Gabi Neumayer Als die Welt zum Stillstand kam

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Inhaltsangabe zu „Als die Welt zum Stillstand kam“ von Gabi Neumayer

Die Freunde Celie, Alex und Bernie könnten ein rasantes Leben genießen und sich sehen, wann und wo immer sie wollten. Doch der tragische Tod von Celies Mutter, Erfinderin des Tornetzes, hat einen Schatten auf ihre Freundschaft geworfen. In ihrer Trauer will Celie alles hinter sich lassen. Bis plötzlich die Katastrophe eintritt – das Netz versagt. Wie alle anderen auch sitzen die drei Freunde fest: Alex in Berlin, Celie in Irland, Bernie in der mecklenburgischen Wildnis. Jeden Tag fällt die Welt um sie herum ein Stück mehr auseinander: Städte ohne Strom und Wasser werden zu Todesfallen, Krankheit, Hunger und Gewalt breiten sich aus. Die zivilisierte Welt kollabiert. Celie, Alex und Bernie müssen jeder für sich ums Überleben kämpfen. Und sie müssen einander finden. Denn vielleicht hat der Tod von Celies Mutter etwas mit dem Zusammenbruch des Netzes zu tun ...

Überraschend besser, als gedacht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine gute Idee, schlecht umgesetzt. Verschenktes Potential

— lexana
lexana

Distanzierter & kühler Stil ohne Emotionen, Charaktere, die in sich selbst feststecken, kaum Spannung und ein miserables Ende ... Schade!

— cleeblatt
cleeblatt

Tolle Idee und sehr gut umgesetzt. Hat sich gelohnt.

— Lichterfeder
Lichterfeder

Es hat super angefangen wurde aber ab der Mitte sehr langatmig und verwirrend. Trotzdem ein sehr interessantes Buch!

— thiefladyXmysteriousKatha
thiefladyXmysteriousKatha

Cooler Science-Fiction Roman. Lässt einen auf eine aussichtsreichere Zukunft hoffen.

— iceblue
iceblue

Etwas kompliziert, aber präzise ausgedacht

— preternatural
preternatural

Wer möchte den nicht wissen wie es in der Zukunft aussieht!:)

— KimSabrina
KimSabrina

All die Emotionen, die man beim Lesen dieser faszinierenden Geschichte empfindet, sorgen dafür, dass man jede Seite in Erinnerung behält!

— TheDianaBooks
TheDianaBooks

Wahr gut,hab aber schon bessere Dystos gelesen =))

— leseratte69
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  • Ein Buch, dass mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

    Als die Welt zum Stillstand kam
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2016 um 17:03

    Inhaltsangabe findet ihr oben, daher wiederhole ich sie hier nicht. (eventuelle Spoilergefahr) Meine Meinung zum Buch Wer wünscht sich denn nicht öfters beamen zu können? Besonders wenn man schweißgebadet den Bahnsteig hochstürmt und die Bahn trotzdem nur noch nachwinken kann. Man könnte in null komma nichts ein fernes Land besuchen. Das wäre doch toll, nicht ? Essen in China, arbeiten in Brasilien und abends zu Hause in Deutschland das Kind ins Bett bringen. Dies ist in dem Roman zur absoluten Normalität geworden. Die so genannten Tore stehen alle 2 m rum und stehen der Bevölkerung kostenfrei zur Verfügung. Doch nicht nur Menschen werden gebeamt. Praktisch alles wir über die Tore, direkt zum Haushalt befördert: Wasser, Nahrung, Strom. Straßen und alte Leitungen verkümmern, denn sie werden nicht mehr gebraucht. Autos und Telefone wurden ebenfalls massenhaft geschrottet, denn auch ihren Nutzen ersetzten die Tore. Doch dann geschieht das Unfassbare: Das sonst so zuverlässige System hat einen Totalausfall. Alles futsch, nichts geht mehr. Kein Strom, kein Essen, kein Wasser, keine Müllbeseitigung und keine Möglichkeit mit anderen zu kommunizieren. Menschen hängen irgendwo in der Weltgeschichte fest, oder schlimmer noch, auf dem Mond, wo man alle schädlichen Fabriken und allgemein, was man nicht auf der Erde haben will, hinverfrachtet hat (oh und nach Kanada, und ich dachte immer nur die Amis hätten was gegen Kanada) Das Buch beginnt jedoch etwas früher. Man erhält einen Einblick in den Alltag der drei Hauptprotaginisten und erfährt, wie sie zueinander stehen. Wir hätten da Celie, die Tochter der Torerfinderin, die selbst aber in einer Anti-Tore Gemeinschaft lebt, Bernie, den Technikfreak, der unbedingt Tortechniker werden will und für den zwischenmenschliche Beziehungen unverständlich sind und Alex, ein Charmebolzen, der jedoch in Celie verliebt ist und Medizin studiert, obwohl er lieber etwas anderes machen würde. Die Perspektiven der drei wechseln sich immer wieder ab und zwischendurch werden bei Celies Kapiteln noch Auszüge aus dem Tagebuch ihrer Mutter präsentiert. Die Charaktere der drei Freunde sind sehr unterschiedlich, genauso die Situation, in denen sie nach dem Ausfall festhängen. Mir war vor allem Bernie sehr symphatisch, der im Laufe der Handlung wohl die größte Entwicklung durchmacht. Ich fand es auch gut, dass er und die anderen nicht gleich auf Kampf/Überlebensmodus schalten, und auch noch als alles den Bach runtergegangen ist, Bedenken und Zweifel haben um Nahrung oder Wasser zu kämpfen. In manchen Büchern verfallen die Protagonisten, die ja eigentlich so normal von nebenan wie nur möglich beschrieben werden, gleich nach den ersten drei Seiten in eine Art Terminatormodus. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die allgemeine Reaktion der Bevölkerung unmittelbar nach dem Ausfall. Bereits eine halbe Stunde später ist die totale Panik ausgebrochen, es wird geplündert und gehamstert. Das ist als wenn wir, sobald der Strom eine Stunde weg ist, in den nächstbesten Supermarkt rennen und ihn ausräumen. Das fand ich doch übertrieben. Klar, die sind noch abhängiger von den Toren als wir vom Strom, aber woher sollen sie denn ohne Kommunikation wissen, dass es ein weltweiter Ausfall ist? Man würde in so einer Situation doch eher davon ausgehen, dass es regional ist, bez. schnell wieder behoben wird und nicht gleich schreien durch die Gegend rennen und sich dabei gegenseitig übern' Haufen trampeln. Auch ein paar andere Kleinigkeiten, fand ich etwas unklar oder nicht nachvollziehbar. z.B Alex der kurzerhand, fest entschlossen und optimistisch aus Berlin losradelt um Celie zu finden ... in Irland! Ja klar ich latsch auch mal schnell nach Dublin, wenn ich Lust hab. So bis nach München würde ich das ja noch nachvollziehen können, in Anbetracht der Situation, aber Irland. Das ist eine Insel, da ist Wassser dazwischen! Wenn man davon absieht ist das Buch aber gut ausgearbeitet, gerade was die spätere soziale Situation angeht. Man merkt die Autorin hat sich wirklich intensiv mit der ganzen Thematik Blackout beschäftigt, was sie in ihrem Nachwort auch nochmal genauer erläutert. Der Sprachstil ist soweit ganz gut, flüssig und angenehm zu Lesen. eine Besonderheit sind die Begriffe aus dem Sprachgebrauch dieser neuen Zeit, für die es auch ein Glossar gibt (was ich aber erst entdeckt hatte, als ich durch war), was ganz gut ist denn gerade am Anfang wird man von so einigen neuen Begriffen bombadiert. Fazit Das Buch hat ein, zwei kleinere Schwächen, bietet aber dennoch ein interessantes Setting und zeigt deutlich wie alles den Bach runter geht, wenn eine Sache von der so viel abhängt, einfach ausfällt. Auch wenn wir heute noch nicht beamen können, fühlte es sich doch überraschend realistisch an. Die Rezension findet ihr auch ausführlich, mit Cover Vergleich hier auf: http://miss-page-turner.blogspot.de/

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  • Als die Welt zum Stillstand kam ...

    Als die Welt zum Stillstand kam
    cleeblatt

    cleeblatt

    20. August 2015 um 21:14

    Jeder einzelne Mensch auf der Welt war betroffen. Das klingt spannend. Das klingt wie The Last of Us, nur ohne die Zombies. Ich habe buchstäblich schon vor dem Lesen den Filmstreifen mit Straßenkämpfen, brennenden Innenstädten und dem Kampf um das nackte Überleben abgespielt... Allerdings war Als die Welt zum Stillstand kam für mich sehr enttäuschend. Ich nach einem guten Viertel keinen wirklichen Anreiz mehr die Geschichte zu verfolgen und musste mich regelrecht durch die ca. 450 Seiten kämpfen. Vom Plot über die Charaktere, den Schreibstil, die technischen und gesellschaftlichen Details ... Nichts in diesem Buch war für mich so richtig stimmig. Den Großteil der Handlung begleiten wir Celie, die Tochter der Tor-Erfinder, Alex, einen Krankenpfleger aus Berlin und Bernie, Alex technikbegeisterten besten Freund. Mit keinem der Charaktere konnte ich so richtig warm werden - unterstützt durch den recht distanzierten und kühlen Schreibstil der Autorin, bei dem ich mich in keine der Figuren so richtig einfühlen konnte. Zudem steckten die Charaktere - allen voran unsere drei Protagonisten - in einer Dimension fest: Celie ist sauer auf ihre Mutter, die vor kurzem bei einem schiefgegangenen Beam-Versuch um Leben gekommen ist, und sauer auf Alex, der als Krankenpfleger ihre Mum nicht retten konnte. Im Grunde war Celie eigentlich sauer zu jedem und zickig zu jedem, wenn es nicht nach ihrem Plan lief. Alex dagegen ist ein Frauenschwarm, kennt sich mit Erste Hilfe aus und wird so zum Held des Untergangsszenarios. Er war mir noch am sympathischsten, da er seine Handlungen z.T. reflektieren konnte. Doch am Ende war er nur auf der Suche nach Celie, um ihr seine Liebe zu gestehen und sich zu entschuldigen, für was auch immer. Bernie dagegen kam aus seiner Haut als technikversierter Kumpel und Reisegefährte nicht. Alle drei kamen in ihrer Entwicklung nicht vom Fleck. Sie hatten alle ein Ziel, das sie sich setzten und verfolgten, doch Gedankengänge, die nichts damit zu tun haben, gab es schlichtweg einfach nicht. Sehr ärgerlich! Ein weiteres Manko: Die Welt, die Gabi Neumayer erschaffen hatte, konnte ich mir über die ganze Länge des Buches nicht vorstellen. Wie sehen diese Tore überhaupt aus? Wie können Sie Wasser und Strom transportieren? Und hat denn niemand Vorkehrungen getroffen, nur für den Fall, dass die Tore länger ausfallen sollten? Man sollte meinen, dass eine Gesellschaft, die dermaßen abhängig von solch einem System weiter denkt - zumindest einige. Hier möchte ich kurz einmal die Mobilen-Kommune ansprechen, der sich Celie nach dem Tod ihrer Mutter angeschlossen hatte, denn die Kommune und ihre Überzeugungen waren für mich sehr unglaubwürdig. Abgesehen davon, dass der Anführer der Gemeinschaft ein furchtbarer Charakter und herzlos gemachter "Bösewicht" ist, waren sie scheinbar der einzige Ort in Irland, der halbwegs gut auf den Blackout vorbereitet war und sich selbst mit Essen, Wasser und Strom versorgen konnten. ABER warum bezogen sie vor dem Blackout genau diese drei lebenswichtigen Dinge immer noch über das Tornetz, obwohl sie doch erbitterte Gegner dieses sind und ständig auf die Gefahren hinweisen. Diese Haltung ist sehr widersprüchlich: Auf der einen Seite die Tore verdammen und auf der anderen Seite die angenehmen Vorteile genießen - bis auf das Reisen, das ist den Mitgliedern der Kommune verboten. Ich habe mich außerdem gefragt, warum sofort eine totale Weltuntergangsstimmung herrschte. Woher wussten die Leute, dass die Tore nicht nur kurzfristig ausgefallen sind? Jeder ist sofort davon ausgegangen, dass es aus ist mit der Menschheit. Ab diesem Moment hat die Geschichte mich einfach nicht mehr fesseln können. Ich konnte das ganze Chaos nicht nachvollziehen und habe die Story nur noch distanziert betrachtet. Leider hat sich sehr früh eine negative Einstellung zu dem Buch aufgebaut, sodass ich ihm auch im weiteren Verlauf der Handlung keine Chance mehr geben konnte. Auch die Panik war nicht wirklich greifbar, es fehlten einfach die Emotionen und auch die Spannung. Das Ende war dann so extrem lasch, dass ich mich wirklich geärgert habe so lange durchgehalten zu haben. Die Ursache für den Ausfall der Tore ist extrem billig, langweilig und simpel und die Lösung für das Problem hinterher eigentlich nicht der Rede wert. Ich hätte mir für das Thema viel mehr Tiefe gewünscht. Fazit: Als die Welt zum Stillstand kam konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen und enttäuschte mich auf ganzer Länge. Ein distanzierter, kühler Schreibstil, der zwischen vielen Perspektiven wechselt, sodass man sich kaum in eine der Figuren einfühlen kann, und künstlich aufgesetzte Ereignisse wie Charaktere machen aus Als die Welt zum Stillstand kam, kein spannendes Leseerlebnis. « 1 von 5 Sternen «

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  • Wenn die ganze Versorgung auf der Welt still steht

    Als die Welt zum Stillstand kam
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    30. September 2014 um 10:33

    Als die Welt zum Stillstand kam Ich wollte dieses Buch schon sehr lange haben und auch diese Ausgabe unbedingt, da sie schon nicht mehr verlegt wird. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Trotzdem ist es eine interessante spannende Dystopie. Inhalt Die Welt im Jahr 2036: Absolute Mobilität ist Realität geworden. Frühstücken auf den Fidschis, arbeiten in Berlin, abends ein Konzert in Tel Aviv, kein Problem. Mithilfe eines weltweiten Tornetzes beamen Menschen sich in Sekunden von einem Ort zum anderen, ebenso Informationen und Ressourcen. Da geschieht plötzlich das Unfassbare: Das Netz bricht zusammen – und damit die gesamte Welt. Die Freunde Celie, Alex und Bernie könnten ein rasantes Leben genießen und sich sehen, wann und wo immer sie wollten. Doch der tragische Tod von Celies Mutter, Erfinderin des Tornetzes, hat einen Schatten auf ihre Freundschaft geworfen. In ihrer Trauer will Celie alles hinter sich lassen. Bis plötzlich die Katastrophe eintritt – das Netz versagt. Wie alle anderen auch sitzen die drei Freunde fest: Alex in Berlin, Celie in Irland, Bernie in der mecklenburgischen Wildnis. Jeden Tag fällt die Welt um sie herum ein Stück mehr auseinander: Städte ohne Strom und Wasser werden zu Todesfallen, Krankheit, Hunger und Gewalt breiten sich aus. Die zivilisierte Welt kollabiert. Celie, Alex und Bernie müssen jeder für sich ums Überleben kämpfen. Und sie müssen einander finden. Denn vielleicht hat der Tod von Celies Mutter etwas mit dem Zusammenbruch des Netzes zu tun ... Meinung Das Buch fing sehr vielversprechend an und ich war wirklich begeistert auf den ersten 150 Seiten. Die Idee der Geschichte ist klasse und auch realistisch. Es war sehr interessant über die Organisation T.O.R. zu lesen und deren Arbeit kennen zu lernen. Celie war auch eine interessante Protagonistin, Alex und Bernie auch.Trotzdem bin ich mit keinem der 3 wirklich warm geworden und das hat mein Leseerlebnis getrübt. Ab der Mitte des Buches wurde es leider etwas langweilig und ich musste mich teilweise zwingen weiter zu lesen. Das Ende war wiederum sehr gut und hat mir super gefallen. Ich fand den Schreibstil gut aber er lies sich nicht ganz flüssig lesen. Ich vergebe heute für dieses Buch 3 bis 3.5 Sterne!

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  • JEDER EINZELNE MENSCH AUF DER WELT WAR BETROFFEN.

    Als die Welt zum Stillstand kam
    KimSabrina

    KimSabrina

    04. July 2014 um 18:38

    Aus Jennas Tagebuch:>>18. März 2021    Bei Schrödinger, wir haben es geschafft! Uns ist heute zum ersten Mal ein Beamvorgang auf Basis unserer neusten Erkenntnisse zu Quantenverschränkungen bei der Fotosynthese gelungen! Felix, der alte Romanitiker, hat mir eine goldene Kette mit einem Diamantanhänger rübergebeamt. Ich habe gelacht und ihn zum Schein beschimpft,  weol er so ein teures Geschenk gekauft und es dann auch noch für ein Experiment riskiert hat, das hätte schiefgehen können wie all de anderen zuvor <<  Zum Inhalt Was ist zu tun wen das gesamte Tornetz ausfällt, dass wir zum reisen in Sekunden in andere Länder benutzen ? Mit dem wie überleben? Genau das tat am 14. Juli 2036 ein! Niemand weis wie groß der Schaden wirklich war. Niemand weis was für Folgen es geben wird. Aber eines weis man, dass jeder Mensch auf der Welt betoffen ist. Meine Meinung Es ist wirklich interessant wie die Welt mal in paar Jahren aussehen könnte. Die Idee ist vielleicht nicht neu wurde aber bei diesem Buch prima umgesetzt. Es ist durchgehend spannend, man fiebert mit. Und man weis nie was als nächstes kommen wird. Hinten im Buch hat es auch ein Glossar indem all die neuen Begrffe erklärt werden die es möglicherweise in 2036 zur Alltagssprache gehören werden. Dennoch kann ich keine 5 Stene vergeben, den irgendwie fehlte mir die ganze Zeit im Buch etwas. 

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Als die Welt zum Stillstand kam
    Arith

    Arith

    19. December 2013 um 09:56

    Das Cover: Mich hat das Cover schon eine Zeit lang in den Bann gezogen, ich empfand es als sehr passend zum Klappentext. Celie, die Richtung Horizont blickt, hinweg in eine ungewisse Zukunft. Nach dem Lesen spiegelt es Celie und ihre Verbundenheit zum Meer noch ein wenig besser wieder. Andererseits bin ich nach dem Lesen auch enttäuscht. Denn irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Geschichte sich eher um Alex drehte als um Celie, wie das Cover einen erahnen lässt. Die Konstruktion der Gesellschaft: Sehr gut durchdacht und detailliert dargestellt. Nicht nur anhand des Anhangs habe ich gemerkt, wie viel Recherche in diesem Buch steckt. Die Autorin schildert plausibel, wie die Welt sich mit der Errungenschaft des Beamens verändert, wie abhängig die Menschheit vom Tornetz geworden ist. Durch kleinere Details wie Wörter wie “packy” (ähnlich verwendet wie “cool”) oder Mo-Pads (Art futuristisches Mobiltelefon/Handheld-Computer) fand ich beim Lesen leicht in die Gegebenheiten dieser Zukunftswelt, da diese von Grund auf gut struktuiert war. Die Geschichte konzentriert sich jedoch auf den Zusammenbruch. Die Hysterie, die Panik, die Unfähigkeit der Menschen sich zu orientieren, da die Tore sämtliche Fortbewegung übernahmen. Dabei liegt der Fokus hauptsächlich auf einem ungeschönten Untergangsszenario, in dem jeder sich der nächste ist, Kinder niedergetrampelt werden und Morde für Nahrungsmittel oder Akkus passieren. Sprache: Der Grundton ist sachlich und nüchtern. Dies kommt zwar den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erklärungen zu Gute, aber die Geschichte wirkte auf mich distanziert und emotionslos. Es kam einfach keine Spannung auf, nicht einmal wenn die Figuren sich inmitten von Kämpfen befanden oder um ihr Leben fürchten mussten. Innerhalb der Erzählung springt die Autorin nicht nur zwischen Celie, Alex und Bernie, sondern auch in eine Vielzahl von anderen Sichten. Dies diente vermutlich der Verdeutlichung, wie allgegenwärtig die Tore im Alltag waren und wie schwerwiegend der Zusammenbruch für die Einzelschicksale waren. Meiner Meinung hätte das nicht bedurft. Durch diese vielen Sprünge und Schauplatzwechsel konnte ich mich nicht in die zentralen Figuren der Geschichte einfühlen, da die Erzählung ja schon wieder an einem anderen Ort schwenken musste. Diese vielen Einschübe waren störend, ich wollte die eigentliche Geschichte lesen und nicht diese vielen kleinen Momentaufnahmen. Dazu nutzte die Autorin immer wieder verwirrende Rückblenden, durch die manchmal auch doppelt erzählt wurde. Figuren: Die Hauptfiguren sind Celie, Alex und Bernie. Bernie sitzt zu Beginn seiner Tortechniker-Ausbildung in der mecklenburgischen Wildnis fest, wenn die Tore ausfallen. Alex, angehender Pfleger in Berlin, macht sich auf den Weg Celie, seine große Liebe, zu suchen und stößt dabei auf Bernie. Während Celie in eine Kommune der Mobilen, diejenigen, die den Toren abgeschworen haben, geflüchtet ist. Eigentlich eine vielversprechende Ausgangsposition, aber die Figuren bleiben blass und eindimensional. Bernie, der mir noch am meisten zugesagt hat, steckt in der Rolle des guten Freundes und Technikers fest. Alex ist angetrieben vom Gedanken, Celie zu finden und sich mit ihr auszusöhnen, und so schlimm und verstörend seine Umwelt auch ist, nichts scheint den Frauenschwarm zu beeinflussen oder der Figur eine Entwicklung zu geben. Celie empfand ich sogar streckenweise als nervig und unsympathisch. Bis auf die Einstellung, dass sie nicht auffallen darf, scheint diese Figur kaum etwas anzutreiben, was schade ist. Als Tochter der Tor-Erfinder hätte ich ihr mehr Potenzial zugeschrieben, als wirklich genutzt wurde. Sie blieb bis zum Ende unscheinbar. Die Konstellation der drei Figuren schien mir wirklich als vielversprechend, doch wurde diese von sehr vielen Nebenfiguren auch überlagert. Ständig tauchten auf den Reisen oder in der Kommune neue Nebenfiguren auf, die an sich zwar gut typisiert waren, aber fast alle nach gefühlten fünf Seiten wieder verschwanden. Das Ende: Ja, wie löst man eine Geschichte auf, nachdem man die Welt fast hat untergehen lassen? Diese Frage habe ich mir schon in der ersten Hälfte gestellt und gerätselt, was wohl passieren würde, wenn Celie, Alex und Bernie wieder aufeinander trafen (oder zumindest ein Teil von ihnen oder überhaupt – ich will ja nicht spoilern). Das Ende hat mich jedoch nicht überzeugt. Es kam keine Spannung oder ein Höhepunkt auf. Es ist relativ schnell klar, wer Celies Gegenspieler in der Kommune wird, die Aufdeckung seiner Pläne waren weder überraschend noch besonders originell. Auch die Lösung, was hinter den Toren steckte, war im Vergleich zu den komplexen Hintergründen, die sich durch die Geschichte zogen, recht simpel. Ich hatte mir mehr erhofft, als eine durchgängige Stimmung, die vermittelte, dass der Zusammenbruch doch nicht so schlimm war. Dass alles wieder recht bald einen gewissen Grad an Normalität erreichen könnte. Zusammenfassend: Eine wirklich vielversprechende Idee, deren Potenzial nicht genutzt wurde oder deren Umsetzung gute 200 Seiten fehlten, um die Protagonisten beim Lesen näher zu bringen. Daher vergebe ich 2 Sterne für die Geschichte und einen zusätzlichen für die umfassende Hintergrundszenerie, in die wohl viel Zeit und Energie gesteckt wurde. Insgesamt 3 von 5 möglichen Sternen für “Als die Welt zum Stillstand kam”.

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  • Konnte die Distanz nicht überbrücken

    Als die Welt zum Stillstand kam
    Sieben

    Sieben

    07. May 2013 um 15:21

    Das Cover des Jugendromans „Als die Welt zum Stillstand kam“ war das erste, was mir im Buchladen vor einiger Zeit mal auffiel. Es ist schön gestaltet, direkt auf den Buchdeckel gedruckt, also nicht auf einen störenden Umschlag, enthält auch einen Lacküberzug auf der Schrift und der Person, und verspricht eine düstere Atmosphäre. Celie, die weibliche Hauptfigur des Buchs, kann die Person auf dem Cover allerdings nicht darstellen, denn die hat ja angeblich rote, gelockte Haare. In der Schule würde man also sagen: Thema verfehlt, setzen, sechs! Thema verfehlt – so ein wenig mag das auch auf den Inhalt des Buches zutreffen. Oder vielleicht eher: Thema nicht konsequent umgesetzt. Celie, Alex und Bernie leben in einer Welt, in der das beamen alltäglich ist. Über ein weltweites Tornetz werden nicht nur Menschen, sondern auch Rohstoffe von jedem beliebigen Punkt der Erde zu jedem anderen beliebigen Punkt gebeamt. Dass daraus eine globale Katastrophe entstehen kann, wenn dieses Netz einmal ausfällt, mag man sich vorstellen können. Das ist dann aber auch schon alles, was ich mir in diesem Buch vorstellen konnte. Alles andere, seien es die Protagonisten, deren Gefühle, oder technischer Schnickschnack, blieb über die gesamte Dauer zu oberflächlich, zu ungenau, zu wenig nachvollziehbar. Das fängt schon damit an, dass quasi ab dem ersten Moment des Torausfalls scheinbar die ganze Welt in kollektive Panik gerät. „Jetzt wird nichts mehr so sein wie früher“ ist die vorherrschende Meinung, das Ende der Menschheit ist gekommen. Nachvollziehbar? Nein. Geht man nicht in der Regel davon aus, dass technische Fehler an derart wichtigen Systemen auch zeitnah wieder behoben werden? Es setzt sich dann fort durch die unzureichende Beschreibung des technologischen Fortschritts. Ich muss nicht im Detail geschildert bekommen, wie beamen funktioniert. Aber zu erfahren, wie diese Tore denn nun eigentlich aussehen, wäre ganz nett gewesen. Es wird immer nur von Kabinen gesprochen und irgendwelchen eingeschlossenen Scramblern. Ich habe mir dann der Einfachheit halber die Tore aus Stargate vorgestellt. Auch die Roachys, variable einsetzbare Laufroboter, haben in meinem Kopf kein klares Bild erzeugen können. Sind sie nun rucksackkompakt oder eher Kleinwagengroß? Spinnenartig oder doch menschenähnlich? So variabel wie ihre Einsatzmöglichkeiten, so variabel ist vermutlich auch ihre Erscheinung. Achja, und wie zum Teufel kommt ein Tor auf den Merkur??? Auch vor den Hauptfiguren machen die Unzulänglichkeiten nicht halt. Celie ist anfangs und eigentlich das ganze Buch über sauer auf alles und jeden. Ja, sie hat vor kurzer Zeit ihren Vater verloren und dann auch noch ihre Mutter. Die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt sie dann ihrem langjährigen besten Freund Alex, weil er nicht da war um es zu verhindern?! Ahja, logisch. Und Bernie, der sich, wie beharrlich erwähnt wird, durch seine Erlebnisse in der Wildnis, der er zum Zeitpunkt des Torausfalls ausgesetzt war, so verändert hat. Ach, hat er das? Durch welche Erlebnisse denn nun genau? Seine Zeit in der Wildnis ist nach gefühlten zwei Kapiteln erledigt. Die Nebenfiguren sind eigentlich gar nicht erwähnenswert. Einige werden recht interessant eingeführt und dann gnadenlos verheizt, so wie beispielsweise Bernies Ausbilderin, der gerade einmal ein paar Seiten vergönnt waren, oder Jason, der als Bösewicht aufgebaut wird, in der eigentlichen Auflösung dann aber gar keine Rolle mehr spielt. Apropos Auflösung: Stellt euch mal eine Silvesterrakete vor, die ihr anzündet, der Funke arbeitet sich glitzernd die Zündschnur entlang, ihr denkt „gleich passierts, gleich passierts!“, und dann – nichts. Fehlzündung! Die Spannung verpufft. Und so ist es auch hier. Die Auflösung, was das Tornetz denn nun zum Absturz gebracht hat – die tatsächlich so spät (auf den letzten drei, vier Seiten) kommt, dass ich schon befürchtete, es würde einen zweiten Band geben – ist so lahm, so unspektakulär und so simpel, dass ich mir unweigerlich die Frage stellen musste: und um darauf zu kommen haben die nun Monate gebraucht? Aber gut, über das alles könnte man letztlich ja hinwegsehen, wenn wenigstens der Teil zwischen Anfang und Ende packend gewesen wäre. Eine dystopische Welt, dem Untergang geweiht, egal aus welchem Grund das nun passiert ist, durch die sich drei Jugendliche schlagen müssen, um zu sich, zu ihren Familien und ihrem Leben zurück zu finden. Tatsächlich bietet diese Story auch einige gute Ansätze, Dinge, über die man nachdenkt und sich dann sagt: Ja, so könnte es wirklich passieren. Aber über diese Ansätze kommt die Geschichte leider nie hinaus. Die ganze Bedrohung, die Verzweiflung der Menschen nach Wochen und Monaten ohne Versorgung mit lebensnotwendigem, wird nie richtig greifbar oder gar emotional. Alles wirkt wie eingeschlafene Füße, die man kurz schüttelt und nach kurzem Kribbeln hat man wieder vergessen, dass überhaupt was war. Passend dazu wirkt auch die „Liebesgeschichte“, die natürlich nicht fehlen darf, wie reingeschossen und falsch abgebogen. Versteht mich nicht falsch, das alles klingt jetzt negativer als es ist. Das Buch ist nicht schlecht. Es ist nur eben leider auch nicht gut. Die Distanz, über die es ein gutes Buch vermag, den Leser in sich hineinzuziehen, hat „Als die Welt zum Stillstand kam“ nie überbrücken können. Das, und auch die Sprache, die – nicht immer, aber teilweise – mehr an einen Schulaufsatz aus Klasse 9 erinnert, bringt mich zu dem schmerzlichen Fazit, dass dieser Jugendroman, im Gegensatz zu anderen Vertretern seines Genres, tatsächlich auch eher etwas für die (jüngere) Jugend ist. Der spannendste Teil ist eigentlich das Nachwort, in dem die Autorin von ihrer Recherche berichtet und auch schildert, was von der Fiktion schon bald Wirklichkeit sein könnte. Ich vergebe gutmütig aufgerundete drei Sterne. Eigentlich sind es nur 2,5, aber halbe Sterne sind hier ja leider auch nur Fiktion :D

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  • Ich möchte auch ein Mo-Pad und Roachys und die Tore - So mag ich Zukunfstmusik

    Als die Welt zum Stillstand kam
    pelznase

    pelznase

    27. March 2013 um 15:47

    Dystopien sind an sich nicht mein Fall. Ich habe es nicht mit Geschichten, die irgendwann in einer finsteren Zukunft spielen, in denen die Menschen wieder wie im Mittelalter leben und beherrscht werden von rücksichtslosen Machthabern. Deshalb hatte ich bei diesem Buch auch so meine Bedenken und habe mich lange nicht rangetraut. Als ich es dann endlich gelesen hatte, war schnell klar: so sind solche Zukunftsstorys ganz genau mein Fall! Warum? Weil Celie, Alex und Bernie auch im Jahr 2036 ganz normal leben. Kein unterjochendes Regime, dafür mit supercooler futuristischer Technologie.Mit den sogenannter “Tore” ist es zB gar kein Problem, sich für die Mittagspause zu seinem Lieblingschinesen nach Honkong zu beamen. Ein Job auf einem anderen Kontinent? Na und? Die Tore machen es möglich. Jeder besitzt ein “Mo-Pad”, so eine Art Tablet-PC, der zig Funktionen hat und sich zum Verstauen einrollen lässt. Ja, solche Zukunftsvisionen mag ich! Doch natürlich nimmt genau mit diesen Toren das Unheil seinen Lauf, denn eines Tages fällt das System plötzlich aus. Die drei Freunde sitzen fest. Alex in Berlin in einem Krankenhaus, Bernie in der mecklenburgischen Wildnis und Celie in einer kleinen Kommune, wo man sich nach außen hin gegen die Moderne sträubt. Die drei wollen und müssen einander finden. So machen Alex und Bernie sich auf den Weg zu Celie. Aber ohne die Tore sieht ihre Welt plötzlich ganz anders aus, alles was bisher selbstverständlich war, stellt nun ein Hindernis dar. Ich fand es sehr spannend, wie speziell die Jungs sich zunächst in der neuen Situation schlagen. Da über die Tore auch Wasser und Strom, Gas und solch wichtige Dinge wie Medikamente und Lebensmittel geliefert wurden, bekommt Alex die Auswirkungen des Torausfalls am heftigsten mit, denn er arbeitet als Pfleger in einem Krankenhaus. Ich konnte seine Verzweiflung und seinen Ärger in gewissen Situationen sehr gut nachvollziehen. Bernie dagegen habe ich sehr bewundert, denn er ist zu 100 % Fan des Torsystems und muss sich plötzlich alleine durch die Wildnis schlagen. Wo er doch von der Natur und allem drumherum so gar keine Ahnung hat. Bei Celie in der Kommune dagegen war ich -zugegeben- nicht ganz so gerne zu Gast. Denn hier gibt es durchaus so etwas wie einen Bürgermeister, der gewisse Interessen verfolgt und die Bewohner dafür benutzt, sie zu erreichen. Der intrigiert und eben halt eine gewisse Politik betreibt. Und das ist schon wieder sowas, wofür ich -ab einer bestimmten Ausführlichkeit- wenig übrig habe. Da ich Celie aber sehr mochte und viele ihrer Aktionen auch ganz spannend und vor allem mutig fand, fiel das glücklicherweise nicht allzusehr ins Gewicht. Außerdem steht immer die Frage im Raum, ob vielleicht Celies Mutter, die die Erfinderin des Tornetzes war und die bei einem Unfall ums Leben kam, etwas mit dem Ausfall zu tun haben könnte. Diese Frage lässt Celie keine Ruhe und ich habe sie gerne bei ihren Nachforschungen begleitet und mitgeknobelt, was vielleicht vorgefallen sein könnte. An einigen Stellen fürchtete ich, dass sich auch diese Geschichte in Richtung der finsteren Zukunftsvisionen verirren würde, in denen sich die Menschen mit Pfeil und Bogen ihr Essen beschaffen müssen. Und manche Passage geht auch klar in die Richtung. Aber das konnte ich hier gut verschmerzen, weil nämlich diese ganze moderne Technik trotzdem weiterhin immer Thema blieb! Und es ist stets das Ziel, diese Technik wieder zum Leben zu erwecken. Niemand ist willens, sich mit einem solchen Rückschritt in der Lebensweise auf ewig abzufinden. Ich habe so gehofft, dass es gelingen würde, das Netz wieder einzuschalten. Ob das gelingt, werde ich hier nicht verraten. Das Ende ist aber wirklich gut gelungen, denn dabei kommen beide Parteien auf ihre Kosten: Leser, die sich für die futuristische Technik begeistern können, aber auch die Zweifler an diesen Errungenschaften. Das Buch liest sich ganz ausgezeichnet. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und dadurch, dass man abwechselnd bei Celie, Bernie und Alex ist, ist immer eine gewisse Abwechslung gegeben. Das hält einen bei Laune. Der Ton ist -wie man es angesichts dieser Katastrophe vielleicht vermuten könnte- zwar zu den entsprechenden Momenten ernsthaft, sonst aber durchaus jugendlich locker. Das Cover ist dank der kräftigen Farben ein Hingucker und genau die gefallen mir auch richtig gut. Sonst gibt das Motiv in meinen Augen wenig bis nichts über die Geschichte her. Fazit:  Und wenn es hundertmal unwahrscheinlich sein mag, dass die Zukunft solche Errungenschaften wie diese Tore, Mo-Pads und Roachys (eine Art Lastenträger-Roboter) hervorbringen wird und die Welt in 33 Jahren nicht am Abgrund stehen wird, ich finde diese Vorstellung einfach cool! Deshalb hat mir dieser Zukunftsroman auch richtig gut gefallen. Natürlich regt er aber auch zum Nachdenken an, wohin es führen kann, wenn man sich zu sehr von Technik abhängig macht. Und mal darüber nachzudenken, ist ja auch nicht verkehrt!

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  • Rezension zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    TheDianaBooks

    TheDianaBooks

    11. March 2013 um 19:11

    Inhalt: Die Welt hat sich verändert: Durch die moderne Technik ist die vollkommene Mobilität zur Realität geworden. Ein weltweites Tornetz sorgt dafür, dass sich die Menschen und Informationen und Ressourcen in wenigen Sekunden von einem Ort zum anderen beamen können. Doch als das Netz am 14. Juli 2036 ausfällt, bricht gleichzeitig auch die gesamte Welt zusammen. Das Ausmaß des Schadens ist groß und die komplette Bevölkerung versinkt, verlassen von der Technik, im Chaos. - Meine Meinung: Das schlichte aber umso ausdrucksstarke Cover beeindruckt und sorgt dafür, dass der Leser wissen möchte, welche Geschichte sich hinter diesem verbirgt. Dies herauszufinden lohnt sich wirklich, denn „Als die Welt zum Stillstand kam“ von Gabi Neumayer braucht sich nicht zu verstecken und hält allerhand packende Momente bereit! Anfangs noch etwas verwirrend und schwer in die Handlung hineinzufinden, ist man bald völlig gefesselt. Der Schreibstil von Gabi Neumayer ist angenehm und besonders und bindet den Leser an die Geschichte. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, geht nicht verloren und all die Emotionen, die man beim Lesen empfindet, sorgen dafür, dass man jede Seite in Erinnerung behält! Allein das Ende kann nicht völlig überzeugen und ein wenig mehr Action wäre wünschenswert gewesen. ;) In ihrem Roman beschäftigt sich die Autorin mit einem zwar bekannten, aber, meiner Meinung nach, neu durchdachten Thema - dem Beamen. Wie wäre es, wenn das Beamen den Menschen wirklich möglich wäre, wie würden sich die Welt und die Gesellschaft verändern und welche Vor- und Nachteile würde das Ganze mit sich bringen? In „Als die Welt zum Stillstand kam“ wird deutlich, welches große Chaos ein Ausfall der Technik für die Menschheit bedeuten kann und für wie selbstverständlich wir diese schon heute halten. Es ist teilweise sehr erschreckend, wie unselbstständig die Menschen geworden sind und mit welcher Brutalität sie reagieren, um zu überleben … Gabi Neumayer hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet und öffnet mit ihrer aufwühlenden Geschichte die Augen der Leser! Erzählt wird das ganze aus den Perspektiven der drei langjährigen Freunde Celie, Alex und Bernie. Sie alle sind interessant und sympathisch, besitzen aber alle einen ganz eigenen Charakter und gehen auf sehr unterschiedliche Weise mit der plötzlichen neuen Lebenssituation um. Mit ihrer authentischen Art und ihrem Mut und ihrer Stärke ermöglichen die drei Hauptcharaktere es jedoch schnell, sich in sie hinein zu versetzen und sich mit ihnen verbunden zu fühlen und man liest gerne über sie! - Fazit: „Als die Welt zum Stillstand kam“ von Gabi Neumayer ist eine interessante und tiefgehende Zukunftsvision, die mit neuen Ideen glänzt, den Leser überzeugt und ihn nachdenklich stimmt! An dieser Stelle ein großes Lob an die begabte Autorin und eine absolute Leseempfehlung an begeisterte Leser von guten Zukunftsromanen. :)

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  • Rezension zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    04. February 2013 um 11:59

    Buchinhalt: Die Zukunft. Wir schreiben das Jahr 2036. Die Welt ist vernetzt, Distanzen sind kein Hindernis mehr. Alles basiert auf der sogenannten Tortechnologie, Menschen, Waren und Energie werden von einem Ort an einen anderen gebeamt, wo sie gebraucht werden. So sind alte Transportwege und Straßen nahezu verfallen, Transportmittel, wie wir sie kennen, gibt es kaum noch. Die Freunde Celie, Bernie und Alex leben in Irland, Deutschland und Indien und sind trotzdem miteinander durch die Tore verbunden. Was außer ihnen niemand weiß: Celie ist die Tochter der Erfinderin dieses Transportnetzes und nach deren mysteriösem Tod in einer Mobilen-Kommune untergetaucht. Die „Mobilen“ lehnen die Tortechnologie ab und bewegen sich altertümlich mit Autos oder E-Bikes fort. Am 14.7.2036 geschieht das Unfassbare: das Tornetz fällt gänzlich aus. Nahrung und Energie wird knapp und die Menschen fallen Stück für Stück in eine archaische Vergangenheit zurück, in der jeder Bissen Nahrung, jeder Akku, hart umkämpft ist und viele ihr Leben lassen. Zum Zeitpunkt des Ausfalls machen sich Bernie und Alex auf den Weg nach Irland, um Celie zu finden. Die Reise, die die Freunde zunächst allein beginnen, wird zu einem harten Überlebenskampf. Am Ziel angekommen, stellen sie fest, dass ein machtgieriger Mann sich die Notlage zunutze gemacht hat: der Kampf ums Überleben hat gerade erst begonnen…. Persönlicher Eindruck: Ein spannender Zukunftsroman zwischen Dystopie und Science Fiction: Gabi Neumeyer versteht es, den Leser in eine Welt zu entführen, in der nach dem Ausfall der allumfassenden Technologie die Welt in kürzester Zeit im Chaos zu versinken droht. Absolut nachvollziehbar und dennoch erschreckend wird anhand dreier Jugendlicher geschildert, wie der Alltag ruck-zuck zu einem Überlebenskampf werden kann. Der Beginn des Romans verläuft anfänglich durch die vielen Ortswechsel zwar eher schleppend, steigert sich dann aber zu einem genialen Spannungsbogen, der bis zum Ende nicht mehr nachlässt. Besonders gefielen mir die Passagen mit Bernie, der in all dem Chaos mehr und mehr einen Freund in seinem Roachy, einem Laufroboter, sieht und ihn trotz aller Schwierigkeiten nicht zurücklässt. Der Roman vermittelt ein spannendes Bild einer hochtechnologisierten Welt und ihrer Tücken; die Gefahr, dass skrupellose Menschen sich diese zunutze machen, um ihre Macht zu mehren und die Bevölkerung unterdrücken. „Als die Welt zum Stillstand kam“ ist eine spannende Lektüre, nicht nur für Science-Fiction-Fans!

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  • Rezension zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    LisasBuecherchaos

    LisasBuecherchaos

    24. December 2012 um 21:45

    Zum Buch: Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin das Buch lesen zu wollen. Ich habe es ein paar Mal im Laden gesehen, aber nicht wirklich wahrgenommen und eine Leseprobe habe ich auch nicht gelesen. Aber als ich mir dann irgendwann doch mal den Klappentext durchgelesen habe, spukte mir das Buch immer weiter im Kopf herum, bis ich einfach nicht anders konnte, als es zu lesen. "Als die Welt zum Stillstand kam" war in meinen Augen ein recht unscheinbares Buch, obwohl mir das Cover sehr gut gefällt. Es ist zwar nicht besonders aufwendig gestaltet, ist aber durch das Farbspiel einfach sehr schön geworden. Ich finde es vermittelt irgendwie das Gefühl von Einsamkeit und erscheint mir von der Stimmung her auch ein wenig düster...warum kann ich nicht wirklich sagen. Die Idee versprach mal etwas völlig neues und da ich mittlerweile ja regelrecht ein Dystopie-Fan bin, war ich sehr gespannt wie die Autorin ihre Idee mit dem Beamen umgesetzt hat. Der Schreibstil der Autorin war schonmal sehr vielversprechend. Das Buch ließ sich locker und schnell lesen und vorallem die neuartigen Wörter machten das Lesen noch spannender. Denn in der Zukunft scheint es abgesehen von Toren zum Beamen auch ein wenig Wandel in der Sprache gegeben zu haben. Am meisten handelt es ich hier um spanische Wörter, die "cool", "geil", "Verrückter" usw. ersetzen. Auf jeden Fall hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht und obwohl ich normalerweise das Lesetempo einer toten Schnecke habe, habe ich das Gefühl diesmal nicht ganz so lange gebraucht zu haben. Überraschender, oder auch unüberraschender Weise gibt es in diesem Buch gleich 3 Protagonisten: Celie, Bernie und Alex. Die zwei Jungs könnten unterschiedlicher nicht sein; der eine der totale Technikfreak und der andere ein absoluter Sunnyboy. Die Dialoge der Beiden waren schon sehr amüsant und ich muss sagen vorallem Bernie ist mir ans Herz gewachsen. Bei Celie war das so eine Sache...Sie hatte nichts wirklich aufregendes an sich. Sie konnte dies und jenes immer nur mittelmäßig gut, stach in nichts besonders hervor und erschien mir einfach ein bisschen zu sehr 0815. Was auf keinen Fall heißen soll, dass sie mir nicht sympathisch war, aber eher nur auf eine "ganz nett" Weise. Alex und Bernie waren auf jeden Fall der Hammer und haben mich das eine oder andere mal wirklich zum Lachen gebracht, wordurch die Sache mit Celie auch nur halb so schlimm war. Celies Mom, die Erfinderin der Transorqs?! (Gott segne das Glossar), also der Tore zum Beamen, stirbt relativ am Anfang des Buches, wodurch die Ganze Sache gleich ins Rollen kommt. Die Entstehung der Tore erlebt man sozusagen "live" durch ihre Tagebucheinträge mit, aber warum es diese Tore nun geben soll und was wirklich der Auslöser war, wird nicht genannt. Es geht eher darum, wie sie die UNO überredet haben, wie Celies Vater durch Depressionen Selbstmord begeht und all der ganze Kram. Ich hätte gern mehr über die Entstehung gewusst und vorallem wie so ein Tor überhaupt aussieht. Ich konnte es nur vage erahnen und es hätte mich einfach brennend interessiert. Auch bei den Roachys ging es mir so, da hat das Glossar im hinteren Teil des Buches auch nicht viel gebracht. "Roboter mit 4-6 Ärmchen"...ja, mhh, unter "Roboter" kann man sich nun viel vorstellen. Was andererseits vielleicht auch gar nicht so schlecht ist, da man viel Freiraum für Fantasie hatte. Mich hat es aber wirklich ein bisschen gestört und ein paar detailliertere Beschreibungen wären schon schön gewesen. Aber um mal zum großen Knall der Geschichte zu kommen. :p Die Welt steht buchstäblich still und durch den unerwartet gefühlvollen Schreibstil von Frau Neumayer war ich ein paar Mal sogar den Tränen nahe. (Sie lügt! Klar hat sie geweint.) Dadurch dass jegliche Versorgung von den Toren abhängig war sterben die Menschen rasend schnell, hauptsächlich daran, dass sie nichts zu Essen haben. Aber was mich so berührt hat war, dass die Autorin auch ihre Charaktere hat leiden lassen. Sie hat sie nie "bevorzugt", also nicht immer irgendwo einen Kanister mit Wasser auftauchen, oder zufällig einen Apfel vorbeilaufen lassen. So hat man das Leid aus nächster Nähe mitbekommen und ihr wisst gar nicht wie oft ich "Scheiße, jetzt sind sie dran!" gedacht habe, denn Gangs und Morde sind zum Alltag geworden. Der Zusammenbruch ist wirklich schrecklich und vorallem so unglaublich autenthisch beschrieben. Was allerdings eine ganze Weile lang nicht klar war, ist, warum die Tore denn nun ausgefallen sind. Die Lösung kommt erst auf den letzten paar Seiten, wo die 3 Freunde nun endlich wieder aufeiandertreffen. Denn während dem Ausfall waren alle drei irgendwo in der Welt gestrandet. Ich finde die Lösung war nicht sonderlich spektakulär oder vollkommen anders als erwartet, doch da sieht man mal, was so ein kleiner Auslöser alles bewirken kann. Überraschenderweise taucht auch auf einmal Romantik auf und ich war überrascht, dass in dem Buch auch eine Liebegeschichte vorkommt. Wohlbemerkt nimmt sie kaum Raum im Buch ein, ist aber dennoch ganz niedlich. ;) Fazit: Leider handelt es sich um einen Einzelband und ich würde gerne mehr von Celie, Alex & Co. lesen. Die Idee der Autorin war grandios, doch das Potential der Geschichte wurde noch lange nicht komplett genutzt. Charaktere, Schreibstil und vorallem die Idee haben mir gefallen, doch ich weiß einfach, dass das nicht alles war. Ich vergebe mit gutem G ewissen 3,5/5 Törtchen.

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  • Rezension zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    Selene87

    Selene87

    29. November 2012 um 22:39

    Ich finde die Geschichte hat ein sehr interessantes Thema aufgegriffen. Die Story wird aus mehreren (3) Perspektiven geschrieben, was ich meist begrüße, weil es mehr Spannung und Dynamik in einen Roman bringt. Es war alles gut u glaubwürdig beschrieben - so weit ich das beim technischen als Laie beurteilen kann ;) Richtig umgehauen -oder weggebeamt- hat es mich nicht, da mir der absolute Höhepunkt bzw. Cliffhanger gefehlt hat. Dennoch habe ich es gerne gelesen u werde die Autorin im Auge behalten. Ich muss aber hier auch tatsächlich mal das Nachwort erwähnen, welches ich echt klasse u spannend fand. Da wird man glatt neugierig, zumal die Internetseite der Autorinnen mit mehr Hintergründen aufwartet.

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  • Rezension zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    09. October 2012 um 23:42

    "Futuristisches Beamnetzwerk, das in Endzeit Stimmung untergeht …" ** Inhalt: im Jahr 2036 gibt es auf der Erde ein weltweites Tornetz, mit dessen Hilfe sich die Menschen von Ort zu Ort beamen können. Plötzlich werden Autos und Flugzeuge unnötig und weit entfernte Ziele können binnen Minuten erreicht werden. In dieser Welt sind Celie, Alex und Bernie groß geworden und sie können sich eine Zeit ohne Tore überhaupt nicht mehr vorstellen. Die Tore sind zu einem festen Bestandteil der Erde geworden, nicht nur was den Transport angeht, sondern auch im Punkt Energie- und Wasserversorgung. Doch als in dieser technisch fortgeschrittenen Welt am 14. Juli 2036 auf einmal die Tore vollständig ausfallen, beginnt die Welt sich zu verändern. Schneller als geahnt kämpfen alle drei Freunde um ihre Leben und versuchen wieder zueinander zu finden, denn Celie, Alex und Bernie wollen nicht kampflos aufgeben, sondern dem Problem auf die Schliche kommen … ** Story 4/5 Spannung 3.5/5 Charaktere 4/5 Endzeit 4.5/5 Tiefgang 3/5 ** Meinung: “Als die Welt zum Stillstand kam” ist ein neuer Endzeit-Jugendroman aus dem Hause Beltz & Gelberg. Gabi Neumayer erschafft eine technisch fortgeschrittenere Welt, einen herannahenden Weltuntergang und eine gute Portion Spannung. ** Die Hauptrolle nehmen drei Jugendliche ein: Celie, Alex und Bernie. Alle drei sind gute Freunde und zwischen Celie und Alex läuft sogar mehr. Die drei sind begeisterte Tor-Nutzer und beamen sich von Ort zu Ort. Doch dann stirbt Celies Mutter plötzlich bei einem Beamunfall und ihre Welt verändert sich schlagartig. Sie will Abstand zu den Toren, die ihre Mutter erfunden hat und sucht die Kommune der “Mobilen” auf, bei denen beamen strengstens verboten ist. Alex und Bernie versuchen stattdessen wieder einen Draht zu Celie zu bekommen bzw. leben sie ihr Leben weiter. Alex arbeitet versuchsweise im Krankenhaus, während Bernie gerne mit den Toren arbeiten würde. Alles drei Freunde kann man gut kategorisieren. Celie ist ungestüm und emotionsgeladen. Alex ist hilfsbereit Menschen gegenüber und Bernie ist der wissenschaftliche Denker. Somit gibt es in dem Dreierteam eine gute Abwechslung. ** »Das ist doch nicht einer von deinen Tests, oder?«, fragt er, aber im Grunde kannte er die Antwort schon. »Ich wünschte, es wäre einer«, sagte Camille. »Ich hab nämlich nicht die geringste Ahnung, was das alles bedeutet.« Sie ging aus dem Tor hinaus. (Seite 78) ** Celie, Alex und Bernie sind in einer Welt aufgewachsen, die von einem Tornetz geprägt ist. An vielen verschiedenen Orten auf der Welt gibt es Tore, die jeder Mensch benutzen kann. Mit diesen Toren kann man sich innerhalb weniger Minuten quer durch die Welt beamem. Die Möglichkeiten der Menschen sind dadurch immens gestiegen. Autos, Flugzeuge und allgemein der Verkehr erliegen dem neuen Beamverkehr. Meiner Meinung nach hat die Autorin dieses Thema sehr gut in ihre Geschichte eingearbeitet. Der Beamvorgang wirkt authentisch und wird versucht dem Leser näher zu bringen. Dabei geht Gabi Neumayer auch auf Probleme dieser fortgeschrittenen Technik ein, denn es gibt natürlich noch viele weitere Dinge außer das Beamen. Dabei fehlen an manch einer Stelle ein paar weitere Informationen. Mir hat das Gesamtkonzept dieser zukünftigen Welt allerdings sehr gut gefallen. Vieles kann man sich beim Lesen selbst erschließen, denn wenn die Autorin auch hier ins Details gehen würde, wären es in jedem Fall zu viele Infos. ** Außerdem spielt natürlich auch die Endzeit Stimmung eine wichtige Rolle in der Geschichte. Auf einmal fallen die Tore aus und die Gesellschaft im Jahre 2036 ist von nun an auf sich alleine gestellt. Es gibt Chaos und Nahrungsknappheit, Gewalt und Tod. Celie, Alex und Bernie kämpfen alle drei auf ihre Weise ums Überleben. Die Schilderung der Autorin wirken hier nicht übertrieben, sondern realistisch. Gelungen ist hier vor allem der Wechsel der Perspektiven, denn durch die drei Freunde sieht man das Chaos aus drei verschiedenen Augenpaaren. Zudem befindet sich Celie in der Kommune der “Mobilen” wodurch man nicht nur Chaos erlebt, sondern auch Menschen kennenlernt, die sich solch ein Chaos für ihre eigenen Pläne zunutze machen. ** Schweißgebadet und schreiend schreckte er hoch, griff nach der Pistole unter seinem Kopfkissen und zielte wild in die Dunkelheit, bevor er begriff, wo er war. (Seite 171) ** Allerdings hat auch “Als die Welt zum Stillstand kam” so seine Schwächen. Das packende Ende geht zum Schluss etwas in der Endzeit Stimmung unter bzw. konnte ich mir beim Lesen das Ende erahnen. Es gibt zwar Erklärungen, wie es zum Ausfall der Tore kommen konnte, doch diese Informationen waren sehr technisch. Und dennoch waren mir diese Erklärungen nach den ersten Kapiteln des Romans schon bewusst, wenn man die Geschichte aufmerksam liest. Somit hat dieser Aspekt etwas an der Spannung gekratzt, weshalb ich letztendlich auch einen Stern abziehe. ** Insgesamt hat mir vor allem die Idee gefallen, was mitunter wohl auch daran liegen mag, dass ich großer Stargate-Fan bin ;-) Alles in allem hat mir die Reise mit den drei Freunden, die Endzeit Stimmung, der technische Fortschritt und die Tore sehr gut gefallen. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt, auch wenn mir am Ende ein wenig zu viel fachgesimpelt wurde. Insgesamt verdient “Als die Welt zum Stillstand kam” 4 gute Sterne, für eine solide und durchaus spannende Jugend-Endzeit Geschichte, die jedoch ab und an etwas schwächelt. ** Jason packte ihre Arme und riss sie hoch. Dann, ganz plötzlich, beruhigte er sich. Er holte zwei Stühle, ließ Birgid auf einem Platz nehmen und setzte sich ihr gegenüber. Birgid verschränkte die Arme und lehnte sich so weit zurück, wie es ging. (Seite 282) ** Der Schreibstil ist locker und gut zu lesen. Es werden einige Fachausdrücke verwendet, die sich entweder im Kontext erschließen oder noch einmal am Ende des Buches erläutert werden. Ansonsten sind mir vor allem die Perspektivenwechsel aufgefallen, denn man wechselt nicht nur unter den Freunden, sondern erfährt auch einiges aus der Sicht von Celies Mutter, also der Erfinderin der Tore. Dazu gesellen sich noch weitere Perspektiven, sodass der Leser eins ehr gutes Bild über das Chaos nach dem Torausfall erhält. ** Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen, auch wenn der Titel ein wenig lang erscheint. Meiner Meinung nach passt das Cover auch sehr gut zum Inhalt und spiegelt Celie in der Kommune wieder, weit weg von jedem Tor. ** Plötzlich war da das Meer. Nicht blau, sondern schwarz-grau lag es vor ihr ausgebreitet. Wie ein Versprechen. Celie zog sich bis auf die Unterwäsche aus und lief ins Wasser. (Seite 339) ** Fazit: “Als die Welt zum Stillstand kam” erhält von uns 4 gute Sterne. Die Geschichte ist eine Mischung aus Endzeit-Jugendbuch, die mich fesseln konnte! Mir hat die Idee rund um die Tore richtig gut gefallen, auch wenn es ein paar Schwächen im Roman gibt.

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  • Leserunde zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    GabiNeumayer

    GabiNeumayer

    Autorin sucht ... ... Leseratten, die Science-Fiction mögen und Lust auf ein Abenteuer im Jahr 2036 haben. Frauen und Männer, Jungen und Mädchen – alle Interessierten ab 13 Jahren lade ich herzlich ein zur Leserunde zu meinem SF-Jugendroman „Als die Welt zum Stillstand kam“, der am 23. August erscheint. Wer sich bis zum 22. August in der Rubrik „Verlosung“ bewirbt, kann eins von 15 Exemplaren des Romans gewinnen, spendiert vom Verlag Beltz & Gelberg. Beantwortet bei eurer Bewerbung bitte diese Frage:  „Wenn Beamen jederzeit und überall auf der Erde möglich wäre – wo und wie würdest du dann leben wollen?“ Am 24. August geht es dann mit der Bekanntgabe der Gewinner los. Zur Leserunde sind aber nicht nur die Gewinner eingeladen: Auch alle anderen, die Lust auf Science-Fiction haben, sind herzlich willkommen. Und darum geht es in „Als die Welt zum Stillstand kam“: Die Welt im Jahr 2036: Absolute Mobilität ist Realität geworden. Frühstücken auf den Fidschis, arbeiten in Berlin, abends ein Konzert in Tel Aviv, kein Problem. Mithilfe eines weltweiten Tornetzes beamen Menschen sich in Sekunden von einem Ort zum anderen, ebenso Informationen und Ressourcen. Da geschieht plötzlich das Unfassbare: Das Netz bricht zusammen – und damit die gesamte Welt. Die Freunde Celie, Alex und Bernie könnten ein rasantes Leben genießen und sich sehen, wann und wo immer sie wollten. Doch der tragische Tod von Celies Mutter, Erfinderin des Tornetzes, hat einen Schatten auf ihre Freundschaft geworfen, und in ihrer Trauer will Celie alles hinter sich lassen. Doch dann tritt die Katastrophe ein – das Netz versagt. Wie alle anderen sitzen auch die drei Freunde fest: Alex in Berlin, Celie in Irland, Bernie in der mecklenburgischen Wildnis. Jeden Tag fällt die Welt um sie herum ein Stück mehr auseinander: Städte ohne Strom und Wasser werden zu Todesfallen, Krankheit, Hunger und Gewalt breiten sich aus. Die zivilisierte Welt kollabiert. Celie, Alex und Bernie müssen jeder für sich ums Überleben kämpfen. Und sie müssen einander finden. Denn vielleicht hat der Tod von Celies Mutter etwas mit dem Zusammenbruch des Netzes zu tun ... Eine Leseprobe findet ihr – ebenso wie weitere Infos – auf meiner Homepage zum Buch: http://stillstand.gabineumayer.de (die Homepage wird erst nächste Woche fertig, aber es gibt dort schon jetzt einiges an Informationen rund ums Buch). Ich freue mich auf euch und darauf, mich mit euch auszutauschen. Und natürlich bin ich gespannt, wie euch mein SF-Roman gefällt. Wir lesen uns!

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  • Rezension zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    myrainbowbubble

    myrainbowbubble

    05. October 2012 um 18:01

    Zitat: "Straßen waren und sind das Band, das uns alle verbindet - innerhalb einer Stadt ebenso wie zwischen weit entfernten Orten. Straßen führen zusammen, was getrennt war, und sie führen die Menschen zueinander." Inhalt: Die Freunde Celie, Alex und Bernie könnten ein rasantes Leben genießen und sich sehen, wann und wo immer sie wollten. Doch der tragische Tod von Celies Mutter, Erfinderin des Tornetzes, hat einen Schatten auf ihre Freundschaft geworfen. In ihrer Trauer will Celie alles hinter sich lassen. Bis plötzlich die Katastrophe eintritt – das Netz versagt. Wie alle anderen auch sitzen die drei Freunde fest: Alex in Berlin, Celie in Irland, Bernie in der mecklenburgischen Wildnis. Jeden Tag fällt die Welt um sie herum ein Stück mehr auseinander: Städte ohne Strom und Wasser werden zu Todesfallen, Krankheit, Hunger und Gewalt breiten sich aus. Die zivilisierte Welt kollabiert. Celie, Alex und Bernie müssen jeder für sich ums Überleben kämpfen. Und sie müssen einander finden. Denn vielleicht hat der Tod von Celies Mutter etwas mit dem Zusammenbruch des Netzes zu tun ... Ein spannender und beunruhigender Roman von Gabi Neumayer über die Auswirkungen des Zusammenbruchs der modernen Welt, wie wir sie noch nicht kennen. Gestaltung: Die Gestaltung gefällt mir nicht ganz so gut, obwohl sie durchaus futuristisch wirkt.Sie spricht mich einfach nicht so richtig an :S Das Buch hat keinen Schutzumschlag, den ich aber auch nicht unbedingt notwendig finde. Meine Meinung: Celie ist unter falschem Namen in Irland bei der "Mobilen-Kommune". Das ist eine Gruppe von Menschen, die das Beamen ablehnen und versuchen nicht abhängig davon zu sein, auf ihre Weise sind sie mobiler als der Rest der Menschheit. Celie versucht natürlich ihre Identität zu verbergen, schließlich ist ihre Mutter die Erfinderin der Tore und damit der Feind der Mobilen. Alex arbeitet in einem Krankenhaus in Berlin und macht sich sorgen um Celie. Bernie ist angehender Tormechaniker und soll zusammen mit einer ausgebildeten Mechanikerin ein Tor mitten in der Wildnis aufstellen. Dann fallen die Tore aus und alle 3 versuchen zu Überleben und Familie und Freunde zu erreichen. Diese Grundidee des Buches hat mich wirklich neugierig gemacht. Beamen? Heutzutage noch in ferner Zukunft. Im Buch schon in einigen Jahren möglich. Die Gesellschaft der Zukunft macht sich sehr schnell sehr abhängig von der Erfindung der Tore, was für den Leser erst einmal erschreckend erscheint, aber mit der Abhängigkeit den heutigen Menschen vom Internet vergleichbar ist. Am Anfang jeden Kapitels bekommt man erst mal einen Ausschnitt aus dem Tagebuch von Jenna, Celies Mutter, zu lesen. Diese Tagebucheinträge haben mir gut gefallen, da man so die Entwicklung und Umsetzung der Tore und des Beamens ein wenig nachvollziehen konnte. Das Buch setzt kurz vor dem Zusammenbruch des Tornetzes an und man lernt alle 3 Charaktere kennen. Man erlebt noch eine Szene in der Celie, Bernie und Alex ein letztes Mal aufeinandertreffen bevor sich ihre Wege in die verschiedenen Orte der Welt trennen. Dass die 3 von Irland, der mecklenburgischen Wildnis und Berlin zueinanderfinden wollen, obwohl sie nicht mehr beamen können und auch unsere Transportmittel der jetzigen Zeit nicht zur Verfügung stehen, hat mich beim Lesen etwas irritiert und wirkt stellenweise unglaubwürdig. Der Zusammenbruch der modernen Welt, wie es in der Inhaltsangabe beschrieben wird, war leider nicht sonderlich spürbar und das Buch hatte nicht die gewünschte Wirkung. Ich habe zwar verstanden, dass die Situation schlimm ist, aber das Entsetzen, die Leichen, Krankheiten, Tod und Verderben und so ... das hat mir gefehlt. Der Schreibstil von Gabi Neumayer war angenehm zu lesen und auch mit dem Rest des Buches war ganz zufrieden, aber mehr auch nicht. Fazit: Eine gute Idee, keine schlechte Umsetzung, aber das Gefühl beim Lesen hat mir einfach gefehlt. Deswegen 3 Herzen, mit einer Empfehlung für Sci-Fi-Fans, die auf Tod und Verderben verzichten können :) Gestaltung: ♥♥♥♥ (3,5/5) Inhalt: ♥♥♥ (3/5)

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  • Rezension zu "Als die Welt zum Stillstand kam" von Gabi Neumayer

    Als die Welt zum Stillstand kam
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2012 um 11:06

    Kurzbeschreibung: Unsere Urgroßeltern wissen noch genau, was sie am 22. November 1963 taten, als sie die Nachricht vom Tod John F. Kennedys hörten. Unsere Großeltern sind die Bilder der brennenden Türme des World Trade Center vom 11. September 2001 unauslöschlich ins Gedächtnis gebrannt. Und wir können nicht vergessen, was geschah, als am 14. Juli 2036 das Tornetz ausfiel und unsere Welt auseinanderbrach wie ein gigantischer Eisberg. Aber anders als bei allen Katastrophen zuvor wusste diesmal niemand, wie groß der Schaden wirklich war. Denn es gab keine außenstehenden Betrachter. Jeder einzelne Mensch auf der Welt war betroffen. Zur Autorin: Gabi Neumayer, geboren 1962, lebt in Bergheim bei Köln und ist Autorin, Lektorin und Chefredakteurin des Autorennewsletters The Tempest. Sie hat bereits viele Kinderbücher veröffentlicht, unter anderem Science-Fiction-Geschichten, englische Lernkrimis, Bilderbücher und Sachbücher. Als die Welt zum Stillstand kam ist ihr erster Jugendroman. Rezension: Die Welt im Jahr 2036: Die Freunde Celie, Bernie und Alex genießen den Luxus, sich an alle erdenklichen Orte auf der Welt zu beamen. Dank des Tornetzes, einer Erfindung von Celies Eltern Jenna und Felix im Jahr 2021, kann jedermann einmal kurz am anderen Ende der Welt seine Mittagspause genießen, einkaufen oder Essen gehen. Doch plötzlich fällt das gesamte Tornetz aus und somit auch die Strom- und Wasserzufuhr und Internetverbindungen, die ebenfalls über die Tore gespeist wurden. Auf einmal steht die Welt Kopf und die drei Freunde sind mittendrin, doch jeder an einem anderen Punkt der Erde. Werden sie herausfinden können, was es mit dem Ausfall der Tore und auch dem mysteriösen Tod von Celies Mutter auf sich hat? Und wie wird es auf der Welt weitergehen? Gabi Neumayer hat sich mit Als die Welt zum Stillstand kam an eine Dystopie gewagt, die sich in keinster Weise vor anderen Büchern dieses Genres verstecken muss. Ganz im Gegenteil! Ich empfand den Roman beim Lesen als weitaus vielschichtiger und tiefergehend als so manch anderes Buch dieser Rubrik, von denen ich nun schon einige gelesen habe. Die drei Hauptcharaktere Celie, Bernie und Alex sind sehr unterschiedlich. Ihre jeweiligen Perspektiven werden von Gabi Neumayer detailliert erzählt, so dass beim Lesen keinerlei Langeweile aufkommt. Auch kommt die verstorbene Mutter Celies, Jenna, anhand ihrer Tagebucheintragungen öfter zu Wort und somit erhält der Leser Einblick in die Entstehung des Tornetzes. Celie war mir anfangs etwas unsympathisch durch ihre reservierte Art, doch legte sich das schnell, da sie dafür einen guten Grund hatte. Da sie in einer Mobilen-Kommune Unterschlupf gefunden hat, die sich von Beginn an gegen das Tornetz aussprach, möchte sie hier unerkannt bleiben, lebt unter falschem Namen und will nicht zuviel Nähe zu fremden Personen aufbauen. Bernie und Alex sind zwei Jugendliche, die Sympathie erwecken. Alex ist immer hilfsbereit, nicht nur in seinem Beruf als Pfleger in einer Klinik. Bernie ist der Technikfreak, der sich für alles Elektronische zu begeistern weiß und hierfür einiges an Talent aufzubieten hat. Sehr spannend empfand ich die abwechselnde Schilderung aus allen drei Perspektiven, hin und wieder unterbrochen von Jennas Tagebucheinträgen und anderen Geschehnissen auf der Welt. Dass es nach dem Ausfall der Tornetze zu Gewalt unter den Menschen kommt ist klar, es kommen hier einige Szenen im Buch vor, die recht happig sind, aber nie zu detailliert beschrieben wurden, so dass die jugendliche Zielgruppe damit gut zurechtkommt. Gabi Neumayer versteht es in ihrem Roman sehr gut, diese Zukunftswelt zu schildern und authentisch wirken zu lassen. Ich konnte mir beim Lesen wirklich lebhaft vorstellen, wie es in dieser beschriebenen Zukunft zugehen muss und hoffe nicht, dass so etwas jemals eintreten wird. Denn so schön, wie sich die Erfindung des Tornetzes anhört, umso abhängiger wird der Mensch doch von Maschinen. Und dieser Umstand, der bereits heute schon leichte Anzeichen anhand mancher Abhängigkeit zum Internet oder Handy bereits bei einigen Menschen gang und gäbe ist, macht diese Zukunftsvision noch einen Tick glaubhafter, was mich doch schon etwas schaudern lässt. Ich kann Als die Welt zum Stillstand kam nur wärmstens empfehlen an alle interessierten Leser von Dystopien und (erschreckenden) Zukunftsvisionen. Ein Buch, das man durchaus gelesen haben sollte, da es nicht nur durch Gewalt sondern eher durch leise und aufrüttelnde Töne zu überzeugen weiß. Ein anhängendes Glossar mit Schlagworten aus dem Roman und ein sehr interessantes Nachwort beweist, wie viel Gabi Neumayer an diesem Thema liegt. Fazit: Als die Welt zum Stillstand kam bietet ein überzeugendes und erschreckendes Zukunftsszenario, das hoffentlich so nie eintreffen wird. Man merkt, dass Gabi Neumayer sehr viel Herzblut in ihren Roman hineingelegt und jede Menge fundierte Recherchen betrieben hat. Absolute Leseempfehlung!

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