Gabriel Roth Gleichung mit einer Unbekannten

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Inhaltsangabe zu „Gleichung mit einer Unbekannten“ von Gabriel Roth

San Francisco, Silicon Valley, 2002: In zwei Jahren wird Mark Zuckerberg Facebook gründen, zum jüngsten Selfmade-Milliardär aller Zeiten werden und das Sozialverhalten der nachfolgenden Generationen für immer verändern. Auch Eric Muller, Computergenie und sympathischer Außenseiter, ist durch den Verkauf einer Software mit achtzehn Jahren steinreich geworden und will nun das Einzige, was man mit Geld nicht kaufen kann: die Liebe einer Frau. Doch lässt sich das Leben programmieren?

Ein etwas anderer Roman über die Liebe mit einem Informatiker, der Einblick in seine Gefühle und Gedanken gibt. Unterhaltsam und schlau.

— Tree_Trunks

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  • Manche Probleme kann man nicht hacken

    Gleichung mit einer Unbekannten

    Tree_Trunks

    19. March 2014 um 19:06

    Eric ist mit dem Verkauf eines revolutionären Computerprogramms, das er mitentwickelt hat, zum Millionär geworden. Doch mit dem Geld kann er sich die Zuneigung einer Frau nicht kaufen. Ein wenig traumatisiert von seiner Außenseiterrolle in der Schulzeit ist Eric schüchtern und vorsichtig im Umgang mit anderen Menschen. Als er die schöne und intelligente Maya kennenlernt sieht zunächst alles nach einem Erfolg aus: Sie akzeptiert seine Eigenheiten, vertraut sich ihm an und wird seine Freundin. Doch der Analytiker in Eric stellt das Vertrauensverhältnis auf eine harte Probe. Das Buch liest sich zügig weg. Es ist sehr unterhaltsam und spricht viele verschiedene Themen auf eine interessante Art an. Der Autor verwebt gekonnt Erics technisches Wissen mit der Handlung, spricht durch die Vergangenheit Mayas eine ernstzunehmende Thematik in der Psychologie an und beschreibt unkitschig, authentisch und pointiert, wie Menschen sich ineinander verlieben, was sie zusammenbringt und was sie zusammenhält. Für mich sind die Passagen, in denen Eric seine Erfahrung mit Computerprogrammen beschreibt sehr interessant. Sie bereichern die Liebes- und Familiengeschichte der beiden um einen interessanten Hintergrund. Insgesamt ein gelungenes und kurzweiliges Buch!

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  • Frauen sind keine Programmcodes

    Gleichung mit einer Unbekannten

    Gospelsinger

    30. November 2013 um 01:27

    Silicon Valley, 2002. Eric ist ein Nerd, oder, wie er es formuliert, ein „sozial unangepasster Technophiler“. Diese Eigenschaft hat ihn zwar schon in jungen Jahren zum Millionär gemacht, behindert ihn aber bei den zwischenmenschlichen Beziehungen, besonders zu Frauen. Das ist ein im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigender Zustand, aber ein erkanntes Problem kann auch angegangen werden: „Und so machte ich mich daran, das Freundinnen-Problem zu hacken.“ Leider reagieren Frauen weniger eindeutig und berechenbar als Programmcodes. Und Eric steht sich mit seinem Zwang selbst im Weg, weil ein Teil seines Gehirns „andauernd die Ereignisse im echten Leben mit denen in einem möglichen Paralleluniversum abgleicht“. Jede einzige Bewegung, jede Äußerung und Handlung in einer Beziehung analysiert Eric ebenso gründlich wie einen fehlerhaften Code. Dementsprechend lange braucht er, um beispielsweise eine kurze Mail zu verfassen. „Ich habe keine Ahnung, wie die Leute Sex haben konnten, bevor es E-Mails gab.“ (Von handgeschriebenen Briefen hat er offenbar noch nichts gehört.) Eric hat leider bei der Auswahl seiner Liebsten kein glückliches Händchen. Als Jugendlicher gerät er an ein Mädchen, dessen Vater im Sterben liegt, als Erwachsener hat er eine Beziehung mit einer Frau, die in ihrer Kindheit missbraucht wurde – oder das nur eingeredet bekommen hat. Kann eine Beziehung den ständigen Drang zur Reflektion und Analyse, der Eric beherrscht, überstehen? Dieses Buch habe ich in einem Zug gelesen, so unterhaltsam liest es sich. Vor allem zu Beginn ist es herrlich komisch, aber auch das ernste Ende des Buches hat noch witzige Elemente, zum Beispiel, wenn Eric einem Typen begegnet, der irgendwas mit „Social Marketing“ machen will… (Was diesem 2004 gelingt, wie wir alle wissen.) Obwohl die anfängliche Leichtigkeit des Buches von der Schwere der später auftauchenden Thematik abgelöst wird, ist dies keine deprimierende Lektüre. Der Sprachstil bleibt locker, und die skurrilen Eigenschaften des Protagonisten sorgen ebenfalls dafür, dass dieses Buch empfindsam, aber gleichzeitig luftig daher kommt. Das Debut des Autors Gabriel Roth ist definitiv gelungen.

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