Günther Thömmes Das Erbe des Bierzauberers

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe des Bierzauberers“ von Günther Thömmes

Fünf weite Bierreisen durch das Heilige Römische Reich, vier ermordete Bierbrauer, drei mächtige Herzöge und zwei Habsburger-Kaiser liegen auf dem Weg zu einem Gesetz, das die Jahrhunderte überdauern sollte: das Reinheitsgebot für Bier.
Auf seiner Reise durch die wichtigsten Bierstädte des 15. Jahrhunderts ist der „Kaiserliche Bierkieser“ Georg den Geheimnissen seiner Zeit auf der Spur: Was bedeutet Kaiser Friedrichs mystisches Rätsel AEIOU? Gab es bereits im Mittelalter bewusstseinserweiternde Drogen? Und wer hat die Brauer aus vier verschiedenen Städten ermordet?
Ein epochaler Mittelalter-Krimi um Habsburger, Wittelsbacher und das liebe Bier.

Ein guter und spannender historischer Roman mit viel Liebe zum Detail.

— kfir

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  • Magere Story, mit historischem Beiwerk

    Das Erbe des Bierzauberers

    ensignx

    26. January 2014 um 12:24

    Die Geschichte handelt von Georg, einem Waisenkind, welches es immerhin zum kaiserlichen Hofbräu bringt. Natürlich nicht ganz ohne Wirrungen dafür ohne Happyend. Es ist leichte Lektüre und wirkt "heruntergeschrieben". Historische Zusammenhänge werden, wie auch im Vorgänger "Der Bierzauberer", zwischendurch schnell zusammengefasst. So muss man keine epische Geschichtsstunde über sich ergehen lassen. Ohne diese Einwürfe wäre die Grundstory allerdings auch allzuschnell erzählt. Der Bierfan erfährt hierbei nebenbei einiges über Geschichte des Biers und vor allem dem Reinheitsgebot, mit dessen Verkündung das Buch auch endet. Sicher keine Weltliteratur aber nett für zwischendurch, insbesondere wenn man sich für Bier interessiert. *Prost*

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  • Rezension zu "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes

    Das Erbe des Bierzauberers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2009 um 15:46

    Der kleine Georg kommt auf die Welt und wird die ersten paar Jahre als Waise in einem Beginenkloster groß. Doch als dieses durch die Inquisition aufgelöst wird, läuft der kleine Georg weg. Auf seiner Flucht begegnet er im Wald dem Bader Michel, der den kleinen Georg aufnimmt und sich wie ein Vater um ihn kümmert. Als die beiden in Straßburg ankommen ändert sich Georg´s Leben erneut: er wird Brauergehilfe bei Daniel Fischer. Dieser behandelt Georg bald wie seinen eigenen Sohn und bildet ihn zum Brauer aus. Doch auch jetzt ist Georg´s Leben unbeständig: der Vertraute des Papstes heuert Georg an und so wird dieser zum kaiserlichen Hofbräu. Georg verbringt einige Jahre am kaiserlichen Hof und es scheint endlich Ruhe in Georg´s Leben zu kommen. Doch die Zeiten sind turbulent und so ernennt der Kaiser Georg zum kaiserlichen Bierkieser. Für Georg brechen somit Jahre der Wanderschaft an und er reist von einer Bierstadt zur nächsten, um zu sehen, wie in den Städten das Bier gebraut wird... "Das Erbe des Bierzauberers" ist der zweite Roman des aus Bitburg stammenden Autors Günther Thömmes und damit ist ihm auch eine kleine Perle gelungen, die sich vom Rest des Genre abhebt. Und dies nicht nur wegen des Themas... Günther Thömmes, der selbst Brauer ist, greift ein Thema auf, dass es so wohl noch nicht in Romanform gibt: die Geschichte des Bieres und eines Gesetzes dem heute noch alle leidenschaftlichen Biertrinker dankbar sind – das Reinheitsgebot! Der Autor weiht den Leser dabei in verschiedene Braurezepte ein und die damals gängigen Brautechniken, man erfährt wo wie viel Bier getrunken wurde und welchen Stellenwert es schon damals hatte. Doch nicht nur Bier ist Thema des Romans. Der Autor zeigt, dass er nicht nur eine Schwäche für das deutsche Nationalgetränk hat, sondern auch eine Schwäche für Geschichte. Denn neben der Entwicklung des Bieres erfährt man jede Menge über die Geschichte Deutschlands im 15.Jahrhundert. Die Handlung orientiert sich nämlich mehr oder minder an den damaligen Geschehnissen. Weiterer Pluspunkt ist die Gestaltung des Romans; da hat der Gmeiner Verlag ein großes Lob verdient! Jedes Ende eines Kapitel ziert ein kleines Brauereiwappen und es sind auch Bilder der historischen Figuren mit abgedruckt, sowie ein vom Autor erstellter Stammbaum. Auch gibt es am Ende des Buches noch ein sehr ausführliches Nachwort, in dem u.a. auch noch jede Menge historische Fakten geliefert werden, die so im Roman keine Rolle spielten. "Das Erbe des Bierzauberers"] ist der Nachfolgeroman von "Der Bierzauberer". Allerdings ist dieser Roman auch unabhängig vom Vorgänger zu lesen. Zwar gibt es einige Verweise auf eben diesen, aber diese halten sich – soweit man dies Fußnoten entnehmen kann – sehr in Grenzen. Günther Thömmes ist mit seinem Bierzauberer ein wirklich toller Roman gelungen, dem ich viele Leser wünsche.

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  • Rezension zu "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes

    Das Erbe des Bierzauberers

    kfir

    28. February 2009 um 18:40

    Ende des 15. Jahrhunderts kreuzen sich im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen auf schicksalhafte Weise immer wieder die Wege zweier Bierbrauer. Der eine wird wiederholt zum Mörder und findet seine Bleibe in einer Augsburger Brauerei. Der andere wird zum Braumeister an den Hof des Kaisers geholt, reist später immer wieder durch das gesamte Reich und hat nicht geringen Anteil an der Formulierung des Deutschen Reinheitsgebots für Bier. Günther Thömmes hat mit seiner Fortsetzung des Bierzauberers die Geschichte des Bieres weiter gesponnen. Die Lektüre des Vorgängers ist jedoch für das Verständnis diese Buches nicht weiter wichtig, es kann für sich alleine stehen. Die Geschichten der beiden fiktiven Bierbrauer und ihr Schicksal ist eng verstrickt mit vielen historischen Figuren und Begebenheiten. Überhaupt fragt man sich schnell, ob nun die beiden Bierbrauer nur schmückendes Beiwerk sind, um das Leben und Wirken zweier Habsburger-Kaiser zu erzählen. Denn die eigentlichen historischen Passagen, in denen die machtpolitischen Spielchen sowie die Kriege und Zweckheiraten beschrieben werden, nehmen oftmals mehr Raum ein als die Geschichte der beiden Bierbrauer. Was jetzt nach trockener Geschichtsstunde klingt, ist in Wirklichkeit ein dicht verwobener Teppich aus Geschichte und Fiktion und dabei durchgängig spannend und kurzweilig zu lesen. Und zwischen Bier, Liebe und Intrigen erfährt der interessierte Leser ganz nebenbei allerlei wissenswerte Fakten über das tagtägliche Leben der Menschen jener Zeit. Die erzählerische Qualität verbunden mit der Liebe zum historischen Detail macht das Buch so reizvoll. Der Gmeiner-Verlag beweist nicht nur mit der Auswahl ihrer Autoren und Geschichten ein glückliches Händchen, auch die Aufmachung dieses Taschenbuch kann in vielen Details wie der stimmigen Covergestaltung, einem Personenregister, kleinen historischen Bildern, einem Stammbaum, Zunftzeichen im Text, der Rezeptur einer Biersuppe und einem eigens entworfenem Lesezeichen vollauf überzeugen. Ein guter und spannender historischer Roman mit viel Liebe zum Detail.

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