Gabriel García Márquez Die Liebe in den Zeiten der Cholera

(424)

Lovelybooks Bewertung

  • 559 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 11 Leser
  • 45 Rezensionen
(185)
(144)
(74)
(17)
(4)

Inhaltsangabe zu „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel García Márquez

Die schönste Liebesgeschichte der Welt: 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als Achtzehnjähriger hat er sich unsterblich in sie verliebt, in ihren stolzen Gang und den schweren Zopf auf ihrem Rücken. In poetischen Briefen hat er um sie geworben, für kurze Zeit ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann doch an Doktor Juvenal Urbino verloren. Aber nie hat er aufgehört, sie zu lieben.

Er kann es einfach!

— Edith_Hornauer

Wer keine Liebesgeschichten mag: Lasst die Finger davon! Klassiker hin, Klassiker her.

— Jari

Liebe, die alles überdauert. Das ist hier versinnbildlicht mithilfe einer Flussfahrt. Tolle Idee vom Meister des Magischen Realismus.

— Manuela_Kraemer

Ein interessantes Buch trotz vorbestimmtem Ende und einiger Längen

— Isaopera

Für verregnete Sommerwochenenden. Plätschert wunderschön poetisch dahin, mit einem fantastischen Schluss

— LeBoudoir

Grandios!

— Hallorin

Ganze Absätze werden für andere Charaktere wieder aufgenommen, malerische Sprache, übertriebene, aber nachvollziehbare Romantik

— maikebolivia

Der Film dazu mit Giovanna Mezzogiorno ist auch richtig gut!

— TrenchcoatGirl

Eines der besten Bücher aller Zeiten

— leseliebchen

Nicht einfach und dennoch einfach gut!

— Wortteufel

Stöbern in Klassiker

Der gute Mensch von Sezuan

Ein Lese-MUSS!

Fantasia08

Ein Sommernachtstraum

Witzig, klassisch, Shakespeare!

Fantasia08

Emma

Emma, eine starke Frau, erfährt, dass Hochmut vor dem Fall kommt - ein wunderschön geschriebenes Buch zum Mitfiebern!

Siri_quergetipptblog

Meine Cousine Rachel

Gut geschriebener Roman mit leiser Spannung und einem jungen Mann, bei dem Bewunderung fast zum Wahn wird...

vanessabln

Der Steppenwolf

Melancholisch, vielschichtig, kritisch und voller inspirierender Denkansätze. Ein toller Außenseiterroman!

cherisimo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Er kann es

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Edith_Hornauer

    03. May 2017 um 22:12

    Dieser Autor hat seine ganz eigene Sprache, unverwechselbar zu anderen Büchern. Ich mag seine Gedankenfolge, das Romantische...

  • Gabriel Garcia Marquez - Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Jari

    Ein weiterer Klassiker, den ich im Zuge der BBC-Liste gelesen habe. Márquez gilt als grosser Autor des Magischen Realismus und da ich dieses Genre wirklich mag, habe ich mich auch irgendwie auf Marquez gefreut. Doch welch Enttäuschung erwartete mich! Hinterher durfte ich dann auch erfahren, dass „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ das realistischste Werk des Autoren ist. Da habe ich wohl mit dem richtigen Titel angefangen… Ich will damit nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es ist nicht unverdient zum Klassiker geworden, Márquez hat nicht umsonst den Nobelpreis für Literatur gewonnen. Aber für mich war „die Cholera“, wie ich das Buch kurzerhand nannte, einfach nur schrecklich. Dass dies eine persönlich motivierte Sicht ist, ist mir völlig bewusst. Denn ich mag keine Liebesgeschichten. Ich denke, Leser meines Blogs wissen das unterdessen. Natürlich lässt der Titel bereits darauf schliessen, dass es um die Liebe geht, doch meine Hoffnung war, dass man auch etwas Soziokulturelles über das damalige Kolumbien erfährt. Doch eigentlich hätte die Geschichte auch in Zeiten der Ebola spielen können. Wer keine Liebesgeschichten mag: Lasst die Finger davon! Klassiker hin, Klassiker her. Ich bin während des Lesens fast draufgegangen. Es geht wirklich nur darum, wer nun mit wem. Ab und zu wird vielleicht mal jemand krank, aber das nur so am Rande. Hauptsache, die Telenovela geht weiter. Das ist dieses Buch nämlich: eine Telenovela in ordentlicher Sprache. Ab dem Moment, in dem Fermina Daza nach mehreren Jahren Briefliebelei mit Florentino Ariza ihn beim ersten Treffen abserviert, war für mich definitiv Schluss. Von da an las ich nur noch quer und zählte die Seiten. Abbrechen wollte ich irgendwie nicht, aber ich sehnte mich danach, dieses Buch wieder in die Bibliothek zurückzubringen. Es schaudert mich zu wissen, dass auf der BBC-Liste noch mehr Titel von Márquez stehen...

    Mehr
    • 3
  • Der Weg ist das Ziel

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Isaopera

    07. September 2016 um 21:33

    Da das Ende bei diesem Roman bereits durch den Klappentext sowie direkt zu Beginn der Geschichte verraten wird, geht es in diesem Buch eigentlich mehr um den Lebensweg der Hauptpersonen. Ich muss sagen, das Buch hat einen sehr speziellen Schreibstil, der anfangs etwas umständlich wirkt und eine gewisse Eingewöhnungsphase benötigt. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge und Personen können teilweise etwas viel werden, dafür erscheinen andere Nebenhandlungen ab und zu eher lang. Das Buch hätte in der Tat einige Seiten weniger vertragen können, aber dennoch ist die Handlung an sich sehr interessant und teilweise sogar lustig. Mich persönlich hat die genaue Beschreibung der Affären und Bettgeschichten von Florentino Ariza etwas gestört, irgendwann hatte man verstanden, dass er im Geheimen ein Frauenaufreißer war. Ich finde, das Buch lohnt sich durchaus und man sollte es gelesen haben, aber ein bisschen Muße muss man dafür mitbringen ;) 

    Mehr
  • 10 Sterne

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    greenamazone

    10 Sterne für das wunderbare Buch über die Liebe… 
    die erfüllte, die gelebte und die unerfüllte Liebe, die krank macht.

    • 2

    wandablue

    19. September 2015 um 00:50
  • Ein sehr schönes Buch

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    TrenchcoatGirl

    15. August 2015 um 18:20

    Das ist zwar ein sehr schönes Buch, benötigt aber die passende Stimmung um gelesen, genossen und verstanden zu werden. Ich habe es teilweise unterwegs gelesen, da ich viel mit der Bahn fahre, und teilweise zu Hause, bevor ich schafen gegangen bin, und ich habe wirklich den Unterschied gemerkt. Abends vor dem Bett gehen habe ich die Geschichte viel leichter verfolgt als im Zug: die Handlung schreitet nämlich meistens langsam voran, was nicht gut zu der Hektik vom Pendeln passt! Manches scheint sogar überflüssig zu sein (und das ist auch warum ich dem Buch nur vier Sterne gegeben habe und nicht fünf). Die ersten 70 Seiten dienen zwar dazu, den Leser in die Geschichte einzuführen, aber meiner Meinung nach gibt es auch viele Details, die überflüssig sind. Das einführende Kapitel wirkt also entsprechend schwer, aber man sollte nicht den Fehler machen, das Buch dabei aufzugeben, denn was danach folgt ist wesentlich interessanter. Was die Überflüssigkeit betrifft, gilt dasselbe auch für die Berichte der Geschlechtserfahrungen des Protagonists, Florentino Ariza, dessen Erlebnisse zwar zeigen, dass er davon etwas lernt, da das ganze ihm in dem Umgang mit Frauen hilft, aber nach einer Weile werden diese Berichte einfach viel zu viele und uninteressant für den Leser. Die weibliche Protagonistin, Fermina Daza, hat mir am Besten gefallen, bzw. wie Ihr Charakter von Márquez beschrieben und entwickelt wurde, aber dazu muss man gestehen, dass der Schriftsteller seine Figuren und ihre Charaktere wirklich gut und mit Sorgfalt bestimmt; das ist auch warum ich mich der Protagonistin so gebunden fühlte. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass ich, als Leserin, mich nicht entscheiden konnte, für welchen der 2 männlichen Protagonisten ich eigentlich war, da Márquez es so gut schafft, den Leser beide "Rivalen" gleichgültig lieben zu lassen. Insgesamt also ein gutes Buch, das aber an Überflüssigkeit und Langsamkeit ein bisschen verliert.

    Mehr
  • Liebesroman zum Nachdenken gewürzt mit viel Humor

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    kingofmusic

    Wow, was für ein Buch, was für eine Geschichte, was für ein Autor :-) Ich starte jetzt hier den ersten Versuch einer Rezension - man möge mir also verzeihen, wenn es noch nicht ganz klappt *g* Aufmerksam auf Gabriel Garcia Márquez wurde ich durch das Buch "Leben um davon zu erzählen". Zwei Tage später fand ich zufällig "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" auf unserem Büchertisch. Verhaftet, nach Hause gebracht und ins Regal gestellt. Jetzt hab ich´s gelesen und bin sprachlos. Sprachlos vor allem deshalb, weil mich eine Liebesgeschichte selten so mitgerissen hat wie diese. Erzählt wird die Geschichte von Fermina Daza und Florentino Ariza, die quasi ein Leben lang um ihre Liebe kämpfen. Dabei ist es aus der Sicht von Fermina Daza gar nicht so offensichtlich, dass sie lieber Florentino Ariza als Dr. Juvenal Urbino heiraten würde. Durch tragi-komische Umstände platzt die Hochzeit zwischen Fermina und Florentino. Während Fermina versucht zu vergessen (sie wird von ihrem Vater auf eine Reise geschickt, während derer sie mit einer ihrer Cousinen viel unternimmt), kann es der tragische Held Florentino nicht verwinden und hält sich trotz vieler Liebschaften über die Jahre immer einen Platz in seinem Herzen für Fermina frei. Er ist sich nämlich sicher und tut auch alles dafür, dass er eines Tages doch noch mit Fermina zusammenkommt - und wenn es das ganze Leben dauert. Und so wird man als Leser Zeuge, wie das Leben zweier füreinander bestimmten Personen sich in unterschiedliche Richtungen, letztendlich auf Umwegen aber wieder aufeinander zu entwickelt. Fulminanter Höhepunkt der Geschichte ist dann eine gemeinsame Schifffahrt von Fermina Daza und Florentino Ariza, auf der sie dann endlich das machen, wovon beide instinktiv bewußt (Florentino) und unbewußt (Fermina) ihr Leben lang geträumt haben: nämlich sich zu lieben. Gewürzt mit viel Humor, Einschüben über die politischen Zustände in Kolumbien und zweier unglaublich sympathischen Hauptfiguren (in "Leben um davon zu erzählen" heißt es, dass Marquez seinen Eltern in dem Roman ein Denkmal gesetzt hat), gelingt es dem Autor eine fesselnde Liebesgeschichte zu erzählen. Was nehme ich aus diesem Buch mit? Die Vehemenz, die Beharrlichkeit und das Durchhaltevermögen von Florentino hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich mir bei dem Gedanken an die Geschichte immer bewußt machen werde, dass sich letztendlich doch alles zum Guten entwickelt, wenn man nur fest daran glaubt und die Hoffnung nicht aufgibt. Darum werde ich diesem Buch von nun an einen ständigen Platz sowohl in meinem Bücherregal als auch in meinem Herzen (sorry für die pathetischen Worte - ich kann nicht anders!) einräumen und (wenn es mal gerade nicht so läuft - egal in welcher Lebenssituation man sich gerade befindet) mich an Florentino und Fermina erinnern in der Hoffnung und vielleicht auch in der Gewissheit, dass das Gute letztendlich doch der Sieger im Leben ist.

    Mehr
    • 5
  • interessanter Tod, aber die Story...naja....

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    dominona

    16. October 2014 um 17:15

    Der Ehemann stirbt durch einen Sturz vom Baum, als er einen Papagei herunter holen will und der langjährige Verehrer nutzt die Gelegenheit um sich erneut bemerkbar zu machen. Zwischendurch wird per Rückblende die Liebesgeschichte / Vergangenheit erzählt und am Ende - nein, ich verrate jetzt nichts. Das ist eines der Bücher, bei denen ich mich gefragt habe, warum es diesen gewissen Klassiker-Status hat, aber man muss es aus der Entstehungszeit heraus betrachten und dahingehend ist es schon etwas besonderes, auch die Schreibweise betreffend. Also,wer auf eine romantische Art in eine leicht kitschig anmutende story gezogen werden möchte,bitte sehr, Vorhang auf.

    Mehr
  • Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Quoc1981

    Länger als 50 Jahre liebt der Protagonist heimlich die unnahbare Firmina, dabei hat er ein sehr reges Sexleben, zum Schluss sogar mit einem minderjährigen Mädchen. Firmina verbringt diese 50 Jahre in einem schwierigen Verhältnis zu ihrem Mann und Auberginen. Das Leiden der Beiden  findet sein Ende auf einem Schiff mit gelber Choleraflagge. Cholera ist der Liebe sehr ähnlich, die beiden Krankheiten haben gleiche Symptomatik, so dass die Mutter der Hauptperson schließlich nicht mehr unterscheiden kann, ob ihr Sohn mit Cholera oder Liebe krank ist. Marquez beschreibt  auf eine wunderbare Weise die Liebe zwei alten Menschen – ohne jegliche Romantik oder Verschönerung. Man verliert Haare, man wird taub, man hat runterhängende Brüste, knochige Hände, man riecht. Und trotzdem schafft der Autor die Bewunderung über die Kraft der Seele und Kraft der Liebe hervorzurufen.

    Mehr
    • 2

    Floh

    01. September 2014 um 05:07
  • 52 Jahre Wartezeit

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    NiWa

    51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf seine große Liebe Fermina Daza.  Als Jugendliche verlieben sie sich ineinander, für Florentino ist es von Anfang an die große Liebe und auch Fermina scheint nicht abgeneigt. Doch vom Vater von Florentino abgeschottet, entwickelt sich zwischen dem Liebespaar ein zarter Briefwechsel, der nach einem zufälligen Treffen von Ferminas Seite abrupt beendet wird. Denn die jugendliche Schwärmerei hält der Realität nicht stand:  „In einem Augenblick enthüllte sich ihr das ganze Ausmaß ihres Selbstbetrugs, und voll Entsetzen fragte sie sich, wie ein so bösartiges Hirngespinst über so lange Zeit in ihr wachsen hatte können.“ (S. 200)  Aber Florentino gibt nicht auf und setzt sein Werben um die große Liebe die nächsten Jahrzehnte fort.  Der Schreibstil des Autor ist überwältigend. Ausgeschmückt, blumig und mit einem ordentlichen Schuss Sarkasmus sowie Ironie beschreibt er die Leben der beiden Protagonisten. Humorvoll regen einzelne Stellen zum Schmunzeln, teilweise sogar zum Lachen an.  Wenn die Handlung an sich nur nicht so langweilig wäre. Die Geschichte wäre auch in weniger Seiten erzählt und so wird sie auf über 600 Seiten ausgeweitet. Sie verliert sich in ermüdende Details, die kaum zum Weiterlesen anregen.  Für Freunde gewählter Sprache und Nobelpreisliteratur (1982) durchaus geeignet, wer sich allerdings eine aufregende Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht werden.

    Mehr
    • 6
  • Traumhaft.

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    NinaFischer

    05. November 2013 um 01:15

    Ich liebe dieses Buch! Wer bereit ist sich durch einen schwierigen Anfang zu bekaempfen wird mehr als belohnt. In meinen Augen ein absolutes MUSS.

  • Nur ein halbes Lesevergnügen

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. March 2013 um 15:18

    Mit der Liebe ist es so eine Sache: wann ist es überhaupt Liebe? Wann geht es über reine Zuneigung hinaus? Oder fühlt man sich nur zu jemandem hingezogen, weil derjenige einen verehrt und umwirbt? Manchmal ist dies nicht so leicht zu unterscheiden. Und kann die Liebe ein Leben lang dauern? Verwaist die Liebe, wenn sie unerfüllt bleibt? Und erlischt sie zwangsläufig, wenn der Alltag sie erdrückt? All diesen Fragen geht Gabriel García Márquez in diesem hochgelobten Roman nach. Es geht um die Liebe von Florentino Ariza und der schönen Fermina Daza. Er betet sie in ihrer beiden Jugend an, sie lässt sich erst umgarnen, merkt aber, dass sie ihn nicht wirklich liebt und heiratet einen anderen, angesehenen Arzt. Über die Jahre führt auch Florentino sein eigenes Leben, hat viele Frauen - Affären - aber auch Verbindungen, die einer gelebten Liebe sehr nahe kommen. Dennoch kann er Fermina nicht vergessen. Und erst im Alter, als Ferminas Mann stirbt, wirbt er wieder um sie und sie genießen am Ende ihres Lebens eine tiefe Art von Glück. Márquez ist ein Meister der Worte. Gleich am Anfang war ich begeistert von seinen beeindruckenden Formulierungen. Und so freute ich mich, dieses Buch endlich zu lesen. Doch dann zog sich die Handlung, immer mehr. Ausschweifend verliert sich Márquez - wie gesagt, mit meisterhafter Sprache - in Belanglosigkeiten aus beider Leben. Ich merkte, wie ich immer wieder bei der Lektüre mit meinen Gedanken abschweifte und erst später wieder ins Geschehen eintauchte. Und meist hatte ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Vielleicht ist das Buch keines, was man im Alltag lesen sollte. Vielleicht ist es ein Buch für den Urlaub, in einer Liege entspannend sich den Worten hingebend. Für mich war es leider nur ein halbes Vergnügen, denn an Handlung gibt es kaum mehr als oben beschrieben, nur in etlichen Variationen vertieft. Mag jeder selbst entscheiden, ob er dieses Buch liest. Von mir nur eine halbe Empfehlung.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" von Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. July 2012 um 18:14

    The last time I read this book I was about fourteen years old, the reason I re-read it again was that I might see more in it. Sadly, I didn't. I still have the same sense about the book like eight years ago. Or the fact that now I have books on my shelf that I am really eager to read, so that I rushed through the last 150 pages. ;) Well Gabriel García Márquez know his langues for sure. His usage of words and his descriptions are really wonderful. He knows when the right word to use. That was really enjoyable while reading. I admire his writing, no wonder he received a Nobel prize for 100 Years of Solitude (which I haven't read yet). Now the storyline is something else. I really liked the first episode about Doctor Urbino until his death. It felt so true, one could relive his feelings as well as Fermina Dazas feelings. However I didn't like the main character Florentino Ariza, for me he's a douch. Really, after so many years he should gotten over he. And sleeping with dozens or in his case hundreds of other women to compensate for his love is just silly. That's probably the reason I had so much trouble with the book, since even Fermina Daza got a little annoying towards the middle. If you do not like the two main characters it's hard to be passionate about the book. Perhaps it's because I don't believe in such a love, other may judge differently.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" von Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    100Buecher

    15. January 2012 um 20:20

    Wenige Jahre bevor dieses Buch veröffentlicht wurde bekam García Márquez den Literaturnobelpreis für seine Werke, "die Realismus mit Fantasie verknüpfen und das Leben und die Konflikte eines Kontinents abbilden". Das er es geschafft hat, als lateinamerikanischer Autor und mit Geschichten die sich auf ebenjenem Kontinent zutragen, auf der BBC Bestenliste sogar mit zwei Romanen vertreten zu sein, spricht ja schon Bände. Mit der "Liebe in den Zeiten der Cholera" erzählt García Marquez eine wunderbar nostalgische und eindringliche Liebesgeschichte auf die ihm eigene federleichte und dabei stellenweise extrem ironische Art. Diese unerschöpfliche Liebe eines immer älter werdenden Mannes zu einer gleichsam alternden Frau ist immer poetisch, oft ehrlich aber niemals kitschig erzählt. García Marquez geht spürbar liebevoll mit seinen Hauptfiguren um, erlaubt ihnen aber die Macken und kleinen Charakterfehler von echten Menschen und verpackt diese dann so charmant, dass auch der Leser die Figuren liebgewinnt. So handelt es sich bei dem Helden der Liebesgeschichte um einen frühzeitig kahl gewordenen Sonderling mit chronischer Verstopfung, während die Angebetete Fermina eine große Schönheit aber dabei eigensinnig und unreflektiert ist und so stur, dass ein Streit schon mal in monatelange Stille ausarten kann. Während sie damit beschäftigt ist, Kinder von ihrem Mann zu bekommen und auf Galaveranstaltungen zu erscheinen, hat Florentino in aller Stille dutzende Geliebte, über die er gewissenhaft Buch führt, bis er "25 Hefte mit 622 Eintragungen über dauerhafte Liebschaften" beisammen hat. Niemals jedoch handelt es sich um etwas Ernstes, denn er bleibt seiner Liebe zu Fermina Daza immer treu. . Wikipedia bezeichnet García Marquez Stil als "Magischen Realismus" und der Leser erahnt sofort auf den ersten Seiten, was damit gemeint ist. Das Buch beginnt mit dem Selbstmord eines Mannes, der für den weitern Verlauf der Geschichte unwichtig ist, jedoch glasklar die verschiedenen Einstellungen der Charaktere zu Liebe hervorhebt. Denn wo Ferminas Mann von dem Selbstmord seines Freundes und dessen nun herausgekommener jahrelanger heimlicher Liebe geschockt ist, sieht Fermina Daza die Sache aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie erkennt die Romantik an, mit der der Tote "auf jeden Fall mit 60 sterben" wollte und die große Liebe, die seine Geliebte dazu verleitet hatte, ihm bei diesem Entschluss zu helfen. (Ihre einzige Untreue besteht darin, nur einen lockeren Knoten in die Leine des Hundes zu machen, den Ihr Geliebter mit in den Tod nehmen möchte und der dann auch treu an seiner Seite die Giftgase einatmet, obwohl er sich hätte befreien können.) Dieses Talent eine "Geschichte in einer Geschichte" zu erzählen, macht die Bücher von García Marquez so faszinierend, er schafft es, in nur wenigen Sätzen eine ganz neue Dimension zu erschaffen. Dabei lässt er oft so unerwartet eine großen Tropfen bitterbösen schwarzen Humors mit einfließen, dass der Leser getroffen zusammenzuckt und dann laut herauslacht. Nachdem beispielsweise Florentino Ariza jahrelang erbitterten Widerstand gegen seinen Haarausfalls leistet und es "kein Opfer gab, dass er nicht auf sich genommen hätte, um jeden Zollbreit seiner Kopfhaut vor der gefräßig sich ausbreitenden Wüstenei zu verteidigen", kommt er schließlich auf die Idee, von seinem völlig kahlen Friseur zu zu einem zugezogenen Fremden zu wechseln, der nur bei zunehmenden Mond Haare schneidet. "Der neue Friseur war gerade erst dabei zu beweisen, dass er eine wahrhaft fruchtbringende Hand besaß, als sich herausstellte, dass er Novizinnen vergewaltigt hatte und im ganzen Antillenraum von der Polizei gesucht wurde; man führte ihn in Handschellen ab." . Fazit: Eine wundervoll poetische Liebesgeschichte, erzählt von einem detailverliebten Realisten mit einer großen Portion Ironie. Wer denkt, Romantik und Realismus können nicht Hand in Hand gehen, irrt.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" von Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    Morgenröte

    Das soll Liebe sein??? Also meiner Meinung nach hätte mindestens einer der beiden Protagonisten dringend die Hilfe eines Psychologen gebraucht!!! Ja, es hört sich ja alles wunderschön romantisch an: Ein Mann verliebt sich mit 18 Jahren in ein junges Mädchen, macht ihr einen Heiratsantrag, wird nach einer kurzen heimlichen Verlobungszeit abgewiesen, hält ihr aber bis ins Greisenalter hinein die Treue... Hey, Moment mal, er hält ihr die Treue??? Nein, er verlustiert sich derweil mit unzähligen Frauen, verliebt sich auch ab und an mal in eine und schreckt mit über siebzig Jahren nicht einmal davor zurück, dass er eine 14-jährige, ihm anvertraute Verwandte sexuell missbraucht. Als er endlich Fermina Daza haben kann, schiebt er jenes arme Mädchen aber schnell wieder in die Kinderschiene ab und hat noch nicht mal ein sonderlich großes Schuldgefühl, als diese sich seinetwegen das Leben nimmt. Und jene Verwandte ist nicht die einzige Frau, die Dank ihm auf unnatürliche Weise ums Leben kommt. Okay, langer Rede kurzer Sinn, Florentino Ariza ist mir nicht sonderlich sympatisch, aber gut, lieben wird er ja wohl trotzdem können? Kann er nicht!!! Florentino verstrickt sich nur in eine Illusion. Projeziert in sein Bild von einer Frau, mit der er kaum mehr als drei Sätze gesprochen hat, alle edlen Eigenschaften, die man nur so haben kann. Diese makellose "bekränzte Göttin", wie er sie nennt, pflanzt er tief in sein Herz. Guter Plan, so muss er niemals eine normale Frau emotional näher an sich herankommen lassen und kann von seiner Hoffnung zehren! Als er Fermina im Alter endlich nahe kommt, muss er sich eingestehen, dass er selbst etwas enttäuscht ist davon, dass sie alt ist und doch auch kleine Fehler hat, und die hat und hatte sie schon immer, fürwahr. Wenigstens fühlt er sich trotz alledem glücklich, da sich nun sein lebenslanges Streben doch noch gelohnt hat. Aber auch, wenn man keine Liebesgeschichte, sondern eine Gesellschaftsstudie erwartet, kann der Roman nicht sonderlich überzeugen. Schon zu Beginn werden Einzelheiten über Randpersonen in epischer Breite geschildert, während weit wichtigere Situationen viel zu kurz abgehandelt werden. Interessant fand ich allerdings die Aneinanderreihung der einzelnen Situationen. Die Geschichte wird rückblickend geschildert, abwechselnd von Ferminas und Florentinos Perspektive aus. So erfährt man zunächst zum Beispiel in einem Abschnitt, dass Florentino im Zweifel ist, wie es Fermina geht, und seine Mutmaßungen darüber. Erst im nächsten Abschnitt wird dann geschildert, wie es Fermina tatsächlich ergangen ist und welche, sich sehr von den Mutmaßungen unterscheidenden Beweggründe, sie hatte. Dies erzeugt Spannung in der doch etwas langatmigen Geschichte.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" von Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

    verywhatever

    02. November 2011 um 19:20

    insgesamt schönes buch, jedoch an manchen stellen, für meinen geschmack, ein wenig zu ausführlich.

  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks