Alif the Unseen

von G. Willow Wilson 
3,0 Sterne bei2 Bewertungen
Alif the Unseen
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Positiv (1):
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Knackiger Genremix aus Hacker-Thriller und Fantasy, mit dem Setting des arabischen Frühlings

Kritisch (1):
A

Sexistisch und stark religiös und somit antiwissenschaftlich.

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Inhaltsangabe zu "Alif the Unseen"

A glorious rollercoaster ride through myth, cyberspace, love and revolution, Alif the Unseen mixes ancient magic with modern adventure to create an extraordinary story.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780802120205
Sprache:
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Pgw
Erscheinungsdatum:03.07.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.07.2012 bei Brilliance Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Aurel_Ernstvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sexistisch und stark religiös und somit antiwissenschaftlich.
    Veraltete Geschlechterrollen, stark sexistisch mit einer großen Portion Religionspropaganda

    Im Buch wird beschrieben, was ein „richtiger Mann“ ist: immer stark und ein wanderndes Bankkonto. Frauen dagegen sind schwach und verschleiert. Der Koran ist die einzige Wahrheit und universell, kann also nie zu alt sein. Religion ist besser als Wissenschaft, es sind nur alte Europäer in „Strumpfhosen“ die so auf Realität stehen. Wir brauchen mehr Religion und mehr veraltete Geschlechterklischees und Rollenaufgaben.


    Konvertiten, Atheisten und „Ungläubige“ kommen nicht besonders gut weg im Buch.


    Für mich war es leider kein begrüßenwertes Buch. Ich mag keine Bücher, wo ein „richtiger Mann“ so und so sein muss und eine „richtige Frau“ so und so handeln muss. Gleichberechtigung und Gleichstellung ist toll. Wer Religion braucht, bitte. Aber zu behaupten Religion sei so viel besser als Wissenschaft, wie hier angedeutet wird, ist für mich religiöse Propaganda und kann weg.


    Ich bin schwer enttäuscht.

    Kommentare: 1
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    paevalills avatar
    paevalillvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Knackiger Genremix aus Hacker-Thriller und Fantasy, mit dem Setting des arabischen Frühlings
    Spannender Hacker-Fantasy-Thriller

    Auf den ersten Blick könnte man sich durchaus fragen, wie dieser Stilmix funktionieren soll: Ein Hacker-Thriller mit Fantasy-Anteilen und als Hintergrund der arabische Frühling? Die Gefahr war groß, dass sich die Autorin G. Willow Wilson mit "Alif The Unseen" übernimmt. Aber als Comic-Autorin müsste sie Stilmixe mehr als nur gewohnt sein.


    Für Alif, dessen wahrer Name erst auf den letzten Seiten bekannt wird, zählen nur zwei Dinge, die ihn im Leben glücklich machen: Anderen Leuten im Internet zu helfen und Intisar, ein schönes Mädchen aus reichem Haus. Beides führt in große Schwierigkeiten, denn der unter regimekritischen Hackern berüchtigte "The Hand" von State Security, der ausgerechnet mit Alifs Angebetener vermählt wird, hat es auf ihn und Alifs geschaffenes Programm abgesehen, das er auf Basis eines Epos der Djin geschrieben hat...


    Am meisten stechen hier die liebevoll gezeichneten Charaktere hervor. Protagonist Alif und seine Nachbarin Dina könnten tatsächlich die sehr netten Nachbarn von Nebenan sein. Finanzielle Mittel stehen den beiden nicht zur Verfügung, aber das hindert sie nicht, trotz unterschiedlicher Ausprägung ihres Glaubens gemeinsame moralische Werte zu finden. Und ehrlich gesagt findet das auf so unaufdringliche und skurril-nette Art und Weise statt, dass man am Ende des Buchs schlicht vergisst, jemals etwas Negatives über den Islam gelesen oder gehört zu haben.
    Weitere wichtige Charaktere wären der gläubige und nach seiner Moral freundliche Sheikh Bilal, der vermeintlich völlig irre und unberechenbare Djin Vikram, eine konvertierte Amerikanerin und ein adeliger Hacker-Freund mit Nicknamen NewQuarter.


    Selbst die Rahmenhandlung wirkt noch verhältnismäßig unaufdringlich. Denn obwohl die Geschichte während der Zeit des arabischen Frühlings spielt - in einem übrigens nicht näher definierten arabischen Staat -, werden gewisse Szenen weder als besonders brutal beschrieben noch hat man das Gefühl, zu sehr politisiert zu werden. Kritischere Fragen, die nach einer echten Wertung der Politik im Nahen Osten verlangen, werden nur kurz angedeutet, drängen jedoch keine nähere Interpretation auf.


    Und spannend ist die Handlung sowieso: Nach einer kurzen Einführung in Richtung Charaktere und Ausgangslage entwickelt sich die Geschichte schon sehr früh in einen Wettlauf gegen die Zeit, das harte echte Leben (vs. magische Welt der Djins usw.) und den Staat, den The Hand mit seinen Schergen repräsentiert.
    Die Fantasy-Anteile in dem Buch wirken meist auflockernd und stellen eine Zuflucht für die Charaktere, aber auch die Leser dar. Denn wie bisher wohl wirklich jeder mitbekommen haben sollte, gibt es unvorstellbar brutale und aussichtslose Berichte aus den entsprechenden Ländern. Da ist es eine echte Wohltat, dass sich hier insgesamt doch ein positiveres Lesegefühl einstellt als man zu Beginn vielleicht befürchtete.


    Für mich war der Themen- und Genremix mehr als gelungen, da knackig, spannend und anregend auf den Punkt gebracht. Bitte mehr davon!

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