Gabor Steingart Das Ende der Normalität

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Normalität“ von Gabor Steingart

»Das ist doch nicht mehr normal!« So empfinden die meisten. Arbeit, Familie, Religion, Werte - nichts ist mehr wirklich sicher. War denn früher alles besser? Nein. Aber wir sind in einer neuen Normalität angekommen, in der andere Werte zählen als bisher. Wer sich ihr verweigert, wird nicht bestehen können. Steingart sagt, was bleibt, was kommt und was immer gilt.

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  • Rezension zu "Das Ende der Normalität" von Gabor Steingart

    Das Ende der Normalität

    WinfriedStanzick

    16. April 2011 um 11:22

    Dieses neue Buch des bekannten Journalisten Gabor Steingart ist ein Essay über sich verändernde Welten, Tatsachen und Sicherheiten. Es ist ein mit leichter, an manchen Stellen vielleicht auch zu schneller Feder geschriebener Essay über „das Ende der Normalität“. Er versteht es selbst als einen „Nachruf auf unser Leben, wie es bisher war“. Er zeigt, mit welcher Geschwindigkeit und Selbstverständlichkeit alte, über lange Zeit tragende Sicherheiten und Gewohnheiten sich verändert haben. Dabei versteht er sich nicht als kulturpessimistischer Absänger, sondern als jemand, der mit seinem Texten Mut machen möchte, sich auf die neuen Gegebenheiten jenseits der bisherigen Normalität einzustellen und sie für sich zu nutzen. Das ist nicht ganz einfach, könnte sich aber lohnen: „An das Individuum stellt die neue Zeit damit hohe und höchste, womöglich sogar heroische Anforderungen. Selbstbefragung tritt an die Stelle von Selbstbefriedigung und Selbstbedienung. Selbstbeherrschung ist von allen Herrschaftsformen die schwierigste. Das Ende der Normalität bedeutet eben nicht das Ende der Geschichte, sondern der Beginn einer neuen Zeit. Es wird keine leichte sein. Aber es könnte unsere glücklichste werden.“ Ob es für diejenigen, die schon heute keine einzige dieser von Gabor Steingart beschriebenen persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen haben und sie wohl auch ihr Leben lang nicht erwerben werden, eine glückliche Zeit werden könnte, wagt ein von dem Buch nicht ganz überzeugter Rezensent zu bezweifeln.

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  • Rezension zu "Das Ende der Normalität" von Gabor Steingart

    Das Ende der Normalität

    goldfisch

    03. April 2011 um 18:33

    Was ist schon normal ? Die Bedienungsanleitung für das Handy, Die "Cloud" als Datenspeicher, die Fahrt mit dem Auto, per Satellit gesteuert? Nichts mehr so, wie ich es aus Kindertagen kenne. Und auch Herr Steingart stellt fest :" Früher, da konnten unsere Väter den Fernseher noch selber reparieren". Tja...heute warten wir auf Techniker und hängen in Warteschleifen von "Bezahlhotlines".Der Autor hat mir ein wenig die Augen geöffnet.Blicken wir auf unsere Kindheit zurück, so scheint es, als blickten wir auf eine andere Epoche zurück.Nichts ist mehr verläßlich, der Sonntagsgottesdienst, der Weg ins Büro und der lebenslange Arbeitsplatz . Heute ist Flexibilität gefragt. Jobwechsel sind so alltäglich, manch Einer ist der "ewige" Praktikant und für viele bietet der "Arbeitsmarkt" keinen Raum. Die Welt ist im Umbruch, via Facebook werden Revolutionen angezettelt und bei der Durchführung ist man per Twitter live dabei. Rasant, schnell, zügig...alte Vokabeln für ein neues Leben auf der Überholspur. Wir sind frei, ohne viele Normen und wir sind damit überfordert.Ich zitiere : "Das Medikament mit dem größten Zuwachs (plus 252 %) war im Jahr 2009 das Psychopharmakon Zyprexa, das bei Depressionen eingenommen wird. 2009 starben mehr als doppelt so viele Menschen von eigener Hand wie durch einen Verkehrsunfall." Schaffen wir das Leben mit all der Freiheit nicht mehr? "Frei sind, das kommt hinzu, nicht nur wir; die anderen sind es auch". Das schafft Probleme.Die Banken sind so frei und haben die Käfigtüren weit geöffnet. Spekulanten verzocken täglich unser Geld.Ist eine Bank pleite, badet es der Steuerzahler wieder aus. Aber nicht nur die Banken bedienen sich der Freiheit.Angela Merkel besitzt die Freihet des Regierens...sie ist unfrei, aber sie sitzt die Probleme mit all ihrer Freiheit aus. Ein düsteres Buch, doch es macht auch Hoffnung und der Autor macht Mut, wie man in Zukunft mit dieser Freiheit umgehen kann, auch wenn der Begriff "Normalität" täglich sein Gesicht ändert. Ein wirklich gut zu lesendes Sachbuch, welches ich wirklich nur eindringlich empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Das Ende der Normalität" von Gabor Steingart

    Das Ende der Normalität

    Sophia!

    16. March 2011 um 22:47

    Es gibt kein normales Leben in Zeiten sich auflösender Normalität. _ In der heutigen Zeit ist Normalität zu einem schillernden Begriff geworden. Angesichts ungeahnter Möglichkeiten lebt der moderne Mensch in einem Zustand der Unruhe. Wurde er früher noch angezogen von den großen "Magneten" unseres Lebens, man denke an Kirche, Fabriken, Elternhaus und Familie, die unser aller Schicksal in geregelten Bahnen verlaufen ließen, herrscht heute absolute Freiheit und damit gleichzeitig auch absolutes Chaos. Es ist nicht mehr nur eine Konzeption des eigenen Selbst denkbar, sondern eine Fülle unterschiedlichster Lebensentwürfe. Die Treue zur Automarke hält statistisch gesehen länger als die zum eigenen Ehepartner, allgemeingültige Werte lösen sich auf und ein einziger Arbeitsplatz für das ganze Leben ist nicht mehr vorgesehen. _ "Der moderne Mensch hat nicht nur einen Gott auf dem Gewissen, er ist im Begriff, auch die anderen Gottheiten zu erdolchen. Sein Verhältnis zum Staat, zu den Parteien und zur Institution Familie ist heute ähnlich säkular wie das zur Kirche." _ Gabor Steingart, Chefredakteur des Handelsblatts und einer der wichtigsten politischen Publizisten Deutschlands, beschreibt in diesem Werk die aktuellen politischen und zeitgeschichtlichen Ereignisse des modernen Lebens. Dabei geht er auch auf Veränderungen im gesellschaftlichen und privaten Bereich ein. Das Internet als neue Eisenbahn unserer Zeit trägt z.B. wesentlich dazu bei, dass sich eine neue Art Bewusstsein entwickelt. Aber auch globale Bedrohungen wie etwa der "forever war" durch den Terrorismus oder staatliche Umbrüche lösen das Leben, wie es bisher war ab. Schonungslos wird deutlich gemacht, wie viel sich im Laufe der letzten 20 Jahre geändert hat. _ Der Untertitel "Nachruf auf unser Leben, wie es bisher war" deutet schon auf die Funktion des Buches hin. Der Text kann als eine Verabschiedung unseres alten Lebens, der Normalität, gelten. Bemerkenswerte Unterschiede werden kenntlich gemacht, auch im Zusammenspiel mit historischen Begebenheiten, Zitaten berühmter Denker oder Schriftsteller. Aufgeteilt in 27 Kapitel ist der Text angenehm lesbar, der Schreibstil des Autors einzigartig. _ Fazit: Ein hochinteressanter Text über unsere heutige Zeit und unser aller Damals, als alles noch besser oder vielmehr anders war.

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