Gaëlle Guernalec-Levy Eine Nacht im Frühling am Meer

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Inhaltsangabe zu „Eine Nacht im Frühling am Meer“ von Gaëlle Guernalec-Levy

'5683 Tage, seit du mich zuletzt berührt hast.' Claire ist glücklich mit Pierre verheiratet und Mutter von zwei Kindern - und doch beschäftigt sie beinahe täglich die Frage, wie es wäre, wenn sie ihrem Jugendschwarm wiederbegegnete, dem Mann, der als Erster Lust und Begierde in ihr auslöste. Wenn sie die Möglichkeit bekäme, mit ihm ihre erotischen Phantasien auszuleben. Eines Tages begegnet sie ihm unverhofft.

"Ich hatte mich nie entliebt, vielleicht weil es nie Liebe gewesen war. Nur das Verlangen nach dem Verlangen."

— HackMybook

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  • Rezension zu "Eine Nacht im Frühling am Meer" von Gaëlle Guernalec-Levy

    Eine Nacht im Frühling am Meer

    Sokrates

    18. July 2011 um 20:02

    Ein Buch, dessen Sinn sich mir nicht wirklich erschließen wollte: im Zentrum dieser erotischen Liebesgeschichte steht die Protagonistin Claire, die sich aufgrund eigener gesundheitlicher und beruflicher Probleme in einer Lebenskrise befindet; zwar funktioniert ihre Ehe und die Kinder sind gesund und munter, mit sich selbst ist Claire aber nie wirklich ins Reine gekommen, so scheint es. Noch immer spukt D. in ihrem Kopf herum, ihre alte Jugendleidenschaft – eigentlich blanker Eros, keine wirkliche Liebe. Da das erotische Sehnen nie Erfüllung fand, spukt D. noch immer als stille Verheißung in ihrem Kopf herum. Im Moment der totalen Umbrüche und des Sinnverlustes taucht die Gestalt des D. wieder auf und verheißt Glück, das sie anderswo nicht zu finden glaubt. Claire geht – unabhängig von ihrer alten Leidenschaft zu D. – mit ihrem Mann Pierre eines Tages in einen Swinger Club. Dort – welch ein Zufall – trifft sie auf D. Man geht zunächst eine 4-er Beziehung ein, am Ende springt die Partnerin von D. ab, es bleiben Claire und ihr Mann. Pierre erweist sich als äußerst großzügig: nicht nur, dass er keine Probleme mit D. hat (Eifersucht o.ä.), er fördert seine Frau sogar noch in ihrer sexuellen Beziehung zu D. Dass man sich immer wieder, alleine oder gemeinsam, zu sexuellen Abenteuern und spontanen Vergnügungen trifft, wird zur Routine und Selbstverständlichkeit. Der Roman endet in einem Zustand (scheinbarer) Harmonie; die anfänglichen Sorgen sind vergessen, allerdings nicht gelöst. Was uns die Autorin mit diesem Einblick in das Leben der Claire vermitteln will, ist allerdings etwas anderes: und das hat sich mir auch bei längerem Nachdenken nicht so richtig erschließen wollen. Lediglich offen ausgelebte Sexualität, zu Zweit oder zu Mehreren, kann sicher nicht der Sinn des Romans sein, oder? Vielleicht weiß ein anderer besser mit dem Buch umzugehen...

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  • Rezension zu "Eine Nacht im Frühling am Meer" von Gaëlle Guernalec-Levy

    Eine Nacht im Frühling am Meer

    Blinkmotte

    22. May 2009 um 21:37

    Mit 16 erlebt Clair einige sehr erotische Augenblicke mit D. Momente, die in ihr ein Begehren wecken, das sie nie mehr loslassen wird, weil sie nie zu Ende geführt hat, was sie mit D. so oft begonnen hat: Sex. Dann trifft sie ihn wieder, 16 Jahre später, in einem Swingerclub. Sie ist mittlerweile verheiratet, Mutter zweier Kinder. Sie beschließt, mit Erlaubnis und Hilfe ihres wundervollen Ehemannes, sich von ihrer sexuellen Obsession D. zu befreien. - sehr viel Sex, sehr direkt beschrieben, aber auf den zweiten Blick kann man einen tieferen Sinn erkennen, wenn man möchte.

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  • Rezension zu "Eine Nacht im Frühling am Meer" von Gaëlle Guernalec-Levy

    Eine Nacht im Frühling am Meer

    SASC

    16. March 2009 um 23:10

    "Eine Nacht im Frühling am Meer" von Gaelle - Guernalec-Levy ist ein erotischer Roman mit einem sehr tiefen Sinn. Claire ist glücklich. Eigentlich hat sie alles, was ein Mensch zum glücklich sein braucht. Eine Familie, eine intakte Ehe, einen gut bezahlten Job. Aber sie hat eine ungeheure Lust auf Sex und sie denkt, der Einzige, der diese Lust jemals richtig bändigen wird, ist ein früherer Klassenkamerad von ihr. D, Als dieser dann urplötzlich wieder in ihr Leben tritt. Scheint für sie alles perfekt. Man muss dazu sagen, sie hat einen sehr verständnisvollen Mann. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte vielleicht hier uafhören mit lesen, da ich denen nicht allzu viel verraten möchte. Am Ende des Buches stellt sich herraus, dass der Großteil, der gegenwärtigen Geschichte von Claire erdacht worden ist. Ihrer Fantasie entsprungen. Die Autorin möchte uns damit sagen, dass die Protagonisten diese Fantasie braucht zum Leben. Zum Überleben. Es ist eine feste Konstante in ihrem Leben, ohne die sie verloren wäre. Ich kenne dieses Gefühl, denn für mich war monatelang meine Fantasie auch die einzig feste Konstante in meinem Leben, ohne die ich sonst so manches Mal aufegeben hätte. Guernalec-Levy sagt uns eigentlich, dass Claire eine sehr verletzliche Person ist. Die ohne ihre Fantasie und Vorstellungen irgendwo gnadenlos am Leben kaputt gehen würde. Ihre Familie würde sie vielleicht noch auffangen, aber retten könnten sie sie nicht. Ich denke, dass ist das eigentlich Problem, worauf die Autorin zeigen möchte. Als ich meinem Freund erzählt habe, dass ich grad einen Erotikroman lese, meinte er sofort, dass das Buch von einer Franzosin ist, weil das typisch für sie ist solche Bücher zu schreiben. Ich denke, es ist nicht typisch, sondern nur ein makantes Zeichen, denn an diesem Buch kann man eigentlich gut ausmachen, dass sie viel tiefsinniger sind. Und das hat Gaelle Guernalec-Levy hervorragend zum Vorschein gebracht.

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