Neue Rezensionen zu Gabriel Toscani

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Der Sprachstiel ist locker und umgangssprachlich. Viele Schachtelsätze, die aber einfach aufgebaut und verständlich sind.  Allerdings hat der Autor ein Problem damit in einer Erzählzeit zu bleiben. Präteritum und Präsens haben sich unregelmäßig und wirr abgewechselt. Manchmal war es für mich unlogisch, warum jetzt plötzlich in der Gegenwart geschrieben wurde. Stilmittel sind gut gewählt. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hinein fühlen.

Das Buch ist, je mehr man sich damit beschäftigt und je mehr man daraus liest, unglaubwürdig. Angeblich sind es 35 Erfahrungsberichte von Personen aus den USA. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass hier und da etwas dazu gedichtet wurde oder ganze Geschichten nicht wahr sind. Leute die an Krebs erkrankten, sind nach der Nahtoterfahrung vom Krebs geheilt... Bei einer Geschichte hatte ich sogar ein Deja-vu. Da wurde fast der selbe Satz wie in einer Geschichte davor verwendet.
Ich bin weltoffen, aber mich nervt bei den Geschichten, dass jeder Protagonist, egal ob christlich oder Atheist, am Ende seiner Reise, bevor er wiederbelebt wurde, Gott gesehen hat oder glaubte ihn zu sehen, mit Jesus sprach und am Ende der Kurzgeschichte missioniert wurde. Auch wenn der Autor in seinem Vorwort beteuert, dass er mit dem Buch nicht missionieren will, hat er diesen Eindruck leider doch gemacht. Zumal es hier nur um das Christentum ging und um keine andere göttliche Macht.
Irgendwann wird es auch langweilig gegen Ende der Geschichten, weil jede Geschichte eben auf diese Art endet. Schön fand ich die Vielfalt der Geschichten. Sie sind mit wenigen Ausnahmen gut erzählt und spannend. Die Schicksale der einzelnen Protagonisten waren sehr mitreißend und gut rüber gebracht. Aber das Ende ist irgendwann einfach nur ödenslangweilig, weil jede der 35 Geschichten auf die gleich Art endet: Sie bereuen ihre Sünden und sind zum Christentum übergelaufen.

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Inhaltsangabe:

In diesem Buch kommen 35 Menschen zu Wort, die mindestens eine Nahtod-Erfahrung gemacht haben (einige wenige haben sogar mehr Erfahrungen erlebt). Dabei spielt das Alter, ihre Herkunft und ihre Glaubensrichtung keine Rolle. Aus unterschiedlichen Gründen waren sie mal für ein paar Minuten oder bis zu 123 Minuten klinisch tod. Und es eint sie alle gemeinsam: Sie erlebten auf der anderen Seite unvorstellbare und unbeschreibliche Dinge, vom empfundenen Paradies bis zur augenscheinlichen Hölle war alles dabei.

Mein Fazit:

Der Autor Gabriel Toscani kam erstmals mit diesem Thema in Berührung, als er in den USA lebte und arbeitete. Nachdem ein Freund ihm davon erzählte, begann er sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und hat unter anderem diese Geschichten zusammen getragen. Im überwiegenden Teil stammen die Menschen aus den USA, aber es waren auch Nahtod-Erfahrungen aus anderen Ländern oder von Menschen aus anderen Ländern stammend. Auch Menschen, die diese Erfahrung bereits als Kind gemacht haben, zählen darunter. Somit ist absolut ausgeschlossen, dass es diese Geschichten nur von einem Typ Mensch stammen können.

Die Geschichten lesen sich alle sehr flüssig, einige sind sogar regelrecht spannend. Und wenn man sich erstmal auf dieses Thema eingelassen hat, kann man es ziemlich zügig durchlesen. Allerdings muss dem Leser bewußt sein, dass die Religion in den Geschichten eine sehr große Rolle spiel, sie beziehen sich auf das Christentum. Nahtod-Erfahrungen mit anderen Glaubensrichtungen sind mir nicht untergekommen.

Ich bin nicht unbedingt religiös und ich beschäftige mich auch nur damit, um meinem Sohn das Thema Gott, Jesus Christus und die bekanntesten Bibelgeschichten nahe zu bringen. Er soll später selbst entscheiden, welchen Glauben er annimmt. Aber bereits jetzt sprechen wir darüber, das seine Oma und seine kleine Schwester oben im Himmel sind und das es ihnen dort gut geht. Und er ist erst gut 2 1/2 Jahre alt. Ich frage mich, ob nicht doch eine Suggestion an diesen Nahtod-Erfahrungen Schuld ist? Von klein auf wird einem beigebracht, das man nach dem Tod in den Himmel kommt, dort wäre ein Licht etc. Und das mit den Sünden und der Hölle wird einem ja auch immer irgendwie erzählt – von klein auf.

Auch wenn ich die Geschichten schon irgendwie glaube, so ist es für mich auch sehr schwer vorstellbar. Ganz verschließen würde ich mich nicht, aber ich würde auch niemanden dafür auslachen. Dafür ist es meines Erachtens nach ein viel zu ernstes Thema.

Dieses Buch ist durchaus empfehlenswert für Menschen, die sich mit der Thematik beschäftigen wollen oder gar eigene Erfahrung gemacht haben. Ich bedanke mich bei Herrn Toscani für die Überlassung des Rezie-Exemplares.

Es ist mir insgesamt vier (von fünf) Sterne wert.

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Gabriel Toscani hatte bei einer Nahtoderfahrungs-Konferenz teilgenommen und durfte dort Leute kennenlernen, die solche Erfahrungen schon gemacht haben. Unter Namensänderung hat er in diesem Buch die Erzählungen jener festgehalten. Gerade wenn man sich für das Thema Tod, Jenseits und Himmel und Hölle interessiert ist dieses Buch sehr spannend und auf jedenfall zu empfehlen. Eines wird einem Jeden auch sofort klar sein, wenn man dieses Buch zu Ende gelesen hat. Es gibt nicht nur den Himmel und das Paradies nach dem Tod, sondern auch wirklich die Hölle. Böse Menschen oder Leute, die ihr Leben einfach so wegwerfen, dürfen mit ihrer Seele in der Hölle schmoren. Es klingt hart doch ist es die Realität. Doch im Buch wird einem auch so wirklich bewusst, wie weit die Gutmütigkeit des Herren und seines Sohnes Jesus reicht. Einige jener Personen, die eine Nahtoderfahrung hatten, hatten erzählt, dass sie zuvor in die Hölle gekommen sind. Doch ihre Gebete zu Gott haben geholfen doch noch beruhigt zurück in ihr Leben zukehren. Sie hatten sich damit noch ihren Platz im Himmel gesichert. Ein jeder dieser Menschen war nach dieser Erfahrung eine völlig andere Person und hat sein Leben ganz anders gelebt als zuvor. Das Buch und die Erzählungen zeigen sehr schön, wie wichtig es ist, nicht nur an sich sondern auch an Andere zu denken. Das es zwar nicht wichtig ist jeden Sonntag in die Kirche zu gehen oder jeden Tag zu beten, es aber doch wichtig ist, dass man Gott nicht einfach so verleugnet. Auch wenn wir ihn nicht sehen können, ist Gott doch allgegenwärtig. Trotzallem werden wohl die Einen oder Anderen diese Geschichten nicht wirklich glauben und Menschen, die so eine Erfahrung machen, für verrückt abstempeln. Wohl nicht umsonst hatten all diese Menschen Angst es irgendjemandem zu erzählen, auch wenn ich selbst glaube, dass es gerade nach so etwas wichtig ist mit jemandem zu sprechen, da einem so eine Erfahrung sicher sehr prägt. Das Buch ist total interessant und kann sicher so manchem die Angst vor dem Tod nehmen. Vorausgesetzt man hat auch ein Herz für seine Mitmenschen und denkt nicht nur an sich selbst. Es ist auch sehr schön gegliedert. Jedes Kapitel ist eine neue Erzählung und hat auch für jede Geschichte einen ganz besonderen Titel.

Ich interessiere mich ganz persönlich für Nahtoderfahrungen und für mich war es ganz etwas Besonderes dieses Buch zu lesen. Gerade, da es auch richtige Erfahrungsberichte sind, war für mich das Buch total interessant und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Für mich klärt es die Frage ob es ein Leben nach dem Tod gibt auf jedenfall. Auch wenn jeder seine Erfahrung anders hatte, so hat doch jeder Himmel (Paradies) und Hölle (Verdammnis) sehr gut und einheitlich beschrieben. Für alle die sich mit diesem Thema bereits auseinandersetzen oder vielleicht noch gerne auseinandersetzen wollen, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

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