Gabriel Rolón Trauer, Panik, Leidenschaft

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Inhaltsangabe zu „Trauer, Panik, Leidenschaft“ von Gabriel Rolón

Das Leben schreibt die besten Geschichten.Eine alleinerziehende Mutter, die unter Panikattacken leidet. Ein Witwer, der sich auf eine neue Beziehung einlassen will. Eine junge Frau, die von ihrem Ehemann geschlagen wird. Respektvoll, einfühlsam und überraschend ehrlich erzählt der argentinische Psychoanalytiker Gabriel Rolón von seinen Patienten. Fünf Geschichten, die so vielfältig sind wie das Leben selbst, und doch so zentral und elementar, dass sie uns alle bewegen. Es geht um Familie, um die eigene Identität, um Verluste, um Scheitern, auch um Gewalt, um Schuld und Trauer, Veränderungen und Neuanfänge. Und natürlich um die Liebe.

Eigentlich ein ganz gutes Buch, meine Erwartungen waren wohl etwas zu hoch.

— melli_2897
melli_2897

Nicht ganz so gut wie die Bücher der Fallgeschichten-Koryphäe Irvin Yalom, dennoch interessante Psychoanalyse-Fälle.

— frauschnuerchen
frauschnuerchen

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    Trauer, Panik, Leidenschaft
    melli_2897

    melli_2897

    29. May 2016 um 15:45

    Die Psychotherapie hat mich schon immer fasziniert und ich bewege mich literarisch sehr oft in ähnlichen Thematiken. Das große Interesse daran hat wohl dazu geführt, dass ich meine Erwartungen an dieses Buch recht hochgeschraubt hatte. Die Beschreibung verspricht eine Schilderung der interessantesten „Fälle“ von Psychoanalytiker Gabriel Rolón. Den Leser erwartet demnach ein Einblick in seine Praxis und den Verlauf zahlreicher Sitzungen – diesen Anspruch erfüllt „Trauer Panik Leidenschaft“ durchaus. Aber nichtsdestotrotz konnte mich das Buch weder durch seine Fälle fesseln, noch in dem Rahmen über das psychoanalytische Vorgehen informieren, den ich mir gewünscht hatte. Natürlich streut der Autor immer wieder Tipps ein, wie seiner Meinung nach am besten mit Patienten umzugehen ist, aber bei den Themeninhalten und Informationen zum Fachbereich fehlte mir persönlich etwas Struktur. Soviel zu meiner Kritik. Aber natürlich soll das Buch nicht zu schlecht wegkommen – insgesamt hat es mir ja recht gut gefallen und ich möchte auf keinen Fall, dass meine Kritik der Grund ist, es nicht zu lesen. Denn lesenswert ist es auf jeden Fall! Auch wenn es nicht das ist, was ich mir vorgestellt hatte, bin ich dennoch froh, mir das Buch zugelegt zu haben, weil es mich ständig zum Nachdenken anregte. Und das ist für mich fast schon die wichtigste Eigenschaft an einem Buch. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn meine Erwartungen vielleicht ein wenig zu hoch angesetzt waren. Ich empfehle es gerne weiter!

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  • Nahtlose Fortsetzung

    Trauer, Panik, Leidenschaft
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    02. March 2016 um 14:37

    Nahtlose Fortsetzung Wie bereits im Vorgänger „Auf der Couch“ berichtet Rolón auch in diesem Buch reflektiert und immer auf das grundsätzlich Dahinterliegende achtend von Begegnungen mit Patienten. Eben „Auf der Couch“ des Psychoanalytikers Rolón, mit existenziellen Problemen, die Rolón flüssig und kompetent auf ihre allgemeinen Bedeutungen hin ausformuliert. So ist es eben nicht nur interessant, von der konkreten Jugendlichen Rocío und ihrem „Geheimnis“ zu lesen („Wirst Du mich verraten?“), sondern für alle Eltern pubertierender Kinder wird an diesem BeBeispiel durch Rolón eine Vielzahl von grundlegendem psychologischem Wissen über die Pubertät, die Besonderheiten von Cliquen, das Innere Erleben, auch im Verhältnis zu den Eltern, verdeutlicht. In einfacher Sprache, mit wenigen, klaren Sätzen, gelingt es Rolón so (und wie hier in allen vorgestellten Patienten und den entsprechenden grundlegenden Problemen), sowohl die äußere Lebenshase verständlich in Worte zu kleiden, das Innere Erleben nachvollziehbar zu beschreiben, die Grundthemen Trauer, sexuelle Entwicklung und Pubertät mit Inhalt zu füllen und, zudem noch, die methodische Vorgehensweise der Psychoanalyse mitsamt der notwendigen inneren Haltung des Therapeuten reflektiert vor Augen zu führen. Sich dabei dem Wesen von Panikattacken zu stellen, die Frage nach der eigenen Identität auf dem Hintergrund von Erfahrungen von Gewalt mit inneren Schmerzen nachzugehen, Verlust und Scheitern zu verarbeitender auch gemeinsam mit Rolón jenem unsinnig erscheinenden Verhalten nachzugehen, trotz eigentlich als gut und glücklich empfundener Lebensumstände diese immer wieder „aufs Spiel“ zu setzen. 5 konkrete Patienten, denen der Leser unaufdringlich näherrückt, fünf Verstrickungen in konkrete Richtungen von Problemen, Schuld und/oder Trauer und ruhige, verständliche Erweiterungen und Aufarbeitungen der inneren Entwicklungen durch Rolón führen zu einer interessanten, fruchtbaren Lektüre. Eine Lektüre, die sich sogar in Teilen spannend gestaltet, wenn man als Leser beginnt, mit zu fiebern und Die Frage in sich bewegt, wie denn eine mögliche Lösung, eine innere Entwicklung der einzelnen Patienten aussehen und sich gestalten könnte. Eine empfehlenswerte Lektüre.

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