Gaétan Soucy Das Mädchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte“ von Gaétan Soucy

Am Todestag des Vaters kauert sein Kind in einem Schuppen und legt als "Schriftführer des Tages" Zeugnis ab. Seit der Geburt lebt es mit dem Vater und dem Bruder in einer Baracke, in nächster Nachbarschaft zu dem heruntergekommenen Gutshaus der Familie, führt dort und zwischen den "Wörterhügeln" der langsam verfaulenden Bibliothek eine Kaspar-Hauser-Existenz. In den Bekenntnissen dieses zweiten "Sohnes" nimmt die Schreckensvision einer Kindheit Gestalt an, geprägt von totaler Isolation, Gewalt und religiösem Irrsinn, in deren Zentrum der allmächtige, strafende Vater steht. Erst als dem Kind die "wackeligen Bedeutungen" der Wörter abhanden kommen, die "außerhalb von Papas lebendem Körper weder Hand noch Fuß" haben, kann es zur Wahrheit über die eigene rätselhafte Identität vordringen. Nach und nach tritt die groteske Familientragödie um Inzest und Tod, das grausame Unrecht, auf dem diese anachronistische Gemeinschaft gründet, zutage.

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  • Rezension zu "Das Mädchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte" von Gaétan Soucy

    Das Mädchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte

    rallus

    17. May 2011 um 08:40

    Der Vater ist tot. Zwei Kinder, Jugendliche bleiben zurück, hilflos da sie nur den Hof in ihrem Leben kannten. Keine Schule, keine Freunde - nur Besucher die mit ihnen nicht in Kontakt kamen. Dies ist die Aufzeichnung eines der beiden Brüder, die aber eigentlich eine Schwester ist, die wie sie schreibt "ihre Eier verloren hat, und deswegen jeden Monat blutet" So verquast entführt uns Gaetan Soucy in die innere Welt dieses Wesens und bald erfährt der Leser weitere schreckliche Wahrheiten. Ich wollte dieses Buch wirklich gut finden, es verinnerlichen, mitleiden, faszinierend die Geschichte erfahren. Leider habe ich es nicht geschafft, nur vereinzelt haben mich die Sätze gefangen, zu oft fand ich den Rhythmus stockend, die Logik wurde aufgebrochen, allein intelektuell aber nicht emotional habe ich den Bericht der Schreiberin erfahren. Trotz allem ein ungewöhnliches, aber sperriges Buch.

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