Gabriel Katz

 4.1 Sterne bei 27 Bewertungen

Lebenslauf von Gabriel Katz

Einer von Frankreichs berühmtesten Autoren: Gabriel Katz ist ein französischer Schriftsteller, der unter Pseudonym schreibt. Zunächst bekannt für seine erfolgreichen Fantasy-Romane und Drehbücher schreibt er seit kurzem auch literarische Romane, die von der Kritik ebenfalls hoch gelobt wurden.

 Mit seinen über 30 Veröffentlichungen zählt er zu Frankreichs berühmtesten Autoren. Der Autor lebt zusammen mit seiner Familie in Aniéres-sur-Seine bei Paris.

Alle Bücher von Gabriel Katz

Cover des Buches Der Klavierspieler vom Gare du Nord (ISBN: 9783596705078)

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

 (24)
Erscheint am 28.04.2021
Cover des Buches Der Klavierspieler vom Gare du Nord (ISBN: 9783839817476)

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

 (3)
Erschienen am 26.06.2019

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Neue Rezensionen zu Gabriel Katz

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Rezension zu "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" von Gabriel Katz

Ein bisschen märchenhaft und sehr berührend
Lilli33vor 5 Monaten

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Verlag: S. FISCHER (26. Juni 2019)

ISBN-13: 978-3103974652

Originaltitel: Au bout des doigts

Übersetzung: Eva Scharenberg und Anne Thomas

Preis: 20,00 €

auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Ein bisschen märchenhaft und sehr berührend


Inhalt:

Mathieu lebt mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder in der Pariser Vorstadt. Der junge Mann jobt, um seine Mutter zu unterstützen. Doch seine Leidenschaft gilt dem Klavier, und so spielt er auf dem Klavier am Gare du Nord, sooft es geht. Pierre Geithner, der Direktor des Konservatoriums erkennt Mathieus unglaubliches Talent und nimmt ihn unter seine Fittiche.


Meine Meinung:

Die Geschichte wirkt fast schon ein bisschen märchenhaft und ist einfach wunderschön. Zwischen den beiden so unterschiedlichen Männern entwickelt sich ganz allmählich eine zaghafte Freundschaft. Pierre muss einen Schicksalsschlag überwinden und findet Kraft darin, Mathieu aufzubauen. Mathieu muss sich in der feinen Pariser Gesellschaft zurechtfinden. Oft schlagen ihm Vorurteile entgegen, manchmal bildet er es sich aber auch nur ein. So macht er sich das Leben selbst unnötig schwer. 


Dies alles wird absolut nachvollziehbar und in einer schönen Sprache geschildert. Ich habe den Roman geradezu verschlungen und mich von dieser herzerwärmenden Geschichte verzaubern lassen. Es dreht sich zwar viel um klassische Musik, man muss sich damit aber nicht auskennen oder ein Fan sein, um das Buch genießen zu können. 


★★★★★

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Rezension zu "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" von Gabriel Katz

Wie Musik soziale Unterschiede bedeutungslos werden lässt
uli123vor 7 Monaten

Ich weiß  nicht, ob es diese Erscheinung tatsächlich gibt: Ein Klavier steht öffentlich zugänglich am Pariser Bahnhof Gare du Nord und bietet jedem Vorbeikommenden die Möglichkeit, auf ihm zu spielen. Davon macht auch der eine Protagonist dieses Romans Gebrauch – der 20jährige Mathieu, der in sozial schwierigen Verhältnissen in der Banlieue wohnt und seit seiner Kindheit nach Gehör Klavier spielt, ohne jemals Noten lesen gelernt zu haben. Der zweite Protagonist – Pierre, gut situierter Direktor des Pariser Konservatoriums, beruflich und familiär an einem Tiefpunkt angelangt – wird Zeuge und erkennt Mathieus großes Talent. Als Mathieu zur Strafe für einen Einbruch zur Ableistung von Sozialstunden verurteilt wird, stellt Pierre ihn pro forma als „Putzmann“ ein, bereitet ihn aber stattdessen für einen renommierten Klavierwettbewerb vor. Warum tut Pierre das? Und will Mathieu das überhaupt?

Eigentlich war ich eher skeptisch, ob mir dieses Buch überhaupt gefallen würde. Denn dem Buchrücken und dem Klappentext war zu entnehmen, dass Musik ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte sein würde („Ein virtuoser, spannender Roman voller Musik“, „Ein Roman über die verbindende Kraft der Musik“), und ich bin ein völlig unmusikalischer Mensch. Doch ich, der ich mit den in Bezug genommenen klassischen Klavierstücken (z.B. Präludium, Fuge Nr. 2 in c-Moll, Ungarische Rhapsodie) nichts anfangen kann, war von Anfang an begeistert von der Geschichte.  Sie hat etwas von einem modernen Märchen und bedient sich vieler Klischees – armem, kriminellem Jungen gelingt der Aufstieg in die ihn herablassend betrachtende und von ihm verachtete Oberschicht und verliebt sich sogar noch in ein ihr zugehöriges Mädchen. Gerade das hat mich so fasziniert. Bestechend ist auch die Darstellung der Protagonisten, vor allem des Mathieu, der eine so gleichgültige und provozierende Haltung an den Tag legt, dass man  ihn am liebsten durchschütteln möchte, um ihm klarzumachen, welche große Chance sich ihm bietet.

Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung.

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Rezension zu "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" von Gabriel Katz

Schicksalhafte Begegnung
Hortensia13vor einem Jahr

Inmitten im Pendlerverkehr traut der Direktor des Pariser Musikkonservatoriums Pierre Greinther seinen Ohren nicht. Auf dem Klavier im Gare du Nord spielt ein Junge herausragend Bach. Der 20jährige Mathieu steckt gerade in einer Krise, indem er auf die schiefe Bahn geraten ist. Pierre, selbst in einer Lebenskrise, setzt sich für ihn ein und biete ihm eine einmalige Chance: die Teilnahme am renommiertesten Klavierwettbewerb des Landes. Wird Mathieu die Chance seines Lebens ergreifen?

Ich liebe es selbst zu musizieren. Daher fand ich es schön, die Schilderungen zu lesen, was Musik in einem selbst bewirken kann. Die Geschichte ist eigentlich ein Ausschnitt von zwei Menschenleben, die sich zufällig begegnen und wie sich das auf sie auswirkt. Aber was war das bitte für ein Schluss? Ist dem Autor das Papier ausgegangen? Schade, ich hätte mir ein richtiges Ende gewünscht. Trotzdem gibt es von mir für diesen zeitgenössischen Gegenwartsroman 4 Sterne. Nett für Zwischendurch, aber nicht sehr tief gehend.

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

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