Gabriela Bieber Die weitere Welt

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Inhaltsangabe zu „Die weitere Welt“ von Gabriela Bieber

Wenn du dein Leben nicht leben kannst, du dich gefangen fühlst, verfolgt, dich niemand liebt, am wenigsten du dich selbst, ist es Zeit, diese Welt zu verlassen.Christian ist Autor - Autor ohne Buch, denn sein Erstlingswerk wurde verboten.Die 13-jährige Calla wird sowohl in der Lernanstalt, als auch im Elternhaus mit Gewalt konfrontiert.Robert wurde von seiner Frau betrogen.Susannes Doppelleben aus Schichtarbeiterin und Künstlerin ist kollabiert.Natalie ist magersüchtig und Außenseiterin.Der Borderliner Thaisen leidet unter seiner streitsüchtigen Familie.Sie alle verbindet eines: die Sehnsucht nach Selbstzerstörung. Doch dann eröffnet sich ihnen eine Alternative, das Tor zur weiteren Welt, ein Zufluchts- und Heilungsort, so grenzenlos wie die Fantasie.Dieser psychologisch-philosophische Roman erzählt die Geschichte vom gemeinsamen, offenen Kampf darum, das eigene Leben - sich selbst - nicht aufzugeben.Willkommen auf einer Reise von Denkanstoß zu Denkanstoß, die Imagination und Realität zusammenführt.

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  • Rezension zu "Die weitere Welt" von Gabriela Bieber

    Die weitere Welt
    Beagle

    Beagle

    07. April 2011 um 00:44

    Muss es immer Mainstream-Literatur sein? Müssen die Bücher, die wir lesen, immer von bekannten Autoren geschrieben sein, ein „Garant“ dafür also, dass sie gut sind? Nein! Wie Gabriela Bieber mit ihrem Erstlingswerk „Die weitere Welt“ beweist. Feingliedrig setzt sie ein Werk aus präziser Sprache und starken Charakteren zusammen. Wie bedrückend und beschämend es ist, wenn das eigene Werk verboten wird, muss Christian am eigenen Leib erfahren. Sein Buch wurde untersagt. Es ist, als wäre ein Teil von ihm selbst verboten worden, als hätte man ihm sein Kind genommen. Verbittert darüber macht er sich kurze Zeit Gedanken darüber, sich das Leben zu nehmen. Aber, er entscheidet sich dagegen. Er möchte es der Welt zeigen, möchte beweisen, dass er besser ist, als alle anderen. Angespornt von seiner Muse betritt er einen Kurort, der ihn von seinen Leiden ablenken soll, seinen Kopf wieder freimacht von all den Lasten und ihn auf neue Gedanken bringen soll – die weitere Welt. Und er ist nicht alleine hier. Außerdem ist dort Susanne, die von ihrem Doppelleben als „normaler“ Mensch und Designerin ausgebrannt ist, sich außerdem noch zwischen zwei Männern sieht. Des Weiteren Calla, eine 13-jährige, die von ihren Eltern misshandelt wird, von der Schule überfordert ist und sich in sich zurückzieht. Natalie ist das genaue Gegenteil von ihr – zumindest, was die schulischen Leistungen anbelangt. Aber dafür wird sie ausgegrenzt und verfiel in die Magersucht. Thaisen kommt mit den ewigen Streitigkeiten in seiner Familie nicht mehr klar, er kann es nicht verstehen, dass alle auf seiner Mutter herumhacken, sie nicht so lieben, wie er. Robert schließlich wurde von seiner Frau verlassen. Sie alle verbindet eines: Sie waren kurz vor der Schwelle des Todes, doch noch im letzten Augenblick konnten sie sich um entschließen. Hier in dem idyllisch zwischen Meer und Wald gelegenen Dorf lernen sie, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen können. Sie erleben, was es heißt, sich gegenseitig zu vertrauen, dass es auch noch andere Menschen gibt, die erstens auch Probleme haben und zweitens, dass sie es gut mit ihnen meinen. Auf den ersten Blick mag sich diese Geschichte nach Kitsch anhören – eine Welt, fernab der Realität, in der sich Menschen mit Problemen zurückziehen können. Doch, wer hat sich noch nicht in seine Träume geflüchtet, wenn es ihm in der Realität zu eng geworden ist? Gabriela Bieber gibt Denkanstöße, die es wert sind, darüber nachzudenken. Dabei will das Buch kein Fantasyroman sein, denn Fantasie und Träume sind nicht das Gleiche, auch, wenn sie auf den ersten Blick so scheinen…

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