Gabriel Barylli Schmetterling

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Inhaltsangabe zu „Schmetterling“ von Gabriel Barylli

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  • Rezension zu "Schmetterling" von Gabriel Barylli

    Schmetterling

    caroline_lindholm

    01. August 2012 um 16:44

    Wenn ein Mann und eine Frau sich verlieben, so hoffen sie, das ewige Glück gepachtet zu haben. Trotz pessimistischer Scheidungsstatistiken glaubt doch jedes frisch verliebte Paar, dass es selbst nicht zu dem Drittel der Beziehungen gehört, die in die Brüche gehen werden. Und tatsächlich beginnt auch diese Liebe herrlich romantisch, ein goldener Flitter umgibt die ersten Wochen und man findet sowohl seelisch als auch körperlich immer näher zueinander. Dann beginnt sich langsam der Alltag einzuschleichen und man richtet ihn sich neu ein, so dass die neue Beziehung dort ebenfalls einen Platz finden kann. Sie zieht zu ihm, richtet die Wohnung weiblich um und dekoriert, während er im Stillen verspricht, sich stets um sie zu sorgen. Irgendwann folgt die Heirat, natürlich in Venedig, der Stadt der Liebe. Und endlich, endlich ist die zarte Liebe in feste Burgmauern gesperrt, so dass sie auf keinen Fall entkommen kann. Natürlich gibt es hin und wieder störende Ereignisse. Sein Freund Karl-Heinz zum Beispiel, der jeglicher Form der Zivilisation abgeschworen hat. Der am Fest der Liebe, zu Weihnachten, auftaucht und das mühsam aufgebaute Idyll in Trümmer legt. Natürlich sollte sie Verständnis zeigen für seinen besten Freund, der sonst niemanden hat als ihren Mann. Wie egoistisch zu fordern, dass er allein für sie da ist. Und muss man wirklich ein Aufhebens wegen gefühlsechter Kondome oder einer unbekannten blauen Haarspange machen? Natürlich ist er ein Idiot, und das weiß er auch. Seine geliebte Frau zu betrügen, allein aus männlichem Trotz und der Suche nach seinem Ego, um sich selbst zu beweisen, dass er noch ein richtiger Mann ist. Zu dumm nur, wenn sie dahinter kommt. Das ist dann nämlich der Moment, in dem sich zeigen muss, ob die Liebe, die sie teilten, stark genug ist, um darüber hinweg zu kommen. Dieser Roman von Gabriel Barylli ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte schildert die Frau, was in ihr vorgeht, welche Gefühle sie mit der Beziehung verband und noch verbindet und wie das romantische märchenhafte Wolkenschloss schmerzhaft mit der Wirklichkeit kollidiert ist. Der Mann kommt im zweiten Teil zu Wort. Seine Sichtweise ist eine vollkommen andere, auch wenn er seinen Fehler einsieht und bereut. Schnell zeigt sich, dass die Geschichte dieser namenlosen Hauptfiguren eine ähnliche ist, wie bei so vielen anderen Paaren, die sich ewige Liebe und Treue geschworen haben. Unweigerlich werden die verschiedenen Sichtweisen beider Geschlechter aufgedeckt und wenn schon nicht entschlüsselt, so wenigstens dargelegt. Durch den inneren Monolog, in dem beide Teile geschrieben wurden, erlebt der Leser die Ereignisse hautnah mit. Denn nicht die Geschehnisse alleine, auch die damit verbundenen Gefühle und Gedankenspiele sind das, was die Vergangenheit dieser Personen bildet. Wieder einmal entführt uns Gabriel Barylli in die Welt der Liebe. Dieses Mal beschreibt er den langen und steinigen Weg, der kommt, sobald man sich wirklich aufeinander einlässt und die ersten Wolken der Verliebtheit entschwunden sind. In wunderbaren Wortbildern entschlüsselt er den weiblichen und männlichen Teil der Gefühlsspirale. Da der weibliche Teil jedoch nicht von ihm, sondern von einer Frau, Sharron Gold, geschrieben wurde, ist dieser nur umso authentischer. Hier werden dem Leser beide Seiten der Münze, die sich Beziehung nennt, aufgedeckt. Durch die ungewöhnliche Erzählweise ist "Schmetterling" ein leicht zu lesendes romantisches Buch voller kleiner Weisheiten. Ein Roman, um ihn genussvoll auf dem Sofa zu lesen. Für alle Leser, die gerne träumen und sich mit der realistischen Seite der Liebe auseinandersetzen wollen.

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