Gabriel Katz

 4.2 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf von Gabriel Katz

Einer von Frankreichs berühmtesten Autoren: Gabriel Katz ist ein französischer Schriftsteller, der unter Pseudonym schreibt. Zunächst bekannt für seine erfolgreichen Fantasy-Romane und Drehbücher schreibt er seit kurzem auch literarische Romane, die von der Kritik ebenfalls hoch gelobt wurden.

 Mit seinen über 30 Veröffentlichungen zählt er zu Frankreichs berühmtesten Autoren. Der Autor lebt zusammen mit seiner Familie in Aniéres-sur-Seine bei Paris.

Neue Bücher

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

 (9)
Neu erschienen am 26.06.2019 als Hardcover bei S. FISCHER.

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Neu erschienen am 26.06.2019 als Hörbuch bei Argon.

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Cover des Buches Der Klavierspieler vom Gare du Nord (ISBN:9783103974652)

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

 (9)
Erschienen am 26.06.2019
Cover des Buches Der Klavierspieler vom Gare du Nord (ISBN:9783839817476)

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

 (0)
Erschienen am 26.06.2019

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Neue Rezensionen zu Gabriel Katz

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Rezension zu "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" von Gabriel Katz

Der Zauber der Musik
spozal89vor 2 Tagen

Klappentext:

Der Junge aus der Pariser Vorstadt und der Direktor des Konservatoriums wären sich nie begegnet, stünde da nicht ein Klavier am Gare du Nord. Der 20-jährige Mathieu ist auf die schiefe Bahn geraten und hat nichts außer einem großen musikalischen Talent. Pierre dagegen hat alles, verwindet aber den Verlust seines Sohnes nicht. Das ungleiche Paar schließt einen Pakt: Pierre ermöglicht Mathieu die Teilnahme am renommiertesten Klavierwettbewerb des Landes. Wird Mathieu die Chance seines Lebens ergreifen? Und warum tut Pierre all das für ihn?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass im Moment sehr viele Romane erscheinen, die das Thema Musik und die Kraft und Verbundenheit von Musik aufgreifen. Das Thema mag ich sehr gerne, denn das Sprichwort "Music is the key" ist eines meiner Liebsten, weil Musik glaube ich in jedem Leben irgendwie dazu gehört, egal ob man dabei die Musik selbst macht oder sie einfach genießt.

Die Grundidee von "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" fand ich jetzt nichts Neues, was ja noch lange nichts heißt und der Schreibstil war auch recht angenehm zu lesen. Leider hatte für mich die komplette Geschichte aber zu wenig Tiefgang, war an einigen Punkten eher unrealistisch und zum Ende hin viel zu schnell angehandelt - der Schreibstil wirkte zum Ende hin sehr abgehetzt, so als ob die Zeit bis zur Abgabe gedrängt hätte. Das macht das Ganze leider nicht rund und ich bin beim Lesen leider nicht so aufgegangen, wie ich es mir mit diesem Thema gewünscht hätte.

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Rezension zu "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" von Gabriel Katz

Märchen nach Noten
evaczykvor 8 Tagen

Die Situation hat sicher jeder schon mal erlebt: Ein Großstadtbahnhof, ein Einkaufszentrum oder eine Flughafenhalle und irgendwo steht ein mehr oder weniger verstimmtes Klavier, an dem jeder, der Lust hat, sich ausprobieren kann. Manch einer klimpert einfach nur auf den Tasten, öfter klingt es sogar ganz nett und manchmal ist da so ein magischer Moment, der das hektische Treiben unterbricht, weil da gerade jemand richtig gut in der zugigen Bahnhofshalle spielt.

So einen Moment erlebt Pierre Geithner, Direktort des Pariser Konservatoriums, als er einen jungen Mann im Gare du Nord eine Chopinsonate spielen hört. Geithner, beruflich und privat gerade ziemlich angeschlagen, erkennt ein Ausnahmetalent, wenn er es hört. Sein Versuch, zu dem jungen Mann Kontakt aufzunehmen, geht erst mal ziemlich daneben - gerade schafft er es noch, ihm seine Visitenkarte zuzustecken.

So weit der Auftakt von "Der  Klavierspieler vom Gare du Nord" von Gabriel Katz. Klaviertalent Mathieu, der als Sohn einer polnischen Putzfrau in einer der Pariser Vorstädte aufgewachsen ist und sich mit kleinen Gaunereien und Gelegenheitsjobs über Wasser hält. macht sich erst mal auf die Socken. Er glaubt an unerwünschte Avancen des älteren Mannes und überhaupt - er will keinen Ärger bekommen mit irgendeinem Bürgerlichem.

Nur bald darauf kommen Matthieu und Geithner doch noch zusammen - nämlich als das junge Talent bei einem Einbruch geschnappt wird und den Kosvervatoriumschef um Hilfe bittet. Statt des eigentlich fälligen Jugendknasts gibt es eine Sozialstrafe, Matthieu soll Putzdienste im Konservatorium ableisten.

Doch Geithner hat in der Tat Hintergedanken: Der musikalische Rohdiamant soll zum Juwel geschliffen werden. Matthieu kann weder Noten lesen noch hatte er je systematischen Musikunterricht, von Technik an den Tasten und Pedalen hat er keine Ahnung aber das Klavier "spricht"zu ihm. Nur zögerlich lässt sich Matthieu auf Geithners Vorschläge ein. Mit dem Drill und der Disziplin, die die "Eisgräfin", seine strenge Lehrerin von ihm fordert, hat er so gar nichts am Hut. Der Unterricht wird auch zum Kampf der Temperamente.

Eine schöne Cellistin, ebenfalls Musikstudentin, stürzt Matthieu in zusätzliche Verwirrung. Der Junge aus der Vorstadt fremdelt gewaltig mit dem elitären Milieu, in dem er sich auf einmal bewegt. Mit Coolness und Rotzigkeit versucht er zu zeigen, dass ihm das alles nicht imponiert und er ja jederzeit wieder gehen könnte.

Katz kann die Klischeefalle bei der Begegnung zweier Welten nicht ganz vermeiden. Alles in allem hat er eine Art modernes Märchen nach Noten geschrieben, über Musik und ihre Kraft, ein Leben zu verändern. Dass es dann nach Komplikationen, Krisen und Läuterungen letztlich nur auf ein happy end hinaus laufen kann, erschließt sich dem Leser schon früh. Die Charakter- oder Miliuestudie gerät da ein wenig flach, die Faszination an der Musik dagegen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, das man eigentlich mit Chopin, Bach oder Rachmaninoff im Hintergrund lesen sollte. Ein bißchen mehr Tiefe hätte dem Buch nicht geschadet, der Schluss ist eher aprupt, als habe der Autor es jetzt nur ganz schnell zu Ende bringen wollen. Dennoch ein unterhaltsames Wohlfühlbuch über den Zauber der Musik.

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Rezension zu "Der Klavierspieler vom Gare du Nord" von Gabriel Katz

Die rettende Visitenkarte
talishavor einem Monat

Am Flughafen von Barcelona habe ich vor einigen Jahren das erste Mal ein Klavier gesehen, auf dem Fluggäste beim Warten spielen dürfen. Die Idee finde ich toll und es ging mir wie Pierre, als zwei junge Mädchen sehr schön spielten, diejenigen nach ihnen leider nurmehr auf die Tasten hackten...

Pierre, der Direktor des Konservatoriums, ist begeistert von dem jungen Genie und möchte mit ihm sprechen. Doch da jagt schon die Polizei hinter dem Klavierspieler hinterher. Einige Tage später gelingt es Pierre aber einige kurze Sätze mit Mathieu zu tauschen.

Mathieu fährt Gabelstapler, hilft seinem kleinen Bruder bei den Hausaufgaben und putzt die Wohnung, in der die zwei Jungs mit ihrer Mutter wohnen. Seine Freunde Driss und Kevin sind wie er Kleinkriminelle, beide haben nur Gelegenheitsjobs. Da sind hier und da mal ein Diebstahl oder ein Einbruch für sie optimal, um - nach ihrem Gutdünken - mal zu ein wenig Geld zu kommen. Mathieu macht manchmal mit, wohl fühlt er sich nicht, aber nein sagen tut er auch nicht. Eines Tags wird ihm dies zum Verhängnis, er wird geschnappt. Da denkt Mathieu an die Visitenkarte, die Pierre ihm zugesteckt hat.

Mit solch einem prominenten Fürsprecher an der Seite landet er nicht im Knast, sondern als Putzmann im Konservatorium. Doch Pierre hat noch etwas anderes mit ihm vor: Mathieu bekommt Klavierunterricht und soll als neues Talent beim jährlichen Klavierwettbewerb teilnehmen.

Es wäre die Chance für Mathieu aus seinem Leben im Milieu rauszukommen und für Pierre die Sicherheit Direktor zu bleiben. Pierre steht unter Druck von oben, aber auch seine Ehefrau nörgelt.

Soweit die Eckdaten der Geschichte von "Der Klavierspieler vom Gare du Nord".  Die unterschiedliche Welt, in der sie sich bewegen, wird sehr deutlich beschrieben. Beide Charaktere zeigen Stärken und Schwächen.  Beide getrauen sich zum Beispiel nicht, sich auszusprechen und einfach mal nein zu sagen.

Es mutet ein wenig wie eine Gesellschaftsstudie an, denn so unterschiedlich sind Pierre und Mathieu nicht - trotz Altersunterschied und ihrem Background.  Oft weiss man deshalb beim Beginn eines neuen Kapitels nicht, von welchem der beiden es gerade handelt, es könnten oft beide sein. Erst nach einigen Sätzen oder einer Seite wird klar, ob es nun Pierre oder Mathieu ist.

Ihre Schicksale haben mich aber nicht wirklich berührt.  Zu dem Thema "Musiker/Lehrer entdeckt begabtes Kind/Jugendliche" habe ich früher einige bessere Romane gelesen. Die Geschichte wird mir zu schnell erzählt und geht nicht in die Tiefe. Das Musikspiel, das in Gabriel Katz Erzählung so kraftvoll sein soll, konnte ich nicht spüren. Dazu kommt der plötzliche, sehr schnelle Schluss - sie hätten am Ende wenigstens noch einen Döner essen gehen können. 

Fazit: Interessante Charakterstudie, aber die Geschichte hat zu wenig Tiefe.  
3 Punkte.  

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