Gabriel Rolón Auf der Couch

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Inhaltsangabe zu „Auf der Couch“ von Gabriel Rolón

Psychoanalyse: das größte Abenteuer, das das Leben zu bieten hat.
Liebe und Leidenschaft, Eifersucht, Trauer und Schuld. Leben und Tod. Die Psychoanalyse ist ein gefährlicher Weg mit ungewissem Ausgang. Man dringt zu Dingen vor, die tief verborgen im Inneren der Seele liegen – und letztlich weiß man nie, was man dort finden wird. Davon erzählt Gabriel Rolón in seinen acht Geschichten aus der Psychotherapie. Unorthodox, weise und immer als Freund seiner Patienten zeigt der argentinische Psychoanalytiker, dass die Psychoanalyse eines der größten Abenteuer ist, die das Leben zu bieten hat – wenn man sich nur darauf einlässt …

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  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Einblicke in therapeutische Stunden

    Auf der Couch

    Linda

    05. July 2017 um 22:19

    Das Buch besteht aus Kurzgeschichten, die bestimmte, wichtige Abschnitte von unterschiedlichen Therapien zeigt. Ich finde es sehr interressant als aussenstehender Leser auch das Vorgehen des Analytikers  und nicht nur des Patienten beobachten zu können. Das Buch zeigt einem somit auch die Heransgehensweise und das konzentrierte Beobachten, dass ein Analytiker beherrschen sollte, um anhand von kleinen Unstimmigkeiten in den Formulierungen eines Patienten den erfolgversprechenden Weg während einer Therapiestunde einschlagen zu können. Ein gutes Buch, dass trotz seiner eher trockenen Thematik angenehm zu lesen ist.

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  • Lerneffekt und Unterhaltung

    Auf der Couch

    funne

    24. June 2016 um 08:40

    Gabriel Rolón ist der beliebteste argentinische Psychoanalytiker. Er ist vor allem durch Radio- und Fernsehauftritte bekannt geworden. In diesem Buch hat er acht Fälle aus seiner Praxis festgehalten, die wirklich geschehen sind – mit Erlaubnis der Patienten natürlich. Darunter ist ein homosexueller Geistlicher, ein Mann der die sexuelle Liebe zu seiner Mutter auf seine Freundin projiziert, ein Ehemann der glaubt, als Mutter seiner Kinder könnte seine Ehefrau keine sexuell aktive Frau mehr sein, eine Frau, deren Familie einen Schweigepakt eingegangen ist und weitere interessante tiefenpsychologisch lösbare Fälle...Meine Meinung:Sigmund Freud und seine Psychoanalyse interessieren mich schon seit einer Weile. Ich bin relativ überzeugt davon, dass die Ursachen vieler Dinge/Probleme im Leben bzw. in unserem Charakter in der Kindheit liegen, denn schließlich ist das ziemlich logisch. Durch Rolóns Ausführungen hat sich mein Verständnis sehr erweitert – zum Beispiel geht es eben nicht nur darum, Kindheitserlebnisse zu interpretieren, sondern auch freie Assoziationen oder sogar "versehentliche" Versprecher, die wir dem Unterbewusstsein zu verdanken haben. Oder die Tatsache, dass nicht nur zählt, was der Patient sagt, sondern auch wie.Auch gefallen hat mir, dass der Autor nicht nur das wichtigste der Dialoge berichtet hat, sondern auch alle Erklärungen, die er dem Patienten gegeben hat. Zum Beispiel hat er den Ödipus-Komplex kurz und super verständlich erklärt. Oder Dinge wie Sexualität bei Kindern oder den Mechanismus des Verdrängens. Das war mehr als ich erwartet habe und überraschend informativ. Alles war verständlich und ich habe ohne große Schwierigkeiten eine Menge dazugelernt.Was die Fälle angeht muss ich sagen, dass die ersten paar recht "langweilig" waren. Beziehungsweise, was ich meine, ist, dass sie interessant waren und auch interessant war die Herangehensweise des Analytikers zu sehen, aber andererseits waren die Fälle nicht besonders spektakulär. Allerdings könnte das Absicht gewesen sein, denn mit jedem Fall ist die Sache interessanter geworden, bis hin zu einem Fall bei dem die Patientin gestorben ist oder dem letzten Fall, mit einem Priester, der fast schon wie eine Profiler-/Detektiv-Story klang.Denn irgendwie scheint ein Psychoanalytiker so eine Art Detektiv sein zu müssen – er bekommt Geschichten zu hören, die teilweise nicht alles Wahre verraten, und muss es dann interpretieren können und die Wahrheit aus dem Patienten herausbekommen, um ihm helfen zu können.Das Beste und Interessanteste am ganzen Buch aber fand ich, dass es, wenn auch in abgeänderter Art, viele kleine Parallelen zu meinem eigenen Leben gab. Ich glaube, jeder Leser findet das eine oder andere Detail, das auch auf ihn selbst zutrifft. Rolón gibt dann gleich Interpretationsansätze, sodass man als Leser direkt unbeabsichtigt anfängt, sich selbst zu analysieren...Fazit:Sehr interessante, unterhaltsame neue Einblicke in die Arbeit eines "modernen" Psychoanalytikers. Es regt viel zum Nachdenken über das eigene Leben an und ist sehr informativ. Ohne dass man sich den Kopf über etwas zerbrechen muss versteht man alles, sei es philosophischer oder psychoanalytischer Natur, und lernt einiges dazu. Die Fälle waren relativ kurz gehalten, aber gleichzeitig nicht zu kurz, sondern hatten genau die richtige Länge, um jeden Tag einen Fall zu lesen.Ich wurde wunderbar von diesem Buch unterhalten und empfehle es allen, die ein wenig an Psychoanalyse und Psychotherapie interessiert sind, ohne zu tief in die Materie eintauchen zu wollen.

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  • Erzählende Einblicke in die Psychoanalyse

    Auf der Couch

    michael_lehmann-pape

    16. October 2013 um 15:22

      „Die Menschen dabei zu unterstützen, die Angst, den Schmerz und die Ohnmacht zu überwinden“, darin findet Rolón seine Aufgabe als Psychoanalytiker. Und das schon seit langem.   Viel Erfahrung besitzt Rolón und viele Klienten hat er begleitet, Klienten, an denen sich auch Grundthemen des menschlichen Lebens an sich immer wieder Bahn brachen. In Verbindung mit seinem Talent, seine Erfahrungen auf den Punkt zu formulieren und, weit ab von jeder Form eines abstrakten Fachbuches, in einfachen Worten menschlich vom Menschlichem zu erzählen, bietet dieses Buch einen Gewinn in mehrfacher Hinsicht.   Zum einen in den dargestellten „Fällen“ selbst, in denen der Leser das eigene Leben immer wieder mitschwingen spürt. Problematiken mit sich selbst bei den dargestellten Fallerzählungen, die durchaus auch dem Leser nicht unvertraut sind.   Zum anderen gelingt es Rolón, den Leser intensiv einen Blick „in den Kopf des Analytikers“ zu ermöglichen. Deutlich schildert Rolón, was in ihm vorgeht in solchen Sitzungsabläufen, bei möglichen Interventionen, in der Begleitung von Menschen mit Problemen, deren eigentliche Ursache in der Regel zunächst für keinen der Beteiligten greifbar im Raume steht.   Und zu guter letzt ist Rolón in der Lage, die Methode an sich, die Kernpunkte der Entwicklung in einer Analyse, die kleinen, feinen Hinweise, nachdrücklich zu schildern und zu erläutern.   Wie z.B., dass ein Klient sein Handy angeschaltet lässt und in der Sitzung Anrufe oder SMS von einem „Teil seines Problems“ erhält. Auf den ersten Blick ein eher unhöfliches Verhalten dem Analytiker und dem Setting gegenüber, unter Umständen noch vorschnell als reine „Abwehr“ zu werten, im Kern aber genau der Schritt, der Impuls, den das Unbewusste zur Lösung der Probleme in den Raum setzt.   Dies alles so klar und flüssig, in einfachen Worten und doch voller Wärme und Kompetenz zu formulieren, bildet einen gelungenen Einblick in die Analyse, in das Menschliche an sich.   „Jeder Patient – anders gesagt, jeder Leidende -, der zu mir kommt, ruft mich dazu auf, mich gemeinsam mit ihm auf eine Herausforderung einzulassen“.  Die Herausforderung des gefährlichen Weges in das eigene Ich, mit all dem, was da an überraschenden Einsichten, auch Schmerzen und daraus folgenden Notwendigkeiten eigener Veränderung warten mag.   Verlustangst und tiefe Unsicherheit. Verwirrung zwischen Liebe und Leidenschaft. Trauer, die nicht enden will. Angst vor Zurückweisung und die Verleugnung des eigenen Wesens. Der kraftvolle Kampf gegen eine unheilbare Krankheit. Die unbeherrschte Eifersucht. Sexuelle Schwierigkeiten. Was sich hinter all dem „wirklich“ verbirgt und wie Klienten mit Hilfe des Analytikers dies ergründe, dass ist das Thema, das Rolón anhand von konkreten und mit Nähe erzählten Geschichten konkreter Menschen eindrucksvoll vor Augen führt.   Im Rahmen einer Methode und Haltung, in der oft gerade das unwesentlich Erscheinende, ein Traum, ein flüchtiger Gedanke, eine unbewusste Bewegung, ein kleiner Witz am Rande, ein Versprecher, die Tür zum Kern der Dinge öffnen kann (und oft wird).   „Denn alle Dinge stellen potentielle Türen dar“.   Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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