G. Michael Hopf The End

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Inhaltsangabe zu „The End“ von G. Michael Hopf

Der internationale Bestseller jetzt erstmals in deutscher Sprache! Für Gordon Van Zandt waren Treue und Pflicht gegenüber dem Vaterland so selbstverständlich, dass er direkt nach 9/11 das College hinschmiss und ins Marine Corps eintrat. Doch diesen jugendlichen Idealismus ließ er bald in einer kriegsgeschändeten Stadt im Irak zurück. Zehn Jahre später kämpft er noch immer mit den Geistern seiner Vergangenheit, als er und seine Familie plötzlich einer neuen Realität gegenüber stehen. Nordamerika, Europa und der ferne Osten erlitten einen verheerenden Super-EMP-Angriff, der vernichtende Auswirkungen auf die Stromnetze und alle elektrischen Geräte zur Folge hat. Nach dem totalen Zusammenbruch jeglicher wirtschaftlicher Infrastruktur – ohne Auto und Telefon – weiß Gordon, dass er um begrenzte und schwindende Ressourcen kämpfen muss. Gemeinsam mit befreundeten Nachbarn beschließt er, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen – und Rücksicht gegenüber anderen Menschen gehört nicht dazu. Jeden Tag muss er Entscheidungen treffen, die in der “alten Welt“ extrem und äußerst brutal erschienen wären, nun aber überlebensnotwendig sind. 'Eine Geschichte mit Wendungen, wie sie überraschender nicht sein können. Ein tiefer Blick in die wahre – die düstere – Seele einer selbstverliebten Nation am Abgrund ihres Seins.' Die Geschichte geht weiter in THE END 2- Der lange Weg Das Buch von Michael Hopf stellt Szenarien dar, wie sie vielleicht in ein paar Jahren wirklich realistisch sein können, beziehungsweise Ausläufer schon geschehen sind. Gerade deswegen ist dieses Buch von Anfang bis Ende fesselnd für den Leser. Man möchte es gar nicht weglegen, weil man Angst hat, in den nächsten Zeilen gleich etwas zu verpassen. [Testmania]

Beängstgend realistische Endzeitvision

— Sandra1978

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  • Spannend, echt, realistisch - könnte morgen schon passieren ! Beängstigend !

    The End

    Sandra1978

    09. February 2016 um 12:14

    Bei „The End“ handelt es sich um eine 4-teilige Serie einer düsteren Erwachsenden – Dystopie. Inhalt : Die Handlung wird eingerahmt in ein Interview mit der erwachsenen Tochter Connors, Haley, die 2066 ein Interview gibt und aus Ihren Erinnerungen berichtet. Die Haupthandlung spielt 2014/2015, entwickelt sich zu dieser Zeit alternativ zu unserer tatsächlichen Geschichte der letzten 2 Jahre. Connor, ein ehemaliger US-Marine, lebt in einem gutsituierten, geschlossenen Wohnviertel in San Diego mit seiner Frau Samantha, seiner kleinen Tochter und seinem Sohn. Eines Morgens bei seinem täglichen Lauf beobachtet er, wie auf einmal alle Autos stehen bleiben. Mobiltelefone scheinen nicht mehr zu funktionieren, sogar ein Flugzeug stürzt ganz in der Nähe ab. Ampeln erlöschen. Schon Schlimmes ahnend, eilt Connor nach Hause. Seine Theorie : In der Atmosphäre über San Diego wurde ein Nuklearsprengkörper gezündet und dadurch ein EMP – elektromagnetischer Impuls – gezündet, der verursacht, dass die Elektrizität zum Stillstand kommt. Keine Autos, kein Telefon, kein Fernsehen, kein Radio – auf einmal sind alle vom Rest der Welt abgeschnitten. Wie weit reicht die Katastrophe ? Betrifft es nur das Viertel ? Die Stadt ?  Die Welt ? Parallel dazu, wie sich das Schicksal von Connor, seiner Familie und den Stadtbewohnern entwickelt, schildert der Roman auch die Situation der Machthabenden sowie der US-Marines, die sich noch im Ausland befinden, zu denen auch Connors Bruder Sebastian gehört. Sebastian will nur noch nach Hause zu seiner Familie, doch sein Vorgesetzter hat andere Pläne für seine Einheit…. Das Buch Schon nach den ersten Seiten dachte ich : Erschreckend, wie schnell das alles tatsächlich hätte passieren können. Es muss nur einer auf den roten Knopf drücken…. Ich finde es immer wieder beängstigend – und das macht das Buch einfach auch gut – wie schnell so etwas tatsächlich passieren kann – weit hergeholt ist es ja nicht. Die Grundidee zur Serie ist also schon einmal sehr fesselnd. Nun zum Buch an sich : Die Protagonisten scheinen die perfekten Menschen zu sein – stets vernünftig, kreativ, intelligent, einsichtig, hilfsbereit, … kurzum – ein wenig zu gut für diese Welt. Je kleiner die Rolle im Roman wird, desto fieser und egoistischer werden auch die Personen. Der Autor bedient sich einer recht einfachen Sprache sowohl in seinen Beschreibungen als auch in seinen Dialogen. Dadurch und durch die für mich etwas sehr klischeehaft charakterisierten Personen kam es mir immer wieder mehr so vor, als würde ich ein Film- oder Seriendrehbuch lesen, und keinen Roman. Abgesehen von diesem kleinen Manko, war die Geschichte aber sehr fesselnd, und selbst für jemanden, der mit Kriegsgeschichten eigentlich nichts anfangen kann, sind die Rück- bzw. Einblendungen der Geschehnisse in den aktuellen Kriegsherden interessant und gut zu lesen gewesen. Auch sehr eingängig beschrieben – und ich frage mich immer wieder bei solchen Romanen, ob wir tatsächlich in einer solchen Situation so wären, aber vermutlich leider ja – ist die Geschwindigkeit, in der die Menschen von zivilisierten Geschöpfen zu Urzeitmenschen mit mittelalterlichem Verhalten und Weltbild degenerieren – womit ich hier dem Mittelalter wahrscheinlich noch unrecht tue. Ich bin total gespannt wie die Geschichte noch weitergeht, insgesamt auf jeden Fall ein empfehlenswerter Roman für jeden Fan der guten Dystopie.

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  • Erfischend neues Endzeit-Szenario

    The End

    inflagrantibooks

    17. April 2015 um 15:51

    Meinung „The End 1“ steht schon seit langem in meinem Bücherregal und innerhalb von Alex´ SuB-Challenge bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen! Endzeit und der Untergang der Welt, so wie wir sie kennen, sind ja meine bevorzugten „Genres“. Wenn dann noch eine Idee auf den Tisch kommt, die man so noch nicht gelesen hat: Perfekt! Oder? Die Grundidee der Geschichte, der Grund für all das Übel, ist ein Super-EMP (Elektromagnetischer Puls) der die komplette Elektronik lahmlegt. Ich werde jetzt nicht erklären, wie das passiert oder wer alles betroffen ist, schließlich sollt ihr ja auch noch was lesen. ^^ Ich sag nur so viel: GENIALE GRUNDIDEE! Das ist mal was anderes. Das einzige, was mir in Bezug auf EMP einfällt, ist die Serie „Dark Angel“. Ansonsten ist das, für mich, totales Neuland. Dementsprechend gespannt war ich, wie der Autor diese Idee wohl umgesetzt hat und ob er mich damit auch packen konnte. Gordon, einer von drei Hauptprotagonisten, führt uns von Anfang an durch die Geschichte. Mit ihm erleben wir direkt die Auswirkungen des EMP auf die Menschen und das Leben, dass sie bis zu dem schicksalhaften Tag geführt haben. Er ist einerseits durch und durch Soldat, andererseits liebender Familienvater. Als die ersten Flugzeuge vom Himmel fallen, ergreift er sofort Maßnahmen um das Leben seiner Familie zu schützen. Ich mochte Gordon, auch wenn er hin und wieder etwas konstruiert rüber kommt, konnte ich seine „Meine Familie geht über alles“-Einstellung nachvollziehen. Denn trotzdem hilft er anderen und sorgt dafür, dass die Gemeinschaft Nahrung finden. Er ist ein guter Mensch, der aber durchaus über Leichen gehen würde, wenn es sein muss. Sein Bruder, der noch aktive Soldat, ist anders. Wenn auch genauso loyal wie Gordon, kämpft Sebastian doch erst eine ganze Weile gegen seine Grundsätze, bis er merkt, dass er zwar helfen will (was die Armee in solchen Situationen nun mal tut), aber nicht so, wie es ihm befohlen wird. Die Seite der Armee und ihr handeln wird aus seiner Sicht erzählt und zeigt so, wieder einen kleinen Teil der Geschichte und wie die Auswirkungen bei den anderen Menschen ankommen. Was die nicht betroffenen machen, oder eben nicht. Bei ihm kommt stark die Zerrissenheit rüber: Einerseits ist da die Armee mit ihren Befehlen und seine Kameraden, andererseits ist da seine Familie. Er will seinen Bruder unterstützen, aber muss sich dafür gegen die Armee stellen. Die Frage ist nur, für was er sich entscheiden wird? Ich mochte Sebastian von Anfang an und fühlte mit ihm diese Zerrissenheit. Sebastian kämpft einen Kampf gegen sich selbst und ich denke, am Ende kann er ihn eigentlich nur verlieren. Der dritte Erzählstrang handelt von einem Politiker. Natürlich, die haben schließlich noch gefehlt. ^^ Das klingt jetzt gemeiner als ich es meine, denn der Autor verdeutlicht sehr gut, wie hilflos die Regierung dasteht, wenn keinerlei Elektronik mehr funktioniert. Sie sammeln ihre Infos hier und da zusammen und wissen am Ende eigentlich rein gar nichts. Die Regierung, die noch da ist, versucht alles, was in ihrer Macht steht, aber das ist leider nicht viel. Außerdem bekommt man zu sehen, dass auch Politiker nur Menschen sind. Erstaunlich, aber wahr. Das ganze Drum und Dran gefiel mir. Ob es realistisch ist, ob so ein Szenario detailgenau wieder gegeben wurde, kann ich nicht beurteilen. Ich hab das Buch gelesen und ich habe dem Autor geglaubt, dass es genauso passiert, wie es eben passiert ist. Ob nun seine Recherche gut oder schlecht war, werde ich nicht bewerten, aber in jedem Moment innerhalb der Geschichte, hat er mich einfach überzeugt. Die Figuren waren authentisch und die Reaktionen auf diesen Super-EMP fand ich nachvollziehbar. Menschen verändern sich. Manche sofort, manche erst nach einer Weile, aber am Ende des Buches ist niemand mehr die Person, die er am Anfang war. Diesen Wandel konnte man sehr gut mitverfolgen und der war einfach authentisch. Mein einziger Kritikpunkt – und leider wirkt sich das auf die ganze Geschichte aus – war der Stil. Die Dialoge waren stellenweise sehr hölzern und meiner Meinung nach nur darauf ausgelegt, dem Leser Infos zu vermitteln, mehr nicht. Ganz oft dachte ich: „So redet kein Mensch!“. Auch der Schreibstil ist an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig und hätte mich die Idee nicht so gefesselt, hätte ich wohl nicht weiter gelesen. Aber, ich denke dass es nicht am Autor lag, sondern an der Übersetzung! Manche Worte klangen seltsam und meiner Meinung nach sind die falsch oder anders, als vom Autor gedacht, übersetzt worden. Schade, aber das ist eine Sache, der man sich bewusst sein sollte, bevor man zu diesem Buch greift! Fazit „The End 1“ wartet meiner Meinung nach mit einem Endzeit-Szenario auf, dass sich sehen lassen kann. Die Sache mit dem EMP ist anders und in der Zeit der Zombieromanwelle erfrischend neuartig. Und auch wenn der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, so freue ich mich, den zweiten Band hier liegen zu haben, sodass ich nicht lange warten muss, bis ich weiter lesen kann. Suchtfaktor, wenn man über die scheppernden Dialoge und sehr eigene Erzählart hinwegsehen kann. Bewertung Ich gebe hier ganz knappe 4 von 5 Marken. Die Idee hatte mich einfach von Anfang an und als ich erstmal in der Geschichte drin war, störte mich auch der seltsame Stil nicht mehr so doll. Tilly

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  • Erschreckende Endzeitgeschichte

    The End

    claude20

    Gordan Van Zandt ist ein gut ausgebildeter Soldat, der direkt nach dem Anschlag vom 9. September eine militärische Laufbahn eingeschlagen hat. Seinen Idealismus verliert Gordan aber bereits im Irak als er im Kampfeinsatz töten muss und schließlich wegen Mordes angeklagt wird. Auch Jahre später verfolgen ihn noch immer die Geister aus dieser Zeit. Aber Gordon muss sich jetzt einer neuen Realität stellen. Es kommt zu einem Angriff auf Nordamerika, Europa und Asien. Dabei wird eine enorme magnetische Strahlung freigesetzt. Alle elektronischen Geräte und die Stromnetze fallen aus und sind nicht mehr von Nutzen. Gordon ist sofort klar, dass es einen Angriff gegeben hat und er setzt alles daran seine Familie das Überleben zu sichern. Es ist nur eine Frage der Zeit wann die komplette Wirtschaft, Infrastruktur und das bisher gekannte menschliche Zusammenleben in sich  zusammenbricht und die Leute sich gegenseitig bekämpfen werden. Gordon schließt sich mit seinen Freunden zusammen und denn der Überlebenskampf hat erst begonnen. Diese Dystopie vom Autor Michael G. Hopf zeichnet eine düstere Zukunft und zeigt mögliche Auswirkungen eines Angriffs mittels eines elektromagnetischen Impulses. Es ist extrem erschreckend, wie stark die Menschheit auf Maschinen angewiesen ist, um ihr Überleben zu sichern. Was würde passieren, wenn dieses furchtbare Szenario Wirklichkeit werden würde. Wie schnell würden die Menschen sich gegenseitig zerfleischen und bekämpfen, um ihr eigenes Leben zu retten. Dieses Buch zeigt mit welcher Brutalität der Mensch zu Werke geht, um seine eigene Haut zu retten. Es zeigt aber auch die Ignoranz und Arroganz einzelner Menschen, die meinen vor der Realität die Augen verschließen zu können. Einerseits hat mich diese Geschichte fasziniert und auch phasenweise gefangen genommen, aber sie hat mich auch fürchterlich verschreckt und abgestossen. Wieder einmal musste ich feststellen, dass ich kein großer Fan von Dystopien bin, aber trotzdem möchte ich diesem Buch für seine Umsetzung 7 von 10 Punkte geben. © claude

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    • 4

    Arun

    25. April 2014 um 17:52
  • Ein gutes Buch...

    The End

    Mark_Fahnert

    20. February 2014 um 09:37

    Tja, was soll ich sagen? Der Auslöser der Handlung im Buch ist unrealistisch. Ein EMP Schlag, der ganz Amerika zurück ins Mittelalter katapultiert - nun gut. Aber mal ganz ehrlich. Schaue ich auf Realismus, wenn der Transporter es schafft, Projektilen auszuweichen? Suche ich Logik, wenn Rambo schon das vierte Mal gegen das Böse kämpft? Eher nein. Trotzdem wurde ich bei den Filmen gut unterhalten. Und das ist bei The End auch so gewesen. Zu Anfang musste ich mich etwas durch die klischeehafte amerikanische Familienidylle quälen, doch danach nahm das Buch langsam aber stetig an Fahrt auf. Die Handlung konzentriert sich darauf, wie sich der komplette Verlust unserer geliebten Infrastruktur auf die Zivilisation auswirken würde. Anarchie bricht aus. Jeder ist auf sich allein gestellt. So ergeht es Gordon Van Zandt, den Protagonisten des Buches, der durch effektive, teilweise sehr brutale Handlungen das Überleben seiner Familie sichern muss. Und wie reale Beispiele in der jüngeren Vergangenheit zeigen, ist ein solches Verhalten nicht unrealistisch. Fazit: Tiefgründige Unterhaltung ist etwas anderes. Aber das habe ich bei einem Post-Apokalyptischen-Endzeitthriller auch nicht erwartet. Mir hat das Buch viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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