Günther Thömmes

 4.2 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Das Erbe des Bierzauberers, Der Bierzauberer und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Tage des Hopfens, Tage des Zorns

Neu erschienen am 12.08.2020 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Günther Thömmes

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Cover des Buches Das Erbe des Bierzauberers (ISBN: 9783899777888)

Das Erbe des Bierzauberers

 (14)
Erschienen am 04.02.2009
Cover des Buches Der Bierzauberer (ISBN: 9783899777468)

Der Bierzauberer

 (13)
Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches Der Fluch des Bierzauberers (ISBN: 9783839210741)

Der Fluch des Bierzauberers

 (8)
Erschienen am 12.07.2010
Cover des Buches Mit besten Absichten (ISBN: 9783839226391)

Mit besten Absichten

 (6)
Erschienen am 12.02.2020
Cover des Buches Der Papstkäufer (ISBN: 9783839239148)

Der Papstkäufer

 (5)
Erschienen am 13.08.2012
Cover des Buches Die Bierzauberer-Saga (ISBN: 9783839218204)

Die Bierzauberer-Saga

 (2)
Erschienen am 02.03.2016
Cover des Buches Das Duell der Bierzauberer (ISBN: 9783839220177)

Das Duell der Bierzauberer

 (2)
Erschienen am 08.03.2017

Neue Rezensionen zu Günther Thömmes

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Rezension zu "Mit besten Absichten" von Günther Thömmes

Mit besten Absichten
lesefreude_bookvor einem Monat

Fred Phelps ist ein hervorragender Wissenschaftler. Auch wenn seine erste große Erfindung Zufall war, scheint es ursprünglich als könnte er der Menschheit damit helfen. Teflyx bringt nicht nur die Arbeiten am amerikanischen „Manhatten-Projekt“ einen entscheidenen Schritt voran, sondern sorgt auch dafür, dass unser Essen nicht mehr so leicht anbrennt. Eine geniale Erfindung, eigentlich. Denn wie viel Leid mit dieser Erfindung einhergeht, merkt Fred erst viel zu spät.


„Mit besten Absichten“ zeigt, das Geld nicht Glück macht. Zwar verdient Fred mit seinen Erfindungen sehr gut, doch Anerkennung sucht er vergebens. Er möchte am Fortschritt mitarbeiten und diese Welt zu einer besseren machen. So edel Freds Absichten auch sein mögen, trägt er doch nachhaltig zur Zerstörung unserer Erde bei.


Der fiktive Charakter Fred Phelps hat mich mit seinen Unsicherheiten und schwach ausgeprägten sozialen Kompetenzen an Sheldon Cooper aus der Serie „The Big Bang Theroy“ erinnert. Ja teilweise fiel es mir gar nicht so leicht, die beiden gedanklich nicht zu verschmelzen.


Spannend, wenn auch grausam und widerlich, fand ich Freds ersten Schritte in der Chemie. Denn über die Seifenherstellung hat er seine Leidenschaft entdeckt und der Leser bekommt interessante Einblicke.


Irritiert hat mich der Wechsel der Erzählperspektiven. Während die ersten drei Kapitel in der ersten Person beziehungsweise autobiografisch aus Sicht von Fred geschrieben sind, wechselt die Perspektive abrupt in die dritte Person. Anschließend kommt es von Kapitel zu Kapitel immer wieder zu Wechseln. Wieso Günther Thömmes dieses stilistische Mittel hier gewählt hat, erschloss sich mir nicht.


In „Mit besten Absichten“ kommen viele Personen der damaligen Zeit vor, wie unter anderem der Präsident der Vereinigten Staaten, Albert Einstein oder auch Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn. Zudem lösen viel Erzählungen rund um Teflyx und Co Erinnerungen aus. „Da war doch was? So was in der Art hab ich doch mal in der Schule gelernt.“ Aufgrund dieser vielen Überschneidungen von geschichtlichen Begebenheiten und Fiktion finde ich es enorm wichtig im Nachwort Klarheit zu schaffen. Und das macht Günther Thömmes auch.

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Rezension zu "Mit besten Absichten" von Günther Thömmes

Memoiren der anderen Art
yellowdogvor 3 Monaten

Dieser Roman ist stark durch den Erzählton des Erzählers Fred geprägt, der geradezu launig von seinem ereignisreiche Leben berichtet.

Schon im ersten Kapitel, dass seine Kindheit schildert, wirkt so realistisch und so amerikanisch, dass man vergisst, dass der Autor kein Amerikaner ist.

Immerhin ist der Vater des Protagonisten auch deutschstämmig. Sie leben seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts i Ohio in landwirtschaftlicher Umgebung und Fred ist zunächst noch ein durchschnittlicher Junge. Doch er interessiert sich früh für Chemie, ist entschlossen und wird ein erfolgreicher Wissenschaftler, der sogar Albert Einstein getroffen hat und am Rande am Manhattan Project beteiligt sein wird.

Später wechselt zwischendurch sogar die Perspektive und man betrachtet Fred von außen. Das führt zu einem kompletteren Bild. Die USA wandelt sich weiter. McCartghy, Kubakrise, JFK´s Ermordung, Watergate etc,

Fred lässt das alles kalt. Er ist ein Mitläufer ohne Skrupel.

Raffinierterweise lässt Günther Thömmes auch eine positiv gesetzte Gegenfigur agieren. PJ, ein guter Freund, aber auch Konkurrent von Fred.

Er engagiert sich im positivem Sinne wo Fred Erfindungen immer mehr Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen. Das macht auch klar, wohin es führt, wenn man seine Handlungen nicht ausreichend reflektiert.


Mit besten Absichten könnte schwere unverträgliche Kost sein, doch das spielerische in Stil und Ausdruck lässt es wirklich zu einem Lesevergnügen werden.

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Rezension zu "Mit besten Absichten" von Günther Thömmes

Der glückliche Zufall
stefanbvor 4 Monaten

„Der glückliche Zufall ist der Todfeind seriöser Wissenschaft.“ [91]

 

Günther Thömmes nimmt eine ordentliche Portion Fakten, vermischt dies gut mit Fiktion und erhält daraus den Roman „Mit besten Absichten“. Darin lässt er seinen Protagonisten Fred Phelps zu ungeahnten Höhen aufsteigen und dann wieder ebenso tief fallen. Für Fred ist es eine „berufliche Karriere, die ihn zu unerwarteten Höhen führen sollte. Privat und moralisch jedoch in die Hölle.“ [37] Seinen fiktiven Charakter lässt der Autor bahnbrechende Erfindungen machen, in der Wirklichkeit beruhen diese auf den Entdeckungen der Chemiker Roy Plunkett und Paul J. Flory.

Pointiert beschreibt Thömmes, dass das Ziel einer Verbesserung, eine Revolution für die Menschheit, nicht zwingend mit dem Nobelpreis gekrönt wird oder sich im Nachhinein sogar als schädlich für Mensch und Natur darstellt.

 „Gutes bewirken, Erfolg haben, aber auch Amerika und der Menschheit nützen. Und wenn möglich, auch wohlhabend werden.“ [38] „Wir werden die Welt verbessern! Zum Nutzen aller.“ [47]

Es kommt auf die Erfindung an und auch den Zeitpunkt. Wer würde heute noch FCKW als herausragende Lösung propagieren? Mit seinem klaren Schreibstil lädt Thömmes die Leser*innen ein, der Geschichte rund um Fred und dessen Entdeckungen zu folgen. Der Roman ist spannend und kurzweilig geschrieben, zeigt auf ganz eindrucksvolle Weise wohin wissenschaftliche Entdeckungen führen können, und dass diese nach Jahrzehnten sogar geächtet werden.

„Als Student hatte er davon geträumt, sein Wissen in den Dienst der Menschheit zu stellen, nun hatte seine Experimentierfreudigkeit das genaue Gegenteil bewirkt.“ [52]

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