G. F. L. Stanglmeier Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao

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Inhaltsangabe zu „Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao“ von G. F. L. Stanglmeier

"Ägyptens letzter Pharao" - wie die Ägyptologie ihre Unschuld verlor!§Diese Dokumentation ist brandaktuell und beleuchtet die dunklen Seiten der Ägyptologie. Ausgehend von den skandalösen Vorkommnissen in der ägyptischen Altertumsforschung während der Revolution im Frühjahr 2011 legt G.F.L. Stanglmeier die unglaublichen Missstände, Korruption und Willkür offen. Dabei steht eine Person im Zentrum der Ereignisse: Zahi Hawass, seines Zeichens oberster Antikenhüter des Nillandes und eine der schillerndsten Figuren der Ägyptologie. Von seinen Landsleuten wird er als "Ägyptens letzter Pharao" bezeichnet. Hawass' Spuren und seinem Schicksal in den Tagen der Revolution folgend, sucht der Autor unter anderem Antworten auf folgende Fragen:§- Was ereignete sich tatsächlich in der "Nacht des Zorns" im Ägyptischen Museum? Wie viele Ausstellungsobjekte wurden gestohlen beziehungsweise zerstört? Wer waren die Verursacher und was wird uns über die seinerzeitigen Ereignisse bis heute verschwiegen?§- Welche Rolle spielte Zahi Hawass, der in der Zwischenzeit abgesetzte Chef der Antikenverwaltung, in diesem "Archäologie-Thriller", und weshalb bezeichneten seine Gegner die Ereignisse als "Katastrophe für die Archäologie"?§- Das Hawass-Imperium: "Operation-Rooms", eine Sonderkommission, Verschwiegenheit und die Frage nach dem Verbleib der jährlichen Millioneneinnahmen der Antikenverwaltung.§- Das Konto "Tutanchamun" - die seltsamen Geschäftsmethoden des Zahi Hawass. Diente dieses spezielle Bankkonto der Finanzierung des Mubarak-Clans?§- Wieso stehen Forschungen an der Mumien-DNA unter strengster Geheimhaltung? Und weshalb hat Zahi Hawass die erhalten gebliebenen Königsmumien der "Nationalen Sicherheit" unterstellt?§- Das Alte Ägypten und die Geheimdienste: Was macht der Mossad im Ägyptischen Museum und in der Cheopspyramide?§- Was verschweigt uns Zahi Hawass über den Tunnel unter der Sphinx?§- Was genau sucht Zahi Hawass eigentlich im Tal der Könige?§- Wo wurde Kleopatra bestattet?§- Wem gehört die Büste der Nofretete wirklich?§G.F.L. Stanglmeier kommt bei seinen Recherchen unglaublichen Ereignissen auf die Spur. Mit von der Partie sind auch diesmal "die sechs schwarzen Schafe der Ägyptologie". Dabei handelt es sich um sechs hochkarätige Ägyptologen und Archäologen. Sie grollen dem ägyptologischen Establishment und stehen für eine offene und glaubwürdige Archäologie. Sie unterstützen G.F.L. Stanglmeier bei seinen Ermittlungen mit brisanten Dokumenten, Quellenmaterial und gleichermaßen spannenden wie interessanten Hintergrundinformationen. Die so gewonnenen Fakten und Indizien zeichnen ein chaotisches, ja katastrophales Bild der Ägyptologie. Am Ende gelangt man zu der Ansicht: Die Ägyptologie hat ihre Unschuld längst verloren!

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  • "Ich wäre gern Cheops, der Pharao geworden."

    Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao
    R_Manthey

    R_Manthey

    09. July 2015 um 10:27

    Aber dazu war Zahi Hawass etwas spät dran. Immerhin war er bis vor kurzem noch der Chef des Ministry of State für Antiquities Affairs in Ägypten. Doch die sogenannte Arabische Revolution spülte ihn aus dem Amt, obwohl er sich mit aller ihm eigenen Raffinesse und seinem Beziehungsgeflecht dagegen gewehrt hatte. Noch 2005 wurde er vom Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt gezählt. Aber vielleicht zeigt diese angebliche Ehre auch nur, wie man uns gelegentlich auf den Arm zu nehmen versucht. Wer ist nun dieser Zahi Hawass? Zunächst einmal war er lange Zeit der oberste Ägyptologe in seinem Heimatland, ein Herrscher über Grabungslizenzen und selbsternannter Deuter der ägyptischen Geschichte. Und darum geht es vor allem in diesem Buch. Der Text versucht ihn zu porträtieren. Doch das gelingt nicht besonders gut. Erstens liegt sein Schwerpunkt vor allem im Jahr 2011, zweitens werden mehr Fragen gestellt als Antworten gefunden und drittens ist es mit heißem Stift und ohne erkennbares Konzept geschrieben worden. Es enthält auch keine wirklichen Enthüllungen, sondern nur zahlreiche Andeutungen, deren Wahrheitsgehalt sich nicht unbedingt erschließt. Da diese Andeutungen jedoch in einem vorwurfsvollen Stil verfasst wurden, kann man ihnen Folgendes entnehmen: Der Autor hält Zahi Hawass für einen korrupten Vertreter der scheinbar gestürzten Oberschicht Ägyptens, der seine Stellung selbstherrlich dazu genutzt hat, um mit Antiquitäten gute Geschäfte zu machen, zahlreiche dubiose Finanzquellen besitzt und die Ägyptologie zu einem Fall der nationalen ägyptischen Sicherheit erklärte. Seine umstrittene Rolle in dieser Wissenschaft wurde bislang jedoch nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert, weil er die Macht besaß, Forschern den Eintritt an die Grabungsstätten zu gewähren oder ihn zu verwehren. Von den zahlreichen Andeutungen im Buch fand ich die Kommentare zur DNA-Untersuchung an Mumien am faszinierendsten. Auf Seite 166 steht geschrieben, dass Tutanchamun genetisch zu einem Teil zu einer Gruppe gehört, die heute in Ägypten nur einen Anteil von unter einem Prozent besitzt, zu der aber heute in Westeuropa über 50 Prozent aller Männer gehören. Vielleicht erklärt dies, warum die Tests von Hawass wie ein Staatsgeheimnis behandelt werden. Das Buch ist auf Hochglanzpapier gedruckt und enthält zahlreiche wenig aussagekräftige Bilder sowie einige Anhänge, auf die sich der Autor im Text bezieht. Alles in allem fand ich es nicht besonders gelungen. Aber es passt irgendwie in einen Zeitgeist, der sich mit Andeutungen zufrieden gibt, anstatt Beweise zu verlangen.

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