Gabor Steingart

 4.1 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Weltkrieg um Wohlstand, Weltbeben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gabor Steingart

Gabor Steingart wurde 1962 in Berlin geboren. Er wuchs in Neuhof bei Fulda als Sohn des ungarischen Chemikers Imre Steingart auf. Nach dem Abitor in Bieberstein, studierte er Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der Universität Marburg. Anschließend arbeitete er bei der Wirtschaftswoche und später als Ressortleiter des Spiegel und ist mittlerweile Chefredakteur des Handelsblatt.

Alle Bücher von Gabor Steingart

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Gabor SteingartWeltkrieg um Wohlstand
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Weltkrieg um Wohlstand
Weltkrieg um Wohlstand
 (5)
Erschienen am 01.10.2008
Gabor SteingartDas Ende der Normalität
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Das Ende der Normalität
Das Ende der Normalität
 (4)
Erschienen am 16.04.2012
Gabor SteingartDie Machtfrage
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Die Machtfrage
Die Machtfrage
 (4)
Erschienen am 09.03.2009
Gabor SteingartWeltbeben
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Weltbeben
Weltbeben
 (4)
Erschienen am 09.10.2017
Gabor SteingartDeutschland - Der Abstieg eines Superstars
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Deutschland - Der Abstieg eines Superstars
Deutschland - Der Abstieg eines Superstars
 (4)
Erschienen am 01.12.2004
Gabor SteingartDeutschland
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Deutschland
Deutschland
 (4)
Erschienen am 01.09.2005
Gabor SteingartKopf hoch, Deutschland!
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Kopf hoch, Deutschland!
Kopf hoch, Deutschland!
 (1)
Erschienen am 13.11.2017
Gabor SteingartUnser Wohlstand und seine Feinde
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Unser Wohlstand und seine Feinde
Unser Wohlstand und seine Feinde
 (1)
Erschienen am 22.04.2013

Neue Rezensionen zu Gabor Steingart

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Hans im Glücks avatar

Rezension zu "Weltbeben" von Gabor Steingart

Die Weltsicht des Gabor Steingart
Hans im Glückvor 2 Jahren

Der Chefredakteurs des deutschen Handelsblatts hat ein neues Sachbuch herausgebracht. Darin macht er einen Rundumschlag um die Themen, die uns aktuell interessieren: Kapitalismus, Banken, die Krise der Mittelschicht, Amerika bis China, etc. pp. Es ist eine Freude, Steingart zu lesen, da seine Sprache so klar und intelligent ist, wie die von kaum einem anderen Sachbuchautor. 


Wer sich politisch weiterbilden möchte oder auch mal ein Sachbuch lesen will, das verständlich geschrieben ist, dem sei "Weltbeben" sehr ans Herz gelegt.

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melvils avatar

Rezension zu "Unser Wohlstand und seine Feinde" von Gabor Steingart

Empfehlenswerte Lektüre vor der Bundestagswahl
melvilvor 5 Jahren

Gabor Steingart erzählt in diesem Buch auf gelungene, unterhaltsame Weise die Geschichte des "wölfischen" Kapitalismus ab dem 18. Jahrhundert und seiner "gezähmteren" Variante, der Marktwirtschaft, die sich nach dem zweiten Weltkrieg in Amerika und Europa entwickelt hat. Darauf aufbauend werden die Bankenkrise und die darauf folgende Eurokrise analysiert. Steingart will sich weder mit der von linken Wirtschaftswissenschaftlern vorgebrachten Erklärung abfinden, dass diese beiden Krisen die Folgen ungezähmter Märkte seien und begründet das mit der Tatsache, dass die Märkte in Wahrheit gar nicht ungezähmt waren. Auch die Behauptung der Rechten, allein der Staat habe durch seine Eingriffe in die selbstregulierenden Marktmechanismen die Blase am Immobilienmarkt verursacht und die Schulden angehäuft, die jetzt immer mehr zum Problem werden, will er nicht gelten lassen. Die Ursache für die Krise sei vielmehr, dass Banken und Staaten miteinander eine viel zu enge Beziehung eingegangen sind, die er "Bastardökonomie" nennt: Die Banken unterstützen die Staaten darin, immer mehr Schulden anzuhäufen, da das für sie ein gutes Geschäft ist. Im Gegenzug retten die Staaten "systemrelevante" Pleitebanken.
Als Fazit empfielt Steingart den zukünftigen Verzicht auf Staatsverschuldung. Sicherstellen will er das durch Volksabstimmungen über die Haushalte von Bund und Ländern.
Die geschichtlichen Abhandlungen im ersten Teil sind wirklich gut und wären eigentlich 5 Sterne wert. Das gesamte Buch bekommt aber nur 4, weil die Qualität der Argumentation gegen Ende rapide abnimmt. Es gibt für die Staatsverschuldung seit den 80er Jahren bessere Erklärungen. Im letzten Kapitel lässt er es sich außerdem nicht nehmen, einige bekannte Wissenschaftler wie Paul Krugman, Joseph Stieglitz und Heiner Flassbeck auf oberflächliche Weise zu denunzieren, indem er ihre Kernaussagen verfälscht wiedergibt. Das ist schlechter Stil und gibt Abzug. Lesenswert ist das Buch trotzdem, vor allem die erste Hälfte.

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W

Rezension zu "Das Ende der Normalität" von Gabor Steingart

Rezension zu "Das Ende der Normalität" von Gabor Steingart
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

Dieses neue Buch des bekannten Journalisten Gabor Steingart ist ein Essay über sich verändernde Welten, Tatsachen und Sicherheiten. Es ist ein mit leichter, an manchen Stellen vielleicht auch zu schneller Feder geschriebener Essay über „das Ende der Normalität“. Er versteht es selbst als einen „Nachruf auf unser Leben, wie es bisher war“.

Er zeigt, mit welcher Geschwindigkeit und Selbstverständlichkeit alte, über lange Zeit tragende Sicherheiten und Gewohnheiten sich verändert haben. Dabei versteht er sich nicht als kulturpessimistischer Absänger, sondern als jemand, der mit seinem Texten Mut machen möchte, sich auf die neuen Gegebenheiten jenseits der bisherigen Normalität einzustellen und sie für sich zu nutzen. Das ist nicht ganz einfach, könnte sich aber lohnen:
„An das Individuum stellt die neue Zeit damit hohe und höchste, womöglich sogar heroische Anforderungen. Selbstbefragung tritt an die Stelle von Selbstbefriedigung und Selbstbedienung. Selbstbeherrschung ist von allen Herrschaftsformen die schwierigste. Das Ende der Normalität bedeutet eben nicht das Ende der Geschichte, sondern der Beginn einer neuen Zeit. Es wird keine leichte sein. Aber es könnte unsere glücklichste werden.“

Ob es für diejenigen, die schon heute keine einzige dieser von Gabor Steingart beschriebenen persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen haben und sie wohl auch ihr Leben lang nicht erwerben werden, eine glückliche Zeit werden könnte, wagt ein von dem Buch nicht ganz überzeugter Rezensent zu bezweifeln.

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