Gabi Kreslehner Das Regenmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Regenmädchen“ von Gabi Kreslehner

Eine regennasse Fahrbahn. Einzelne Autos, die vorbeirauschen. Ein grauer Morgen. Als Kommissarin Franza Oberwieser an den Tatort kommt, trifft sie der Anblick der Toten wie ein Schlag. Ein schönes junges Mädchen in einem glitzernden Ballkleid liegt verrenkt am Straßenrand. Franza beginnt Fragen zu stellen und begegnet nur Menschen, die etwas zu verbergen haben. Dunkle Seiten, Abgründe, Lügen. Die Tote kannte sie alle. Musste sie deshalb sterben?

Kommissarin Franza Oberwieser ermittelt in diesem unterhaltsamen Buch mit überraschendem Ende ...

— RobinBook
RobinBook

Ein guter Krimi

— saika84
saika84

Ein Krimi der ganz besonderen Art.

— Buchliese
Buchliese

Interessanter Krimi mit einigen Schwächen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Mehr als ein Krimi: Eine tiefgründige Geschichte über ein außergewöhnliches Mädchen, das ich selbst gerne kennen gelernt hätte!

— Schneekatze
Schneekatze

das buch war nicht so gut :/ unspannend

— Moonwishes
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  • Das Regenmädchen

    Das Regenmädchen
    RobinBook

    RobinBook

    15. November 2015 um 10:15

    Dieses Buch habe ich gern gelesen und empfehle es ebenso gerne weiter, denn seine Autorin, Gabi Kreslehner, versteht sich in der Tat geradezu hervorragend darauf, ihre LeserInnen Anteil sowohl am Privat- als auch am Arbeitsleben der Ermittlerin Franza Oberwieser nehmen zu lassen.  Sie hat den Spannungsbogen sehr geschickt aufgebaut und buchstäblich bis zur letzten Seite aufrecht erhalten können.  Mit Franza knobelte ich mit, verdächtigte, verwarf und wurde am Ende total überrascht.  

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  • Das Regenmädchen

    Das Regenmädchen
    saika84

    saika84

    10. November 2015 um 09:07

    Die Kriminalbeamten Franza Oberwieser und Felix Herz werden zu einem Unfall auf der A9 gerufen. Dort wurde ein Mädchen das mitten in der Nacht in einem weißen Abendkleid einfach auf die Autobahn lief von einen herankommenden Auto erfasst und getötet. Franza und Felix müssen nun heraufinden wer das Mädchen ist und warum es sterben musste. Ziemlich schnell steht fest es war kein Unfall sondern Mord. Eine spannende Ermittlungjadg nach dem Täter beginnt. Der Schreibstil von Gabi Kreslehner ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch die Idee das Buch aus verscheidenen Perspektiven zu schreiben fand ich wirklich sehr gelungen. Die Spannung wurde gut aufgebaut und wie es bei einem guten Kriminalroman auch der Fall sein sollte konnte man nicht zu früh den Täter erahnen. Ein Krimi ganz anch meinem Geschmack.

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  • 1. Band der Franza-Oberwieser-Reihe

    Das Regenmädchen
    Kerry

    Kerry

    16. September 2015 um 22:16

    Eine junge Frau wird mitten in der Nacht auf der Autobahn von einem Auto erfasst und verstirbt noch an der Unfallstelle. Kommissarin Franza Oberwieser und ihr Kollege Felix Herz werden mit den Ermittlungen betraut. Die Frau trug keine Papiere bei sich, jedoch hatte sie ein Ballkleid an. So merkwürdig die Situation auch anmuten scheint, steht von Anfang an die Frage im Raum: Wie kam die junge Frau so plötzlich auf die Autobahn, war ihr Tod ein Unfall oder gar ein Mord? Franza selbst ist erstaunt, denn niemand, wirklich niemand scheint die junge Frau zu vermissen. Erst nach einer Suchmeldung in der Öffentlichkeit erfahren sie, um wen es sich handelt. Marie war ihr Name, doch je mehr Fragen Franza im Umfeld der Toten stellt, desto unklarer wird ihr Bild von Marie. Für die einen war sie eine junge Frau, die nach früheren Problemen in ihrem Leben dieses wieder in den Griff kriegen wollte, in einer betreuten Wohneinrichtung lebte und sogar ihren Schulabschluss nachgemacht hat. Auch einen Studienplatz an einer Schauspielschule hatte sie bereits - ihr Leben erschien gefestigt und ihr Weg klar. Doch dann gibt es noch andere, die wissen, dass Marie sich prostituierte. Wie kann es sein, dass diese junge Frau förmlich zwei verschiedene Leben führte? Egal, mit wem Franza Oberwieser in Maries Umfeld spricht, jeder scheint irgendwas zu verbergen, was die junge Frau angeht und wer ist derjenige, der von einigen als ihr "Freund" benannt wurde, während wiederum andere, nichts von seiner Existenz wissen. Nur sehr mühsam findet Franza einen Weg durch das Dickicht von Maries Leben und kommt dem Täter immer näher ... Der 1. Band der Franza-Oberwieser-Reihe! Der Plot wurde durchaus abwechslungsreich erarbeitet. Lange Zeit grübelte ich mit der Kommissarin mit, wer es denn nun gewesen sein könnte, der den Tod der jungen Frau verursacht hat, denn in der Tat gibt es nicht gerade wenig Verdächtige und der tatsächliche Täter hält sich gut bedenkt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, jedoch muss ich gestehen, dass ich gerade mit der Protagonistin so gar nicht warm geworden bin. Was mich beim Lesen schier in den Wahnsinn getrieben hat, ist diese permanente Unentschlossenheit der Franza Oberwieser, sei es privat oder auch beruflich und von einer Kommissarin mit mehrjähriger Berufserfahrung und noch dazu Mutter eines fast erwachsenen Sohnes hätte ich mir da doch deutlich mehr Entschlossenheit gewünscht. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen. Dieser konnte mich allerdings nicht damit versöhnen, dass ich überhaupt keine Beziehung zur Protagonistin aufbauen konnte und ich mir zwischenzeitlich echt gewünscht hätte, dass sie irgendwer aus dem Weg räumt, um zum Beispiel Platz für den, in meinen Augen, deutlich interessanteren Felix Herz zu machen.

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  • Das Regenmädchen

    Das Regenmädchen
    Langeweile

    Langeweile

    18. June 2015 um 16:35

    Ich fühlte mich schon von der Leseprobe sehr angesprochen,das Buch hat meine Erwartungen erfüllt.Die Geschichte wird in mehrere Erzählstränge aufgeteilt.Man erfährt sehr viel über das frühere Leben der toten Marie.Auch das Privatleben der beiden Ermittler wird sehr ausführlich beschrieben.Der Spannungsbogen bleibt im gesamten Verlauf erhalten.Zum Schluss bleiben im privaten Bereich der Protagonisten einige Fragen offen,es muß unbedingt eine Fortsetzung geben. Buchtitel: Das Regenmädchen

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  • Das Regenmädchen

    Das Regenmädchen
    Astrid_91

    Astrid_91

    25. January 2015 um 21:27

    Der erste Franza-Oberwieser- Roman „Das Regenmädchen“ von Gabi Kreslehner handelt von dem tragischen Mord an der jungen Marie, die eines Morgens im Ballkleid am Rand einer Autobahn auftaucht, um schließlich von einem herannahenden Auto erfasst zu werden. Was zunächst als Unfall erscheint, erweist sich schnell als Mord und führt die ermittelnden Kripobeamten Franza Oberwieser und Felix Herz zu einem Geflecht aus Lügen, Missbrauch und Prostitution.   Dieses Buch zeigt, dass man sich beim Buchkauf nicht zu sehr von einem Buchcover beeinflussen lassen sollte. Denn obwohl das Cover dieses Romans sehr ansprechend gestaltet ist und auch der Klappentext mein Interesse geweckt hat, konnte mich dieser Krimi nicht überzeugen. Leider kann ich nicht viel Positives über diesen Roman schreiben, da ich mehr von diesem erwartet hätte. Dabei hat mich vor allem der Erzählstil in diesem Romans sehr gestört. Dieser hat mir überhaupt nicht gefallen, wobei es mir schwer fällt, diesen zu beschreiben. Als poetisch wird er in einigen Rezensionen dieses Krimis bezeichnet, dem kann ich nur bedingt zustimmen. Es scheint als könnte die Autorin sich selbst nicht entscheiden, eine zum Teil etwas schräge und/oder vulgäre Ausdrucksweise ist die Folge. Meiner Meinung nach nimmt außerdem das Privatleben der Kommissarin Franza Oberwieser einen zu großen Teil in diesem Roman ein, was mir diese Person nicht sympathischer macht. Weshalb zusätzlich ihr Sohn in die Handlung verwickelt werde musste, ist mir schleierhaft. Letztlich war ich froh, dass dieses Buch mit 300 Seiten verhältnismäßig dünn ist, andernfalls hätte ich es möglicherweise nicht bis zu Ende gelesen. Merkwürdigerweise war in diesem Roman dennoch Platz für eine schwer nachvollziehbare Nebenhandlung um den Fahrer des Wagens, der Marie anfangs angefahren hatte. Alle Personen in diesem Roman wirken klischeehaft und wenig glaubwürdig, weshalb dem Leser der Mörder bereits sehr früh offenbart wird. Auch muss ich sagen, dass mir dieser Roman nicht lange im Gedächtnis geblieben ist, denn jetzt nur einen Monat nach der Lektüre dieses Krimis fällt es mir bereits schwer, mich an einige Passagen zu erinnern. Zum Glück habe ich mir dieses Buch nur als preisreduziertes Mängelexemplar gekauft, andernfalls wäre ich jetzt womöglich enttäuschter. Es wäre zudem sinnvoll gewesen, vor dem Kauf dieses Krimis die Leseprobe zu lesen, da diese bereits einen guten Eindruck von dem Erzählstil dieses Romans vermittelt.   Abschließend kann ich sagen, dass sich jeder selbst ein Bild von diesem Roman machen sollte, vor allem da die Meinungen über Gabi Kreslehner Schreibstil doch sehr auseinanderzugehen scheinen. Ich denke jedoch nicht, dass ich in Zukunft weitere Franza-Oberwieser-Krimis lesen werde.

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  • Sie war so jung ...

    Das Regenmädchen
    Buchliese

    Buchliese

    08. November 2014 um 10:22

    "... Sie war jung, so jung, wie keiner sterben sollte, und sie hatte diese Zartheit an sich, die den Toten anhaftete, wenn sie sich noch zwischen den Welten befanden, zwischen den Himmeln, nicht mehr hier, aber auch noch nicht dort, irgendwo dazwischen eben ..." Marie taumelt in ihrem glitzernden, mit Perlenschnüren verziertem Kleid auf die Autobahn und wird von einem Auto in die Luft gewirbelt. Die Ermittler Franza Oberwieser und Felix Herz machen sich auf die Suche und finden dunkle Geheimnisse, Abgründe, Lügen. Gabi Krelehner gibt mit "Das Regenmädchen" ihr Krimidebüt. Sie erzählt nicht nur die Geschichte von Marie, einem Mädchen Anfang Zwanzig, das ihr Leben unbeschwert und ohne moralische Grenzen lebt. Die österreichische Autorin erzählt auch die Geschichte von Franza Oberwieser, einer Frau, die zwischen zwei Männern in einem Leben steht, das sie immer mehr zweifeln lässt. Von Beginn an wird klar, dass der Stil dieses Kriminalromans ein besonderer ist. In schon fast blumiger Sprache wird eine Geschichte erzählt, die einige Zeit braucht, um einen wirklichen Spannungsbogen aufzubauen, der sich dann aber mühelos bis zum Ende hält. Parallel zu den Ermittlungen erfährt der Leser in Rückblenden die Geschichte von Marie und dem späteren Täter. Nachdem ich mich nach einigen Seiten in das Buch eingelesen hatte, habe ich jede freie Minute damit verbracht. Für mich war es keine Ratespiel um den tatsächlichen Mörder, sondern einfach ein Roman, in den man sich fallen lassen kann. Auch als der Mörder längst entdeckt ist, bleibt die Geschichte ergreifend. Ich hätte es auf den ersten Seiten kaum für möglich gehalten, aber ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Warum musste sie sterben?

    Das Regenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2014 um 19:48

    Ein Mädchen in einem glitzernden Ballkleid wird auf der A9 überfahren. Sie ist sofort tot. Doch als Kommissarin Franza Oberwieser und ihr Team an den Unfallort kommen, fällt ihnen auf, dass sie schon vor dem Unfall verletzt gewesen war. Ganz in der Nähe finden sie schließlich ihr Blut und fragen sich, was geschehen ist… Zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselnd, erfährt man etwas über die Protagonisten Marie und Ben. Aufgrund der kurzen Kapitel und dem ergreifenden Schreibstil, kann man das Buch schnell durchlesen. Interessant sind dabei vor allem die Personen: Franza und Herz als das eingespielte Team, Arthur, der Neue und die anderen Nebenfiguren. Die Charaktere sind sehr überzeugend und individuell. An Spannung verliert das Buch jedoch durch die detaillierte Beschreibung der Autorin. Sie schreibt z.B., dass Arthur in letzter Zeit wenig Erfolg bei Frauen hatte und gleich darauf lernt er eine Frau kennen, der er zu gefallen scheint. Da immer wieder Stellen auftauchen, in denen näher auf bestimmte Eigenschaften eingegangen wird und im nächsten Abschnitt etwas geschieht, das damit in Verbindung steht, weiß man als Leser bald, was auf einen zukommt und kann die meisten Handlungen voraussehen. Das Buch ist dennoch von Anfang bis zum Ende interessant. Die Kommissare finden immer wieder etwas Neues heraus und sammeln somit ein Puzzleteil nach dem anderen, was den Leser neugierig auf den Ausgang macht. „Das Regenmädchen“ ist Gabi Kreslehners erster Kriminalroman. 2013 erschien ihr zweiter Franza-Oberwieser-Krimi „Rabenschwestern“. © Bücherstadt Kurier

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  • Rezension zu: Das Regenmädchen von Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen
    corbie

    corbie

    06. April 2014 um 11:19

    Klappentext: Eine regennasse Fahrbahn. Einzelne Autos, die vorbeirauschen. Ein grauer Morgen. Als Komissarin Franza Oberwieder an den Tatort kommt, trifft sie der Anblick der Toten wie ein Schlag. Ein schönes junges Mädchen in einem glitzernden Ballkleid liegt verrenkt am Straßenrand. Franza beginnt Fragen zu stellen und begegnet nur Menschen, die etwas zu verbergen haben. Dunkle Seiten, Abgründe, Lügen. Sie Tote kannte sie alle. Musste sie deshalb sterben? Ein junges Mädchen wird auf der A9 angefahren und ist sofort Tot. Zuerst sieht alles aus wie ein Unfall, aber nicht weit vom Unfallort entfernt, wird Blut gefunden, und schnell sieht es so aus, dass das Mädchen einem Mord zum Opfer gefallen ist. Die Ermittler Franza und Felix stossen in ihren Ermittlungen auf viele Geheimnisse des Mädchens und ihre dunkle Vergangenheit. Als Franza dann auch noch entdeckt, dass ihr Sohn, der sich seit Tagen nicht bei ihr gemeldet hat, das Tote Mädchen kannte, wird es richtig spannend. Spannend und teilweise richtig poetisch, beschreibt Gabi Kreslehner die Ermittlungen und gewährt dem Leser tiefe Einblicke in das Leben der beiden Ermittler, deren Leben von ihrem Beruf gezeichnet ist. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin, kam ich gut in das geschehen hinein. Die prothagonisten sind authentisch und sympatisch. Ausserdem hat das Buch ein wirklich schönes Cover. Durch die kurzen Kapitel und die anfangs wechselnden perspektiven zwischen den Ermittlern und einem unbekannten steigt die Spannung noch zusätzlich. Auch wenn man, wie schon erwähnt recht schnell weiß, wer der gesuchte ist, tut das der Spannung keinen abbruch. Ich kann das Buch eigentlich empfeheln. Ein guter Krimi für Regnerische Sommertage.

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  • der Kreis schließt sich

    Das Regenmädchen
    harakiri

    harakiri

    24. July 2013 um 14:01

    Dieses Buch ist kein seichter Krimi, es ist ein Buch, das tiefer geht. Schon allein durch die Sprache   "Ihr Körper hatte sich im Ahnen des Morgens umgewandt,dem Himmel zu, ihr Blick war groß geworden. Im Augenblick des Fliegens hatte sie geschrien, hinein in die Weite des Himmels, ungehört jedoch auf der Fahrbahn Richtung Berlin an jenem Morgen, der für sie nicht mehr begann." Fast schon poetisch anmutend die Beschreibungen der Autorin. Weit weniger poetisch aber die Ermittlung der Kommissare. Logisch, schlüssig, aber auch menschlich und bisweilen auch zynisch. In Seitensträngen werden die Privatleben der ermittelnden Kommissare beleuchtet, was manchmal ein bisschen viel Raum einnimmt. Trotzdem: Ein gelungenes Krimidebüt, dessen Handlung einen fesselt und neugierig auf den Fortgang macht.

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  • Rezension zu "Das Regenmädchen" von Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen
    MissMina

    MissMina

    17. August 2012 um 16:03

    Klappentext: Manche Engel müssen sterben. Eine regennasse Fahrbahn. Einzelne Autos, die vorbeirauschen. Ein grauer Morgen. Als Kommissarin Franza Oberwieser an den Tatort kommt, trifft sie der Anblick der Toten wie ein Schlag. Ein schönes junges Mädchen in einem glitzernden Ballkleid liegt verrenkt am Straßenrand. Franza beginnt Fragen zu stellen und begegnet nur Menschen, die etwas zu verbergen haben. Dunkle Geheimnisse, Abgründe, Lügen. Die Tote kante sie alle. Musste sie deshalb sterben? - Meine Meinung: Durchgekämpft! Ja, das ist der richtige Begriff für dieses Buch, denn durchgekämpft habe ich mich wirklich. Am Anfang dachte ich, dass ich einfach ein bisschen Zeit bräuchte um in den Schreibstil rein zu kommen doch leider blieb dieser Zustand aus. Das ganze Buch über konnte ich mit dem Schreibstil nicht viel anfangen. Was andere Leser als eine Mischung aus Poesie und frivoler Wortwahl beschreiben und gerade das total aufregend finden, habe ich eher als anstrengend, langweilig und sogar teilweise nervig empfunden. Es hat mich einfach nicht gepackt und viele Stellen im Buch fand ich unnötig in die Länge gezogen und langatmig beschrieben (z.B. das Ende). Ein weiteres Problem, was sich mir von Anfang an stellte war, dass mir die Hauptakteure unsympathisch waren und sich das auch im Laufe der Geschichte nicht geändert hat. Die Story des Buches ist gut und interessant, jedoch hat es die Autorin nicht geschafft mich so neugierig zu machen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte (was ich eigentlich von einem guten Kriminalroman erwarte). Die Spannung hielt sich in Grenzen, unter anderem weil ich schon in der Mitte des Buches einen Verdacht hatte, der sich dann auch am Ende bestätigte. - Fazit: Die Geschichte ist interessant, die Umsetzung allerdings überhaupt nicht mein Geschmack. Wer allerdings einmal einen etwas ungewöhnlichen Schreibstil in einem Kriminalroman lesen möchte, kann sich dieses Buch zu Gemüte führen!

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  • Rezension zu "Das Regenmädchen" von Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 15:13

    Dieser Krimi ist das Debüt der Österreicherin Gabi Kreslehner; ihr erster Erwachsenenroman. Die Autorin hat einen poetischen, ungewöhnlichen Schreibstil: sie schreibt in relativ kurzen Sätzen. Ich muss gestehen, dieser Krimi hat mich total mitgenommen, ich hatte sogar Tränen in den Augen. Mir ist es mehrfach passiert, dass ich locker einen Absatz las, erst kurz danach die Ungeheuerlichkeit des Geschriebenen erfasste und den Absatz dann noch einmal lesen musste. Einfach toll. Überhaupt ist dieser Krimi sehr ungewöhnlich: Die Kommissarin ist eine moderne Frau, die in jeder Beziehung ihren Weg geht. Fazit: Entweder man liebt den Schreibstil oder man mag ihn nicht. Dieses Buch polarisert sicher. Das Thema ist aktuell und erschreckend. Ich finde das Buch hervorragend.

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  • Rezension zu "Das Regenmädchen" von Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen
    Ilary

    Ilary

    24. October 2011 um 19:53

    In der Nähe eines Parkplatzes wird ein Mädchen in einem wunderschönen Kleid mit Pailletten und Perlenschnüren tot aufgefunden. Es stellt sich heraus, daß die Tote gewürgt wurde und eine Wunde am Hinterkopf hat, in der noch Moosreste vom Parkplatz sind. Vermutlich war sie bewusstlos und ist dann desorientiert auf die Straße gelaufen. Außerdem wurde festgestellt, daß sie Geschlechtsverkehr mit Kondom hatte, etliche Narben von Selbstverletzungen und als Zahnschmuck einen Mond. Zeugen haben gesehen, wie ein Auto auf dem Pannenstreifen angehalten hatte und dann plötzlich losgefahren und geflüchtet ist. Es ermitteln Franziska (Franza) Oberwieser und Felix Herz in einer Stadt an der Donau. Nach einem Zeitungsaufruf meldet sich die Mutter. Die Tote war Marie Gleichenbach. Nach und nach finden sich Menschen aus ihrem Umfeld, sodaß mit der Zeit das Puzzle Stück für Stück zusammengesetzt werden kann und es werden teils erschütternde Geheimnisse offengelegt. In einem zweiten Strang wird die Liebesgeschichte zwischen Marie und Ben (Sohn von Franza) erzählt. Die Story wurde durch mehrere kurze Episoden bzw. Einschübe, die mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hatten, künstlich aufgebauscht. Das Ende und die Auflösung war für meine Begriffe doch etwas zuviel, weniger wäre mehr gewesen. Dieser Krimi liest sich flott und spannend. Mit dem Schreibstil hatte ich keinerlei Schwierigkeiten - manchmal war die Sprache poetisch, dann im Gegensatz dazu allerdings für meine Begriffe zu vulgär. Die Protagonisten – vor allem die Ermittler – wurden gut charakterisiert. Franza war für mich durchwegs unsympathisch. Es wurde viel über ihre privaten Probleme mit Ehemann und Geliebten erzählt, sowie über ihre große Sorge um den Sohn Ben, der lange Zeit unauffindbar schien und auch in die Geschichte involviert war. Von Felix blieb mir vor allem in Erinnerung, daß er eine Ehefrau hatte, die offensichtlich alleine die Familienplanung übernahm, er aber trotzdem einen zufriedenen Eindruck vermittelte. Am Ende betrachtet sind der Titel und das Cover passend. Alles in allem ein netter Krimi für zwischendurch

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  • Rezension zu "Das Regenmädchen" von Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen
    lenchen_196

    lenchen_196

    22. August 2011 um 17:51

    Das Wesen in Abwesenheit Die Protagonistin taucht auf den ersten Seiten des Romans auf und verschwindet sofort. Sie taucht auf, um auf der im Nebel versunkenen Fahrbahn der A9 tödlich überfahren zu werden. Ein paar Zeilen im ersten Kapitel des Buches – und seine Hauptperson existiert nicht mehr. Trotzdem bleibt sie natürlich die Hauptperson, alle Geschehnisse im weiteren Verlauf des Buches haben einen Bezug zu ihr, alle Charaktere reden über sie. Dieser Plotaufbau ist sehr interessant. Eine Person, die nicht mehr existiert, sondern nur anhand der Erzählungen Anderer dargestellt wird. In deren Erinnerungen, Geschichten, und noch mehr in ihrem Schweigen. Dabei wird diese Person sehr lebhaft, real, „sichtbar“ dargestellt. Je mehr man über das Mädchen erfährt, desto größer wird das Geheimnis um ihr Wesen. Die Leiche liegt im seltsamen Aufzug (ein Abendkleid) auf der Fahrbahn. Kein Personalausweis, keine Papiere, kein Nachweis, woher die Gestorbene kommt. Die Polizei versucht, die Leiche zu identifizieren. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt bringt es kein Ergebnis. Seltsam, denn es gibt praktisch überall Leute, die dieses Mädchen sehr eng kannten. Obwohl sie es so eng kannten, können sie unglaublich wenig verraten, wer es eigentlich war. Eine Schülerin auf der Flucht? Eine junge Soziopatin, süchtig nach spontanem Sex? Eine begabte Schauspielerin? Eine nicht weniger begabte Prostituierte?.. Die Suche nach den Antworten auf diese Fragen ist nicht weniger interessant, als die Suche nach dem echten Grund ihres Todes. Anscheinend ein tragischer Unglücksfall. Aber die Polizistin Franza Oberwieser, die in dem Fall ermittelt, erfährt, dass er einen düsteren kriminellen Hintergrund hat. Jemand hat dem Mädchen „geholfen“, bewusstlos auf die gefährliche Autobahnspur zu treten. Wer? Warum? Wie es in echt spannenden Krimis ziemlich oft passiert, werden am Ende fast alle Beteiligten verdächtigt. Einschließlich der Familienangehörigen von Franza Oberwieser. Das Rätsel könnte man auf viele unterschiedliche Arten lösen. Leider ist die echte Lösung, die uns die Autorin gibt, nicht so faszinierend in Vergleich zu manchen denkbaren Möglichkeiten. Trotzdem finde ich den Roman gut. Psychologisch, überzeugend, frisch, empfehlenswert. Zum Beispiel ist das Buch von seinem Umfang so gut wie eine Bahnreise von Berlin nach Hamburg. Oder von München (in der Nähe vom Tatort) nach Linz (nah zum Wohnort der Autorin). Ein schönes Mittel gegen Reiselangweile. Jedenfalls ist das Buch tiefer und bedeutsamer, als viele Reisekrimis, die an Bahnhöfen zum Verkauf angeboten werden. Echte Qualität! Trotzdem versucht die Autorin, ihr Buch noch „größer“ zu machen. Aus meiner Sicht sind manche Seiten und Episoden von Das Regenmädchen überflüssig. So wirkt die ganze Episode mit Geiselnahme fehl am Platz: Furchtbar, atemberaubend, scheint jedoch, als würde es aus einem anderen Buch kommen. Oder aus einem fremden Film. Hollywood-Like, sozusagen. Und das nur, um der Kripobeamtin einen Black-Out-Zustand zu verpassen. Weil die Autorin ihre Heldin zum ersten Treffpunkt mit Mörder in hilfloser Lage bringen möchte. Wenn Franza da nicht so hilflos wäre, hätte sie den Verbrecher gute fünfzig Seiten „früher“ verhaftet. Aber wir müssen noch diese fünfzig Seiten durchlesen, obwohl der Täter und das Tatmotiv bekannt sind. Ohne solche erzwungenen „Action“-Einlagen wäre das Buch noch besser.

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  • Rezension zu "Das Regenmädchen" von Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen
    gaby2707

    gaby2707

    07. August 2011 um 15:57

    A9 Richtung Berlin: Eine junge Frau im Pailettenkleid läuft auf die Straße und wird von einem BMW erfasst und getötet. Der Fahrer erleidet einen Schock und beteuert immer wieder, sie nicht gesehen zu haben. Die Ermittler Franziska "Franza" Oberwieser und Felix Herz werden mit den Ermittlungen betraut. Franza ist seht betroffen und verspricht, alles zu tun um diesen Fall aufzuklären. Meine Meinung: Ich hatte mich auf einen spannenden Krimi vorbereitet - wurde hier allerdings entäuscht, da der Mörder für mich sehr schnell auszumachen war. Auch das Cover finde ich etwas missverständlich: Marie ist immerhin schon 20 Jahre alt und hat mit diesem kleinen Mädchen nicht mehr gemeinsam. Trotzdem fand ich das Buch lesenswert. Die Personen, mit ihren kleinen Fehlern und Schwächen, und Örtlichkeiten werden allesamt sehr gut beschrieben, der Schreibstil ist flüssig und eingängig und die Geschichte gut nachvollziehbar, wenn auch manchmal für mich etwas übertrieben. Eine Lektüre für zwischendurch. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn ich von Franza und Herz wieder mal einen Krimi zu lesen bekäme, wo sich die Spannung allerdings hält und nicht schon nach wenigen Seiten aufgelöst wird. Die österreichische Schriftstellerin Gabi Kreslehner (*1965) wuchs mit 6 Geschwistern auf einem Bauernhof auf und arbeitete als Lehrerin an der Hauptschule in Ottensheim. Hier begann sie wieder literarisch zu arbeiten.

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  • Rezension zu "Das Regenmädchen" von Gabi Kreslehner

    Das Regenmädchen
    Dani1046

    Dani1046

    27. July 2011 um 12:57

    Kommissarin Oberwieser steht vor einem Rätsel: Ein junges Mädchen wird mitten in der Nacht auf der Autobahn von einem Auto erfasst. Niemand vermisst das Mädchen, war es Selbstmord oder ein Unfall? Viele ungeklärte Fragen lassen Kommissarin Oberwieser in der Vergangenheit stöbern, in der des Regenmädchens und ihrer eigenen. Das Regenmädchen ist ein wirklich gelungenes Krimidebüt, den ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.

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