Günther Zäuner Dunkle Schatten

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Inhaltsangabe zu „Dunkle Schatten“ von Günther Zäuner

Ein harmloser, ambulanter Eingriff in einem Wiener Krankenhaus verändert schlagartig Kokoschanskys Leben. Zufällig wird in diesem Spital auch der gefürchtete Wiener Unterweltboss Robert Saller behandelt, der allerdings nur simuliert und nach seiner Inhaftierung eine Fluchtmöglichkeit sucht. Zeitgleich flüchtet aus einem Gefängnis in Zagreb ein ehemaliger kroatischer Armeegeneral. Saller und der bekannte, investigative Wiener TV-Journalist Heinz Kokoschansky sind bestens bekannt. Nach erfolgreicher Flucht gerät Kokoschansky ins Visier des BKA, das ihn als Komplizen verdächtigt und versucht ihn mit untergeschobenen Kokain zu Fall zu bringen. Auch der ehemalige österreichische Wirtschaftsminister Kurt- Friedrich Midas und seine politischen Freunde aus seiner aktiven Zeit, werden nach Sallers Flucht, sehr nervös. Plötzlich tauchen Leichenteile einer Prostituierten auf, die während einer Sexparty in der Wiener Villa eines arabischen Geschäftspartners von Midas zu Tode kam. Kokoschansky steht vor einem Haufen Puzzleteile, die anscheinend zusammenpassen und kämpft gleichzeitig gegen mehrere übermächtige Gegner. Doch Hilfe von den Behörden kann er nicht erwarten.

Österreichische Verhältnisse - fiktiv, aber sehr nah an der Realität

— VeroG
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  • Eine Kärntner Bank und ein Haufen Schweinereien

    Dunkle Schatten
    VeroG

    VeroG

    02. August 2016 um 21:44

    Kokoschanskys 8. Fall beginnt ganz harmlos mit einem kleinen Eingriff in einem Wiener Spital. Zufällig wird an diesem Tag auch der Unterweltboss Robert Saller dort behandelt und kann mit Hilfe von Komplizen fliehen. Kokoschansky wird zufällig Zeuge der Flucht und gerät damit ins Fadenkreuz des BKA, das ihn als Komplizen verdächtigt und mit untergriffigen Methoden aus dem Verkehr ziehen möchte. Doch Koko riecht den Braten, taucht unter und beginnt zu erforschen, was hier läuft und warum man versucht, gerade ihn, den Aufdeckungsjournalisten, aus dem Verkehr zu ziehen.Vor uns entrollt sich eine vertrackte Geschichte aus Korruption und politischen Machenschaften rund um eine Kärntner Bank und das Netzwerk aus Beziehungen und Freunderlwirtschaft, die bis in höchste politische aber auch Mafiakreise reichen.Die Geschichte mag fiktiv sein, doch irgendwie gewinnt man dabei auch den Eindruck, man liest hier in gebündelter Form die bereits bekannten und vermutlich noch nicht aufgedeckten Schweinereien rund um die Buberlpartie eines verstorbenen Kärntner Politikers, die ein einziges Ziel zu haben schienen: sich auf Kosten Anderer zu bereichern, egal wie. Grenzen? Keine. Alles ist möglich. Bis dass der Tod sie scheidet.Ein wichtiges Buch, das gerade durch die Vorgänge der letzten Jahre in Österreich hochaktuell ist. Auch wenn die Story (großteils) erfunden ist, könnte es so oder so ähnlich wirklich sein. Und keiner will daran rühren. Was die Vermutung nährt, dass noch viel mehr Personen aus Politik und Wirtschaft darin verwickelt sind, als man bis jetzt ahnt.Wenn man das Buch aus der Hand legt, dann wünscht man sich nichts sehnlicher, als dass es diesen Kokoschansky bei uns wirklich gäbe und er endlich mal Licht in den Filz aus Korruption, Freunderlwirtschaft und Beamten, die sich gegenseitig die Mauer machen, bringen würde. Sozusagen Budgetdefizitabbau durch Beseitigung von Schmiergeldzahlungen und Zuwendungen an zwielichtige Gestalten, die selbst nicht wissen, wo ihre Leistung war.Ganz nebenbei ist Günther Zäuner auch ein hervorragender Erzähler, sodass der Leser, die Leserin in der rasanten Handlung den Eindruck gewinnt, mitten im Geschehen zu stehen.

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