G. K. Chesterton

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Autor von Father Browns Einfalt, Pater Brown und das blaue Kreuz und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Pater Brown 06. Die Sünden des Prinzen Saradin" von G. K. Chesterton

Düstere Urlaubstage...
pardenvor 4 Jahren

DÜSTERE URLAUBSTAGE...

Die Einladung des berühmten Prinzen Saradin führt Pater Brown und seinen Freund Flambeau auf eine geheimnisvolle Insel in Norfolk. Bei ihrem Besuch geraten die beiden mitten in eine verzwickte Familienangelegenheit und eine italienische Vendetta, bei der die Mordopfer nicht ausbleiben. Aber irgendetwas stimmt an dieser Sache nicht, findet Pater Brown und beginnt zu ermitteln...


"Es gibt nichts Besseres als eine Dose Lachs nach einem harten Tag an Bord."


Dieser Satz ließ mich schmunzeln - der ehemalige Meisterdieb Flambeau äußert ihn gegenüber Pater Brown nach einem anstrengenden Tag auf dem Meer. Alles mögliche hätte man hier anführen können - aber 'eine Dose Lachs'? *grins*

Doch das war auch irgendwie schon das einzig Vergnügliche an dieser Folge. Düster die Stimmung auf der Insel, düster auch Pater Browns Vorahnungen - und düster die Geschichte, die er schließlich aufdecken kann.
Doch nicht immer können Gauner auch vor Gericht gestellt werden - manchmal muss man sich eben gedulden, so auch Browns ernüchternde Erkenntnis, bis das himmlische Gericht schließlich greift... Eher unbefriedigend - und für mich einer der schwächeren Fälle der Reihe...


© Parden

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Rezension zu "Pater Brown 05. Das Auge des Apoll" von G. K. Chesterton

Notlügen erlaubt...
pardenvor 4 Jahren

NOTLÜGEN ERLAUBT...

Aus dem ehemaligen Meisterdieb Flambeau (s. Folge 03) ist durch Pater Browns Hilfe ein ehrbarer Privatdetektiv geworden. Als Flambeau dem Pater stolz sein neues Büro in London präsentiert, geschieht ein grausames Unglück, bei dem eine junge Frau ihr Leben verliert. Aber vielleicht war es gar kein Unglück? Und was hat Flambeaus Hausgenosse, ein Priester der ‘Kirche des Apoll‘, mit dieser Sache zu tun?


"Man könnte glatt meinen, dass Sie das Verbrechen irgendwie anziehen..."



Tja, das sieht wohl nicht nur Flambeau so, der als Privatdetektiv noch einiges lernen und ausführlich bei Pater Brown in die Schule gehen sollte. Denn der hört tatsächlich die Flöhe husten und erkennt gleich, dass es sich bei dem Unglück der jungen Frau weder um einen Unfall noch um einen Selbstmord handelt. Sie wurde umgebracht.
Gewohnt scharfsinnig zieht Pater Brown seine Schlussfolgerungen - auch wenn ich persönlich meine Zweifel hege, dass die Beweise letztlich für eine Verurteilung des Schuldigen ausreichen werden - selbst zu der Zeit, in der Pater Brown da ermittelt... Schön aber wieder die humorvollen Einschübe, so z.B. als Pater Brown meint:


"Bei einer kleinen Notlüge wird der liebe Gott wohl mal ein Auge zudrücken."


Ah, ja. Wenn man so die Regeln brechen darf, bleiben wohl keine Fragen offen... ;)

Noch 15 kleine Fälle des umtriebigen und pfiffigen Pfarrers liegen vor mir - auf geht's! :))


© Parden

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Rezension zu "Pater Brown 04. Die drei Todeswerkzeuge" von G. K. Chesterton

Wenn alles anders ist als es scheint...
pardenvor 4 Jahren

WENN ALLES ANDERS IST ALS ES SCHEINT...

In Pater Browns Gemeinde geschieht ein Mord. Der allseits beliebte und lebenslustige Sir Aaron Armstrong liegt tot am Bahndamm vor seinem Haus. Zunächst finden sich weder Motiv noch Täter, dann gibt es auf einmal beides im Überfluss. Die Polizei ist ratlos, aber zum Glück schafft es Pater Brown, Licht in diese verzwickte Angelegenheit zu bringen.


"Am Anfang gab es überhaupt keine Waffe - jetzt haben wir zu viele!"


Irgendwie erschien mir diese Folge fast wie Teil der bekannten 'Fünf Freunde'-Reihe von Enid Blyton - nur eben für Erwachsene. Ein vermeintlicher Laie (Pater Brown) wird von der Polizei belächelt und nicht für voll genommen, trumpft letztlich aber doch auf und lässt die Polizei einmal mehr lächerlich aussehen.


"Sie sind wohl eher gewaschene Leichen in Sonntagsanzügen gewohnt, was, Vater?"


Dieser offen zur Schau getragene schwarze Humor hat mir neben der verworrenen Geschichte doch wirklich Spaß gemacht. Neben der Scharfsichtigkeit zeichnet Pater Brown auch stets seine Menschlichkeit aus - ihm geht es immer und vor allem um das Seelenheil der Betroffenen, ob nun Täter, Opfer oder Angehörige. Nur mit der Polizei ficht er eben das ein oder andere Sträußchen aus, was aber wohl niemandem weh tun dürfte... :)

Noch weitere 16 Folgen warten hier auf mich - und ich freue mich darauf!


© Parden

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G. K. Chesterton wurde am 29. Mai 1874 in Kensington, London (Vereinigtes Königreich) geboren.

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