G. R. Gemin Café Morelli

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Inhaltsangabe zu „Café Morelli“ von G. R. Gemin

Als der vierzehnjährige Joe erfährt, dass das Café seines geliebten nonno geschlossen werden soll, ist er entsetzt! Und schwört sich, alles zu tun, damit das nicht passiert. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die glorreichen Zeiten des "Morelli" scheinen vorüber. Zum Glück aber hat Joe nicht nur den italienischen Dickkopf seines Großvaters geerbt, sondern in seiner Cousine Mimi auch eine raffinierte Köchin, die mit ihren großartigen Gerichten die gesamte Straße in Verzückung versetzt. So weht durch das kleine walisische Viertel bald schon ein Hauch Dolce Vita. Und Joe muss feststellen: Familie, Freunde und die beste Pasta der Welt – manchmal braucht es einfach nur die richtigen Zutaten.

Eine perfekte Mischung aus leckerem Essen, wohl duftendem Kaffee, Freundschaft, Familie & Zusammenhalt.

— Niccitrallafitti

Eine wundervolle Geschichte übers Hoffnung haben und nie den Mut verlieren. Richtig herzerwärmend und sehr zu empfehlen!

— CorniHolmes

egal ob 8 oder 88 - man ist so jung wie man sich fühlt und dieses Buch passt zu jedem Alter. Besucht Joe im Café Morelli und ihr werdet vers

— LESETANTE_CARO

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  • Eine perfekte Mischung aus leckerem Essen, wohl duftendem Kaffee, Freundschaft, Familie

    Café Morelli

    Niccitrallafitti

    12. December 2017 um 15:11

    Café Morelli habe ich euch kürzlich im Rahmen unseres Königskinder Adventskalenders bereits vorgestellt. Dort könnt ihr also mehr über die geschichtlichen Hintergründe erfahren und Zitate und ein paar Fotos sehen. Mich hat das Buch sehr überrascht, denn ich habe ehrlich gesagt nicht angenommen, dass es über einen derartigen Tiefgang verfügen wird. Erwartet hatte ich eine schöne Geschichte mit italienischem Flair über eine Familie, bekommen habe ich dann eine emotionale Familiengeschichte bei der der zweite Weltkrieg eine große Rolle spielt und aufzeigt, dass man mit Zusammenhalt, leckerem Rezepten und Kaffee fast alles schaffen kann.Da ich vor dem Lesen fast nie weiß, worum es in den Büchern genau geht, möchte ich auch in meiner Rezension nicht zu viel vorweg nehmen. Wenn ihr Lust auf eine süße Geschichte mit tollen, authentischen Charakteren habt, die nicht immer stark sind, sondern auch Schwächen haben, kann ich euch Café Morelli wirklich ans Herz legen. Nicht nur die optische Gestaltung ist wunderschön. Auch der Tiefgang und die Entwicklung der Geschichte und der einzelnen Charaktere konnte mich überzeugen.Joe ist 14 Jahre alt und wird später das Café seines Großvaters erben. Doch leider läuft es aktuell nicht so gut, die Tische bleiben leer, die Kundschaft aus. Das will er aber nicht so hinnehmen und schmiedet Pläne, wie er das Café, das schon seit den 30ern existiert und von seinem Nonno mit voller Leidenschaft geführt wurde, retten kann. Dabei erhält er Unterstützung von seiner hübschen Cousine Mimi, die den Jungs in dem Stadtviertel gehörig den Kopf verdreht. Wer jetzt jedoch denkt, dass es sich hier um eine romantische Liebesgeschichte handelt, den muss ich enttäuschen. Im Mittelpunkt steht tatsächlich das Café und seine Entwicklung, aber auch seine Geschichte. Auch die Läden und deren Besitzer drum herum nehmen immensen Einfluss in den Verlauf. Was Joe sich alles überlegt müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Nur so viel: er hat mich mehrfach total überraschen können, denn bei manchen Ideen dachte selbst ich – das geht doch niemals gut.Besonders gelungen fand ich die Rückblicke in die (Nach)Kriegszeit betreffend das kleine walisische Stadtviertel, England und Italien, sowie jeden einzelnen, auf den Mussolinis Handlungen Einfluss nahmen, denn auch das wurde thematisiert. Diese Rückblicke erfolgten anhand von Tonaufnahmen des Großvaters von Joe. Ich empfand die Erzählungen als emotional und teilweise bedrückend, was aber oftmals von den Handlungen und Dialogen im Jetzt aufgelockert wurde.Ich konnte nicht glauben, dass in so kurzer Zeit alles so schrecklich geworden war. Ich hasste die Briten, und ich hasste die Italiener, weil sie sich mit Hitler verbündet hatten. Ich war noch nie so wütend und verängstigt gewesen[Café Morelli, G.R. Gemin, S. 114]Jeder einzelne Charakter hatte seine eigene Geschichte, von denen keine einzige uninteressant war. Spannend fand ich die Bedeutungen der einzelnen Familien in der Vergangenheit. Jeder spielte somit eine wichtige Rolle, so klein sie zunächst wirkte. Besonders Gwen fand ich toll, aber auch Mimi, da sie frischen Wind, leckere Pastarezepte (dürfte ich mich nur noch von einer Sache ernähren, würde ich immer Nudeln wählen) und aromatischen Kaffee (ok, Kaffee darf auch nicht fehlen) ins Haus brachte. Die Interaktion von Joe und seinem Nonno fand ich großartig und wichtig. Ich glaube jeder ältere Mensch würde sich solch einen Enkel wünschen.Auch gibt es im hinteren Teil des Buches noch einiges zu entdecken. Der Autor bietet im Nachwort ein paar geschichtliche Informationen. Auch über den Aspekt der Oper und die verschiedenen Arten berichtet der Autor. Danach gibt es noch ein paar tolle Rezepte, denn das Essen und besonders Pasta und Pizza spielen in Café Morelli eine große Rolle.Café Morelli konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. G.R. Gemin hat damit eine in meinen Augen perfekte Mischung aus emotionalem Familienroman und humorvoller jugendlicher Lektüre mit geschichtlichen Einblicken in die eher unbekannten Tragödie des Untergangs der SS Arandora Star geschrieben, in einem Setting voller walisischer Geselligkeit und italienischem Flair.Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Rezension zu "Café Morelli" von G.R. Gemin

    Café Morelli

    kathrineverdeen

    25. November 2017 um 13:45

    Essen ist LebenNachdem mich G.R.Gemin mit seinem Debüt „Milchmädchen“ restlos begeistern hat, war die Freunde groß, als ich von seinem neuesten Werk „Café Morelli“ erfuhr. In dieser Geschichte gibt es Wiedersehen mit der kleinen walisischen Siedlung Bryn Mawr, in der auch schon Gemins letzte Handlung stattfand. Jedoch spielt sich in dieser Handlung alles etwas zentraler in der Innenstadt ab. Die High Street mit ihren Geschäften ist Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse in diesem Buch. Insbesondere das Café Morelli, welches seine glorreichen Zeiten längst hinter sich gelassen hat. Einst war dieser Ort ein Treffpunkt für Menschen, die eine Vorliebe für die italienische Küche hatten. Doch genau wie die anderen Geschäfte der High Street, verfällt auch dieses Café, weil die Kunden wegbleiben. Nur ein paar verlorene Seelen verirren sich noch hierher.Der 14-jährige Joe ist der Enkel des italienischen Betreibers, der sich schon länger mit der Entscheidung herumplagt, das Café zu schließen. Joe kann das jedoch nicht einfach so hinnehmen. Schließlich ist dieser Ort ein wichtiger Teil seiner Familiengeschichte.Haben Erwachsene ihre Fantasie verloren? Geben sie manchmal etwas zu früh auf, weil es aus ihrer Sicht einfach keinen Sinn mehr macht, an etwas festzuhalten - egal, wie wertvoll es ist? Joe hingegen hat eine blühende Fantasie und versucht mit vielen unkonventionellen Ideen, die nicht für jeden nachvollziehbar und rational sind, das Geschäft zu retten. Joe muss auf seinem Weg viele Niederlagen einstecken, gerade weil die Erwachsenen sehr lethargisch agieren, weil ihnen die Ideen fehlen und sie längst aufgegeben haben.Das Herzstück dieser Geschichte und ein wichtiger Teil ist das italienische Essen. Nach vielen Jahren ist das Angebot im Café sehr begrenzt und als Leser ahnt man, warum es nur selten Gäste beherbergt. Frischer Wind und einen Hauch Dolce Vita weht erst mit der Ankunft einer weiteren Protagonistin durch das Café und durch die umliegenden Gassen: Joes Cousine Mimi reist nach einigen unvorhergesehenen Ereignissen aus Italien an, um zu helfen und versetzt mit ihren großartigen Kochkünsten alle in Verzückung – auch den Leser, denn oft waren die Beschreibungen sehr detailliert, sodass ich das Gefühl hatte, dass die Buchseiten bestimmte Düfte und Aromen, wie von italienischem Café oder speziellen Köstlichkeiten, verströmten und mir einen enormen Appetit bescherten.Das Buch „Café Morelli“ ist viel mehr als eine Geschichte über ein altbackenes Café und der Kampf eines Teenagers für dessen Erhalt. Es ist vielmehr eine stimmungsvolle und manchmal melancholische Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln und einer Möglichkeit die eigene Familiengeschichte zu bewahren, gespickt mit einigen geschichtlichen Ereignissen aus der Vergangenheit von Bryn Mawr. Sehr gelungen fand ich auch, dass G.R.Gemin viele verschiedene Kulturen in die Handlung mit eingebracht hat, die die literarische Hauptfigur Joe mit einer erstaunlichen Offenheit auf wunderbare Weise zusammenführt.G.R.Gemin hat sich für seine neue Geschichte erneut Charaktere ausgesucht, die ein Außenseiterdasein fristen, weil sie nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen und trotzdem finden sie ihren Weg und sind bereit etwas zu wagen, auch wenn es viele Hürden zu überwinden gibt. Als Leser wird man sofort von diesen Protagonisten eingenommen und sympathisiert mit ihnen.Trotz des einfach gehaltenen Schreibstils bekommt man beim Lesen nie das Gefühl, dass die Handlung zu leichtfüßig und ohne Tiefgang gestaltet wurde. Oft gibt es Missstimmungen, die zwischen den Zeilen mitschwingen. Diese werden vom Autor einfach benannt, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger darauf zu reagieren. Viele Passagen sind mit gewichtigen Botschaften über Freundschaft und Familie versehen, die zeitlos sind.Geschichten, die das Leben schreibt, sind für mich die schönsten. Schon in meiner Kindheit war ich völlig fasziniert von den Geschichten aus der Vergangenheit meiner Oma. Irgendwie waren diese Erlebnisse auch ein Teil von mir, denn ohne diese Geschehnisse würde es mich heute vielleicht nicht geben. Genauso empfindet es die literarische Hauptfigur Joe, als er seinem Großvater lauscht, der über die vielen manchmal auch dramatischen Ereignisse aus seiner Vergangenheit berichtet. Insbesondere diese Schilderungen bereichern dieses Buch und machen „Café Morelli“ zu etwas ganz besonderem.www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • Warmherzig, humorvoll und richtig schön!

    Café Morelli

    CorniHolmes

    18. November 2017 um 12:25

    Der Königskinder Verlag ist bekannt für seine besonderen und sehr gefühlvollen Bücher. Ich kenne nun schon so einige Werke aus diesem Verlag und bin bisher noch von keinem enttäuscht worden. „Café Morelli“ konnte meine Neugier auf Anhieb wecken. Der Klappentext verspricht eine total süße Geschichte und in das Cover hatte ich mich sofort verliebt. Mir stellte sich daher gar nicht erst die Frage, ob ich das neue Buch von Giancarlo Gemin lesen möchte. Dieses Buch musste unbedingt bei mir einziehen! Der 14-jährige Joe lebt mit seinen Eltern und seinem Großvater in einer kleinen Stadt in Wales. Dort betreiben sie ein Café, das Café Morelli. Dieses ist schon seit vielen Jahren im Familienbesitz und Joe liebt es heiß und innig. Sein Entsetzen ist daher groß, als seine Mutter ihm eröffnet, dass sie das Café verkaufen möchte. Es läuft einfach nicht mehr so gut wie früher. Es kommen kaum noch Kunden und das Geld wird immer knapper. Für Joe steht sofort fest, dass er das Café vor der Schließung retten muss! Zum Glück steht er nicht alleine da. Auch sein Großvater, von dem er den italienischen Dickkopf geerbt hat, möchte das Café behalten. Unterstützung kommt dann auch noch von Joes Cousine Mimi, die nicht nur verdammt gut aussieht, sondern auch ganz wunderbar kochen kann. Mit ihren leckeren Gerichten bringt sie wieder mehr Kundschaft in das Café. Auch Joe versucht sich als Koch und entdeckt seine Leidenschaft für die italienische Küche. Ob es ihm wohl gelingen wird, sein geliebtes Café Morelli vor der Schließung zu retten? Dies war mein erstes Buch von Giancarlo Gemin und es wird ganz bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Sein erstes Werk „Milchmädchen“, steht bereits in meinem Regal und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. „Café Morelli“ konnte mich von den ersten Seiten an begeistern. Durch den sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der auch recht humorvoll und kindlich ist, bin ich hier regelrecht durch die Seiten geflogen. Dazu beigetragen haben auch die schön kurzen Kapitel, die ich immer sehr in Büchern liebe. Der Autor hat mit seinem zweiten Buch eine ganz zauberhafte und wirklich süße Geschichte geschrieben, die einem Hoffnung und Mut schenkt und die einem sehr zu Herzen geht. Ich habe den 14-jährigen Joe sehr für seine Willensstärke bewundert und auch seine Leidenschaft, mit der er versucht, seine Ziele zu verwirklichen, hat mich sehr beeindruckt. Joe zweifelt keine einzelne Sekunde daran, dass es ihm gelingen wird, sein geliebtes Café zu retten. Was er sich da alles einfallen lässt, um wieder mehr Kundschaft anzulocken, ist oft herzallerliebst, zum Teil aber auch etwas verrückt. Doch so komisch seine Ideen auf viele auch wirken möchten, Joe steht dennoch nie alleine da, sondern hat Menschen an seiner Seite, die ihm dabei helfen, seine kreativen Einfälle zu in die Tat umzusetzen. Freunde, Familie oder Nachbarn – alle tragen sie etwas dazu bei, dass die Schließung des Café Morellis wieder in weitere Ferne rückt. Ich habe Joe sofort fest in mein Herz geschlossen. Stellenweise hat mich sein Verhalten etwas irritiert, dass ich es für einen 14-jährigen manchmal etwas zu kindlich fand. Aber irgendwie macht auch gerade seine quirlige und aufgeweckte Art diesen besonderen Charme des Buches aus. Ich habe mich beim Lesen pudelwohl gefühlt und hätte dem Café Morelli auch nur zu gerne mal einen Besuch abgestattet. Neben Joe trifft man im Buch auch noch auf viele weitere, sehr liebenswerte Charaktere. So war mir auch Joes Großvater richtig sympathisch. Dieser ist die meiste Zeit im Buch leider im Krankenhaus, da er einen Schlaganfall hatte. Dennoch erfahren wir sehr viel aus einer Vergangenheit, da er für Joe seine Kindheitserlebnisse auf Kassetten spricht. Diese erzählen von der schlimmen Zeit während des Zweiten Weltkrieges; man erfährt in dem Buch also auch einiges an geschichtlichen Ereignissen. Sowohl diese Erlebnisse, als auch Joes Eifer, das Café zu retten, haben mich sehr berührt. „Café Morelli“ ist eindeutig nicht nur ein Buch für Kinder und Jugendliche. Auch für Erwachsene ist es absolut lesenswert und ich kann es jedem sehr ans Herz legen. Sehr schön ist auch dieser italienischer Flair, der die ganze Zeit über mitschwingt. Das Café Morelli befindet sich zwar in einer walisischen Stadt, da Joe aber auch italienische Wurzeln hat und er an diesen festhält, kommen wir als Leser in den Genuss von ganz viel Italien. ;-) Italienisches Essen, Opern und auch einige italienische Sätze, die Joe extra für seine Cousine Mimi lernt, begegnen einem in diesem Buch. Mimi ist übrigens auch ein ganz wunderbarer Charakter. Sie ist Anfang zwanzig und ist sofort aus Italien angereist, als sie hörte, dass ihr und Joes Großvater im Krankenhaus liegt. Dank ihrer Hilfe und ihren hervorragenden Kochkünsten kommen recht schnell schon wieder mehr Kunden in das Café und so langsam hegt auch Joes Mutter wieder Hoffnung. Ihr merkt man immer sehr an, dass sie am Ende ihrer Kräfte ist und ich konnte es teilweise gut verstehen, dass sie das Café nicht mehr weiter betreiben möchte. Wie Joe aber, habe auch ich beim Lesen nie den Mut und die Hoffnung verloren, dass das Café Morelli im Familienbesitz bleiben kann. Von Joes Tatendrang muss man sich einfach anstecken lassen und mich haben seine recht ungewöhnlichen Einfälle immer sehr zum Schmunzeln gebracht. Nun bin ich schon ganz gespannt auf „Milchmädchen“. Mit „Café Morelli“ hat mir der Autor einige sehr schöne Lesestunden beschert, die in mir die Neugier und die Vorfreude auf sein erstes Werk geweckt haben. Fazit: Herzerwärmend, humorvoll und liebenswert. Diese schöne Geschichte übers Hoffnung haben und nie den Mut verlieren ist einfach nur toll und sehr zu empfehlen. Mal wieder ein ganz zauberhaftes Buch aus dem Königskinder Verlag, welches nicht nur optisch grandios aussieht, sondern welches auch zwischen den Buchdeckeln etwas ganz Wundervolles zu bieten hat. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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  • Eine mutmachende Geschichte, mit italienischen Flair und La Dolce Vita

    Café Morelli

    LESETANTE_CARO

    14. November 2017 um 15:19

    Das "Café Morelli" ist ein alteingesessenes Café in Bryn Mawr, einem Ort in dem die Gesellschaft eher von Arbeitern, Arbeitslosen und Bauern geprägt ist. Joes Mutter gehört dieses Café und sie will das Familiengeschäft verkaufen, weil es einfach nicht mehr so richtig läuft. Geld fehlt nicht nur den Kunden, sondern auch Joes Eltern. Aber Joe hat etwas dagegen. Er will das Café retten und hat einen Plan, wie man es schaffen könnte, nach und nach wieder mehr Kundschaft in den Laden zu locken. Ganz nebenbei lernt Joe auch noch die Familiengeschichte und die Geschichte des Cafés von seinem Grandpa kennen. Das Café, eröffnet von italienischen Einwanderern, war früher ein Treffpunkt für alle. Doch die Zeiten sind vorbei. Joe will es wieder zu alter Blüte verhelfen und bekommt dabei von seiner italienischen Cousine Unterstützung Giancarlo Gemin hat es in meinen Augen mal wieder geschafft, eine entzückende und Mut machende, walisische Geschichte zu schreiben. Bereits mit "Milchmädchen" durften wir in die Stadt Bryn Mawr reisen und die Menschen, die fern von jeglicher Perfektion sind, kennenlernen. Dieser "Mangel" hat Perfektion ist das, was mir an diesem Buch auch wieder sehr gut gefällt. Es sind die kleinen Helden des Alltags, die hier ihren Auftritt bekommen und ganz besonders Joe entwickelt sich mit der Zeit zu solch einem Held. Anfangs ist Joe noch etwas mutlos und zeigt erst mit der Zeit und den ersten Erfolgen seinen italienischen Kampfgeist. „Das hier gehört uns – es ist unser Familienbetrieb, Mam. Ich höre mir Nonnos Geschichte an, und die Geschichte seines Papà, und ich liebe das Café nur noch mehr. Ich will nicht dass es stirbt.“ Gemin hat einen kindlichen, leicht verständlichen aber wirklich schönen Schreibstil. Er schrieb mit "Café Morelli" eine lebensechte und gefühlvolle Geschichte, die ans Herz geht und Mut macht, auch mal für seine Träume einzustehen. Man lernt viele wunderbare Menschen kennen und schließt diese auch schnell ins Herz. Joe mochte ich da ganz besonders, weil er mit seinem kindlichen Mut an die Rettung des Familiengeschäfts geht und dabei auch keine ungewöhnlichen Wege scheut. Das er dabei nicht überall auf offene Ohren und Arme trifft, entmutigt Joe nicht. Das mochte ich sehr und zeigt mal wieder die Besonderheit der Bücher aus dem Königskinder Verlag. Gemin hat italienisches Flair und La Dolce Vita nicht nur nach Bryn Mawr gebracht, sondern auch zu mir nach Hause. Wie gerne würde ich jetzt im "Café Morelli" sitzen, einen Cappuccino oder Espresso genießen und mir dabei die Geschichten vom alten Morelli und Joe anhören. Ich fühlte mich schnell heimisch in diesem Laden und finde, dass der Autor eine ganz tolle Atmosphäre geschaffen hat. Es ist in meinen Augen nicht nur ein Buch für Kinder oder Jugendliche. Es ist eine Geschichte auch für die Erwachsenen. Wer sagt denn, dass man alles nach Schema F machen soll? Keiner! Richtig! Also, egal ob 8 oder 88 - man ist so jung wie man sich fühlt und dieses Buch passt zu jedem Alter. Besucht Joe im Café Morelli und ihr werdet verstehen, was diese Geschichte so toll macht.

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  • Herzig, einfallsreich & humorvoll ...

    Café Morelli

    SharonBaker

    12. November 2017 um 20:13

    Joe geht nach der Schule wie immer mit seinem besten Freund ins Chicken Box, um sich dort ihr geliebtes Fast Food zu holen. Aber Joe muss es heimlich naschen, denn seine Mutter hat ein Verbot dafür ausgesprochen. Es ist nur schwer, so was geheim zu halten, da das Familiencafé quer über der Straße liegt. Joe liebt das Café, genau wie sein Großvater abgöttisch und möchte es später übernehmen. Nur das es nicht mehr so läuft, wie früher und seine Mutter darüber nachdenkt, es zu verkaufen und dann trifft sein Großvater der Schlag. Nun hängt alles an Joe, das Café zu retten, seine Mutter zu überzeugen und alte Erinnerungen mit neuem Licht erstrahlen zu lassen. Was er dazu benötigt, ein bisschen Hilfe und am besten von seiner italienischen Cousine Mimi, die allen den Kopf verdreht und Herrlichkeiten in der Küche zaubert. Was wird Joe sich alles einfallen lassen? Welche Zutaten benötigt man für das perfekte Essen? Und kann dieses Café ein Wunder bewirken? Ich habe Giancarlo Gemin‘s Debüt „Milchmädchen" heiß und innig geliebt. Diese beiden ungleichen Mädchen, die trotzdem Freundschaft schließen und ein soziales Brandgebiet in eine zusammenwachsende Gemeinschaft verwandeln konnten, hatte mich damals total eingenommen und begeistert zurück gelassen. Danach wollte ich unbedingt eine Kuh im Garten. Ihr seht, meine Ansprüche an sein zweites Buch sind groß, und ob ich nun ein Café eröffnen möchte, erzähle ich euch jetzt.Joe ist ein vierzehnjähriger Junge, der etwas übergewichtig ist, in Wales lebt und italienische Wurzeln hat. Mit seinem Großvater bildet er ein richtiges Team und sie lieben es, zusammen das Abendessen zu kochen. Für beide ist es ein Spaß, Gäste zu bewirten und Leute mit einem Lächeln zu begegnen. Aber die Geschäfte gehen schlecht, die Hauptstraße stirbt aus und die Cafébesucher bleiben fern. Für Joes Mutter nur noch eine Bestätigung, für ihr Vorhaben, zu verkaufen. Aber Joe währt sich und je mehr er von der Geschichte seines Großvaters hört, umso mehr klammert er sich an den Gedanken, später selbst das Café zu führen.Giancarlo Gemin hat sich hier einigen Themen gewidmet, wie, die Schnelllebigkeit des Internets, die Geschäfte sterben aus und die Konsumenten bleiben zu Hause. Das passiert ja nicht nur in Großstädten, sondern auch in Kleinen und hier trifft es, die Gemeinschaft umso härter. Aber er nimmt sich auch der Geschichte an, indem er den Großvater vom Einwandern erzählen lässt, oder auch vom Krieg, was das Café ausmacht und welchen Stellenwert es in der Familie hat. Hier hängen nicht nur viele Erinnerungen daran, sondern auch Gemeinschaftsgeist und Überlebenswille. Aber wie mit der Zeit gehen? Wie das Café wieder attraktiv machen? Und wie die Kunden wieder dafür begeistern? Und da hat Joe extrem viele Ideen und einen Großvater, der mit seinem Trix auch was beisteuert.Der Autor beschreibt in seinen kurzen Kapiteln, sehr schnell und zügig von dem Cafè, dem Ort und den Leuten aus Bryn Mawr. Bringt die Geschichte schnell in Fahrt und steigert die Neugier. Dabei lässt er schnell spüren, dass Joes Mutter mit ihrem Latein am Ende ist und sie es einfach nur leid ist, für zwei Leute das Café aufzumachen. Diese Leidenschaftslosigkeit macht natürlich das Arrangement von Joe umso deutlicher, er lässt sich eine Idee nach der anderen einfallen und bringt Leute ins Café. Im wahren Leben vielleicht etwas weit hergeholt, aber überaus entzückend zu lesen. Dabei erfährt er immer mehr von seiner Geschichte und je mehr er hört, umso mehr lernt er, über die Leute und das Leben. Tja, und auch über das Essen und die ersten aufkeimenden Gefühle. So ist die Geschichte ein rundum buntes Potpourri aus Träumen, Wünsche, Liebe, Musik und gutem Essen.Natürlich ziehe ich als Leser Vergleiche und ich muss gestehen, dass ich sein Erstling stärker fand. Klar sind es grundverschiedene Geschichten, aber er packte mit seinem Debüt einfach einen anderen Zeitnerv. Er führt zwar auch hier eine Gemeinschaft zusammen und zeigt, wie wichtig es ist, daran zu glauben, was man tun muss um nicht aufzugeben, aber es wirkte sich mehr in der Familie aus. Einige Café Ideen fand ich auch recht undurchführbar, aber ein bisschen Freiheit beim Schreiben sei jeden gegönnt. Auch Joe war mir nicht ganz so nah, obwohl er Pasta und Opern liebt und ich diese Leidenschaft teilen kann. Für mich ein bisschen zu viel von allem vielleicht, Geschichte, Einwanderer Probleme, Schuldfragen, Aussterben der Gastronomie und auch Fast Food ist ein Thema. Giancarlo Gemin kocht hier ein Gericht mit ganz vielen Zutaten, ein paar weniger währen vielleicht besser gewesen, zumindest für meinen Geschmack. Ansonsten wieder sehr humorvoll, einfallsreich und entzückend. Eine Geschichte über Mut und den Willen, nie aufzugeben, wenn es um gutes Essen geht.

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  • Kampfgeist zahlt sich aus! - Ein wundervolles Buch!

    Café Morelli

    Samy86

    12. November 2017 um 17:24

    Inhalt:Für Joe scheint der größte Albtraum seines Lebens einzutreffen, denn zum einen soll das geliebte kleine Café von Nonno geschlossen werden, dann erleidet dieser auch noch einen Schlaganfall und dann setzt ihn seine Mutter auch noch auf eine knallharte Diät.Dabei ist doch bekannt, dass die Liebe durch den Magen geht und auch die Leidenschaft verbirgt sich hinter einem zauberhaften Essen. Doch wie soll ihm dies helfen, die glorreichen Zeiten des „Morelli Café“ wieder zurückzubringen? Aber Joe wäre nicht Joe, wenn er nicht den Dickkopf seines Großvaters geerbt , ein riesen Kämpferherz besitzen und vor allem eine tolle Familie an seiner Seite hat.Gemeinsam mit seiner Cousine Mimi, die zudem eine begnadete Köchin ist, verzückt er mit leckeren Rezepten und tollen Düften das kleine Walisische Viertel und bringt in kleinen Schritten dem kleinen Café langsam seinen Hauch von Dolce Vita wieder zurück!Meine Meinung:Der Königskinder Verlag ist ja berühmt für seine sehr gefühlvollen, lebensechten und intensiven Geschichten, die aus dem wahren Leben erzählen und ihre Leser in einen magischen und sehr intensiven Bann ziehen.Das „Café Morelli“ berichtet von einer langen Epoche eines kleines Familiencafés, dass um sein Überleben kämpft, denn die Zahlen zeigen, dass es kurz vor dem Ruin steht und der Kampf längst verloren zu sein scheint. Doch dies will der kleine Joe Davis nicht akzeptieren, denn hier geht es nicht allein um sein Erbe, sondern um das Erbe seiner gesamten Familie.Joe ist ein pfiffiges Kerlchen, dass mir durch seine impulsive, sehr sensible und quirlige Art sehr ans Herz gewachsen ist. Zwar fehlte es mir an manchen Stellen leicht an Nähe zu ihm, dennoch wollte ich ihn einfach nicht missen, denn er zeigt dem Leser, dass wenn man die nötige Mut und einen gewissen Kampfgeist besitzt, Träume auch wahr werden können.Der Schreibstil von G. Gemin unterstreicht die Erlebnisse durch seine sehr lebendige, gefühlvolle und mit Humor gespickte Art. Der Autor hat ein wahres Händchen dafür seine Leser in die Seiten zu fesseln und seine Geschichte so nahe zu bringen, dass man das Gefühl hat, den Kampf ums Überleben selbst zu kämpfen.Das Cover ein wahrer Augenschmaus, der mit Liebe zum Detail den Inhalt des Buches aufgreift und einen einfach nur um den Finger wickelt. Man kommt einfach nicht drumherum als es einfach in die Hand zu nehmen und mit dem Lesen zu beginnen.Auch die unterschiedlichen Themen, die das Buch aufgreift, sind liebevoll und sehr bewegend in die Geschichte eingebunden. Themen wie die erste Liebe, wahre Freundschaft, Familienzusammenhalt und geschichtlichen Inhalt wie Kriegserlebnisse & Co. Es war einfach ein wundervolles Leseerlebnis!Fazit:Mit kindlichen Geschick, viel Fantasy, enormen Einfallsreichtum und dem Kampfgeist alles schaffen zu können - erzählte der kleine Joe Davis sich in mein Herz und fesselte mich in seine Geschichte! Ein tolles Buch, dass viele wichtige Themen aufgreift und sie auf eine intensive, humorvolle und liebenswerte Weise seinem Leser näher bringt!

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  • eine warmherzige Geschichte, die mich jedoch nicht gänzlich überzeugen konnte

    Café Morelli

    Pearsson

    25. October 2017 um 15:09

    Zitate:"Er - Joe Davis - war der Erbe des Café Morelli in Bryn Mawr. Wenn es verkauft würde, wäre er nur noch Joe Davis, der in einem Haus wohnte. Das war nicht dasselbe." Seite 33Meinung:Joe, ein gebürtiger Waliser, würde alles darum geben, wie sein Nonno ein stolzer Italiener zu sein. Zumindest versucht er sich wie einer zu verhalten. Besonders stolz ist er auf das Café Morelli, das sich seit 1929 im Familienbesitz befindet. Doch die Zeiten sind schlecht, das Café läuft nicht gut, und so freundet sich seine Mutter -die aktuelle Besitzerin- so langsam mit dem Gedanken an, es zu verkaufen. Als er dann jedoch seinen Nonno bittet, ihm die Geschichte des Cafés zu erzählen und sich hierbei ungeheuerliche Geschichten aus Zeiten des Kriegs auftun, weiß er, was zu tun ist: Das Café Morelli muss gerettet werden, und zwar um jeden Preis!Schon als ich den Klappentext zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen muss. Und was meine Erwartungen diesbezüglich betrifft, wurde ich nicht enttäuscht! "Café Morelli" beschreibt Joes Kampf um das Café sowie das Erbe seiner Vorfahren und ist gleichzeitig eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Hierbei erleben wir nicht nur seinen enormen Ehrgeiz und Ideenreichtum, sondern auch ein erstes Verliebtsein. Nun will er natürlich beides, das Café retten und seinen eigenen Belangen nachgehen, was dem Leser die ein oder andere witzige Situation bringt. Mit viel Ideenreichtum und einem unkomplizierten Schreibstil nimmt uns Giancarlo Gemin mit - auf eine doch sehr italienische Reise ;)Besonders ins Auge sticht hierbei der ziemlich starke Kontrast zwischen Dingen wie Liebe, Freundschaft und Humor, im Vergleich zu den Erzählungen des Großvaters, den Krieg und die Internierung seines Vaters betreffend. Er lässt so eine sowohl nachdenklich, traurige Geschichte entstehen, gleichzeitig jedoch ist sie liebevoll und warmherzig. Eine tolle Kombination.Dennoch war mir eine Annäherung an Joe leider nicht so recht möglich. Lag es an ihm oder an mir? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Fakt ist, dass mir manche Ideen um das Café zu retten, sowie die damit verbundenen Wendungen etwas zu abgehoben und stellenweise unglaubwürdig erschienen. Im gleichen Zug -oder vielleicht wegen der Ideen?- wirkten die Details auf mich dann zu kindlich, als dass ich mich mit ihm hätte identifizieren können. Auf Grund der doch eher kindlichen Charaktere und Ideen, würde ich die Geschichte über Joes Kampf um sein Erbe vermutlich eher bei jüngeren Lesern sehen. Ich vermute, dass seine Euphorie diese mehr begeistern kann, als mich. Nichtsdestotrotz empfinde ich "Café Morelli" als ein sehr warmherziges Buch, das zum Nachdenken anregt und somit definitiv lesenswert ist!

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