Gabi Kreslehner Rabenschwestern

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Inhaltsangabe zu „Rabenschwestern“ von Gabi Kreslehner

Kommissarin Franza Oberwieser ist eine lebenslustige und kompromisslose Frau. Sie steht zu ihren Leidenschaften wie dem Plätzchenbacken und ihrer neuen großen Liebe, dem jüngeren Schauspieler Port. Da fordert ein Fall ihre ganze Aufmerksamkeit. Gertrud Rabinsky, die beliebte Töpferladen-Besitzerin, wurde brutal ermordet. Doch erst als Hanna Umlauf vermisst gemeldet wird, erfährt Franza, dass die bekannte Fotografin Gertruds Schwester war. Zwei Frauen, zwei Fälle, zwei Schicksale. Wo ist die Verbindung? Für Franza wird die Suche nach Hanna zu einer Achterbahnfahrt: Ist die schöne Frau Opfer oder Täter?

Zu wenig Spannung, zu viel Beziehungskram ... leider nicht mein Buch!

— angi_stumpf

Vielschichtige Familiengeschichte

— Langeweile

Ein Streichelbuch

— Wuschelchen99

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  • Zu viel Beziehungskram ...

    Rabenschwestern

    angi_stumpf

    19. April 2016 um 13:17

    Die Geschichte: Gertrud Rabinsky, die Inhaberin eines kleinen Töpferladens, wird zu Hause brutal erstochen aufgefunden. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie und hinterlässt eine erwachsene Tochter, einen kleinen Sohn und ihren Mann. Kommissarin Franza Oberwieser soll mit ihrem Team den Fall untersuchen und das erweist sich als sehr schwierig. Zunächst ist kein Motiv erkennbar, allerdings wurden Spuren am Tatort gesichert, die aber keinem Verdächtigen zugeordnet werden können. Durch viele Befragungen von Bekannten und Angehörigen stellt sich schließlich heraus, dass die Ursache des Verbrechens weit in der Vergangenheit liegen könnte. Es gibt Geheimnisse in der Familie, die sehr brisant sind. Außerdem wird die bekannte Fotografin Hanna Umlauf vermisst, die – wie sich bald herausstellt – mit Gertrud aufgewachsen ist wie eine Schwester. Was hat sie mit dem Mord zu tun – oder ist sie sogar ein weiteres Opfer? Meine Meinung: Ohne Vorkenntnis des ersten Bandes habe ich mich an “Rabenschwestern” gewagt, aber man kommt auch gut zurecht, ohne die Vergangenheit zu kennen. Mit dem Schreibstil habe ich mich allerdings leider etwas schwer getan. Der ist schwer zu beschreiben, irgendwie so gewollt lebendig-dynamisch mit Sätzen, wie “Damalsdamalsdamals … die Jahre flossen … zurück …”. Manchmal war mir das einfach zu viel und zu unruhig. Hat mir nicht wirklich gut gefallen. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, wir erhalten bei vielen Figuren einen ausführlichen Einblick in ihr Privatleben und in ihre Gefühlswelt. Stellenweise schon fast zu ausführlich, so dass es etwas vom Kriminalfall ablenkt. Franza ist mir nicht unsympathisch, aber so richtig ins Herz geschlossen habe ich sie jetzt auch nicht. Es gab auch sonst niemanden in der Story, den ich extrem mochte. Der Kriminalfall ist verzwickt, wird teilweise mit Rückblicken in die Vergangenheit verknüpft und am Ende zwar aufgelöst, aber für mich war es oft zu realitätsfern. Außerdem geht es an zu vielen Stellen um irgendwelche Beziehungsprobleme (den Fall und auch das Privatleben der Ermittlerin betreffend) und das war mir alles zu viel und zu ausführlich. So richtige Spannung wollte deshalb auch nicht aufkommen. Fazit: Für einen Krimi war es mir nicht spannend genug und die vielen Beziehungsproblemchen waren mir einfach “too much”!

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  • Dunkles Familiengeheimnis

    Rabenschwestern

    Langeweile

    01. March 2016 um 16:57

    Franza Oberwieser beobachtet während der Anprobe in einer Boutique eine junge Ladendiebin ,die einen Parfümflakon stiehlt.Auf Socken und mit offener Hose nimmt sie die Verfolgung von Lilli(so heißt die Diebin)unter den verwunderten Blicken der Passanten auf.Nach einem kurzen Gespräch lässt sie Lilli jedoch laufen. Nun beginnt die eigentliche Geschichte in deren Verlauf Franza immer wieder auf die junge Lilli trifft. Gertrud Rabinsky ,die einen Töpferladen betreibt,wird von ihrem Mann Christian tot in der Küche aufgefunden.Fast zeitgleich meldet Jonas Belitz seine Frau Hanna,eine bekannte Fotografin,bei der Polizei als vermißt. Für Franza Oberwieser und ihre Kollegen beginnt eine schwierige Ermittlungsarbeit ,die sie weit in die Vergangenheit des Mordopfers führt und schon bald aufzeigt,daß die beiden Fälle zusammengehören. Zur Geschichte: Hanna kommt als kleines Mädchen in Gertruds Familie und wächst mit ihr gemeinsam auf.Im Laufe ihres Lebens muß Gertrud immer kämpfen, um die Anerkennung ihres Vaters ,Hannas Liebe und die gemeinsame Liebe zu Tonio.Nach einem schwerwiegenden Vorfall verschwindet Hanna aus der Familie und taucht erst dreißig Jahre später wieder auf.Nun überschlagen die Ereignisse. Neben der aufreibenden Ermittlungsarbeit hat Franza auch mit großen Problemen im Privatleben zu kämpfen.Ihr junger Geliebter,der Schauspieler Port ,hat ein Engagament in Wien angenommen,ihr Exmann Max unternimmt einen neuen Annäherungsversuch und der gemeinsame Sohn Ben hat sich nun endgültig abgenabelt. Gabi Kreslehner gelingt es auf sehr gute Weise die Spannung bis zum ,für mich überraschenden Schluß, zu erhalten.Man erfährt kontiunierlich mehr über die Umstände die letztendlich zum Verbrechen führen, Fazit: Wer eine blutrünstige Geschichte erwartet,ist mit diesm Buch nicht gut bedient. Für Leser ,die die psychologischen Aspekte eines Romans schätzen,jedoch eine absolute Empfehlung. Eine kleine Kritik zum Schluß,die ständigen Wechsel der verschiedenen Personen,waren zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig. Buchtitel: Rabenschwestern

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  • Schwesternliebe

    Rabenschwestern

    Trucks

    10. January 2016 um 14:03

    … ist nicht immer einfach. Oft gibt es Zwist und Uneinigkeiten. So auch hier. Kommissarin Oberwieser lernt Lilli kennen, deren Mutter wenig später ermordet wird. Für sie ist das nicht nur ein einfacher Fall, sie möchte helfen. Nicht nur den Mörder zu finden, sondern auch Lilli. Überhaupt macht Franza Oberwieser nicht nur „Dienst nach Vorschrift“, das hat mir gut gefallen. Sie ist offen für Neues, innovativ und kompetent. Sie redet nicht um den heißen Brei herum und amüsiert den Leser ein ums andere Mal. Von der Spannung her ist „Rabenschwestern“ ein fast typischer Kriminalroman, also braucht man das Licht nicht angeschaltet lassen nach dem Lesen. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Diese kommt nur etwas gemächlicher daher als bei einem nervenstarken Thriller. Aber auch das ist mal nett zu lesen und die Autorin schreibt ja auch gut. Jedenfalls war das Buch rasch ausgelesen und hat gefallen. Dieses Buch kann man auch durchaus gut nebenbei lesen, denn es braucht keine sonderliche Konzentration oder Aufmerksamkeit, was ich aber nicht abwertend meine, im Gegenteil. Meine für die Leseprobe vergebenen 4 Sterne kann ich so stehenlassen, für die vollen 5 Sterne fehlte mir dann doch noch etwas, das ich gar nicht so genau beziffern kann, denn die Figuren sind durchaus authentisch und spannend ist das Buch ja auch, aber irgendwie... Manche Leser werden das sicherlich kennen: irgendwas fehlt einem, aber kommt nicht drauf, wie man es beziffern soll... Ein Quäntchen mehr „Tiefgang“ (so es sowas denn überhaupt geben kann in einem Krimi abgesehen von höherer Literatur), mehr unvorhergesehene Wendungen, ein wenig mehr atemlose Spannung, witzigere Wortgefechte. Wohl von allem ein wenig. Aber vier Sterne sind doch auch nicht schlecht !

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  • Rabenschwestern

    Rabenschwestern

    HK1951

    19. December 2015 um 14:13

    Selten hatte ich ein Buch so schnell durch wie „Rabenschwestern“ von Gabi Kreslehner. Kaum geliefert habe ich gleich angefangen zu lesen und konnte es auch nicht mehr weglegen, bis ich es durch hatte. Das sagt ja schon alles. Wie ich schon in meinem Leseeindruck schrieb, schreibt die Autorin schön leicht, man kommt gut und schnell in die Geschichte hinein und möchte auch immer wissen, wie es mit den „Rabenschwestern“ weitergeht. Dass die Kommissarin dieses Mal einen coolen Schauspieler als Lover hat, der natürlich jünger ist als sie und natürlich super aussieht, finde ich auch sehr amüsant. Das habe ich so noch nicht gelesen zuvor und finde es eine erfrischende Abwechslung. Das Buch war durchweg sehr unterhaltsam und spannend, hat mich auch an die Bücher von Rita Falk erinnert, obwohl die Gabi Kreslehner ihren eigenen Stil hat. Aber Franza Oberwieser erinnert dann doch sehr an Franz Eberhofer, auch vom Verhalten her teilweise. Vielleicht hat Frau Falk sie ja inspiriert, wer weiß ? Ein solider, guter Krimi, der ohne viel Blutvergießen auskommt (gut, sonst wäre es ja auch ein Thriller...), was mir gut gefallen und hier prima zur Geschichte gepasst hat. Weitere Fälle von Franza würden mich freuen.

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  • Franza Oberweiser

    Rabenschwestern

    Insel56

    30. July 2015 um 21:13

    Das Buch beschreibt einmal kurz das Leben und die Person Franza Oberwieser, die Kommissarin ist, getrennt lebend von ihrem Mann Max ist, und einen erwachsenen Sohn hat, der im Buch auch nur erwähnt wird. Außerdem isst sie genauso gerne wie sie backt und kocht und entspricht deswegen nicht dem BMI eines Topmodels.Desweiteren hat sie einen 12 Jahre jüngeren Liebhaber, der Schauspieler ist und der ein Jobangebot in Wien bekommt. Franza hat nette Kollegen um sich herum und nun soll sie den Fall der ermordeten Gertrud Rabinsky aufklären, die brutal ermordet in ihrer eigenen Küche aufgefunden wird. Gertrud war Mitte 40, Inhaberin eines Cafés, Mutter einer erwachsenen Tochter und eines kleinen Sohnes, sowie verheiratet. Ihre Eltern sind eine Ärztin und ein Anwalt, sowie sie eine Adoptivschwester hat, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt hatte. Nachdem der Ehemann der Adoptivschwester bei der Polizei auftaucht und seine Frau vermisst meldet, wird mir als Leser klar, dass das Motiv für den Mord in der Familie zu suchen ist. Währenddessen erzählt das Buch bruchstückweise über die Vergangenheit und was sich im Leben von Gertrud verändert hat, als sie eine Adoptivschwester bekommt. Immer mehr Puzzleteile werden hinzugefügt, bis ein Bild ergibt. Mir hat die Geschichte gut gefallen, jedoch war es in meinen Augen für mich schlecht, dass ich den Vorgänger der Autorin nicht gelesen habe, denn so blieben mir manche Andeutungen schleierhaft, die z. B. den Sohn der Kommissarin betrafen oder auch das Zusammenspiel bzw. Hintergrundwissen über die Kollegen und deren Beziehung zu Franza. Oder die Geschichte ihrer Freundin... Eventuell hätte "Das Regenmädchen" mir darüber Auskunft geben können. Dadurch das die Autorin manches vorraussetzt, konnte ich manche Emotionen und Reaktionen nicht nachvollziehen und so fiel mir der Zugang auf der emotionalen Ebene zu dem Buch schwerer. Die Handlung der Geschichte selber war ein Familiendrama, was so komplex war, dass ich eher fasziniert war, als das es mir sehr nahe ging, da mir auch die Personen, außer den Kommissaren, nicht nahe genug unter die Haut gingen. Ich würde dem Kriminalroman auch deswegen nur 3 1/2 Sterne geben, denn ich habe mich zwar unterhalten gefüjhlt, aber ich war nie mittendrin in der Geschichte.

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  • Geschwisterbeziehungen

    Rabenschwestern

    buecherwurm1310

    17. January 2015 um 11:05

    Gertruds Eltern nahmen Hanna auf als Gertrud sieben Jahre alt war. Die gleichaltrigen Mädchen verstanden sich gut, bis Hannas Freund Tonio während eines Urlaubs in Griechenland ums Leben kam. Daraufhin trennten sich ihre Wege. Über zwanzig Jahre später wird Gertrud ermordet in ihrer Küche aufgefunden. Hanna wird von Ihrem Mann zur selben Zeit als vermisst gemeldet. Kommissarin Franza Oberwieser findet bald heraus, dass es da einen Zusammenhang gibt. Aber es finden sich auch noch verschiedene tragische Verbindungen und nun kommen alle Geheimnisse ans Licht. Peu à peu lernt man so die Geschichte von Hanna und Gertrud kennen. Die Geschichte wechselt zwischen Franzas Ermittlungen und Rückblenden in die Vergangenheit der beiden Frauen. Aber auch Franzas Privatleben lernen wir mit der Zeit kennen. Der Schreibstil ist eindringlich und flüssig. Obwohl die Ermittlungsarbeit der Polizei etwas in den Hintergrund tritt, weil der psychologische Aspekt der Beziehungen der Schwestern untereinander vorrangig ist, ist die Geschichte spannend und packend. Die Lösung ist dann überraschend. Die Figuren sind ausgefeilt dargestellt, so dass die Handlungen realistisch und nachvollziehbar sind.

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  • Rabenschwestern

    Rabenschwestern

    Angelika007

    09. November 2014 um 09:56

    Die Handlung kommt ohne Gewalt und Blutvergießen aus und legt den Schwerpunkt eher auf Gesellschaftskritik, die Spannungskurve bleibt also relativ flach. Trotzdem wird der Leser mit den durch die jeweiligen Vernehmungen hinzugekommenen Puzzlesteinchen dazu animiert, sich (s)ein Bild von dem Fall zu machen. Der Handlungsverlauf ist ebenso wie die Figurenzeichnung realistisch und nachvollziehbar, das Ganze wird in flüssiger Erzählweise dargeboten, sodass gute Unterhaltung auf gehobenem Niveau garantiert ist. Die Kenntnis der vorherigen Buches von Kreslehner ist nicht unbedingt erforderlich, Fazit: Ich vergebe eine uneingeschränkte Empfehlung für Freunde realitätsnaher und gesellschaftskritischer Kriminalromane mit wenig Blutvergießen.

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  • Schwesternliebe - Schwesternhass

    Rabenschwestern

    coffee2go

    08. July 2014 um 13:41

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Kommissarin Franza Oberwieser ermittelt in einem Fall, der zunehmend komplexer wird, je weiter sie in die Vergangenheit des Opfers zurückblickt. Die Töpferin und Mutter zweier Kinder wird in ihrer eigenen Küche ermordet aufgefunden. Zuerst gerät ihr Ehemann, der an diesem Tag auf einer Party war, ins Visier der Ermittler, doch dann kommt die Verbindung zu Gertruds vermissten Adoptivschwester Hanna ans Tageslicht und sie wird gleichermaßen gesucht wie verdächtigt. Zusätzliche Spannung bieten die Ereignisse aus Gertruds und Hannas Kindheit und Jugendzeit. In ihrer Jugendzeit ist der damalige Freund von Hannah unter mysteriösen Umständen beim gemeinsamen Urlaub ums Leben gekommen und danach haben die beiden Adoptivschwestern, die zuvor sehr innig miteinander waren, den Kontakt zueinander abgebrochen und haben getrennte Wege gewählt. Hanna hat sogar den Kontakt zur gesamten Familie abgebrochen, obwohl sie eigentlich die begabtere der beiden Schwestern war und deshalb bei ihrem Adoptivvater sehr hoch im Kurs stand. Die Ermittlerin Franza Oberwieser freundet sich zufälligerweise kurz vor Gertruds Tod mit deren Tochter Lilli an und somit bekommt der Krimi noch eine weitere interessante Sichtweise. Meine Meinung zum Buch: Die Kommissarin Franza Oberwieser wird sehr facettenreich und charmant beschrieben, mit vielen Macken und einem chaotischen Privatleben. Beruflich kann sie sich allerdings in den Fall hineinhängen und ist bei ihren Kollegen sehr beliebt und zudem kann sie sich auch gut in die Opfer und verdächtigten Personen hineinversetzen. Manchmal geht sie allerdings schon zu weit, wie z.B. in ihrer Vertraulichkeit zu Lilli, sodass es eigentlich nicht mehr professionell ist. Das Thema über zwei Adoptivschwestern, die zuerst eine innige Schwesternliebe zueinander hatten und sich dann im Verlauf ihrer Jugend immer mehr auseinander gelebt haben, finde ich sehr spannend. Allerdings hat die Familie sehr viele Geheimnisse aus der Vergangenheit untereinander verborgen oder vertuscht, sodass es schon etwas zu viel für meinen Geschmack war. Hier wäre etwas weniger glaubwürdiger und spannender gewesen. Gleichzeitig war das Ermittlerteam zum Schluss etwas langsam mit ihren Gedanken und dem Leser einen Schritt hinterher. Dies ist allerdings mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten lässt sich der Krimi aufgrund der einfachen Sprachgestaltung und der relativ kurzen Kapitel sehr zügig lesen. Titel und Cover: Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend: Es verdeutlicht auch die düstere Seite des Krimis. Den Titel „Rabenschwestern“ hätte ich persönlich nicht für das Buch gewählt, ist aber okay. Mein Fazit: Ich würde mich sehr über einen weiteren Fall mit der sympathischen Ermittlerin Franza Oberwieser freuen und finde es auch spannend, wie es in ihrem Privatleben weitergeht.

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  • Wer sind die Raben?

    Rabenschwestern

    Wuschelchen99

    04. June 2014 um 19:32

    Franza Oberwieser ist voll in ihrem Element: Ein Mord an einer bekannten Person der Stadt, eine weitere Person ist verschwunden. Es stellt sich heraus, dass beide Schwestern sind. Wie hängen diese beiden Fällle zusammen? Die Kommissarin hat viel zu tun, denn aus der Vergangenheit treten immer mehr Geheimnisse an die Oberfläche, die die Familie der betroffenen Personen bisher erfolgreich für sich behalten konnte. Der Schreibstil hat mich erfolgreich mitgerissen. Wobei ich sagen muss, es ist nicht leicht, immer gleich den diversen Erzählsträngen folgen zu können. Wenn im Ich-Stil geschrieben ist, dauert es ein paar Zeilen, um zu erkennen, wer spricht gerade. Aber es ist reine Gewohnheitssache und bald flutscht das von allein. Fasziniert haben mich die Schilderungen aus den Seelenleben der Protagonisten, vorallem Lilli bin ich sehr zugetan. Eigentlich geht es ihr ja nicht schlecht, aber innerlich weiß sie, dass doch nicht alles so ist, wie es scheint. Tonio ist das Gift in der Suppe, der die ganze verdrehte Familiengeschichte zum Überlaufen bringt. Faszinierend, wie ein junger Mensch doch so sehr mit der Vergangenheit von für ihn unbekannten Personen verbunden ist. Nebenbei gibt es noch allerhand Erzählstränge z.B. aus dem Privatleben der Kommissarin, den ich ja noch ganz witzig finde, oder z.B. den von ihrer besten Freundin Sonja, welche ich für den Rest der Story eigentlich total unerheblich finde. Aber er bringt doch noch einiges an persönliches Infos über die Kommissarin Fanza Oberwieser für den Leser zu Tage, die vielleicht allein aufgrund der eigentlichen Kriminalgeschichte so nicht zu Tage gekommen wären. Für mich stellt sich nach dem Lesen des Buches ganz klar die Frage: Wieso eigentlich Rabenschwestern? Ich werde das Gefühl nicht los, dass es eher Rabeneltern waren. Ihnen ist es nicht gelungen, ihre leibliche Tochter und die Pflegetochter dauerhaft gleich zu behandeln und zu schätzen. Wenn auch noch eine der Töchter ihre Machtposition fühlt und die Liebe, die ihr entgegen gebracht wird, ausnutzt, kann es irgendwann nur zur Katastrophe kommen. Guter Stoff für einen Kriminalroman, der allerdings nicht von blutigen Leichen und absurden Morden überquillt, sondern ganz klar von den Verstrickungen und dem Seelenleben der Protagonisten geprägt ist. Eine klare Leseempfehlung von mir. Und wer das Buch mit dem super Cover einmal in Händen hält, legt es sowieso nicht wieder aus der Hand. Das möchte einfach gestreichelt und gelesen werden.

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  • absolut unspektakulär und kommt nicht auf den Punkt

    Rabenschwestern

    Thrillerlady

    Rabenschwestern von Gabi Kreslehner (Krimi, 2014) - absolut unspektakulär und kommt nicht auf den Punkt - Bei diesem Krimi handelt es sich um den zweiten Krimi der Autorin. Das Beste am Buch, so muss ich leider sagen, ist der Klappentext, der mich doch sehr ansprach. So ging ich mit einer doch zuversichtlichen Erwartungshaltung an die Story heran und wurde enttäuscht. Gut, fast jedes Buch braucht seine Zeit, bis es an Fahrt aufnimmt. In diesem Fall wartete ich jedoch vergeblich darauf, dass sich irgendetwas tut, denn es passiert wirklich gar nichts. Die Krimihandlung sucht man, bis auf wenige, seltene Elemente, vergeblich, denn sie verschwindet so ziemlich in den Hintergrund. Stattdessen erwartet den Leser die Ergründung einer Art Familiengeheimnisses, was einen am Ende des Buches gänzlich enttäuscht zurücklässt, denn ich klappte das Buch mit vielen offenen Fragen zu. Spannung kam für mich zu keinem Zeitpunkt auf, auch nicht auf den letzten Metern, wie es bei vielen anderen Lesern doch noch der Fall war. Ich las lediglich weiter, da ich immer noch hoffte, dass mich ein hochinteressantes Finale und somit eine aussagekräftige Auflösung erwarten würde. Das war jedoch nicht der Fall, stattdessen erwarteten mich sich nicht auflösbare Irrungen und Wirrungen, die den Leser das ganze Buch hindurch begleiten und man in der Story wie ein Betrunkener herumirrt, auf der Suche nach der Tür, die die Wende bedeutet hätte. Nicht nachvollziehbare Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit und das Nichtwissen, wer da eigentlich gerade wem spricht tun ihr Übriges dazu. Die Story kommt somit einfach nicht auf den Punkt, so dass ich mich die ganze Zeit über fragte, wann sie denn nun endlich richtig beginnen würde. Somit kommt auch die Hauptprotagonistin Kommissarin Franza ziemlich farblos daher, einfach da sie kaum Gegenstand der Story ist. Die doch recht seltenen Szenen mit ihr drehen sich mehr um ihr Privatleben, als um ihren Job. Fazit: Eine sehr enttäuschende Story, die sem Leser, sofern er denn will, ein ziemliches Durchhaltevermögen abverlangt, denn nicht mal das Ende weiß zu überzeugen. Einen so unspektakulären Krimi habe ich selten gelesen, sofern man ihn denn als Solchen bezeichnen möchte. Schade, denn aus der Story an sich hätte man viel herausholen können, aufgrund der doch recht interessanten Thematik. Note: 4-

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    • 2

    joleta

    02. June 2014 um 18:43
  • Ungleiche Schwestern

    Rabenschwestern

    conneling

    10. April 2014 um 22:15

    Gertrud Rabinsky wird brutal ermordet in ihrer Küche aufgefunden, die Ermittlungen in diesem Mord werden von Franza Oberwieser geführt, die mit Leib und Seele dabei ist und sich auch gerne auf ihr Bauchgefühl verlässt. Es ist ihr zweiter Fall, den ersten Band kenne ich nicht, trotzdem bin ich sehr gut und schnell in die Handlung reingekommen. Der Mann von Gertrud Rabinsky gerät schnell unter Verdacht, da wird bekannt, dass Hanna Umlauf, eine bekannte Fotografin, verschwunden ist. Hanna und Gertrud sind Schwestern, die allerdings schon einige Zeit getrennte Wege gehen. Nach und nach lernt der Leser die Familiengeschichte von Hanna und Gertrud kennen, weiß, warum sich die Beiden voneinander entfernt haben und was für eine Rolle die große Liebe von Hanna gespielt hat. Ein packender Lesegenuss der mich begeistert und mitgerissen hat, gerne lese ich noch mehr von Franza, sehr empfehlenswert.

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  • Rabenschwestern

    Rabenschwestern

    Themistokeles

    10. April 2014 um 10:56

    Franza Oberweiser ist mal eine Kommissarin, die sich von vielen, die man so kennt ein wenig abhebt, da sie zum einen zwar Probleme hat, aber diese total alltäglich sind, wie unter anderem leichte Figurprobleme, aber sie liebt das Backen nun einfach zu sehr und zudem hat sie in vielen anderen Punkten eine doch eher etwas männlichere Einstellung, die sie einfach besonders machen. Um manche Ding zu ihr wirklich vollständig nachvollziehen zu können, sollte man aber, denke ich, den Vorgängerband »Regenmädchen« gelesen haben, da mir, die ich dieses Buch leider noch nicht kenne, doch aufgefallen ist, dass die Charaktere manchmal doch noch Hintergründe haben, die angeschnitten werden, aber sicherlich klarer würden, wenn man den ersten Band um Franza Oberwieser schon gekannt hätte. Trotzdem ist sie auch hier schon merkbar ein sehr lebensnaher Charakter, der manchmal sehr direkt sein kann, aber eindeutig einfach lebt. Davon abgesehen, ist der Roman aber auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gut zu verstehen, da er, wie bei vielen anderen Krimireihen auch, einen eigenständigen Fall behandelt, der, ebenso wie die Ermittlerin in diesem, ein wenig anders ist, als man es sonst oft gewohnt ist. Hingegen vieler moderner Krimis kommt »Rabenschwestern« nämlich ohne viel Blut aus, lebt eher von einer Reihe an Geheimnissen, erinnert vielleicht auch eher an mancher Stelle noch ein bisschen mehr an eine Familiensaga, als an einen typischen Krimi. Aber gerade das macht das Buch auch sehr spannend, da man immer wieder neue Geheimnisse und Intrigen in dieser Familie entdeckt, die ein ganz neues Licht auf den Kriminalfall werfen und einen auch immer mal wieder dazu bringen umdenken zu müssen, damit man noch auf dem Laufenden bleibt und dem Fall gut folgen kann. Dabei wird die Spannung auch immer sehr hoch gehalten und ich war durchweg neugierig was noch passieren wird, auch schon zu Beginn des Romans, in welchem die Geschichte eher noch etwas ruhiger anläuft und man sich daher aber auch sehr gut einfach an die Charaktere und Gegebenheiten gewöhnen kann. Und auch, wenn im späteren Verlauf, dem Leser vielleicht die ein oder andere Sache etwas vorweggenommen wird, die Franza und den anderen Ermittlern noch nicht klar ist Ein Krimi, der ein wenig anders ist, aber dadurch definitiv nicht schlecht, sondern einem einfach eine angenehme Abwechslung bietet. Von daher, kann ich ich allen, die auch gern mal einen ruhigeren, aber spannenden Krimi lesen, dieses Buch nur empfehlen.

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  • Rabenschwestern

    Rabenschwestern

    jackdeck

    14. March 2014 um 12:35

    Das Opfer: Gertrud Rabinsky, Besitzerin des örtlichen Töpferladens, wurde brutal ermordet sie wird erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. Somit tritt als Ermittlerin Kommissarin Franza Oberwieser auf den Plan. Rabenschwestern ist ihr zweiter Fall, ich habe den ersten nichtgelesen fand aber leicht in die Handlung rein. Schnell gerät Gertrudes Gatte in Verdacht. Doch dann verschwindet Gertrudes Schwester die erfolgreiche Fotografin Hanna. Was ist die Vorgeschichte warum sind die Schwestern so ungleich und warum haben sich die Lebensgeschichten der beiden so entzweit. In Rückblenden wird mir als Leser immer mehr Einblick in die Familiengeschichte gewährt und ich kann Rückschlüsse ziehen warum manches passierte. Ein junger Mann aus der Vergangenheit taucht auf und hinterlässt Spuren die es zu erkenn gilt. Ein packender gänzlich unblutiger Krimi mit einer mir sehr sympathischen Ermittlerin die ihren Mann steht.

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  • top krimi

    Rabenschwestern

    buecherGott

    13. March 2014 um 20:30

    Rabenschwestern Hannah und gertrud sind geschwister doch beide mögen sich nicht wirklich...Gertrud hat noch zwei kidner ihre tochter namens Lilly die parfümflaschen aus den drogeri märkten klaut.... Plötzlich wird Hannah vermisst gemeldet aber keiner weiß wo sie ist nur Lilly hat ne ahnung das versucht komissarin Franza raus zu finden....wird franza auf die spur kommen? doch plötzlich wurde gertrud umgebracht man fand mit vielen messer stichen....auch hier hat franza was zu tun gleich zwei fälle aufeinmal..... doch nach den mörder von gertrud war es eine suche wie die nadel im heuhafen auer das sie am tatort ein rotes haar entdeckten und lippenstift am glas.....wird sich daraus der mörder finden?? durch gertruds mord kommt auch einiges ans licht dennoch herscht ein großes geheimnis was noch keiner weiß mir hat der krimi sehr gut gefallen und mann konnte ihn auch sehr gut lesen und verstehen auch der schreibstil der autorin gefeil sowei das cover des buches passte zu der story kann ich nur empfehlen wer gerne krimis liest :-)

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  • Rabenschwestern

    Rabenschwestern

    Machi

    25. February 2014 um 22:34

    Gertrud Rabinsky wird in ihrer Küche ermordet. Ihre Schwester Hanna Umlauf wird vermisst. Die Kommissaren Franza Oberweiser und Felix Herz nehmen die Ermittlungen auf. Die Charaktere werden von Anfang an sehr gut eingeführt und man liest sich sehr schnell in die Handlung ein. Da viele mögliche Täter in Frage kommen und diese durch die Vergangenheit miteinander verstrickt sind, ist die Mördersuche recht spannend und nicht sofort klar, wer der Mörder ist. Die Erzählperspektive wechselt zwischen verschiedenen Protagonisten, wobei nur Hanna Umlauf in der Ich-Person schreibt. Dieses Herausheben und Betonen von Hanna ist gut gemacht, auch wenn die Schreibweise bei ihr oft sehr abgehackt ist. Grundsätzlich ist der Erzählstil gut, humorvoll und flüssig zu lesen. Somit ist „Rabenschwestern“ ein recht rasantes und kurzweiliges Vergnügen für alle Krimifans.

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