Günther Thömmes Der Fluch des Bierzauberers

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Inhaltsangabe zu „Der Fluch des Bierzauberers“ von Günther Thömmes

Der Dreißigjährige Krieg stürzt Deutschland in die Katastrophe. Der Magdeburger Brauherr Cord Heinrich Knoll verliert bei der Vernichtung seiner Heimatstadt alles, was ihm lieb und teuer ist: Frau, Kinder, die Brauerei. Als endlich Frieden herrscht, bekommt er die Chance, unter der Herrschaft des Prinzen Friedrich von Homburg dessen neue Brauerei zu Ehre und Ansehen zu führen. Doch dann droht neues Ungemach von höchster Stelle. Ausgerechnet der Große Kurfürst von Brandenburg zwingt den Bierbrauer zu einem Kampf ums nackte Überleben …

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  • Der Fluch des Bierzauberers

    Der Fluch des Bierzauberers

    Ikopiko

    Mit „Der Fluch des Bierzauberers“ erschien der dritte Teil der historischen Bierzauberer-Trilogie. „Die Soldaten machen auch vor kleinen Kindern und Säuglingen nicht halt. Sie hielten sie in den Armen und ermordeten sie auf grausamste Art und Weise, durchtrennten ihre Körper mit ihren Schwertern oder schlugen ihre Köpfe gegen Hauswände und Treppenstufen, bis sie tot waren.“ Den Auftakt von Günther Thömmes Roman macht Magdeburgs grausame Zerstörung, bei der auch Brauherr Cord Heinrich Knoll bis auf zwei seiner Söhne seine gesamte Familie verlor. Bei ihrer Flucht und dem Kampf ums Überleben tut er sich ausgerechnet mit der Soldatenfrau Magdalena zusammen, die ihren Mann beim Plündern der Stadt Magdeburg ebenfalls verlor. Die beiden heiraten und verbringen den Rest ihres Lebens miteinander. Das Schicksal meint es zunächst gut mit ihnen, denn sie werden Bürger von Bitburg und Cord kann wieder seinen Beruf eines Brauherrn ausüben und gelangt so zu einigem Reichtum. Aber dies ruft Neider auf den Plan, und Cords Leben nimmt eine schicksalhafte Wendung. Günther Thömmes gliedert seinen Roman in drei miteinander verwobene Teile. Es schließen sich ausführliche Informationen in Form von geschichtlichen Eckdaten, bibliografischen Hinweisen und einem kleinen Rotwelsch-Wörterbuch an. Thömmes kennt sich nicht nur hervorragend in der Braukunst aus, sondern er hat auch ausgiebig über die Geschichte Magdeburgs und Bitburgs recherchiert. Der Leser erwirbt Wissen über die Unterschiede der verschiedenen Biere. Die ausführlichen Erklärungen werden so interessant verpackt, dass sich auch „Nicht-Biertrinker“ nicht langweilen dürften. Thömmes versteht es zudem, Witz in die doch in einer oft grausamen Zeit spielenden Geschichte zu bringen. So werden beispielsweise Streiche gespielt, die mich herzhaft lachen ließen.

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    • 2

    Arun

    25. April 2015 um 09:53
  • Rezension zu "Der Fluch des Bierzauberers" von Günther Thömmes

    Der Fluch des Bierzauberers

    malamud

    05. August 2010 um 20:41

    Der dritte Teil von Günther Thömmes Bierzauberer-Trilogie beginnt in den Anfangsjahren des 30-jährigen Krieges in der Stadt Magdeburg. Hauptfigur ist der junge Braumeister Cord Heinrich Knoll, der trotz der immer schlechter werdenden Versorgungslage seinen Ehrgeiz darin legt, das beste Bier der Stadt zu brauen. Im Mai 1631 rücken die kaiserlichen Truppen auf die Hochburg des Protestantismus vor und nachdem die Hilfe der schwedischen Verbündeten aus bleibt, ereignen sich Tage des Grauens: die siegreichen Katholischen fallen über die Stadt her und beginnen eine Orgie von Morden, Vergewaltigungen und Plünderungen, die später den Ausdruck "Magdeburgisieren" prägen. Dabei verliert Knoll seine Frau und drei Töchter. Ihm gelingt über einen geheimen Stollen mit seinem Sohn Ulrich die Flucht. Unterwegs schließt sich ihm die Soldatenfrau Magdalena an, deren Mann als Söldner der Kaiserlichen auf der Gegenseite kämpfte, aber ebenfalls beim Kampf um Magdeburg starb. Thömmes erzählt geradlinig und schwungvoll. Der lyrische Schnörksel und eine übertriebene Charakterisierung der Gedankenwelt seiner Charaktere ist seine Sache nicht. Dennoch erschafft er keine Schablonen sondern wirkliche Menschen, die sich entwickeln und auch zu überraschen vermögen. Die Handlung treibt Thömmes dabei stets flott voran, verfängt sich nicht in Nebenlinien oder allzu belehrenden Instruktionen zur Historie des Bierbrauens. Und dennoch erfährt man nebenher eine Menge über den Zeitgeist jener Epoche, die Lebensweise und die Umgangsformen. Man lernt quasi nebenher auf höchst unterhaltsame Art und Weise Geschichte. Wie Cord und Magdalena einen Neuanfang versuchen - wie sie von elenden Kriegsflüchtlingen zu angesehenen Bürgern der traditionsreichen Bierstadt Bitburg (Thömmes Geburtsstadt) werden - und dann von feindlich gesinnten Fanatikern gnadenlos zerstört und gedemütigt werden, so dass der geradlinige Braumeister darüber sogar zum Mörder wird - all das ist hervorragend erzählt und ein wahrer Lesegenuss. Im richtigen Leben hat Thömmes mittlerweile seine Wanderjahre aufgegeben und sich mit seiner eigenen "Bierzauberei" in Brunn am Gebirge, nahe Wien, nieder gelassen. Dort braut der Bitburger nun seine obergärigen Spezialitäten: Biere, die einen ebenso würzigen und einzigartigen Charakter haben wie seine historischen Romanhelden.

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