G. R. Gemin

 4.4 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Milchmädchen, Café Morelli und weiteren Büchern.

Alle Bücher von G. R. Gemin

G. R. GeminMilchmädchen
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Milchmädchen
Milchmädchen
 (35)
Erschienen am 18.03.2016
G. R. GeminCafé Morelli
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Café Morelli
Café Morelli
 (34)
Erschienen am 29.09.2017
G. R. GeminCowgirl
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Cowgirl
Cowgirl
 (0)
Erschienen am 01.03.2014

Neue Rezensionen zu G. R. Gemin

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Icemariposas avatar

Rezension zu "Café Morelli" von G. R. Gemin

Café Morelli
Icemariposavor 3 Tagen

Dieses Buch habe ich mir vor längerer Zeit spontan bestellt und endlich aus meinem Regal gezogen. Ich hätte nie erwartet, wie gut ich die Geschichte finden würde.

Joe ist so ein charmanter, lieber Junge, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Er hat eine sehr enge Beziehung zu seinem geliebten Nonno, die einfach nur rührend ist. Das Café der Familie soll verkauft werden und Joe will es mit aller Macht verhindern. Er erfährt die Familiengeschichte über das Café von seinem Großvater. Er entwirft einen Rettungsplan für das Café und benutzt seine ganze Energie für diesen Plan. Ideen und schöpft Kraft aus den Geschichten von seinem Großvater. Auch seine Cousine Mimi inspiriert ihn und er hängt sich im Laufe der Geschichte immer mehr rein.

Es ist eine wunderschöne Familiengeschichte mit auf und abs. Sie ist nicht immer glücklich und auch nicht immer traurig. Die Geschehnisse aus der Vergangenheit passen immer perfekt in die Gegenwart. In diesem Buch wird es richtig deutlich das die Familie, Zusammenhalt und Freundschaft wichtig ist.

Ich kann das Buch jedem empfehlen der eine kurze Geschichte über Familie lesen möchte.


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-nicole-s avatar

Rezension zu "Milchmädchen" von G. R. Gemin

Eine schöne Geschichte über eine Freundschaft und einem herrlich schrägen Plan
-nicole-vor 3 Monaten

Zwölf Kühe und eine Freundschaft…

Zurzeit ist das Leben der 13-jährigen Gemma etwas durcheinander: Ihr Vater sitzt im Knast, ihre Mutter ist oft gestresst und ihr jüngerer Bruder Darren eine große Nervensäge. Und dann tauchen plötzlich zwölf muhende Kühe mitten auf der Straße auf! Gemma kann gerade noch mit ihrem Rad ausweichen. Diese gehören Kate, die in der Schule von allen nur „Cowgirl“ genannt wird. Doch diese besondere Begegnung ist auch gleichzeitig der Beginn einer neuen Freundschaft: Denn Gemma lernt Kate, die eher eine Außenseiterin ist, besser kennen und freundet sich mit ihr an. Und Kate braucht schon bald ihre Hilfe, denn ihre Kühe sollen verkauft werden – und das will sie mit allen Mitteln verhindern. Ein Abenteuer beginnt, mit dem Gemma so nie gerechnet hätte…

„Eine Menge Leute schauten vorbei, um Jane zu beglotzen. Ich fand das witzig, denn, also ehrlich, wenn man eine Kuh sehen will, kann man doch hinaus aufs Land fahren – da gibt es Kühe in Massen. Aber kaum stand eine in einem Garten in Bryn Mawr, schon war es so, als ob ein Promi aufgekreuzt wäre.“
– Seite 110

Ich hatte schon lange vor, dieses interessante Buch zu lesen – denn der Klappentext verspricht eine frische Geschichte, die einfach anders ist – und genau so ist diese auch: Es geht um die beiden Mädchen Gemma und Kate, um Freundschaft und die Rettung von zwölf Kühen. Um diese vor dem Verkauf zu retten, lassen sich die beiden etwas ganz besonderes einfallen – und bringen gleichzeitig frischen Wind in das trübe walisische Wohngebiet Bryn Mawr. Mir hat hier besonders die Entwicklung der Freundschaft gefallen. Kate gilt an der Schule als Außenseiterin und wird oft von den anderen Schülern aufgezogen, doch irgendwann stellt sich Gemma auf ihre Seite und macht selbst eine Veränderung durch. Herrlich schräg ist auch die Geschichte um die zwölf Kühe – diese nimmt einen interessanten Verlauf und vermittelt auch eine Botschaft.
Die Handlung ist in der Ich-Perspektive aus Gemmas Sicht geschrieben, was dem Autor sehr gut gelungen ist. Gemma ist eine starke Persönlichkeit und lässt sich so leicht nicht unterkriegen – genau wie Kate. Das Buch lässt unheimlich gut lesen und ist auch besonders für jüngere Leser bestens geeignet.
Die Buchgestaltung ist, wie viele andere Bücher aus dem Königskinder-Verlag auch, wieder unheimlich toll gelungen.

„Jetzt war mir klar, dass sogar Kate Unterstützung brauchte. Sie brauchte uns. Wir hatten zusammen die Kühe in ihr neues Zuhause in der Bryn Mawr und in Sicherheit gebracht. Es war der pure Wahnsinn – Wahnsinn, aber brillant.“ – Seite 153

Mein Fazit: Eine schöne Geschichte um eine neu gewonnene Freundschaft und die herrlich schräge Idee, zwölf Kühe vor dem Verkauf zu retten. Der Schreibstil leicht und die Handlung toll ausgearbeitet – fast ein kleines modernes Landmärchen. Das Buch ist schön für zwischendurch und hat mich mit den starken Charakteren positiv überrascht. Dem Autor ist hier ein tolles Debüt gelungen, das sowohl jüngere als auch ältere Leser begeistern wird. Ich vergebe hierfür 4,5 Sterne.

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abas avatar

Rezension zu "Café Morelli" von G. R. Gemin

Rezension zu "Café Morelli" von G. R. Gemin
abavor 3 Monaten

Den Italiener in sich entdecken

Joe ist ein walisischer Junge. Er lebt in einem kleinen Dorf in Wales. Sein Großvater stammt aus Italien. Eigentlich hatte das nicht so eine große Bedeutung für sein Leben, bis er eines Tages herausfand, dass das Café, das seiner Familie gehört, kurz vor der Pleite steht. Das Café, das für ihn so etwas wie ein Zuhause ist.
Dass es das Café nicht mehr geben soll, das kann er einfach nicht zulassen!
Während er überlegt, was er tun kann, um die Schließung seines geliebten Cafés zu vermeiden, entdeckt er den Italiener in ihm.

"Café Morelli" von Giancarlo Gemin ist eine süße und berührende Geschichte, die sich in mein Herz geschlichen hat.
Joe ist ein charmanter Junge, der sich durch seine Hartnäckigkeit auszeichnet. Er gibt nicht auf, er glaubt an das Café und möchte allen beweisen, dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Er entwirft einen Rettungsplan und konzentriert seine ganze Energie darin, diesen umzusetzen.
Kraft findet er in den Geschichten, die sein Großvater ihm erzählt. Dabei wird es ihm ganz klar, dass seine eigene Familie, und somit das Café, eine wichtige Rolle in der Vergangenheit gespielt hat. Das Café darf nicht sterben, denn auch ein Stück Geschichte des kleinen walisischen Dorfes würde damit sterben.

"Café Morelli" (Originaltitel "Sweet Pizza" - viel passender als der deutsche Titel) ist eine fiktive Geschichte, die auf wahren Tatsachen basiert. In Wales - wie in vielen anderen Teilen der Welt - haben viele italienische Familien zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beigetragen. Eine dieser Familien ist Joes italienischer Teil seiner eigenen Familie.

Romane über Immigranten zählen zu meinen Favoriten. "Café Morelli" und die Figuren darin haben mich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Sie haben mich fast zu Tränen gerührt.

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