Gabor Steingart Unser Wohlstand und seine Feinde

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Inhaltsangabe zu „Unser Wohlstand und seine Feinde“ von Gabor Steingart

Deutschland vor der Wahl: Bastardökonomie oder Wohlstand für alle? Nach der Krise ist vor der Krise. Vor einem staunenden Publikum türmen sich die Milliarden zu Billionen:Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Kaum jemand kann noch verstehen, was mit unserer Wirtschaft los ist: Es geht uns gut, aber wir sind besorgt. Wir exportieren fleißig, aber die Verschuldung steigt. Wir helfen in Südeuropa, doch die Lage spitzt sich weiter zu. Wir tanzen in den Tempeln des Konsums und wissen längst, dass es so nicht weitergehen kann. Gabor Steingart, Autor der Erfolgstitel „Deutschland, Abstieg eines Superstars“ und „Weltkrieg um Wohlstand“, hat Erklärungen, wo andere nur Besorgnis verbreiten. In seinem neuen Buch schildert er den fatalen Angriff auf unseren Wohlstand. Eine unglaubliche, leider wahre Geschichte, die sich vor unser aller Augen abgespielt hat und weiter abspielt: Wie Politiker, süchtig nach Anerkennung und Wählerstimmen, mit den Banken, die von der Kreditsucht der Staaten fürstlich leben, einen teufl ischen Pakt geschlossen haben - wider den Wohlstand der Mittelschicht und gegen die Interessen der kommenden Generationen. Er zeichnet die historischen Linien nach und erläutert, wie die sozial verantwortliche Marktwirtschaft, von Ludwig Erhard nach dem Krieg geschaffen, in eine Bastardökonomie – halb Staats-, halb Privatwirtschaft – verwandelt wurde. Und er zeigt, wie diese unheilige Allianz sich wieder aufl ösen lässt. Steingart ist ein Publizist, der genau hinschaut und der auch da nach Lösungen sucht, wo politisch korrekte Denkverbote herrschen.

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    Unser Wohlstand und seine Feinde

    melvil

    22. August 2013 um 21:44

    Gabor Steingart erzählt in diesem Buch auf gelungene, unterhaltsame Weise die Geschichte des "wölfischen" Kapitalismus ab dem 18. Jahrhundert und seiner "gezähmteren" Variante, der Marktwirtschaft, die sich nach dem zweiten Weltkrieg in Amerika und Europa entwickelt hat. Darauf aufbauend werden die Bankenkrise und die darauf folgende Eurokrise analysiert. Steingart will sich weder mit der von linken Wirtschaftswissenschaftlern vorgebrachten Erklärung abfinden, dass diese beiden Krisen die Folgen ungezähmter Märkte seien und begründet das mit der Tatsache, dass die Märkte in Wahrheit gar nicht ungezähmt waren. Auch die Behauptung der Rechten, allein der Staat habe durch seine Eingriffe in die selbstregulierenden Marktmechanismen die Blase am Immobilienmarkt verursacht und die Schulden angehäuft, die jetzt immer mehr zum Problem werden, will er nicht gelten lassen. Die Ursache für die Krise sei vielmehr, dass Banken und Staaten miteinander eine viel zu enge Beziehung eingegangen sind, die er "Bastardökonomie" nennt: Die Banken unterstützen die Staaten darin, immer mehr Schulden anzuhäufen, da das für sie ein gutes Geschäft ist. Im Gegenzug retten die Staaten "systemrelevante" Pleitebanken. Als Fazit empfielt Steingart den zukünftigen Verzicht auf Staatsverschuldung. Sicherstellen will er das durch Volksabstimmungen über die Haushalte von Bund und Ländern. Die geschichtlichen Abhandlungen im ersten Teil sind wirklich gut und wären eigentlich 5 Sterne wert. Das gesamte Buch bekommt aber nur 4, weil die Qualität der Argumentation gegen Ende rapide abnimmt. Es gibt für die Staatsverschuldung seit den 80er Jahren bessere Erklärungen. Im letzten Kapitel lässt er es sich außerdem nicht nehmen, einige bekannte Wissenschaftler wie Paul Krugman, Joseph Stieglitz und Heiner Flassbeck auf oberflächliche Weise zu denunzieren, indem er ihre Kernaussagen verfälscht wiedergibt. Das ist schlechter Stil und gibt Abzug. Lesenswert ist das Buch trotzdem, vor allem die erste Hälfte.

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