G. K. Chesterton Father Browns Einfalt

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Inhaltsangabe zu „Father Browns Einfalt“ von G. K. Chesterton

Man kennt ihn aus vielen Verfilmungen, den kleinen, rundlichen und sanftmütigen Priester: Father Brown. Aber kennen Sie auch die packenden Erzählungen, die den Filmen als Grundlagen dienten? Hier sind sie! In der Neuübersetzungen von Hanswilhelm Haefs.

Ich liebe diesen beschreibenden, blumigen, etwas 'angestaubten' Schreibstil. Und die Wendungen und überraschenden Lösungen sind klasse!

— Marleni

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    Father Browns Einfalt

    Stefan83

    07. October 2011 um 15:24

    Nachdem der Insel-Verlag zuletzt schon Sir Arthur Conan Doyles komplette Sherlock Holmes Geschichten in einer schön ausgestatteten Neuauflage für den eifrigen Krimi-Leser neu zugänglich gemacht hat, folgte Anfang des Jahres 2008 auch die Pater-Brown-Reihe von G.K. Chesterton. Für jeden deutschen Leser wird Pater Brown wohl zumeinst nur aufgrund der Heinz Rühmann-Verfilmungen ein Begriff sein. Das ist schade, denn zwischen den Filmen und der literarischen Vorlage klaffen gewaltige Unterschiede. Gilbert Keith Chesterton, Literat, Sozialreformer und kritischer Staatsbürger des britischen Empire, schuf 1911 den kleinen, frommen Dorfpfarrer, der sich äußerlich so herrlich erfrischend vom gängigen Helden-Klischee abhebt und so gar nicht in das typische Detektivgenre passen will. Brown, dessen Bescheidenheit wohl einer seiner wesentlichsten Züge ist, bleibt bei Ermittlungen stets im Hintergrund, meidet das Licht der Aufmerksamkeit. Vielmehr ist er stiller Beobachter, der seine Vermutungen (wie die Genrekollegen Holmes und Poirot) bis zum Schluss für sich behält, um den Gauner, Schurken, Mörder mithilfe der erdrückenden Beweislast zur Aufgabe zu bringen. Dies geht nicht unbedingt immer mit der Entlarvung oder gar Verhaftung des Bösewichts einher. Wissend um die irdische und göttliche Gerechtigkeit, lässt er auch den oder anderen ziehen, allerdings nicht ohne ihn vorher auf die Konsequenzen des Jüngsten Gerichts hinzuweisen. Als Ansprechpartner und Beichtvater erfährt Brown viel über die Natur des Bösen und er hat gelernt, dass das Offensichtliche nicht gleich immer das Richtige sein muss. Eine These ist schnell aufgestellt, doch bedarf es genauer Beobachtungsgabe, um die einzig wahre Tatsache herauszufiltern. Die Geschichte Die Ehre des Israel Gow", in der er mehrere Vermutungen ausspricht und scheinbar völlig zusammenhanglose Dinge in Einklang bringt, um die Hüter des Gesetztes auf die Gefahr eines zu schnellen Schlusses hinzuweisen, ist hierfür ein passendes Beispiel. Ist Father Brown nun spannend? Nicht im eigentlichen Sinne eines Kriminalromans. Vielmehr überzeugen die 12 Geschichten des ersten Sammelbands "Father Browns Einfalt" mit Witz, Raffinesse, atmosphärischer Dichte und überraschenden Auflösungen. Chesterton muss sich hier nicht hinter den Doyles, Christies und Carrs derselben Epoche verstecken. Folgende Geschichten sind in dem Sammelband enthalten: Das blaue Kreuz Der verborgene Garten Die sonderbaren Schritte Die flüchtigen Sterne Der unsichtbare Mann Die Ehre des Israel Gow Die falsche Form Die Sünden des Prinzen Saradine Der Hammer Gottes Das Auge Apollos Das Zeichen des zerbrochenen Säbels Die drei Werkzeuge des Todes Insgesamt ein sehr lesenswerter Sammelband, der die originalgetreuste Übersetzung von Hanswilhelm Haefs enthält, und an dem wohl kein Fan des klassischen englischen Krimis vorbeikommt. Meine anfängliche Skepsis ob der eher drollig, tumben Verfilmungen verwandelte sich schon nach wenigen Seiten in schlichte Begeisterung. Besonders "Der verborgene Garten", "Der Hammer Gottes" und "Das Zeichen des zerbrochenen Säbels" ragen hier heraus. Die nächsten Geschichten um den kleinen gewieften Geistlichen und den Meisterdieb Flambeau sind bereits gekauft.

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