Gabi Groger Verrückt nach Brause

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Inhaltsangabe zu „Verrückt nach Brause“ von Gabi Groger

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    Verrückt nach Brause
    Yaris

    Yaris

    25. September 2013 um 09:54

    Ein Kurzroman, leicht und locker zu lesen, orthografisch und stilistisch nichts auszusetzen. Eher fast in Tagebuch-Form gehalten, beschreibt Gabi Groger Alltagsszenen, die so mancher Frau vermutlich sehr bekannt vorkommen, mit erheiternder Situationskomik und Wortwitz. Geschieden und alleinerziehend, Stress auf der Arbeit, Partnersuche via Internet, viel Potential also. Und da liegt das Problem. Für mich war zwar alles lustig und toll zu lesen, aber ich hatte auch das Gefühl, mir fehlt die Hälfte. Viele Themen hätte man mehr ausbauen können, manches wurde ziemlich offen gelassen, wie z.B. die Sache mit dem Vater bzw. der Mutter. Ebenso auch das etwas abrupte Ende, man erfährt nicht, ob Birgit nun den passenden Mann findet, wie ihre Suche weitergeht. Natürlich ist dies nur ein Kurzroman, ein kleiner Einblick in das Leben der Birgit Fischer. Mir wäre jedoch lieber gewesen, es gäbe ein paar Themen/Situationen weniger, dafür aber dann vollständiger. Letztendlich ein empfehlenswertes Debüt, humorvoll und perfekt für einen schönen Nachmittag zur Unterhaltung. Sternabzug lediglich, weil ich einfach dieses unfertige Gefühl nach dem Ende hatte. Eine Fortsetzung wäre wünschenswert.

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  • Hat mich leider nicht angesprochen

    Verrückt nach Brause
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    18. September 2013 um 14:23

    Birgit Fischer geht auf die 40 zu und ist allein erziehende Mutter eines Sohnes. Die große Liebe ließ bis dahin auf sich warten, so dass sie auf der Suche nach Mr. Right ist. Da entdeckt sie das Internet für sich und die Möglichkeit, dort Männer kennenzulernen. Ihr Jagdtrieb ist geweckt, aber es ist nicht alles Gold, was glänzt ... Auf der Suche nach dem Richtigen begleitet der Leser die Protagonistin Birgit.  Die Autorin legt hier eine locker gehaltene Geschichte aus dem Alltagsleben der Protagonistin vor. Das alles ist im Tagebuchstil, jedoch humorvoll geschrieben. Für tiefergehende Charakterisierung der Protagonisten blieb auf Grund der 98 Seiten nicht viel Gelegenheit, so dass diese ein wenig flach auf mich wirkten.  Die Autorin hat leider nicht alle losen Enden zum Ende gebracht, z.B. die Beziehung ihrer Eltern untereinander. Mit Andeutungen wurde der Leser dann recht kurz gehalten, so dass ich es nur zur Kenntnis nehmen konnte. Was mich wirklich gestört hat und deshalb auch der Punkteabzug, ist die Tatsache, dass sich die Autorin recht kurz gefasst hat. Das Gerüst des Romans stand, aber es wurde meines Erachtens nicht genug aufgefüllt. Die Sätze waren mir persönlich oftmals zu kurz und bündig. Wo man in anderen Romanen noch Erklärungen und Ausschmückungen als "Füllung" hat, war hier oftmals nichts. Es ließ sich für mich nicht so flüssig lesen. Ich lass mich gern vom Autoren einlullen und berieseln und bin oftmals erstaunt, was ein Autor alles sieht, wenn er beispielsweise ein Gartentor beschreibt ... sowas fehlte hier und das finde ich schade. An der Stelle wäre ein bisschen mehr besser gewesen. Auch muss ich sagen, dass das Cover mich leider so gar nicht anspricht. Es sagt nichts aus und macht vor allem auch nicht neugierig auf das, was mir das Buch sagen soll. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und ich wünsche ihr für die Zukunft alles Gute, auf das die kommenden Werke besser werden. Ich würde es gern noch einmal mit einem anderen Werk von ihr versuchen.

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  • sympathisch und leicht ...

    Verrückt nach Brause
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    18. July 2013 um 17:13

    Der Titel des Buches “Verrückt nach Brause” verrät nicht viel über den Inhalt, aber die Autorin Gabi Groger hat sich etwas dabei gedacht. Mit ihrem, am 5. Mai 2013 erschienen, E-Book erzählt sie eine 98 seitenlange Geschichte, über eine humorvolle Protagonistin und deren Ansichten über das männliche Geschlecht. Ich danke der Autorin für die E-Book Datei! Birgit Fischer ist alleinerziehende Mutter eines halbwüchsigen Sohnes und des Labradors Ben. Schon der Gang zur Naturheilpraktikerin kostet ihr Nerven ohne Ende, was sie allein ihrer besten Freundin Caro zu verdanken hat. Auch auf Arbeit herrscht nicht das richtige Klima, welches sie sich sehnlichste herbeiwünscht. Doch sie macht das Beste aus ihrem Leben und sogar noch mehr, sie meldet sich bei einer Singlebörse im Internet an. Und schon nimmt das Chaos seinen Lauf … Mit ihrer Debütgeschichte startet Gabi Groger eine witzige und überaus unterhaltende Geschichte. Ihre Protagonistin steht mitten im Leben und ist damit mehr als ausgelastet. Doch was macht Birgit, ausgerechnet bei einer Singlebörse, kostenlos für Frauen versteht sich, anzumelden. Die vielen Chateinträge und unterschiedlichen Männer, die sich dort kennenlernt und sich rege austauscht, machen Birgit Fischers Handlung zu einer tollen Unterhaltung. Und auch wenn Caro, die Freundin von Birgit, nicht so viele Szenen zugesprochen bekommt, so ist sie oft ein Antrieb in dem Leben ihrer Freundin, auch wenn dieser Antrieb oft nach hinten losgeht. Irgendwann kommt bei uns Frauen die Frage nach dem Sinn des Lebens. Männer fallen in die Krise und wollen wieder jung sein, kaufen sich ein neues Auto oder tauschen einfach die Ehefrau gegen ein jüngeres Exemplar aus. Birgit geht auf Männerfang, auch wenn es nur ist, um Bestätigungen zu sammeln. Sie ist als Protagonistin zwar humorvoll und doch habe ich manchmal das Gefühl gehabt, dass sie zu viel auf einmal will und hat sie es dann hat sie keine Lust mehr darauf - irgendwie typisch für Frauen, aber in so einer kurzen Geschichte, manchmal nicht förderlich. Warum dieses Buch verrückt nach Brause heißt, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, bis “Ahoi-Brause” sich bei Birgit meldet. Ein reger Nachrichtenfluss beginnt und beide sind sich auf Anhieb sympathisch - ob etwas aus den Beiden wird, verrate ich natürlich hier nicht. Für mich ist Gabi Grogers Geschichte zwar eine sehr kurze Unterhaltung, doch spickt sie es gekonnt mit Alltagssituationen und einer humorvollen Protagonistin. Da die Autorin hiermit zeigt, dass sie schreiben kann, mit ihrem leichten und überaus lockeren Schreibstil, hoffe ich sehr, dass sie sich erneut an ein Werk wagt. Ich vergebe nur 3,5 Kolibris, 4 wieder aufgerundet, weil ich denke, dass die Autorin mehr Potenzial besitzt und ihre Protagonistin mir ehrlich gesagt zu viel Aufmerksamkeit verlangte.

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  • Unterhaltsam, humorvoll, mit kleinen Einschränkungen

    Verrückt nach Brause
    santina

    santina

    11. July 2013 um 21:31

    Gabi Groger erzählt in ihrem Buch von Birgit, Ende 30, alleinerziehend mit Hund, die das Internet und damit Singlebörsen für sich entdeckt. Auf einer Partnervermittlungsseite lernt sie schon nach kurzer Zeit Mr. Perfect kennen und möchte ihn nach einiger Zeit auch treffen. Der Weg dorthin ist steinig und um Mr. Perfect dann auch der Richtige für Birgit ist, das müsst Ihr selbst nachlesen. Meine Meinung: Birgit ist eine tolle Protagonistin, die mit den Tücken des Alltags zu kämpfen hat. Die Autorin hat mit der Geschichte ein unterhaltsames und humorvolles Buch geschaffen. Allerdings haben mich auch einige Punkte gestört, so spioniert Birgit ihrem Vater hinterher und entdeckt, dass dieser fremd geht, doch die Mutter will sich nicht damit befassen und damit ist das Thema erledigt. Hier hat mir ein “richtiger” Abschluss gefehlt, so entstand der Eindruck, dass mit dieser Nebenhandlung nur Seiten gefüllt wurden. Auch mit dem plötzlichen und sehr offenen Ende konnte ich nicht anfreunden, aber wer meine Rezensionen kennt, weiss schon, dass ich mit einem offenen Ende generell Probleme habe ;)

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  • Unterhaltsame Sommerlektüre

    Verrückt nach Brause
    Nirena

    Nirena

    07. July 2013 um 09:29

    Wenn auch die ersten Seiten etwas holperig wirken, eher wie eine Aneinanderreihung von Szene als wie eine Geschichte, legt sich dieser Eindruck dann recht schnell. Birgit, alleinerziehend, berufstätig und Fettnäpfchenmagnet, beschließt, die Internetsinglebörsen unsicher zu machen - der Leser darf dabei sein und mit schmunzeln. Die Protagonisten sind bildhaft charakterisiert, die Handlung mitreißend, wenn natürlich auch nicht sonderlich tiefgründig - das erwartet man bei einem Unterhaltungsroman a la "Müttermafia" & Co. aber auch nicht. Da die etwas mehr als 80 Seiten in absehbarer Zeit gelesen werden können, die perfekte Sommernachmittagsbalkonlektüre - einfach mal abschalten und unterhalten lassen!

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  • Das ganz normale Alltagschaos

    Verrückt nach Brause
    MikkaG

    MikkaG

    29. June 2013 um 16:21

    "Nachdem ich alles außer Fischkopf eingegeben habe und immer die Meldung bekomme: „Dieses Pseudonym ist leider schon vergeben“, habe ich schon fast die Schnauze voll und gebe aus Jux die jeweils beiden Anfangsbuchstaben meines Vor- und Nachnamens ein: Bifi. Na klasse, der Name wird angenommen. Wie kann ich den jetzt wieder ändern? Ich habe keine Ahnung. Ach, ist doch jetzt auch egal, mir fällt eh heute nichts Vernünftiges mehr ein, heiße ich hier halt Bifi. Na hoffentlich melden sich bei mir jetzt nicht nur Männer mit Minisalami." Pro: Birgit, die Heldin des Buches, ist sehr glaubwürdig dargestellt. Durch ihre frech-flappsige Art zu erzählen und die vielen kleinen Details, die wir aus ihrem Leben erfahren, kann man sie sich wunderbar bildlich vorstellen und am Ende des Buches hat man das Gefühl, sie tatsächlich zu kennen! Die restlichen Charaktere lernen wir nur durch Birgits Augen kennen, aber auch sie sind farbig und dreidimensional geschildert. Der Schreibstil ist sehr natürlich und angenehm zu lesen. Birgit plaudert locker und mit viel trockenem Humor über all die Dinge, die ihren Alltag bestimmen und die sie bewegen: ihr Hund, ihr Kind, ihre Kollegen, Wehwehchen, Blamagen... Fast hat man den Eindruck, ein Tagebuch zu lesen, oder vielleicht mit einer Freundin zu telefonieren, die einem das Herz ausschüttet. "Da fährt ein schwarzer Kleinwagen vorbei, quer über die Rückscheibe prangt in schwarzen Lettern „Bad Girl“. Als ich die Mittvierzigerin im Wageninneren sehe, muss ich lachen. Entweder ist das Töchterchens Auto oder die Olle befindet sich in der Midlife-Crisis. Ich finde die diversen Autoaufkleber, die man so sieht, sowieso nur doof. „Ich bremse auch für Tiere.“ Was soll dieser Spruch? Ist es denn nicht selbstverständlich, für jedes Lebewesen zu bremsen? Da könnte ich mir ja gleich auf die Heckklappe kleben: „Ich bremse auch für Rentner.“ Dann wären sicher alle empört. Aber am allerschlimmsten finde ich die Aufkleber „Dennis an Bord“ oder „Lisa-Marie fährt mit“. Wofür sollen die gut sein? Damit ich sofort weiß, aha, wenn ich dem die Vorfahrt nehme, könnte es sein, dass ich den kleinen Dennis erwische? Welche Aufschrift auch gar nicht geht: „Wenn du das lesen kannst, fährst du zu dicht auf“, erinnert mich immer an die Kritzeleien auf der Schultoilette: „Wer das liest, ist doof.“" Kontra: Das Cover hat mir leider gar nicht gefallen. Es wirkt etwas fade und verrät dem Leser wenig darüber, was er von diesem Buch zu erwarten hat. Ein bisschen mehr Pepp und kontrastreichere Farben würden viel besser zu dem frischen, humorvollen Schreibstil passen! Wie schon erwähnt liest sich das Buch wie Birgits Tagebuch. Dementsprechend gibt es weder einen richtigen Anfang noch ein richtiges Ende. Nach etwa einem Viertel der Geschichte fing ich an, mich zu fragen: worum geht es überhaupt? Wann beginnt die eigentliche Handlung? Birgit springt von Thema zu Thema, aber nichts steht wirklich im Mittelpunkt. Es gibt keinen übergreifenden Spannungsbogen, keinen zentralen Konflikt. Zum Beispiel bieten die Seitensprünge ihres Vaters durchaus Stoff für etwas Dramatik und Zündstoff, aber das Thema verläuft sich schon nach kurzer Zeit im Sand.  Zusammenfassung: Der Schreibstil und Birgits trockener Humor gefielen mir wirklich gut, aber mir persönlich war das Buch einfach ein wenig zu ziellos. Am Ende hatte ich den Eindruck, dass sich weder Birgits Innenleben noch ihre äußeren Umstände wirklich entwickelt und verändert hatten, und das hinterließ bei mir ein vages Gefühl der Enttäuschung. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass viele Leserinnen sich in Birgits charmantem Alltagschaos wiederfinden und dementsprechend gerne darüber lesen! Cover            Schreibstil    Kreativität    Humor          Spannung    Romantik    

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  • Rezension: Verrückt nach Brause

    Verrückt nach Brause
    Kati87

    Kati87

    26. June 2013 um 12:37

    Zusammenfassung: Ist öliger Abgang ein Kündigungsgrund? Bin ich beinahe hochbegabt?Bekommt man für Männer eine Abwrackprämie? Diese und andere Fragen stellt sich Birgit Fischer, Enddreißigerin und alleinerziehende Mutter von Sohn Tom und Labrador Ben. Ihren turbulenten Alltag meistert sie zwischen Kind, Hund und Büro mit viel Humor. Dabei lässt sie kein Fettnäpfchen aus. Als sie das Internet für sich entdeckt, erlebt sie Heiteres und Skurriles mit der Spezies Mann. Aber ob sie dort auch ihren Traumprinzen findet?... Quelle: Amazon Inhalt: Ich überlege, was ich inhaltlich noch sagen könnte. Die Zusammenfassung erklärt schon ziemlich genau, worum es in diesem Buch geht. Viel mehr lässt sich auch nicht sagen, ich habe Angst zu viel vorweg zu nehmen, da das Buch ja recht kurz ist. Verzeiht mir, wenn ich zum inhaltlichen einfach nichts weiter sagen möchte. Lasst euch überraschen! :-) Meinung: Schreibstil: Ich hab am Schreibstil nichts zu meckern, das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen. Fazit: Nachdem ich mir das Buch durchgelesen hatte, war ich verunsichert was den Namen des Buches und das Cover betrifft, ich hätte dies anders gewählt. Man bekommt Einblicke in das Leben von Birgit Fischer, was ja als Alleinerziehende nicht immer leicht ist. Dennoch meistert sie das mit viel Humor (welcher mich oft zum lachen brachte!) und mir war sie von der ersten Seite an sympatisch. Das Buch ist mit seinen Seiten (ca. 98) sehr kurz und das finde ich recht schade, denn ich hätte gern noch etwas mehr über "Fischli" gelesen. Potenzial und Stoff für eine Fortsetzung wäre da, vielleicht bekommt Birgit ja noch ihr Happy End! Ein kurzer aber unglaublich humorvoller Roman, den Gabi Groger als ihren Debütroman vorstellt.

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