Gabriel P. Henry

 4.5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Maxim, Levi und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gabriel P. Henry

Gabriel P. Henry wurde im Januar 1997 als Sohn ei-ner Krankenschwester und eines Pädagogen in der Nähe von Koblenz geboren. Er besuchte eine staatliche Gesamt-
schule, wo er aufgrund der hohen Migrationsbeteiligung
mit vielen anderen Nationalitäten und Religionen in Kontakt kam und als Christ deutscher Herkunft in seiner Klasse einem sehr kleinen kulturellen Bestandteil angehörte. Die meisten seiner Freunde mit denen er aufgewachsen ist, kamen aus arabischen oder südeuropäoischen Regionen. Auch durch familiäre Bekanntschaften und Verwandte kam er mit dem Islam und sogar indianischer Lebensweisen in Kontakt. Neben Fußball war die Musik seine große Leidenschaft, aufgrund dieser er in sehr jungen Jahren bereits Berührungen zum künstlerischen Erschaffen hatte. Nicht zuletzt auch, weil sein Vater als Musiker, sowie als Songwriter in den Charts vertreten war.
Nach seinem Abschluss besuchte er die Oberstufe eines Gymnasiums, brach das Abitur aber zwei Jahre später ab. Gabriel begann eine Ausbildung zum Automobilkaufmann und fing parallel dazu an, Geschichten zu schreiben.
Im Herbst 2016 schrieb er die ersten Zeilen zu seinem Debüt-Roman “Maxim”.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gabriel P. Henry

Cover des Buches Maxim (ISBN: 9783944648385)

Maxim

 (11)
Erschienen am 10.06.2017
Cover des Buches Marie (ISBN: 9783944648873)

Marie

 (1)
Erschienen am 15.03.2018
Cover des Buches Levi (ISBN: 9783947681068)

Levi

 (1)
Erschienen am 07.10.2019

Neue Rezensionen zu Gabriel P. Henry

Neu

Rezension zu "Maxim" von Gabriel P. Henry

Eine beklemmende Geschichte
Emmas_Bookhousevor 3 Monaten

Maxim – Gabriel P. Henry

Verlag:
Masou

Taschenbuch:
8,90 €

eBook:
3,90 €

ISBN: 9783944648385

Erscheinungstermin:
10. Juni 2017

Genre: Drama / Jugend

Seiten:
146

Inhalt:

„Sieben Tage sind vergangen, seitdem ich mir das Leben nahm. Sieben Tage, die schlimmer waren als alles, was ich mir zuvor hätte ausmalen können.”
Der vierzehnjährige Maxim wuchs in behüteten Verhältnissen einer liebevollen, kleinen Familie und mit vielen Freunden auf. Doch genau die Menschen, denen er am Herzen liegt, stürzt er in tiefste Trauer und verständnislose Wut.
An einem ruhigen Sonntag nimmt er sich das Leben, tot scheint er aber auch nicht zu sein. Maxim durchlebt in einem geisterhaften Zustand die Tage nach seinem Ableben und beginnt im Angesicht des Schmerzes, den er anderen antat, seine Tat zu hinterfragen. Warum musste er überhaupt diesen Schritt gehen?
Was bringt einen jungen Menschen dazu, jeglichen Mut und Hoffnung zu verlieren? Zwischen Vorstadtidylle, einer aufgebrachten Schulklasse, der Verzweiflung seiner Eltern und der eigenen Beerdigung versucht der Jugendliche zu begreifen, was mit ihm, seinen geliebten Menschen und vor allem seinem Geist passiert.
Eine emotionale Erzählung aus der Sicht eines toten Jungen, die so traurig wie auch gesellschaftskritisch ist. „Maxim” wirft viele Fragen über unser Dasein, den Sinn des Lebens und den Dingen,
die wir den Kindern dieser Welt auf ihren Weg mitgeben, auf.

Mein Fazit:

Zum Cover:

Das Cover ist hier auf jeden Fall mal etwas anderes und zum Thema passend, wie ich finde. Auch die Farben sind gut gewählt, nicht zu auffällig.

Zum Buch:

Wie beginnt man am besten bei solch einer Geschichte?

Ein junger Mensch, der keinen anderen Ausweg sieht, als sich selbst das Leben zu nehmen, ist schon schwer zu ertragen. Maxim erzählt die nächsten 7 Tage nach seinem Selbstmord und das ist schon sehr ergreifend.

Erzählt wird hier in der Ich-Form von Maxim selbst, gefühlvoll geschrieben und diese kleine Geschichte regt zum nachdenken an. Wir alle sollten nicht immer die Augen verschließen. Augen auf und seine Umwelt aktiv sehe, das sollte unsere Devise sein.

Maxim ist ein Junge, wie jeder andere auch, so scheint es auf dem ersten Blick, doch es steckt so viel mehr dahinter.

Im Grunde gibt es in dieser Geschichte nur einen Protagonisten und dieser ist wirklich gut herausgearbeitet. Sehr schön dargestellt. Seine Gefühle spürt man beim lesen richtig und ich habe das Buch als sehr emotional empfunden.

Wir sollten mehr auf unsere Mitmenschen achten, das macht diese Geschichte wieder einmal mehr als deutlich.

Ich kann hier wirklich nicht all zu viel schreiben, nur das es wirklich ein sehr emotionales Buch ist, wo ich mir aber das Ende ein wenig anders gewünscht hätte. Dies fand ich persönlich nicht ganz so gut gelungen, da wäre ein wenig mehr gut gewesen.

Wer also ein Buch lesen möchte, welches emotional und ergreifend ist, mitunter auch ein beklemmendes Gefühl hervor ruft, sollte hier zugreifen.

Ich gebe hier 4 von 5 Sternen, weil mich das Ende leider ein klein wenig enttäuschte.

Kommentare: 1
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U

Rezension zu "Levi" von Gabriel P. Henry

Ein berührendes Werk
Untreu1vor 7 Monaten

Ich war schon ein großer fan der ersten beiden Werke von Gabriel p. Henry. Es war also damit zu rechnen dass Levi einen emotional auch viel abverlangen würde.

Man wird mit den ersten Seiten direkt mitten in die Geschichte hineingeworfen - weshalb es vielleicht auch etwas schwierig ist, die Charaktere erst einmal einzuordnen. Womöglich ist das aber so gewollt. Protagonist Ryan tut einem zwar leid, beweist sich aber schon früh als ganz schön arroganter Giftzwerg. Levi hingegen liebt man ab der ersten Sekunde. Und wie dieser über das Buch hinweg auf Ryan abfärbt und ihn verändert, ist einfach toll.

Stilistisch gefällt es mir sehr gut. Nicht so sehr wie das Debüt Maxim, aber viel besser als das zweite Werk "Marie" (kein Zusammenhang in der Geschichte von Levi).


Das Ende ist allerdings für die Gefühle ziemlich heftig, auch wenn die botschaft dabei wichtig ist. Wer nah am Wasser gebaut ist und sich keinen Nachmittag versauen möchte, sollte Abstand nehmen. Ansonsten kann ich das Buch jedem empfehlen.

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Rezension zu "Marie" von Gabriel P. Henry

„Marie“ ist ein Buch was mich zutiefst schockiert, aber auch berührt hat.
LILA992vor 2 Jahren

Inhalt:
Nachdem Maxim selbst erst sein Leben schätzen lernen musste, beschließt er von nun an für andere Menschen da zu sein und beginnt ehrenamtlich in einer Selbsthilfegruppe zu arbeiten. Dort trifft er schon bald auf Maria die ähnlich alt zu sein scheint, wie er. Je mehr Zeit er mit Marie verbringt desto mehr scheint sein eigenes Leben komplett aus den Fugen zu geraten…

Das Cover ist sehr passend zur Geschichte und gerade wegen seiner Schlichtheit wunderschön.

Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne bin ich sehr schnell in die Geschichte rein gekommen. Der Autor schreibt sehr einnehmend. Auch wenn er wenig Umgebung- bzw. Personenbeschreibungen integriert hat wird man mitgerissen und im Kopf entsteht ein spannender Film. Ich habe gern über Maxim`s Leben gelesen, wahrscheinlich weil ich ihn so gut nachvollziehen konnte. Ich habe ihn verstanden wie einen Freund. Maxim ist eine tolle, interessante und vorallem inspirierende Persönlichkeit.Wenn jeder nur ein bisschen wie er wäre, wäre die Welt ein besserer Ort.

Die Geschichte selbst hätte nicht nervenaufreibender sein können. Obwohl sie so mitreißend war, musste ich mir dieses Buch in kleine Häppchen aufteilen. Sie ist sehr emotional und nachdem ich dieses Buch weggelegt habe, musste ich viel nachdenken. Über mich, meine Gedanken und Gefühle, über meinen Weg auf dieser Welt und wie weit mich Maxim und Marie dabei bewegt haben. Für mich gehört Maxim oder Marie unbedingt in den Unterricht! Aber auch für Eltern von Teenagern ist diese Lektüre wichtig, weil viele Jugendliche in dieser Zeit über diese Dinge nachdenken. Depressionen, gerade bei jungen Menschen sind häufiger als man denkt. Gabriel P. Henry geht bei dem Thema sowohl sensibel als auch schonungslos ehrlich vor. Ich danke ihm für diese Geschichte und bin mir sicher, dass wir noch viel von ihm hören werden!

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Masou-Verlag erhalten, dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlichst bedanken! Das hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst!

Mein Lieblingszitat aus „Marie“:
„Die Welt verändert sich. Immer und immer weiter, immer und immer schneller. Was so lange nach Fortschritt aussah, fühlt sich mittlerweile für mich wie eine Krankheit an, die sich immer mehr ausbreitet, bis sie letztendlich alles vernichten wird.“

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