzw. Nächte dessen Geschichte. Der Aufhänger ist dabei jeweils eine Person, die in Jacobs Leben zu der Zeit eine Rolle spielte oder anderweitig mit ihm in Verbindung stand. Dieser Erzählstil ist etwas ungewöhnlich, aber sehr unterhaltsam. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und in einigen wurden mir etwas zu viel Rund-Rum-Wissen oder Nebensächlichkeiten erzählt, aber letztendlich bekommt man so ein recht umfassendes Bild von Schweppes Leben und den politischen und wirtschaftlichen Umständen der damaligen Zeit.

 

Fazit: Interessanter biographischer Roman über einen vergessenen Erfinder.

Kommentare: 5
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Ariettas avatar

Rezension zu "Das Duell der Bierzauberer" von Günther Thömmes

Die Bierzauberer
Ariettavor einem Jahr

Das Duell der Bierzauberer, 3 Sterne


Hier hat der Autor Günther Thömmes einen historischen Roman über Die Kunst des Bierbrauens geschrieben. Ein Roman für Liebhaber von Bier und die der Werdegang vom Bier interessiert.

In seinen Schreib-und Erzählstil, der sich sehr flüssig lesen lässt, merkt man das hier ein Fachmann mit viel Herzblut zu Werke ging und all seine Erfahrung als gelernter Bierbrauer einfließen lies.

Der Plot ist sehr logisch und Akribisch aufgebaut, er vergisst kein Detail, übers Bierbrauen, von den Zutaten noch zu den Gesetzen des Reinheitsgebots zur damaligen Zeit. Eine Geschichte ohne offene Enden.

Die Spannung war gleichbleibend hoch, auch wenn sie sich teilweise in die Länge zog, den für mich uferte die Herstellungsweise des Bieres aus. Schon bald ein Buch für Leute vom Fach und die Bier lieben, hoch interessant. Deshalb hat mich das Buch nicht sehr gefesselt.

Die Figuren waren sehr glaubwürdig beschrieben, und an bekannte Bierbrauer in München angelehnt, man ahnte beim Lesen um wenn es sich handeln könnte. Besonders der Münchner Bierbrauer Gabriel Sedelmeyer und dein Londoner Konkurrent Robert Barcley, sind sehr gut heraus Kristallisiert. Man lernte ihre Charaktere, ihr tun und Handeln kennen, ihre gebaren zu der Zeit um 1800. War glaubwürdig und real wiedergegeben.

Das Historische Geschehen ist sehr gut recherchiert, ob das Leben um 1800, der gesellschaftliche Stand, die Politischen Intrigen, über Industrie Spionage oder die mühselige Reise nach England, sowie auch die strengen bayrischen vorgaben und Gesetze zum Bierbrauen, das man schon als Schikane bezeichnen konnte. Im Gegensatz zu England wo man fortschrittlicher Dachte.



Zum Inhalt:

Man konnte sich gut in Gabriel Sedelmayer hinein versetzen, ein Mann der sich von ganzen unten nach oben durch geboxt hat. Seine Familie bedeutet ihm viel, eine Starke Stütze hat er an seiner wissbegierigen und Geschäftstüchtigen Frau, die ihm den Rücken stärkt. Gabriel gelingt der große Durchbruch, er hat es bis nach oben geschafft. Man spürte seine Neugierde und Offenheit für alles neue auch im technischen Bereich. Kein Wunder das er nach London zu Robert Barcley reiste, einer der größten und modernsten Bierbrauer. Er bewundert dort der Industriell Fortschritt. Man spürte hier Gabriels Neu – und Wissbegier als er die Brauerei besuchte mit modernsten Maschinen. Er sperrte Augen und Ohren auf, ihm entging nicht die geringste Kleinkörnig. Diesen Fortschritt will er in München in seiner Brauerei umsetzen. Eine Geschichte voller Politischen und Geschäftlichen Intrigen, bis zu Industriespionage , ein spannender Bierkrieg beginnt wie im Krimi.

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P

Rezension zu "Der Bierzauberer" von Günther Thömmes

Von der mittelalterlichen Kunst des Bierbrauens
PaulDvor 2 Jahren

Auf unterhaltsame Weise erzählt Günther Thömmes, der selbst gelernter Brauer ist, in diesem Roman die (angeblich tatsächlich geschehene) Geschichte des mittelalterlichen Braumeisters Niklas. Dabei begleitet er seinen Protagonisten auf seinem Weg vom einfachen Bauernsohn zu einem der erfolgreichsten Brauer Kölns. Sein Weg führt ihn zuerst über verschiedene Klöster, wo er sich sein Wissen über die Braukunst aneignet, bevor er sich zunächst in Bitburg, später dann in Köln, als Brauer selbstständig macht. Immer auf den Fersen ist ihm dabei der Inquisitor Bernhard, der versucht, ihm einen Mord anzuhängen.
In die Handlung eingeflochten sind ausführliche Beschreibungen der Brauprozesse im Mittelalter. Fast könnte man diese Beschreibungen als Anleitungen verwenden, selbst einmal Bier zu brauen.
Auch diverse historische Ereignisse wie z.B. die Schlacht um Worringen werden plausibel in die Handlung integriert. 
Der Erzählstil ist flüssig zu lesen und trotz detailierter Beschreibungen der einzelnen handwerklichen Prozesse kommt nie Langeweile auf. 
Vom selben Autor gibt es noch zwei weitere Romane, die den "Bierzauberer" im Titel tragen, jedoch anscheinend mit dem vorliegenden Roman abgesehen von dem mittelalterlichen Handlungsort nicht gemeinsam haben.

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