G. Michael Hopf

 4.3 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von The End, The End 2 - Der lange Weg und weiteren Büchern.

Alle Bücher von G. Michael Hopf

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G. Michael HopfThe End
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The End
The End
 (23)
Erschienen am 20.12.2013
G. Michael HopfThe End 2 - Der lange Weg
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The End 2 - Der lange Weg
The End 2 - Der lange Weg
 (18)
Erschienen am 26.06.2014
G. Michael HopfThe End 3 - Zuflucht
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The End 3 - Zuflucht
The End 3 - Zuflucht
 (8)
Erschienen am 04.12.2014
G. Michael HopfThe End 4 - Hoffnung und Tod
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The End 4 - Hoffnung und Tod
The End 4 - Hoffnung und Tod
 (5)
Erschienen am 30.06.2015
G. Michael HopfThe End 5 - Blut, Schweiß und Tränen
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The End 5 - Blut, Schweiß und Tränen
The End 5 - Blut, Schweiß und Tränen
 (3)
Erschienen am 01.08.2016
G. Michael HopfThe End 6 - Auf Messers Schneide
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The End 6 - Auf Messers Schneide
The End 6 - Auf Messers Schneide
 (2)
Erschienen am 30.09.2017
G. Michael HopfThe End 7 - Die Überlebenden
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The End 7 - Die Überlebenden
The End 7 - Die Überlebenden
 (1)
Erschienen am 30.06.2018
G. Michael HopfTHE END - NEMESIS
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THE END - NEMESIS
THE END - NEMESIS
 (1)
Erschienen am 31.10.2017

Neue Rezensionen zu G. Michael Hopf

Neu
Sandra1978s avatar

Rezension zu "The End" von G. Michael Hopf

Spannend, echt, realistisch - könnte morgen schon passieren ! Beängstigend !
Sandra1978vor 3 Jahren

Bei „The End“ handelt es sich um eine 4-teilige Serie einer düsteren Erwachsenden – Dystopie.

Inhalt :

Die Handlung wird eingerahmt in ein Interview mit der erwachsenen Tochter Connors, Haley, die 2066 ein Interview gibt und aus Ihren Erinnerungen berichtet. Die Haupthandlung spielt 2014/2015, entwickelt sich zu dieser Zeit alternativ zu unserer tatsächlichen Geschichte der letzten 2 Jahre.

Connor, ein ehemaliger US-Marine, lebt in einem gutsituierten, geschlossenen Wohnviertel in San Diego mit seiner Frau Samantha, seiner kleinen Tochter und seinem Sohn.

Eines Morgens bei seinem täglichen Lauf beobachtet er, wie auf einmal alle Autos stehen bleiben. Mobiltelefone scheinen nicht mehr zu funktionieren, sogar ein Flugzeug stürzt ganz in der Nähe ab.

Ampeln erlöschen.

Schon Schlimmes ahnend, eilt Connor nach Hause. Seine Theorie : In der Atmosphäre über San Diego wurde ein Nuklearsprengkörper gezündet und dadurch ein EMP – elektromagnetischer Impuls – gezündet, der verursacht, dass die Elektrizität zum Stillstand kommt. Keine Autos, kein Telefon, kein Fernsehen, kein Radio – auf einmal sind alle vom Rest der Welt abgeschnitten.

Wie weit reicht die Katastrophe ? Betrifft es nur das Viertel ? Die Stadt ?  Die Welt ?

Parallel dazu, wie sich das Schicksal von Connor, seiner Familie und den Stadtbewohnern entwickelt, schildert der Roman auch die Situation der Machthabenden sowie der US-Marines, die sich noch im Ausland befinden, zu denen auch Connors Bruder Sebastian gehört.

Sebastian will nur noch nach Hause zu seiner Familie, doch sein Vorgesetzter hat andere Pläne für seine Einheit….

Das Buch

Schon nach den ersten Seiten dachte ich : Erschreckend, wie schnell das alles tatsächlich hätte passieren können. Es muss nur einer auf den roten Knopf drücken…. Ich finde es immer wieder beängstigend – und das macht das Buch einfach auch gut – wie schnell so etwas tatsächlich passieren kann – weit hergeholt ist es ja nicht. Die Grundidee zur Serie ist also schon einmal sehr fesselnd.

Nun zum Buch an sich : Die Protagonisten scheinen die perfekten Menschen zu sein – stets vernünftig, kreativ, intelligent, einsichtig, hilfsbereit, … kurzum – ein wenig zu gut für diese Welt. Je kleiner die Rolle im Roman wird, desto fieser und egoistischer werden auch die Personen. Der Autor bedient sich einer recht einfachen Sprache sowohl in seinen Beschreibungen als auch in seinen Dialogen. Dadurch und durch die für mich etwas sehr klischeehaft charakterisierten Personen kam es mir immer wieder mehr so vor, als würde ich ein Film- oder Seriendrehbuch lesen, und keinen Roman.

Abgesehen von diesem kleinen Manko, war die Geschichte aber sehr fesselnd, und selbst für jemanden, der mit Kriegsgeschichten eigentlich nichts anfangen kann, sind die Rück- bzw. Einblendungen der Geschehnisse in den aktuellen Kriegsherden interessant und gut zu lesen gewesen.

Auch sehr eingängig beschrieben – und ich frage mich immer wieder bei solchen Romanen, ob wir tatsächlich in einer solchen Situation so wären, aber vermutlich leider ja – ist die Geschwindigkeit, in der die Menschen von zivilisierten Geschöpfen zu Urzeitmenschen mit mittelalterlichem Verhalten und Weltbild degenerieren – womit ich hier dem Mittelalter wahrscheinlich noch unrecht tue.

Ich bin total gespannt wie die Geschichte noch weitergeht, insgesamt auf jeden Fall ein empfehlenswerter Roman für jeden Fan der guten Dystopie.

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inflagrantibookss avatar

Rezension zu "The End" von G. Michael Hopf

Erfischend neues Endzeit-Szenario
inflagrantibooksvor 4 Jahren

Meinung
„The End 1“ steht schon seit langem in meinem Bücherregal und innerhalb von Alex´ SuB-Challenge bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen! Endzeit und der Untergang der Welt, so wie wir sie kennen, sind ja meine bevorzugten „Genres“. Wenn dann noch eine Idee auf den Tisch kommt, die man so noch nicht gelesen hat: Perfekt! Oder?

Die Grundidee der Geschichte,
der Grund für all das Übel, ist ein Super-EMP (Elektromagnetischer Puls) der die komplette Elektronik lahmlegt. Ich werde jetzt nicht erklären, wie das passiert oder wer alles betroffen ist, schließlich sollt ihr ja auch noch was lesen. ^^
Ich sag nur so viel: GENIALE GRUNDIDEE! Das ist mal was anderes. Das einzige, was mir in Bezug auf EMP einfällt, ist die Serie „Dark Angel“. Ansonsten ist das, für mich, totales Neuland. Dementsprechend gespannt war ich, wie der Autor diese Idee wohl umgesetzt hat und ob er mich damit auch packen konnte.

Gordon, einer von drei Hauptprotagonisten,
führt uns von Anfang an durch die Geschichte. Mit ihm erleben wir direkt die Auswirkungen des EMP auf die Menschen und das Leben, dass sie bis zu dem schicksalhaften Tag geführt haben. Er ist einerseits durch und durch Soldat, andererseits liebender Familienvater. Als die ersten Flugzeuge vom Himmel fallen, ergreift er sofort Maßnahmen um das Leben seiner Familie zu schützen.
Ich mochte Gordon, auch wenn er hin und wieder etwas konstruiert rüber kommt, konnte ich seine „Meine Familie geht über alles“-Einstellung nachvollziehen. Denn trotzdem hilft er anderen und sorgt dafür, dass die Gemeinschaft Nahrung finden. Er ist ein guter Mensch, der aber durchaus über Leichen gehen würde, wenn es sein muss.

Sein Bruder, der noch aktive Soldat, ist anders.
Wenn auch genauso loyal wie Gordon, kämpft Sebastian doch erst eine ganze Weile gegen seine Grundsätze, bis er merkt, dass er zwar helfen will (was die Armee in solchen Situationen nun mal tut), aber nicht so, wie es ihm befohlen wird. Die Seite der Armee und ihr handeln wird aus seiner Sicht erzählt und zeigt so, wieder einen kleinen Teil der Geschichte und wie die Auswirkungen bei den anderen Menschen ankommen. Was die nicht betroffenen machen, oder eben nicht. Bei ihm kommt stark die Zerrissenheit rüber: Einerseits ist da die Armee mit ihren Befehlen und seine Kameraden, andererseits ist da seine Familie. Er will seinen Bruder unterstützen, aber muss sich dafür gegen die Armee stellen. Die Frage ist nur, für was er sich entscheiden wird?
Ich mochte Sebastian von Anfang an und fühlte mit ihm diese Zerrissenheit. Sebastian kämpft einen Kampf gegen sich selbst und ich denke, am Ende kann er ihn eigentlich nur verlieren.

Der dritte Erzählstrang handelt von einem Politiker. Natürlich, die haben schließlich noch gefehlt. ^^
Das klingt jetzt gemeiner als ich es meine, denn der Autor verdeutlicht sehr gut, wie hilflos die Regierung dasteht, wenn keinerlei Elektronik mehr funktioniert. Sie sammeln ihre Infos hier und da zusammen und wissen am Ende eigentlich rein gar nichts. Die Regierung, die noch da ist, versucht alles, was in ihrer Macht steht, aber das ist leider nicht viel.
Außerdem bekommt man zu sehen, dass auch Politiker nur Menschen sind. Erstaunlich, aber wahr.

Das ganze Drum und Dran gefiel mir.
Ob es realistisch ist, ob so ein Szenario detailgenau wieder gegeben wurde, kann ich nicht beurteilen. Ich hab das Buch gelesen und ich habe dem Autor geglaubt, dass es genauso passiert, wie es eben passiert ist. Ob nun seine Recherche gut oder schlecht war, werde ich nicht bewerten, aber in jedem Moment innerhalb der Geschichte, hat er mich einfach überzeugt. Die Figuren waren authentisch und die Reaktionen auf diesen Super-EMP fand ich nachvollziehbar. Menschen verändern sich. Manche sofort, manche erst nach einer Weile, aber am Ende des Buches ist niemand mehr die Person, die er am Anfang war. Diesen Wandel konnte man sehr gut mitverfolgen und der war einfach authentisch.

Mein einziger Kritikpunkt – und leider wirkt sich das auf die ganze Geschichte aus – war der Stil. Die Dialoge waren stellenweise sehr hölzern und meiner Meinung nach nur darauf ausgelegt, dem Leser Infos zu vermitteln, mehr nicht. Ganz oft dachte ich: „So redet kein Mensch!“. Auch der Schreibstil ist an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig und hätte mich die Idee nicht so gefesselt, hätte ich wohl nicht weiter gelesen. Aber, ich denke dass es nicht am Autor lag, sondern an der Übersetzung! Manche Worte klangen seltsam und meiner Meinung nach sind die falsch oder anders, als vom Autor gedacht, übersetzt worden.
Schade, aber das ist eine Sache, der man sich bewusst sein sollte, bevor man zu diesem Buch greift!

Fazit
„The End 1“ wartet meiner Meinung nach mit einem Endzeit-Szenario auf, dass sich sehen lassen kann. Die Sache mit dem EMP ist anders und in der Zeit der Zombieromanwelle erfrischend neuartig.
Und auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, so freue ich mich, den zweiten Band hier liegen zu haben, sodass ich nicht lange warten muss, bis ich weiter lesen kann.
Suchtfaktor, wenn man über die scheppernden Dialoge und sehr eigene Erzählart hinwegsehen kann.

Bewertung
Ich gebe hier ganz knappe 4 von 5 Marken. Die Idee hatte mich einfach von Anfang an und als ich erstmal in der Geschichte drin war, störte mich auch der seltsame Stil nicht mehr so doll.

Tilly

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MamaBuecherschranks avatar

Rezension zu "The End 2 - Der lange Weg" von G. Michael Hopf

SCHNEEWITTCHEN MAL ANDERS
MamaBuecherschrankvor 5 Jahren

Jeder kennt das Märchen Schneewittchen. Wirklich? Dieses Buch hier erzählt eine ganz eigene Version: Der Diener Frederik bekommt von seiner Herrin, der Lady Amaranth den Auftrag, die fort gelaufene Tochter zurück zu bringen. Gemeinsam macht er sich mit seiner Kollegin und Freundin Giniver und dem Kopfgeldjäger Lord Sandfort auf den Weg. Doch das Mädchen erzählt eine ganz eigne Geschichte über den Streit mit der Mutter: Wollte die Lady ihre eigene Tochter aus Eifersucht töten lassen? Alles deutet darauf hin...  Wer hier die Version von Disneys Schneewittchen und die sieben Zwerge vor Augen hat, der liegt völlig falsch. Rona Walter versetzt das Geschehen in ein düsteres, viktorianisches Zeitalter, das von ihr so beklemmend gut beschrieben wird, dass man sich fühlt, als wäre man mitten im Geschehen. Schneewittchen, die hier den Namen Eirwyn trägt ist auch keinesfalls ein schüchternes putziges Mädchen, das drolligen Zwergen den Haushalt führt. Sittsam und jungfräulich ist sie jedenfalls ganz bestimmt nicht. Eirwyn ist eine starke, eigenwillige Frau die weiß was sie will und wie sie es bekommt. Die sieben Zwerge sucht man in diesem Roman völlig vergebens, was diese Adaption des Märchens keinesfalls schlechter macht.  Schon nach den ersten Seiten wird klar: Diese Version ist nichts für Kinder. Aber wer Horrorgeschichten liebt kommt hier voll auf seine Kosten. Zarte Gemüter sollten also lieber die Finger davon lassen, weil manche Beschreibungen doch recht detailliert und drastisch sind.  Der Autorin gelingt es, zusätzlich noch weitere Märchen und Mythen mit einzuflechten. Der teilweise schon beinahe poetische Schreibstil rundet das ganze zu einem echten Leseerlebnis ab.  Erwähnenswert sind auch noch die wunderschönen Zeichnungen von dem Tattookünstler Bernd Muss, mit denen das Buch illustriert ist. Normalerweise berücksichtige ich Cover-Gestaltung und ähnliches bei Rezensionen generell nicht, weil es viel zu oft unterschiedliche Ausgaben gibt, die völlig verschieden sind, In diesem Fall sind die Zeichnungen aber ein wichtiger Bestandteil vom Buch.

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