Gabi Dallas Nie weit genug: Der rote Granat

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Inhaltsangabe zu „Nie weit genug: Der rote Granat“ von Gabi Dallas

Frei wie ein Vogel will sie sein: Auf eigene Faust reist die junge Marleen nach Amerika – sorglos, ohne feste Pläne, nur mit einer Reisetasche, etwas Geld und einem Talisman. Brennendes Fernweh, Lebenshunger und Sehnsucht nach dem Unbekannten treiben sie am Pazifik entlang Richtung Süden. Schnell findet sie Gleichgesinnte und schließt Freundschaften. Doch ihre inneren Dämonen begleiten Marleen auf Schritt und Tritt. Nirgendwo hält es sie lange, bis die Begegnung mit der geheimnisvollen Giuliana ihr Leben für immer verändert. Sie ignoriert alle Warnsignale und gerät in eine lebensgefährliche Abwärtsspirale aus Lügen, Verbrechen und Gewalt ...

Ein wirklich toller und sehr gut ausgearbeiteter Roman, den es sich zu lesen lohnt!

— gedankenlabor

Faszinierend, was die Autorin in ihrem "jugendlichen Leichtsinn" auf ihrer Reise erlebt/erleidet. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.

— zum-nachreisen

Nicht empfehlenswert

— MartinaM

Ein Buch, das die dunklen Seiten der Menschen in anderen Ländern zeigt

— schenaina

sehr spannend

— madamecurie

Emotionale und spannende Reise einer jungen Frau in ihr Leben!

— Zwillingsmama2015

Ein sehr sehr bewegender Roman!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Abenteurlicher und tiefsinniger Debütroman, der den Leser jede denkbare Emotion verspüren lässt.

— Niri_J

Eine Geschichte die wütend macht auf die Täter und die einem hilflos und traurig macht und mit dem Opfer fühlen und leiden lässt.

— Angelika123

Heftig aber gut

— tina317852

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  • NIE WEIT GENUG – DER ROTE GRANAT von GABI DALLAS

    Nie weit genug: Der rote Granat

    gedankenlabor

    04. November 2017 um 10:15

    NIE WEIT GENUG – DER ROTE GRANAT von GABI DALLAS>>Frei wie ein Vogel will sie sein...<< Auf eigene Faust reist die junge Marleen nach Amerika – sorglos, ohne feste Pläne, nur mit einer Reisetasche, etwas Geld und einem Talisman. Brennendes Fernweh, Lebenshunger und Sehnsucht nach dem Unbekannten treiben sie am Pazifik entlang Richtung Süden. Schnell findet sie Gleichgesinnte und schließt Freundschaften. Doch ihre inneren Dämonen begleiten Marleen auf Schritt und Tritt. Nirgendwo hält es sie lange, bis die Begegnung mit der geheimnisvollen Giuliana ihr Leben für immer verändert. Sie ignoriert alle Warnsignale und gerät in eine lebensgefährliche Abwärtsspirale aus Lügen, Verbrechen und Gewalt ...Die Autorin Gabi Dallas hat mit „Nie weit genug – Der rote Granat“ einen Roman geschaffen, der mich zutiefst berührt und bewegt hat. Marleen ist eine sehr eigene und mit ihrem Schicksal spezielle Person, mit der man hier auf eine einerseits sehr abenteuerliche und interessante, aber auch sehr sehr dramatische Reise geht. Neben den wunderschönen Orten und Eindrücken, die es hier sehr bildhaft zu bestaunen gibt, geht man eben auch Marleen's Weg. Und dieser ist ein sehr brutaler und erschütternder Weg, dem ich gespannt und mitfiebernd gefolgt bin. Ihr Schicksal, all das was ihr passiert ist und gegenwärtig passiert hat mich von Anfang bis Ende innerlich sehr aufgewühlt und zwar auf die verschiedensten Arten. Ich möchte nichts verraten, aber Hoffnung ist hier ein großes Wort, denn diese habe ich von Anfang an für Marleen gehabt und ich habe sie noch immer... Mein Fazit: Ein wirklich toller und sehr gut ausgearbeiteter Roman, den es sich zu lesen lohnt!

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  • Zäh und unspannend

    Nie weit genug: Der rote Granat

    MartinaM

    19. January 2017 um 09:24

    Inhalt:Nachdem die 21jährige Marleen ihr Philosophiestudium geschmissen hat reist sie erst mal nach Sizilien um herauszufinden wie sie ihr Leben weiterleben möchte. Zurück in Deutschland weiss sie was sie will, reisen. Nur wohin? In der Disco trifft Marleen dann Jan und der erzählt ihr von seiner Reise nach Amerika. Angesteckt von seiner Erzählung steht für Marleen fest ,erstmal Kanada und dann mal sehen. Bald landet sie in Vancouver,mit Geld für 2 Monate in der Tasche und dem Wunsch 6 Monate zu reisen,also erst mal arbeiten,als Erntehelfer.Meine Meinung:Der Schreibstil von Gabi Dallas las sich sehr zäh, dass die Protagonistin sich ständig übergab, wenn ihr etwas Schlimmes wiederfuhr, ging mir so nach und nach mächtig auf den Wecker. Dass eine 21jährige überhaupt so naiv von eine Falle in die nächste tappte konnte ich erst recht nicht nachvollziehen. Die Geschichte ist absolut unspannend und die Seiten ziehen sich nur so , was Marleens Beziehung, dem Alten, als sie das Meer bezeichnet, war für mich nicht auch schlüssig bis zum Schluss.. Die Protagonistin macht oft Dinge die für mich ständig nicht  nachvollziehbar waren, vor allem in Bezug auf Drogen,Alkohol ,sie wurde mir während des Lesens immer unsympathischer.Fazit:Ein Erstlingswerk der Autorin, das ich auf gar keinen Fall weiter empfehlen kann. Ich hätte diesen Roman am liebsten nach der Hälfte abgebrochen, was mich bewogen hat, durchzuhalten, kann ich nicht sagen.

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  • Nie weit genug

    Nie weit genug: Der rote Granat

    schenaina

    15. January 2017 um 22:25

    "Frei wie ein Vogel wollt ich sein; nun bin ich vogelfrei allein..."Getrieben von meinem konstanten Fernweh und angefixt von dem spannenden Klappentext, habe ich mein Glück versucht, und mich bei der Leserunde beworben. Es hat zwar ein bisschen gedauert, bevor ich es anfangen konnte, aber als es so weit war, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Marleen lässt ihr altes Leben hinter sich und fliegt alleine von Amsterdam aus nach Kanada. Auf dem Flug selbst wird sie von einem ominösen Mann gewarnt, auf sich aufzupassen. Man merkt durch das ganze Buch hinweg, dass dieser Satz zum roten Faden wird, da sie sich manchmal in Situationen befindet, die für eine alleinreisende Frau das Worst-Case-Szenario wäre. Leider passiert schon relativ  am Anfang so eine Situation, als sie alleine in einem Wald übernachtet und ein betrunkener Mann sie vergewaltigen will. Sie schafft es recht schnell sich aus dieser Situation rauszuwinden aber dennoch werden im ganzen Buch immer wieder Anspielungen darauf gemacht. Sie wil so schnell wie möglich nach San Fransisco, wo sie in einem nur für Europäer zugelassenem Hostel unterkommt. Sie findet schnell Freunde, einen Job und verbringt eine einigermaßen unbeschwerte Zeit dort. Als ihre beste Freundin Guiliana sie überredet, nach Mexiko zu reisen, nehmen die Dinge ihren Lauf. Sie verliebt sich in einen französischen Jungen namens Thierry, der früher in sehr krummen Geschäften mit gemischt hat und immer noch nicht der Saubermann schlechthin ist. Von den Schatten seiner Vergangenheit verfolgt müssen sich Marleen, Thierry und zwei Freunde verstecken. Als das Geld immer knapper wird, schlägt er vor, Marleens  restliches Geld zu benutzen, um Gras zu kaufen und daraus Profit zu schlagen. Das Geld und Thierry sieht Marleen nicht mehr wieder und in ihrer Verzweiflung wendet sie sich immer mehr den falschen Menschen zu. Was sie nicht weiß, ist, dass sie mit jedem Schritt den sie macht, immer mehr ins Fadenkreuz der mexikanischen Mafia gerät, die ihre Finger überall hat. Eine Rettung in letzter Sekunde durch eine Jüdin, die im Krieg aus Deutschland geflohen ist, bewahrt sie vor einem Tauschhandel, bei dem sie der Mafia ausgeliefert worden wäre. Nach langem Verhandeln mit der deutschen Botschaft bzw. der mexikanischen Polizeibehörde und einem Besuch beim Präsidenten Mexikos darf sie endlich nach Hause. Niedergeschlagen aber dennoch mit einem Hunger nach der Ferne im Herzen kehrt sie nach Hause zurück.Ich muss wirklich sagen, dass ich dieses Buch sehr gelungen finde. Die Idee hinter allem, mit den Verstrickungen der Mafia, dem plötzlichen Verschwinden von Frauen in Mexiko und der Drogenhandel hat mir eine ganz unverblümte Sicht auf Mexiko geboten. Ich habe Marleen ehrlich gesagt anders eingeschätzt als sie dann tatsächlich im Buch war. Ich dachte sie hätte mehr Hemmungen, wäre vernünftiger. Aber sie war dennoch sehr mutig und stark. Sie war in den neun Monaten, in denen sie weg war, ganz auf sich alleine gestellt. So richtig konnte sie niemandem trauen und musste immer schauen, wo sie bleibt. Schon ganz am Anfang hat man gemerkt, dass sie ein Päckchen zu tragen hatte. Die Vermutung wurden dann auch bestätigt, denn sie wurde seit sie sechs Jahre alt war, von ihrem Stiefvater vergewaltigt. Ihre Mutter wollte es nie war haben, und hat deswegen nie irgendwas dagegen unternommen. Ich persönlich wünsche so etwas niemandem auf dieser Welt. Kinder sind wehrlos und lassen so etwas über sich ergehen, weil sie nichts daran ändern können. Die seelischen Schäden bleiben meist ein Leben lang und die widerlichen Menschen, die so etwas tun, gehören meiner Meinung nach lebenslänglich ins Gefängnis. Das ganze Buch über hat sie so eine starke innerselische Traurigkeit und eine Schwärze in sich, dass man ihr richtig leid tun kann. Sie rafft sich aber immer wieder auf, was ich sehr bewundernswert finde. Ich denke, sie ist ein sehr interessanter Charakter und es ist sehr gelungen, wie die Autorin ihr Gefühlsleben herausgearbeitet hat. Das Buch ist sehr abwechslungsreich und spannend geschrieben und der Sprache konnte man sehr gut Folgen. Womit ich etwas zu hadern hatte, waren die langen Kapitel aber das ist wohl der Kleinste von den sehr wenigen Kritikpunkte;)Abschließend kann ich sagen, dass es ein rundum gelungenes Buch ist. Mir persönlich fehlte aber noch das gewisse Etwas; auch wenn es überraschend kam, dass sie von ihrem Freund in Mexiko City auch nur hintergangen wurde, so hätte ich mir doch noch etwas Unerwarteteres gewünscht.Aber ich möchte mich recht herzlich bei Gabi Dallas bedanken, die mir ihr Vertrauen geschenkt hat, ihr Buch zu bewerten und auch konstruktive Kritik äußern zu dürfen. Also Vielen Dank:)Mitgenommen aus diesem Buch habe ich defintiv, nicht alleine nach Mexiko zu reisen und kein Gras durch die Gegend zu schmuggeln ;)Aber das Thema des Buches hat mir ganz genau aus der Seele gesprochen, welches da lautet:                         NEVER FAR ENOUGH!Eine Leseempfehlung für alle, die die Welt aus einer nicht  so heilen Friede-Freude-Eierkuchen-Perspektive betrachten wollen!

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  • Nie weit genug :Der rote Granat von Gabi Dallas

    Nie weit genug: Der rote Granat

    madamecurie

    30. November 2016 um 20:23

    Buchcover:NIE WEIT GENUG Der rote Granat Frei wie ein Vogel will sie sein: Auf eigene Faust reist die junge Marleen nach Amerika – sorglos, ohne feste Pläne, nur mit einer Reisetasche, etwas Geld und einem Talisman. Brennendes Fernweh, Lebenshunger und Sehnsucht nach dem Unbekannten treiben sie am Pazifik entlang Richtung Süden. Schnell findet sie Gleichgesinnte und schließt Freundschaften. Doch ihre inneren Dämonen begleiten Marleen auf Schritt und Tritt. Nirgendwo hält es sie lange, bis die Begegnung mit der geheimnisvollen Giuliana ihr Leben für immer verändert. Sie ignoriert alle Warnsignale und gerät in eine lebensgefährliche Abwärtsspirale aus Lügen, Verbrechen und Gewalt ...Das Buch Nie weit genug von Gabi Dallas war spannend vom anfang bis zum ende.Das was Marleen alles erlebt hat möchte ich nicht mal in meinen schlimsten Träumen erleben.Vielen Dank das ich dieses tolle Buch lesen durfte .

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  • Eine emotionale und spannende Reise

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Zwillingsmama2015

    17. November 2016 um 14:12

    Der Roman "Nie weit genug: Der rote Granat" von Gabi Dallas beschäftigt sich mit der Hauptprotagonistin Marleen, die auf große Reise geht. Wieso sie diese Reise für sich antritt, muss jeder Leser für sich alleine rausfinden - gibt es da doch einige Interpretationsmöglichkeiten.Am Anfang hatte ich ein paar Probleme in das Buch hineinzufinden, dass hat sich nach ein paar Kapiteln jedoch gelegt. Ich denke, dass es zum größten Teil am Charakter von Marleen lag, denn sie und ihre Einstellung zum Leben und den Menschen ist speziell und wird bei den meisten Lesern erst einmal zum Kopf schütteln führen, gefolgt von dem Wunsch, dass Mädchen mal ordentlich durchzurütteln.Je weiter man jedoch liest und je mehr man über Marleen und ihre Vergangenheit erfährt, kann man zumindest einige Handlungen nachvollziehen, so zum Beispiel selbstbestimmt leben zu wollen, auch wenn sie sich damit mehr als einmal in gefährliche Situationen bringt.  Aber wir erleben nicht nur eine Reise zu sich selbst-oder einen Anfang, sondern ebenso eine literarische Reise durch viele Länder und tolle Orte, die die Auttorin Gabi Dallas uns in schönen Worten beschreibt und näher bringt."Nie weit genug: Der rote Granat"ist kein Buch für mal grade zwischendurch - man muss Zeit und Geduld haben sich darauf einzulassen, dann kann es aber auch zu einem tollen Leseerlebnisführen!Die Geschichte um Marleen ist übrigens als Trilogie ausgelegt!

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  • NIE WEIT GENUG - DER ROTE GRANAT

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2016 um 18:06

    Die Autorin Gabi Dallas hat mit „Nie weit genug – Der rote Granat“ einen Roman geschaffen, der mich zutiefst berührt und bewegt hat. Marleen ist eine sehr eigene und mit ihrem Schicksal spezielle Person, mit der man hier auf eine einerseits sehr abenteuerliche und interessante, aber auch sehr sehr dramatische Reise geht. Neben den wunderschönen Orten und Eindrücken, die es hier sehr bildhaft zu bestaunen gibt, geht man eben auch Marleen's Weg. Und dieser ist ein sehr brutaler und erschütternder Weg, dem ich gespannt und mitfiebernd gefolgt bin. Ihr Schicksal, all das was ihr passiert ist und gegenwärtig passiert hat mich von Anfang bis Ende innerlich sehr aufgewühlt und zwar auf die verschiedensten Arten. Ich möchte nichts verraten, aber Hoffnung ist hier ein großes Wort, denn diese habe ich von Anfang an für Marleen gehabt und ich habe sie noch immer... Ein wirklich toller und sehr gut ausgearbeiteter Roman, den es sich zu lesen lohnt! „Nie weit genug – Der rote Granat“ von Gabi Dallas ist im Bereich Roman eines meiner Jahres- Highlights!

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  • Sehr emotionaler und facettenreicher Roman

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Niri_J

    31. October 2016 um 11:42

    Inhalt   Die junge Marleen begibt sich mit wenigem Geld und großen Träumen auf eine Odyssee, um ihrem monotonen, einengendem Leben im Sauerland zu entkommen, die Welt zu entdecken und sich selbst zu finden. Dabei verliert sie sich in den Fängen krimineller Bekanntschaften, aus denen sie es nur mit größten Bemühungen, tatkräftiger Hilfe und einem Hauch von Glück heil herausschafft. Treu begleitet wird sie von den Wogen des Ozeans und ihrem Talisman, dem roten Granat.   Meinung Was sich zunächst erst nach einem kleinen Reiseabenteuer anhört, entpuppt sich als eine tiefgründige und emotionale Reise in das Innere der jungen Marleen. Am Anfang des Romans unterstellt man ihr Naivität, eine überhöhte Risikobereitschaft und eine selbstzerstörende Lebenslust, doch eigentlich versucht sie ihren posttraumatischen Stress zu verarbeiten und wieder Vertrauen und Sicherheit nicht nur in anderen Menschen, sondern auch in sich selbst zu finden. Je weiter man sie auf ihrer Reise begleitet, desto tiefer wird einem ein Einblick in ihr Psychogramm gewährt. Es fällt nicht schwer sich in die Protagonistin hineinzuversetzen und ihre Taten und Gefühle nachzuempfinden, denn die Autorin schafft es, den Leser durch eine sehr ausdrucksstarke Wortwahl, bildliche Beschreibungen und treffend charakterisierte Antagonisten in das Geschehen einzubringen. Die subjektive Erzählperspektive, der Einbau wörtlicher Rede in den jeweiligen Fremdsprachen, sowie das Benennen einiger Musiktitel untermalen die gewünschte Stimmung und Atmosphäre. Eine gewisse Spannung und Neugier ist schon vom Anfang an gegeben und der Roman lässt sich leicht lesen. Bis zu einem gewissen Punkt hält sich diese Spannung auch auf einem Level, bis einem dann plötzlich der Kopf explodiert und man mit Gänsehaut überwältigt wird, aus Unfassbarkeit, Schock, Mitleid, Verständnis, Angst und Hoffnung auf ein glückliches Ende. Es gibt fast kein Gefühl, was nicht empfunden wird, vielleicht, weil Marleens Reise so realitätsnah ist, weil man ähnliche Geschichten schon mal in den Nachrichten oder bei Bekannten gehört hat, wenn nicht, und das würde ich niemandem wünschen, sogar selbst erlebt hat. Natürlich nicht zwingend in diesem Ausmaß, wobei es sicherlich auch noch extremere Beispiele gibt, aber in Nuancen musste sich wahrscheinlich jeder Mensch mal den thematisierten Gefühlen auseinandersetzen, manche mehr und manche weniger. Was neben dem Roman selbst meiner Meinung nach auch sehr gelungen ist, ist die Titel- und Coverwahl. Sie komplementiert der Handlung. Des Öfteren steht Marleen einfach vor der Weite des Ozeans um ihre Lage zu reflektieren und die rote Farbe verkörpert meines Erachtens nicht nur den roten Granaten, sondern auch die Gefahr, das Risiko und die Brutalität. Nicht selten gilt rot als Warnfarbe. Ich erinnere mich ebenfalls an einen Moment, wo mir klar wurde, warum der Titel "Nie weit genug" gewählt wurde. Die drei kleinen Worte fassen den inneren Kampf der Gefühle sehr gut zusammen und deuten an, dass dieser noch lang nicht beendet und ein immer wieder aufkommender Prozess ist. Dem ist hinzuzufügen, dass auf diesen Roman auch noch zwei weitere folgen werden. Fazit   Ich kann den Roman wirklich jedem nur wärmstens empfehlen, daher dieser eine Mischung aus Abenteuerroman, Reisethriller und Liebesgeschichte ist. Er zieht den Leser wie einen Sog immer mehr in die Geschichte und ist unglaublich facettenreich. Man hinterfragt seine Ansichten, setzt sich mit sich selbst auseinander, zieht Vergleiche und bangt jede Sekunde mit. Nur selten war ich von niedergeschriebenen Worten so berührt, einige waren mir sogar neu. Ich hoffe jeder, der die Gelegenheit hat, nimmt sich die Zeit das wunderbare Buch von Gabi Dallas aufmerksam zu lesen. Es hinterlässt einen bleibenden Eindruck.Ich werde definitiv auch die Fortsetzungen lesen mit der Hoffnung, dass ein paar offene Handlungsstränge noch resolviert werden.  

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  • Leserunde zu "Nie weit genug" von Gabi Dallas

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Dallas

    An meine zukünftigen Leserinnen und Leser! Habt Ihr Lust, Euch beim Lesen vom Fernweh und von der Sehnsucht nach Leben und Liebe überwältigen zu lassen? Vor Spannung den Atem anzuhalten und Gänsehaut zu spüren? Dann lade ich Euch ein, meinen Debütroman mit mir zu lesen. Lernt die junge Marleen kennen und begleitet sie auf ihrer abenteuerlichen Odyssee entlang des Pazifiks, auf ihrer jugendlich leichtsinnigen Suche nach dem Leben. Ist es eine Liebesgeschichte, ein Drama, ein Reise-Thriller? Klare Antwort: Ja! Und ob! Denn nur auf den ersten Blick ist dies die Geschichte einer Weltenbummlerin, die durch unglückliche Fügung in die Fänge von Verbrechern gerät. Mit jedem Kapitel mehren sich die Hinweise, was Marleen zu ihrem selbstzerstörerischen Trip in den offenen Abgrund treibt. Der Klappentext: Frei wie ein Vogel will sie sein: Auf eigene Faust reist die junge Marleen nach Amerika – sorglos, ohne feste Pläne, nur mit einer Reisetasche, etwas Geld und einem Talisman. Brennendes Fernweh, Lebenshunger und Sehnsucht nach dem Unbekannten treiben sie am Pazifik entlang Richtung Süden. Schnell findet sie Gleichgesinnte und schließt Freundschaften. Doch ihre inneren Dämonen begleiten Marleen auf Schritt und Tritt. Nirgendwo hält es sie lange, bis die Begegnung mit der geheimnisvollen Giuliana ihr Leben für immer verändert. Sie ignoriert alle Warnsignale und gerät in eine lebensgefährliche Abwärtsspirale aus Lügen, Verbrechen und Gewalt ..."Da kennt man jemanden seit der Schulzeit und meint, viel von ihr zu wissen. Ich habe nicht im Geringsten geahnt, wie viel Lebens- und Liebeslust, Sehnsucht, Abenteuer und vor allem auch Drama sie auf ihren Reisen erlebt hat. Ein packender Roman! Und ich stehe mit offenem Mund da. Hätte sie mir damals so offen von ihren Erlebnissen erzählt – ich hätte ihr wahrscheinlich nicht geglaubt." - Matthias Bongard, WDR-Moderator Käufer erhalten den Song "Never Far Enough" zum Buch als Gratis Download

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    • 302

    Angelika123

    30. October 2016 um 13:10
    Gina1627 schreibt Ich bin schon ganz gespannt. Ich gehe heute auf die Autorenlesung von Gabi. Teile der Geschichte vorgelesen zu bekommen ist bestimmt nochmal wieder eine andere Nummer. : ))

    Wie schade dass ich keine Gelegenheit hatte an der Lesung teilzunehmen - ich wäre gerne dabei gewesen. Vielleicht ergibt sich ein anderes Mal die Möglichkeit

  • Unsagbar traurig

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Angelika123

    30. October 2016 um 12:18

    In diesem Buch schreibt die Autorin über ein 21 jähriges Mädchen – Marleen.Sie bricht ihr Studium ab, um die Welt zu erkunden.Mit wenig Geld und einem Rubin in der Tasche macht sie sich auf in eine abenteuerliche Reise.Im Verlauf der Geschichte erfährt man immer mehr von der Person Marleen, ihren familiären Hintergründen und erkennt warum sie so naiv und leichtgläubig ist und sich auf manch undurchsichtige Machenschaften einlässt und immer wieder ausgenutzt wird.Marleen erlebt eine wahre Odyssee. Sie ist ständig auf der Suche nach Glück und Liebe und wird immer wieder enttäuscht.Die Schreibweise der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Ihre Art zu schreiben fesselte mich und hat Spannung aufgebaut von Anfang bis zum Ende. Ihre Art die Dinge und Menschen zu beschreiben, lassen alles vor meinem inneren Auge lebendig werden. Ich hatte das Gefühl live und mitten im Geschehen dabei zu sein.Das hat mich einiges an Nerven gekostet, weil ich immerzu eingreifen wollte oder mich empörte, wenn Marleen mal wieder Dinge tat, deren böser Ausgang voraussehbar war.Am liebsten hätte ich sie geschüttelt und gehofft sie damit wach zu rütteln und auf einen besseren Weg zu schickenGenauso oft hätte ich sie aber einfach auch gerne in die Arme genommen, sie getröstet und sie einfach unterstützt ihre ganze Vergangenheit Stück für Stück aufzuarbeiten.Die Autorin beschreibt in diesem Buch ein ganz sensibles Thema und zeigt ganz deutlich die Höllenqualen und die Zerrissenheit eines jungen Menschen auf, den man an Herz und Seele tief verwundet und geschunden hat.Schonungslos erzählt sie in Form eines Romans den Leidensweg von Marleen. Sie lässt uns teilhaben am gedanklichen Hin-und Her und der Suche nach etwas Glück und Geborgenheit.Mich hat sie mit ihrem Buch erreicht. Ich bin sehr berührt und betroffen.Ein tolles Buch. Gut umgesetzte Geschichte zu einem hochsensiblen und leider auch immer aktuellen Thema.

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  • Mitreißend! Spannend! Eine Lebensgeschichte, fast wie ein Thriller!

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Gina1627

    18. October 2016 um 18:20

    Was für ein schönes Buch! „Nie weit genug“  erzählt uns die unheimlich mitreißende, spannende, mitunter gefährliche  und herzerwärmende Lebensgeschichte und Reise von Marleen, die auf der Suche  nach Abenteuer und der Flucht vor ihrer schweren Vergangenheit ist. Sie bricht ihr Studium ab und geht unbekümmert  und wagemutig ohne Plan auf einen Roadtrip, der sie von Kanada aus über San Francisco bis hinunter nach Mexico führt, wo sie ihre erste große Liebe kennenlernt. Unterwegs begegnen ihr viele Freunde aber auch Gewalt, Drogen  und Verbrechen, welche  ihr fast zum Verhängnis wurden. Was hast du nur für einen immens großen Schutzengel gehabt Marleen! „Die Autorin hatte mich schon mit den ersten Kapiteln eingefangen!“  Gabi Dallas hat einen so tollen Erzählstil, bei dem ich immer das Gefühl hatte ich stehe neben Marleen, spüre ihre Begeisterung, ihren Leichtsinn, ihre Unbekümmertheit und ihre Ängste. Zwischendurch möchte man oft schon mal  rufen „Halt“ oder sie einfach in den Arm nehmen. Die Menschen, denen Marleen begegnet und die Landschaften, durch die sie reist, werden sehr bildhaft und authentisch beschrieben, sodass man immer wieder  Kopfkino hat. Bedrückend waren auch die Träume und Rückblicke auf ihre Vergangenheit, die einen bei ihrer Rückreise nur hoffen lassen, dass sie ihr Leben wieder in geordnete Bahnen bringen kann und ihr Vertrauen in die Familie wieder aufbaut. Ich würde mir das so sehr wünschen. „Nie weit genug „ war ein überraschendes und wundervolles Buch für mich, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.  Ich habe für mich eine neue Autorin entdeckt, die zum Glück eine Fortsetzung von Marleens Lebensgeschichte plant und mich auf das neue Buch hin fiebern lässt.  Verdient bekommt das Buch von mir 5 Sterne.

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  • Wie ein Sog von der ersten Seite an ...

    Nie weit genug: Der rote Granat

    engineerwife

    15. October 2016 um 16:26

    Mit ihrem autobiografischen Debütroman hat mich die sympathische Autorin Gabi Dallas mit einem Schlag vom Hocker gehauen. Mit immerwährender Spannung zeichnet sie die Spuren ihrer fiktiven Protagonistin Marleen von Deutschland über Kanada und die USA bis ins tiefste Mexiko. Marleen, die sich zu Hause nicht zu Unrecht ungeliebt und überflüssig fühlt, folgt ihrem Fernweh und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, die mehr als einmal ins Auge hätte gehen, vielleicht sogar tödlich hätte enden können. Immer wieder setzt sie auf das Gute im Menschen und verschenkt ihr Herz an die falschen Menschen. Sie ist 21 Jahre jung und voller Entdeckergeist. Sie probiert sich aus, sie verliebt sich, experimentiert, wird leichtsinnig und gelangt in ein Netz von Verbrechern und deren Handlangern, aus denen sie sich aus eigener Kraft fast nicht mehr befreien kann. Bis zur letzten Seite hing ich wie gebannt an den Seiten, fand ich mich doch in einigen Kapriolen ein bisschen schmerzlich an meine eigene Jugend und Leichtsinnigkeit erinnert. Liebe Gabi, ich durfte dieses Buch mit deiner Begleitung in einer interessanten Leserunde genießen. Was soll ich sagen … es lässt mich nachdenklich, erschrocken aber auch neugierig zurück und ich wünsche mir mehr davon. Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung und mit fünf Sternen die absolute Bestnote!

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  • Geht einem ans Herz

    Nie weit genug: Der rote Granat

    tina317852

    11. October 2016 um 11:47

    Marleen ist eine Junge Frau die sich nichts weiter wünscht als ein Abenteuer zu erleben, zu fühlen was Freiheit bedeutet und die den innigsten Wunsch hat ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Sie macht sich auf zu einer Reise ohne Plan und ohne Ziel. Ihr Weg führt sie von Kanada immer weiter am Pazifik entlang nach Süden, bis sie schließlich in Mexiko ankommt, sich verliebt und Gefahren erlebt die auch die Dämonen ihrer Vergangenheit wieder heraufbeschwören lässt. Mein erster Eindruck vom Klappentext und dem Einwand hat mich vermuten lassen das es sich um eine Art Reise Thriller handelt, einfach eine spannende Geschichte. Bereits nach dem ersten Seiten wird schnell klar, dass es das nicht ist. Das Buch beruht auf wahrer Begebenheit und birgt Grauen in sich, die man keinem Menschen wünscht, es geht um Missbrauch, Menschenhandel, Drogen und Intrigen. Mit Marleen zusammen steht man Ängste durch, die einen nicht loslassen. Anfangs kommt einem Marlene etwas naiv vor, sie schläft mitten in der Wildnis alleine unterm Sternenhimmel, wobei diese Vorstellung eigentlich ganz romantisch ist und zu einem richtigen Abenteuer wohl dazu gehört. Sie schließt die ersten Bekanntschaften, raucht mal einen Joint, und dann haut sie wieder ab und kämpft sich alleine durch, ohne Drogen mit dem totalen Bewusstsein für ihren eigenen Körper. In San Francisco schließt sie sich einer Clique an und erfährt mit ihnen zusammen den totalen, permanenten Rausch, sie verliert sich selbst in den Drogen. In Mexiko verliebt sie sich und verliert ihren Realitätssinn, alle Anzeichen das sie immer weiter in einen Strudel aus Intrigen gerät, ignoriert sie, sie wird zur Drogen Schmugglerin, legt sich mit der Mafia und Menschenhändlern an, wird vergewaltigt, nur um ihre große Liebe zu retten, die sie schon längst verlassen hat. Es gibt Momente wo man denkt, kann es denn noch schlimmer kommen, wieso gerät wie immer von einer Gefahr in die nächste, wieso schafft sie es nicht aus dem Kreislauf auszubrechen, wieso gerät sie immer an die falschen Leute, wieso? Zum Schluss begegnen ihr Menschen die es wirklich gut mit ihr meinen, die ihr helfen, man kommt beim Lesen endlich zum Aufatmen, man denkt jetzt wird alles gut. Als Marleen allerdings wieder in Deutschland ankommt, begegnet sie ihren alten Dämonen wieder und man merkt, dass die Last auf ihren Schultern nur noch stärker geworden ist. Die Reise sollte sie befreien, sie wollte ihr Glück finden, sich selbst finden und letztendlich hat ist es nur noch schlimmer geworden, die Wunden in ihrer Seele sind noch tiefer. Der Schreibstil ist grandios, er lässt einen miterleben, mitfiebern und mitfühlen, das ist toll aber auch beklemmend, man möchte das Buch aus der Hand legen und nie wieder auch nur ansehen und gleichzeitig kann man nicht aufhören. Man leidet und liebt mit Marleen mit.

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  • Ein aufwühlendes, nachdenklich machendes Debüt, das mich noch lange beschäftigen wird.

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Charlea

    11. October 2016 um 11:43

    Cover / Artwork / Romanaufbau Das Cover des Buches „Nie weit genug“ zeigt eine Frau, die mit den Füßen im Wasser den Sonnenuntergang beobachtet. Ich assoziierte zwei Dinge mit dieser Szene – unstillbare Sehnsucht und Fernweh. Auch der Titel passte daher in meinen Augen sehr gut zu dieser Szene. Das Buch selbst ist in ungefähr gleich groß gehaltenen Kapiteln verfasst, welche Überschriften tragen, welche ebenfalls gut gewählt waren. Auch das Schriftbild habe ich als sehr angenehm empfunden. Inhalt Protagonistin in Gabi Dallas' Roman „Nie weit genug“ ist die junge Marleen. Fernweh vertreibt sie aus Deutschland und sie reist zunächst nach Kanada, um von dort die Küste hinunter zu reisen. Sie möchte neue Erfahrungen sammeln, neue Menschen kennen lernen und die Vergangenheit bewältigen, die es nicht immer leicht mit ihr gemeint hat. Auf ihrem Weg lernt sie viele Menschen kennen, mit einigen erlebt sie Abenteuer, wird Teil einer Clique und schließt vermeintliche Freundschaften mit Gleichaltrigen und verliebt sich. Marlin, wie sie in den Staaten genannt wird, der der Name Marleen nicht geläufig ist, gerät während ihres Aufenthalts immer wieder in Schwierigkeiten, bis es am Ende um Leben und Tod geht. Fazit Mich hat das Buch beim Lesen fast zerrissen, so dass ich es einige Male zur Seite legen musste, um nicht laut aufzuschreien! Nachdem ich das Buch nun ausgelesen habe stelle ich fest, dass es Sorge war, das Bedürfnis, das junge Mädel wach zu rütteln, sie auf Gefahren aufmerksam zu machen, ihre Hand zu halten und anderen Stimmen das Wort zu verbieten, die es nicht gut mit ihr meinten. Es ist eine Geschichte einer gescheiterten Existenz, was vor allem deshalb tragisch ist, da diese noch so unglaublich jung ist. Die Sehnsucht auf Freiheit und Selbstbestimmung sind stets gepaart mit einer Flucht, vor ihrer Vergangenheit, aber auch vor den inneren Dämonen, die ihr den Blick verschleiern vor der Welt, so dass Marleen eins um andere Mal Fehlentscheidungen trifft und sich nicht nur in Gefahr bringt, sondern den Leser auch Haare raufend da sitzen lässt. Sätze wie „Warum tut sie das denn jetzt wieder?“ waren bei mir die typischen Ausbrüche. Doch es lohnt sich, das Buch zu Ende zu lesen, denn wie auch ein Roman sich entwickeln muss, wenn es sich um einen guten Roman handelt, entwickelt sich auch die Protagonistin dieses Buches in einer Weise, die ich wirklich richtig gut fand. Sie wacht nicht eines Tages auf und stellt fest: „Oh, da hab ich wohl Mist gebaut. Jetzt wird alles gut!“. Nein, es sind kleine, kaum merkbare Schritte, die sie in die richtige Richtung lenken. Unbewusst hatte ich das Gefühl, dass sie unbewusst ihre Selbstheilungskräfte entdeckt und dabei auch eine Seite in sich herausarbeitet, von der sie nichts wusste. Gabi Dallas' Schreibe hat mir sehr gut gefallen, sie hat uns die Protagonistin wirklich sehr plastisch beschrieben, so dass man sich als Leser stets alles gut vorstellen konnte. Auch die Wahl der Nebendarsteller hat mir sehr gut gefallen. Definitiv würde ich sehr gerne den nächsten Teil der Reihe lesen, um zu erfahren, wie es mit Marleen weiter geht.  Was an dieser Stelle ebenfalls nicht unerwähnt bleiben darf ist Musik. Die Autorin hat im Anhang den Soundtrack zum Buch aufgelistet, der meiner Meinung nach perfekt passt. Beeindruckend fand ich den eigenen Song, der eigens für das Buch geschrieben zu sein scheint. Da ich Musik ebenso liebe wie die Literatur, war ich von dieser Idee natürlich mehr als angetan!

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  • Sehr emotionale Geschichte

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Vampir989

    11. October 2016 um 08:20

    Die 21 jährige Marleen bricht ihr Studuim ab und beginnt die Welt ohne wenig Geld zu erkunden.Dabei begegnet sie vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen .Macht gute und weniger gute Erfahrungen.Sie begiebt sich manchmal in große Gefahr und entkommt manchmal nur knapp dem Leben.Sie hat immer einen Talismann dabei,einen roten Granat.Diesen hat sie von ihrer Freundin bekommen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man kann das Buch sehr gut lesen.Die Protoganisten werden sehr gut beschrieben und so kann man sie sich sehr gut vorstellen.Die Umgebungen und die Gegenden werden sehr detailiert beschrieben.Das hat mir sehr gut gefallen.Die Autorin versteht es auch gewisse Themen wie Drogen,Freundschaft,illegale Geschäfte und Liebe geschickt in die Geschichte einzubauen.Die Handlung bleibt von Anfang bis Ende interessant und ich habe teilweise mit der Protoganistin mitgebangt und gefiebert.Das Cover finde ich sehr gut gewählt und passend zum Buchtitel und zur Geschichte des Buches.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen.

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  • Top gefällt mir gut

    Nie weit genug: Der rote Granat

    Missi1984

    10. October 2016 um 16:07

    Inhalt Marleen ist 21 Jahre alt und hat ihr Studium abgebrochen. Und möchte mit wenig Geld was Neues erleben. Von Vancouver aus reist sie der Küste des Pazifik entlang bis nach Mexiko. Marleen lernt immer wieder neue Leute kennen, die ihr nicht immer viel Glück bringen , dadurch das sie sehr naive ist, kommt sie oft in Gefahr. Auch ihr Glücksbringer ist immer an ihrer Seite. Fazit: Man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Leider ist Marleen sehr Naive , was ich etwas nervig fände. IMarleen ist mir richtig ans Herz gewachsen , obwohl ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte.Den übermäßigen Umgang mit Drogen und Alkohol fand ich ziemlich erschreckend.

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