G. K. Grasse

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Lebenslauf von G. K. Grasse

Geboren im Jahr 1949 . Schulzeit, Lehre, Studium und ein nachfolgendes Berufsleben als Diplom-Ingenieur im Technischen Bereich folgten. Mit zunehmenden Alter prägten sich andere, neue Interessen aus. Nach umfangreichen persönlichen Studien zu historischen Ereignissen begann der Autor 2011 mit dem Schreiben historischer Romane. Das vorrangige Interesse gilt der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christi Geburt. Die im freien Germanien lebenden Stämme stoßen mit den über den Rhein vordringenden Legionen des Römischen Imperiums zusammen. Welche Widersprüche entwickeln sich und welchen Einfluss hat die Zivilisation der Römer auf das Leben der Stämme? Das sind den Autor interessierende Fragen und er versucht das Leben und die Kämpfe betroffener Germanen in historischen Romanen zu gestalten.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Die Legende vom Hermunduren (ISBN:9783743935495)

Die Legende vom Hermunduren

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Erschienen am 18.07.2017
Cover des Buches Die Legende vom Hermunduren (ISBN:9783743935433)

Die Legende vom Hermunduren

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Erschienen am 18.07.2017
Cover des Buches Die Legende vom Hermunduren (ISBN:9783743934405)

Die Legende vom Hermunduren

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Erschienen am 18.07.2017
Cover des Buches Die Legende vom Hermunduren (ISBN:9783743935167)

Die Legende vom Hermunduren

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Erschienen am 18.07.2017
Cover des Buches Die Legende vom Hermunduren (ISBN:9783743938304)

Die Legende vom Hermunduren

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Erschienen am 18.07.2017

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Rezension zu "Die Legende vom Hermunduren" von G. K. Grasse

Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare
Wurm200vor 9 Monaten

G. K. Grasse

Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare

Tredition


Autor: Geboren im Jahr 1949 . Schulzeit, Lehre, Studium und ein nachfolgendes Berufsleben als Diplom-Ingenieur im Technischen Bereich folgten. Mit zunehmenden Alter prägten sich andere, neue Interessen aus. Nach umfangreichen persönlichen Studien zu historischen Ereignissen begann der Autor 2011 mit dem Schreiben historischer Romane. Das vorrangige Interesse gilt der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christi Geburt. Die im freien Germanien lebenden Stämme stoßen mit den über den Rhein vordringenden Legionen des Römischen Imperiums zusammen. Welche Widersprüche entwickeln sich und welchen Einfluss hat die Zivilisation der Römer auf das Leben der Stämme? Das sind den Autor interessierende Fragen und er versucht das Leben und die Kämpfe betroffener Germanen in historischen Romanen zu gestalten. (Quelle: Tredition)


Gaidemar schickt einige Boten aus, um die Bündnispartner, für den Kampf gegen die Römer zusammen zu rufen. Unter den Boten befindet sich auch Olaf, der zur Reihersippe geschickt wird, um diese zu einem Bündnis zu überreden. Seine Ankunft bei der Sippe wird mit einem Hinterhalt begonnen und endet fast in einem Kampf, hätte sich nicht der Greis Oskar eingemischt. Neben den Hermunduren, bereiten sich aber auch die Römer auf einen Kampf vor, schließlich gibt es da noch etwas, dass nach Rache verlangt.


Die Geschichte von Band vier (Pakt der Huntare), erstreckt sich über 25 Kapitel und setzt die bisherige Story, aus den vorherigen Bänden fort. Für kundige Leser/-innen bereits bekannt, ist die Gestaltung der Kapitelüberschriften, welche zahlreiche Informationen liefern. Diese Angaben vereinfachen einem das Folgen der Handlung, was aufgrund der teilweise recht komplexen Handlung, dankbar angenommen werden kann. Außerdem recht hilfreich (und ebenfalls aus den vorherigen Bänden bekannt), die Tatsache das neue Wörter (Personen, Orte, uvm.) beim ersten Auftauchen dickgedruckt sind und in einem Wortverzeichnis, dass sich am Ende des Buches befindet, nachgeschlagen werden können. Hier möchte ich anfügen, dass einem im Laufe der Handlung sehr viele dieser Worte begegnen werden, weshalb ein Blick ins Wortverzeichnis sicherlich nötig sein wird. Manche der auftauchenden Charaktere werden dabei mit viel Hintergrundinformationen gefüllt (meistens für die Handlung recht wichtige Charaktere). Diese Informationen erstrecken sich dabei teilweise über mehrere Bände, weshalb man mit jedem neuen Buch, sein Charakterbild immer mehr vervollständigen kann. In diesem Band (Pakt der Huntare) beispielsweise, gibt es einige Informationen zu Tankred. Schon aus diesem Grund empfehle ich, die vorherigen Bände ebenfalls zu lesen. Aber auch das folgen der Handlung, ist in meinen Augen in allen Facetten nur dann möglich, wenn man die vorangegangenen Bände ebenfalls kennt. Zwar gibt es im Laufe der Handlung immer mal wieder Rückblicke (Erinnerungen) auf bereits geschehenes, aber diese dienen eher zum Auffrischen der Erinnerungen und eignen sich weniger zum kompletten Nachholen der vorherigen Bücher. Also auch hier empfehle ich ganz klar, alle vorherigen Bücher ebenfalls zu lesen.

Der detaillierte Schreibstil des Autoren (G. K. Grasse) sorgt für ein tolles Leseerlebnis, bei dem man sich wirklich gut in die damalige Zeit einfinden kann (besonders anmerken möchte ich hier, die geschilderten Foltermethoden, bei denen es einem durchaus die Nackenhaare sträuben kann). Darüber hinaus lässt sich das Buch recht flüssig lesen, auch wenn die Handlung durchaus komplex werden kann.

Außerdem hervorheben möchte ich, die wirklich toll geschriebenen Ansprachen verschiedenster Charaktere, die einen beim Lesen sofort in ihren Bann ziehen. Hierfür hat der Autor (G. K. Grasse) wirklich ein Händchen.

Das Ende des Buches erzählt zwar noch nicht, worauf man schon länger gespannt ist (der große Kampf der Hermunduren gegen die Römer), allerdings hält er einen wichtigen und großen Schritt dorthin bereit (zumindest bei den Hermunduren). Man möchte nahtlos zu Band fünf wechseln.


Cover:

Anmerkung: Das Cover unterscheidet sich Gestaltungstechnisch nicht von den anderen Covern dieser Reihe. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Beschreibung inhaltlich kaum.


Die Grundfarbe des Covers ist grün. Auf der Vorderseite gibt es dann ein Rechteck, auf dem einige Römer zu sehen sind (eigentlich ist es immer derselbe Römer, der nur verdoppelt wurde). Damit bezieht das Coverbild sich direkt zum Inhalt des Buches, denn dort spielen ebenfalls Römer eine Rolle. Leider wirkt das Cover so ein wenig einfallslos, was aber nicht bedeutet, es würde nicht zum Buch passen. Über dem Rechteck befindet sich der Titel der Reihe (alle Bücher der Reihe tragen den Titel “Die Legende vom Hermunduren), unter dem Rechteck findet sich dann der Titel des jeweiligen Buches (ebenfalls gibt es die Angabe, welcher Teil der Reihe das ist). Dieser Titel passt gut zu diesem Buch bzw. dessen, was im Buch beschrieben wird. Auch wenn man neben den Sippen, sicherlich auch die Römer mit einbeziehen muss, was den Zorn angeht.

Auf der Rückseite sehen wir das Coverbild, nur in klein.

Insgesamt ist das Cover zwar passend zum Buch, aber es hätte ruhig etwas mehr gestaltet werden dürfen (z. B. neben den Römern, auch ein Abbild eines anderen Stammes).


Fazit: Fast nahtlos erzählt G. K. Grasse die Geschichte der Hermunduren in Band vier weiter und führt diese fort. In Sachen Gestaltung, bleibt der Autor sich treu, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist (im Gegenteil, so machen sich die Bände gut im Regal). Wie auch schon bei den anderen Bänden, rate ich Neueinsteigern davon ab, mit diesem Band ins Abenteuer einzusteigen. Der Griff zu den vorherigen Bänden lohnt sich und sorgt für das benötigte Verständnis.

Von mir gibt es 5/5 Sterne für “Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare”.


Klappentext:  Der Rhein trennt Roms Imperium von der Germania Magna. Teile des Stammes der Hermunduren siedeln auf Roms Wunsch im Territorium am Main. Doch Roms Freundschaft scheint nicht von ewiger Dauer. Eine von römischen Kohorten ausgeführte Sklavenjagd endete für deren Legionäre in einem Desaster. Der Führung beraubt und geschlagen, kehrten sie über den Rhein zurück. Zu keiner Zeit durfte Rom diese erlittene Niederlage hinnehmen. Im Auftrag seines Legaten zog Tribun Titus Suetonius erneut, mit nun vier Kohorten, zur Tilgung von Roms Schande… Aber auch die Hermunduren erkannten die von Rom ausgehende Gefahr. Ein Bündnis der Sippen schien zu wachsen, eine Gefolgschaft kampfbereiter Krieger entstand. Doch würden diese nur wenigen Krieger ausreichen um Roms Kohorten einen neuen Sieg abzutrotzen…

Aus den ‚Boten der Einheit’ um Gaidemar wuchs die Führung der Gefolgschaft und diese verzeichnete auch einen ersten Kampferfolg. Von Sklavenjägern gefangene Hermunduren konnten befreit werden. Gaidemar wurde zum Hunno der Gefolgschaft und dessen Zögling Gerwin wuchs zum Vertrauten und ‚Schatten’.

Die Gefolgschaft kann jedoch den Schutz des Territoriums und der darin lebenden Sippen nicht allein bewirken. Dazu bedarf es einer Streitmacht. Doch Engstirnigkeit, Gleichgültigkeit und Verrat bedrohen die Einheit aller am Main lebenden Sippen…(Quelle: Tredition)


Autor: G. K. Grasse

Titel: Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare

Verlag: Tredition

Genre: Erzählung

Seiten: 372

Preis: Taschenbuch:14,95 // eBook:5,95

Erstveröffentlichung: 2017

ISBN: 978-3-7439-3549-5

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Rezension zu "Die Legende vom Hermunduren" von G. K. Grasse

Die Legende vom Hermunduren - Schatten des Hunno (Sehr gut)
Wurm200vor einem Jahr

G. K. Grasse

Die Legende vom Hermunduren - Schatten des Hunno

Tredition


Autor: Geboren im Jahr 1949 . Schulzeit, Lehre, Studium und ein nachfolgendes Berufsleben als Diplom-Ingenieur im Technischen Bereich folgten. Mit zunehmenden Alter prägten sich andere, neue Interessen aus. Nach umfangreichen persönlichen Studien zu historischen Ereignissen begann der Autor 2011 mit dem Schreiben historischer Romane. Das vorrangige Interesse gilt der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christi Geburt. Die im freien Germanien lebenden Stämme stoßen mit den über den Rhein vordringenden Legionen des Römischen Imperiums zusammen. Welche Widersprüche entwickeln sich und welchen Einfluss hat die Zivilisation der Römer auf das Leben der Stämme? Das sind den Autor interessierende Fragen und er versucht das Leben und die Kämpfe betroffener Germanen in historischen Romanen zu gestalten. (Quelle: Tredition)


Gaidemar versammelt sich mit seinen Männern in der Nähe der Ebersippe. Mit Hilfe des Fischers Ernst, möchte er mit einigen Dorfbewohnern ins Gespräch kommen. Sein Plan dabei ist es, diese Männer von einer Neuwahl des Eldermannes zu überzeugen, denn nur ein neuer Eldermann, lässt die Hoffnung zu, dass es zu einem, für die Sippen wichtges Bündnis kommen kann. Dieses Bündnis ist wichtig, um gegen die Römer besser bestehen zu können.


Die Erzählungen der Hermunduren erstrecken sich in Band drei über insgesamt 27 Kapitel und setzen die bisher erzählte Story aus Band eins und zwei, nahtlos fort. Wie bereits aus den anderen Büchern der Reihe gewohnt, gibt es hier gleich zu Beginn eines Kapitels zahlreiche Informationen (Ort, Zeit, ...), die einem das Folgen der Geschehnisse, deutlich erleichtert. Was dem/r Leser/-inn darüber hinaus beim Lesen und verstehen hilft, sind auch in diesem Band, wie in den anderen Bänden bereits, die hervorgehobenen Wörter, die in einem Wortverzeichnis, am Ende des Buches erklärt werden. Mit jedem neuen Band werden diese Worte auf null gesetzt und so werden bereits bekannte Wörter, nochmals hervorgehoben und erklärt. So hilft es den Neueinsteigern ebenso, wie bereits kundigen Leser/-innen. Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich ein Einsteigen in die Reihe, nicht mit diesem Band empfehlen würde. Es gibt zwar, manchmal Rückblicke auf bisher Geschehenes, allerdings sind diese nur als Vervollständigung der Informationen geeignet, nicht aber um ein genaues Bild bereits erzählter Geschehnisse zu bekommen. Eben diese Geschehnisse, sind allerdings zum Verständnis von Band drei von Nöten. Die Rückblicke in diesem Buch, sind wirklich gut und wie schon gesagt hilfreich, da sie bereits geschehnes nochmals ins Gedächtnis ruft aber auch, bereits vorhandene Informationen, vervollständigt (über Charaktere z. B.). Wo in Band zwei der Römer Titus etwas über seine Vergangenheit erzählt hat, war in diesem Band der Hermundure Degenar an der Reihe. Mit diesem Rückblick findet sich auch ein neues, in meinen Augen tolles Stilmittel im Buch wieder, dass man bereits geschehenes, aus dem Blickwinkel eines anderen Charakters nochmals liest (ein weiteres Mal taucht es bei einem Gefangenen auf, hier wird dann sogar die Geschichte weitererzählt).

Gerade in diesem Band merkt man auch erneut, wie viel Zeit sich der Autor zum Erzählen der Story nimmt. Darunter auch Stellen, die scheinbar ohne großen Nutzen sind (z. B. bei der Ausbildung des Wolfes). Durch diese Kleinigkeiten wird die Handlung jedoch mit Leben gefüllt.

Wer in diesem Band jedoch eine große Schlacht erwartet, wird enttäuscht (diese rückt aber scheinbar immer näher und spornt zum Weiterlesen an). Dafür gibt es aber einige kleine Kämpfe, die den Ideenreichtum des Autoren zeigen und durch ihre detaillierte Beschreibung, toll zu lesen sind.

Wo das Buch anfangs sich etwas im Kreise gedreht hat (bei den Verhandlungen über den neuen Eldermann), nimmt es mit fortlaufender Handlung an Fahrt auf und endet genau richtig, um die Vorfreude auf den nächsten Band, auf den Höhepunkt zu bringen.


Cover: Anmerkung: Das Cover unterscheidet sich Gestaltungstechnisch nicht von den anderen Covern dieser Reihe. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Beschreibung inhaltlich kaum.


Die Grundfarbe des Covers ist grün. Auf der Vorderseite gibt es dann ein Rechteck, auf dem einige Römer zu sehen sind (eigentlich ist es immer derselbe Römer, der nur verdoppelt wurde). Damit bezieht das Coverbild sich direkt zum Inhalt des Buches, denn dort spielen ebenfalls Römer eine Rolle. Leider wirkt das Cover so ein wenig einfallslos, was aber nicht bedeutet, es würde nicht zum Buch passen. Über dem Rechteck befindet sich der Titel der Reihe (alle Bücher der Reihe tragen den Titel “Die Legende vom Hermunduren), unter dem Rechteck findet sich dann der Titel des jeweiligen Buches (ebenfalls gibt es die Angabe, welcher Teil der Reihe das ist). Dieser Titel passt gut zu diesem Buch bzw. dessen, was im Buch beschrieben wird. Auch wenn man neben den Sippen, sicherlich auch die Römer mit einbeziehen muss, was den Zorn angeht.

Auf der Rückseite sehen wir das Coverbild, nur in klein.

Insgesamt ist das Cover zwar passend zum Buch, aber es hätte ruhig etwas mehr gestaltet werden dürfen (z. B. neben den Römern, auch ein Abbild eines anderen Stammes).


Fazit: Das Abenteuer der Hermunduren geht in Band drei weiter und führt die Geschichte hervorragend weiter. Anfangs zwar etwas zäh zu lesen, bessert sich dies nach einigen Kapitel aber deutlich und endet in einer toll erzählten Story-Fortsetzung, die nach ihrem Ende Lust auf Band vier macht. Der/die Leser/-inn bekommt in diesem Band einige, neue Informationen und kann so, dass bereits entstandene Bild, erweitern. Neueinsteigern rate ich davon ab, mit diesem Band ins Geschehen einzusteigen, diese sollten lieber mit Band eins anfangen, da so auch alles nachzuvollziehen und zu verstehen ist. Leser/-innen die bereits die vorherigen Bücher gelesen haben, müssen auch bei diesem Band zuschlagen. Von mir gibt es 5/5 Sterne.


Klappentext: Der Rhein trennt Roms Imperium von der Germania Magna. Teile des Stammes der Hermunduren siedeln auf Roms Wunsch im Territorium am Main. Doch Roms Freundschaft scheint nicht von ewiger Dauer. Eine von römischen Kohorten ausgeführte Sklavenjagd endete für deren Legionäre in einem Desaster. Der Führung beraubt und geschlagen, kehrten sie über den Rhein zurück. Zu keiner Zeit durfte Rom diese erlittene Niederlage hinnehmen. Im Auftrag seines Legaten zog Tribun Titus Suetonius erneut, mit nun vier Kohorten, zur Tilgung von Roms Schande… Aber auch die Hermunduren erkannten die von Rom ausgehende Gefahr. Ein Bündnis der Sippen schien zu wachsen, eine Gefolgschaft kampfbereiter Krieger entstand. Doch würden diese nur wenigen Krieger ausreichen um Roms Kohorten einen neuen Sieg abzutrotzen…

Aus den ‚Boten der Einheit’ um Gaidemar wuchs die Führung der Gefolgschaft und diese verzeichnete auch einen ersten Kampferfolg. Von Sklavenjägern gefangene Hermunduren konnten befreit werden. Gaidemar wurde zum Hunno der Gefolgschaft und dessen Zögling Gerwin wuchs zum Vertrauten und ‚Schatten’.

Die Gefolgschaft kann jedoch den Schutz des Territoriums und der darin lebenden Sippen nicht allein bewirken. Dazu bedarf es einer Streitmacht. Doch Engstirnigkeit, Gleichgültigkeit und Verrat bedrohen die Einheit aller am Main lebenden Sippen…(Quelle: Tredition)


Autor: G. K. Grasse

Titel: Die Legende vom Hermunduren - Schatten des Hunno

Verlag: Tredition

Genre: Erzählung

Seiten: 372

Preis: Taschenbuch:14,95 // eBook:5,95

Erstveröffentlichung: 2017

ISBN: 978-3-7439-3543-3

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Rezension zu "Die Legende vom Hermunduren" von G. K. Grasse

Zorn der Sippen
Wurm200vor einem Jahr

G. K. Grasse

Die Legende vom Hermunduren - Zorn der Sippen

Tredition


Autor: Geboren im Jahr 1949 . Schulzeit, Lehre, Studium und ein nachfolgendes Berufsleben als Diplom-Ingenieur im Technischen Bereich folgten. Mit zunehmenden Alter prägten sich andere, neue Interessen aus. Nach umfangreichen persönlichen Studien zu historischen Ereignissen begann der Autor 2011 mit dem Schreiben historischer Romane. Das vorrangige Interesse gilt der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christi Geburt. Die im freien Germanien lebenden Stämme stoßen mit den über den Rhein vordringenden Legionen des Römischen Imperiums zusammen. Welche Widersprüche entwickeln sich und welchen Einfluss hat die Zivilisation der Römer auf das Leben der Stämme? Das sind den Autor interessierende Fragen und er versucht das Leben und die Kämpfe betroffener Germanen in historischen Romanen zu gestalten. (Quelle: Tredition)


Bei dem Vorhaben, ein Bündnis einiger Sippen herzustellen, werden einige Männer von Gaidemar gefangen genommen. Durch ein Ablenkungsmanöver gelingt es jedoch die Gefangenen zu befreien und den Plan einer Allianz gegen die Römer, fortzusetzen. Währenddessen macht sich der, von seinen Verletzungen erholte Titus Suetonius, an die Planung eines weiteren Angriffes auf die Barbaren, die ihm im Jahr zuvor die grausame Verletzung zugefügt haben.


Die Story von Band zwei, rund um die Hermunduren umfasst insgesamt 28 Kapitel und setzt genau nach den Geschehnissen aus Band eins an (3 Tage später). Wie auch schon im Vorgänger, gibt es hier neben der Kapitelüberschrift, die Angabe von Ort und Zeit. Was das zeitliche Einordnen der Geschehnisse, deutlich erleichtert. Neben diesen Angaben wird dem/der kundigen Leser/-inn, weitere bereits bekannte, Elemente auffallen. So werden auch in Band zwei, alle neuen Wörter beim ersten Erscheinen, dick gedruckt und im Wortverzeichnis erklärt. Leser/-innen von Band eins, werden diese Hilfe eventuell nicht (mehr) benötigen (zumindest nicht bei allen Wörtern), neue Leser/-innen hilft dies beim Einstieg aber schon. Hier sind wir dann auch schon bei einem wichtigen Punkt, nämlich ob man diesen Band unabhängig vom Ersten lesen kann. Rein vom Verständnis ist dies möglich. Die Story vom Vorgänger wird jedoch nicht nochmals zusammengefasst, aber innerhalb der Handlung gibt es kleine Rückblicke, die für einen groben Überblick ausreichen. Wenn man jedoch alle Details, Einzelheiten und Entwicklung verstehen möchte, kommt man kaum um Band eins herum (mal davon abgesehen, dass ich das Buch jedem nur empfehlen kann). Die Charaktere sind einem ebenfalls aus Band eins bekannt und werden weiter mit Hintergründen und Leben gefüllt (z. B. die Kindheit von Titus). Dadurch ist ein genaueres Bild der Charaktere und ihren Entwicklungen möglich. Ebenfalls zur besseren Vorstellung trägt der detaillierte Schreibstil des Autoren bei. Besonders in Kämpfen (von dem es in dem Buch wenige, dafür aber gut beschriebene gibt), wirkt sich das positiv aus. Mir persönlich, blieb eine Stelle im Gedächtnis, in dem jemand gefoltert wurde. Hier war es so detailliert, dass ich mitgelitten habe.

Neben den zahlreichen Informationen über die Charaktere, gibt es im Laufe der Story noch einiges Wissenswertes über die damalige Zeit zu erfahren (z. B. Besatzung der Schiffe). An dieser Stelle kann ich jedem interessierten das Kompendium von Band 1-5 ans Herz legen (Rezension hierzu erfolgt noch).

Das ganze Buch über wird eine Spannung aufgebaut, die zum Weiterlesen motiviert. Mit jeder neuen Seite kommt man dem Höhepunkt etwas näher, bis man ans Ende des Buches kommt und feststellt, man muss dringend auch noch Band drei lesen. Die Stelle an der der Autor das Buch beendet, wurde dabei gut gewählt und bildet einen guten Ansatz für das nächste Abenteuer.


Cover:

Anmerkung: Das Cover unterscheidet sich Gestaltungstechnisch nicht von den anderen Covern dieser Reihe. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Beschreibung inhaltlich kaum.


Die Grundfarbe des Covers ist grün. Auf der Vorderseite gibt es dann ein Rechteck, auf dem einige Römer zu sehen sind (eigentlich ist es immer derselbe Römer, der nur verdoppelt wurde). Damit bezieht das Coverbild sich direkt zum Inhalt des Buches, denn dort spielen ebenfalls Römer eine Rolle. Leider wirkt das Cover so ein wenig einfallslos, was aber nicht bedeutet, es würde nicht zum Buch passen. Über dem Rechteck befindet sich der Titel der Reihe (alle Bücher der Reihe tragen den Titel “Die Legende vom Hermunduren), unter dem Rechteck findet sich dann der Titel des jeweiligen Buches (ebenfalls gibt es die Angabe, welcher Teil der Reihe das ist). Dieser Titel passt gut zu diesem Buch bzw. dessen, was im Buch beschrieben wird. Auch wenn man neben den Sippen, sicherlich auch die Römer mit einbeziehen muss, was den Zorn angeht.

Auf der Rückseite sehen wir das Coverbild, nur in klein.

Insgesamt ist das Cover zwar passend zum Buch, aber es hätte ruhig etwas mehr gestaltet werden dürfen (z. B. neben den Römern, auch ein Abbild eines anderen Stammes).


Fazit: Dem Autoren ist es gelungen, eine wirklich tolle Fortsetzung des ersten Bandes zu erschaffen. Der Grundaufbau ist gleich und viele Elemente kommen dem/der kundigen Leser/-inn bekannt vor. Auch wenn man diesen Band noch unabhängig von Band eins lesen und mehr oder weniger verstehen kann, rate ich dazu, den ersten Band vorher zu lesen (schließlich umspannt die ganze Reihe eine Handlung und Entwicklung), denn nur so kommt man in den vollen Genuss auch des kleinsten Details. Von mir gibt es für die gelungene Fortsetzung keine andere Bewertung, als 5/5 Sterne.


Klappentext: Der Rhein trennt Roms Imperium von der Germania Magna. Teile des Stammes der Hermunduren siedeln auf Roms Wunsch im Territorium am Main. Doch Roms Freundschaft scheint nicht von ewiger Dauer. Bisherige Tributforderungen schlugen in Sklavenjagd um und führten zur Vernichtung einer ersten Sippe. Der Drang zu noch mehr Sklaven endete für die römischen Kohorten in einem Desaster. Der Führung beraubt und geschlagen, zogen sie sich über den Rhein zurück. Zu keiner Zeit durfte Rom diese erlittene Niederlage hinnehmen.

Tribun Titus Suetonius erhielt auch diesmal das Vertrauen seines Legaten. Mit einer weit größeren Streitmacht zog er, zur Durchsetzung römischer Ansprüche, zur Tilgung der erlittenen Schmach, zum Vollzug der Vergeltung und zur Vollendung seiner persönlichen Rache, erneut gegen die Hermunduren.

Aber auch die Hermunduren erkannten die von Rom ausgehende Gefahr...

Um einem erneuten Überfall begegnen zu können, suchten die bisher betroffenen Sippen Bündnispartner für den gemeinsamen Widerstand. Die Ausgesandten fanden nicht nur Zustimmung. Verrat, Gleichgültigkeit, Machtstreben und Raffgier gefährdeten die Einigkeit der hermundurischen Sippen...

Gejagt und Gefangen genommen, erkennen die Boten schließlich die Notwendigkeit zum Brechen vorhandener Machtverhältnisse in einzelnen Sippen.

Als wiederum von machthungrigen Sippenführern geduldete römische Sklavenjäger ins Land zogen und die Verbringung ihrer Beute auf dem Wasserweg in das unter römischer Kontrolle stehende linksrheinische Gebiet beabsichtigten fand der Zorn der Sippen seinen Ausbruch … (Quelle: Tredition)


Autor: G. K. Grasse

Titel: Die Legende vom Hermunduren - Zorn der Sippen

Verlag: Tredition

Genre: Erzählung

Seiten: 356

Preis: Taschenbuch:14,95 // eBook:5,95

Erstveröffentlichung: 2017

ISBN: 978-3743935167

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