Gabriela Galvani Die Hüterin des Evangeliums

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Inhaltsangabe zu „Die Hüterin des Evangeliums“ von Gabriela Galvani

Die Macht der geheimen Schrift Augsburg 1555: Als Christianes Mann, der Verleger Severin Meitinger, ermordet wird, beschließt sie, die Druckereigeschäfte weiterzuführen. Doch dann taucht ein geheimnisvolles Luther-Manuskript mit dem Siegel ihrer Druckerei auf und das Wort Verschwörung macht die Runde. Musste Severin deshalb sterben? Im Wettlauf mit der Zeit und unter Gefahr für ihr Leben beginnt Christiane nachzuforschen und entscheidet am Ende über das Schicksal des ganzen Landes. Eine dramatische Geschichte über Verrat und Mord, Liebe und Betrug

Wer möchte es für 1/3 vom Neupreis an mich verkaufen?

— Ruthlinde

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  • Frage zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Elisa

    Wer hat schon 'die Hüterin des Evangeliums' gelesen und mir sagen, ob man auch hier (wie bei Dan Brown z.B. auf dei Spuren des alten Augsburg gehen kann oder ob das meiste fiktive Schauplätze sind? Ich bin Ausgburgerin und würde gerne mehr über meine Stadt erfahren

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  • Frage zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    cowgirl21

    13. November 2010 um 16:15

    Die 'Hüterin des Evangeliums 'von G. Galvani ist mein absoluter Lieblingsmittelalterroman. Ich kann ihn nur weitermepfehlen. Welcher ist eurer und warum?

  • Frage zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Monika

    Hallo Micaela,
    wie bist du auf die Idee gekommen, ein Buch über das historische Verlagswesen bzw. Druckereigeschäft zu schreiben? Faszniert dich dieses mehr zu heutigen Zeiten oder zu Zeiten, in denen der Plot des Buches angesiedelt ist?

    • 2
  • Rezension zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Herzgedanke

    26. June 2010 um 17:25

    Augsburg 1555 Hierher entführt uns die Autorin Gabriela Galvani in ihrem historischen Roman "Die Hüterin des Evangeliums" Hauptfigur ist Christiane Meitinger, deren drei engste Verbündete in kürzester Zeit zu Tode kommen. Sie verliert nicht nur ihren Mentor Sebastian Rehm, sondern auch ihre Cousine Martha und ihren Ehemann Severin Meitinger. Doch der hinterlässt ihr ein ganz besonderes Erbe und fortan schwebt Christiane in großer Gefahr. Es stellt sich heraus, dass ihr Ehemann wegen geheimer Schriften erschlagen wurde und schneller als ihr lieb ist, wird sie in die Aufklärung des Mordes hinein gezogen. Gabriela Galvani schafft mit ihrem Schreibstil ein prachtvolles historisches Bild vor dem Auge des Lesers. Schon auf den ersten Seiten fühlt man sich von der Handlung in den Bann gezogen  nicht nur wegen des dramatisch anmutenden Prologs durch den man regelrecht in die Geschichte hineinstolpert. Die Sprache ist der Zeit angemessen, wirkt aber an keiner Stelle schwülstig oder bemüht. Man ist eher dazu geneigt das Buch in einem Rutsch zu lesen, da sich in dem historischen Gewand des Buches auch ein spannungsvoller Krimi versteckt der nicht nur fesselt, sondern auch begeistert. Kurze Kapitel, verschiedene Handlungsstränge  dieses Buch hat für mich alles was eine unterhaltsame Lektüre benötigt. Besonders ans Herz gewachsen ist mir dabei Christiane Meitinger. Keine geringere als die verstorbene Mutter der Autorin war hierfür Vorbild und das spürt man in jeder Zeile Galvanis. Gekonnt erweckt sie Christiane zum Leben und stattet sie zusätzlich mit einem sympathischen Charakter aus. Nachvollziehbar, liebenswert und auf ihre Art und Weise ganz besonders einzigartig! Fazit: Krimi im historischen Gewand oder historischer Roman Krimielementen  die Frage kann ruhig unbeantwortet bleiben. Fakt ist, dass ich so gut schon lange nicht mehr unterhalten wurde. Diesen Roman kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich bin mir sicher, er wird noch viele begeisterte Leser/innen finden.

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  • Rezension zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    elschummi

    24. June 2010 um 17:48

    Nicht unbedingt ein großer Fan von historischen Romanen muss ich hier sagen, dass der Inhalt des Prologes mich schon richtig fasziniert hat, wobei mir das Cover schon sehr gefallen hat. Der Geschichte passend angedacht. Ein Bettelmönch, der seinem Glauben und 12 Jahre seines Lebens in einem Kloster abspricht, um heimlich von einem Novizen bis zum Tor gebracht wird, nachdem er gezwungen war, seinem Frater gegenüber – revoco (ich widerrufe) – zuzurufen. Revoco, das soll noch zu einer Bedeutung werden, genauso wie sein neuer Name. Fortan nennt er sich Martin Luther. Dr. der Theologie aus Wittenberg, der in der weiteren Erzählung immer wieder auftaucht. In der eigentlichen Erzählung geht es um eine junge Frau, Christine Meitinger. Eine Frau, die diplomatisch genug ist, nicht mehr von sich preiszugeben als nötig und im Verborgenen trotzallem für alle möglichen Dinge interessierte, die einer Frau nicht geziemt. Als 2. Ehefrau eines Verlegers, wesentlich älter als sie selbst und dessen Vater kein gutes Haar an ihr lässt, hat sie doch Träume, hemmungslose Träume von einem Dichter namens Georg Imhoff, mit dem es eine gewollte oder ungewollte Zusammenkunft gibt. Auch hilft sie ihrer mittellosen Cousine Martha und ihrer Familie. Ihrem Mann Sebastian und dem kranken Kind Johannes. Doch als Sebastian stirbt, holt sie die verbliebene Familie ihrer Cousine zu sich und versucht so noch, an die geheimen Notizen ihres verstorbenen Vetters, leider Gottes ein Protestant in den Augen aller Katholiken, zu kommen. Eine Frau, die sich vermutlich durchsetzt und ihren eigenen Weg geht, ohne zuviel von sich oder ihrem Wissen preiszugeben. Niemand weiss, was mit Christiane Meitinger passiert ist, sie selbst am allerwenigsten. Aus Angst erählte sie niemandem davon. Was würde auch mit ihr geschehen, falls irgendjemand etwas erfahren sollte. Severin, ihr Mann benimmt sich sonderbar. Weiß er etwas, ahnt er etwas? Und wie geht es weiter? Im Jahre 1555 durfte eine Frau nicht denken, nur funktionieren. Alles andere wäre tödlich, würde zur Inquisition gereichen. Trotzdem lässt sich Christiane Meitinger nicht so einfach davon abhalten, ihre Intelligenz richtig einzusetzen, ohne in Gefahr zu geraten. Nicht wirklich das ruhige Leben einer Frau in früherer Zeit, immer auf der Hut zu sein, nicht der Inquisition übergeben zu werden, denn langsam fühlt sie sich verfolgt und hat Angst, als Hexe angeklagt und verbrannt oder von einem Exorzisten heimgesucht zu werden. Eine Frau, ganz allein mit ihren Gedanken und Befürchtungen. Angst um ihr eigenes Leben, denn es waren mittlerweile 4 Menschen tod. Vielleicht ist ja Christiane die nächste? Die Recherche über die Stadt Augsburg und ihrer Geschichte finde ich sehr Beeindruckend un interessant. Durch die Erzählungen Gabriela Galvani`s wird man in den Sog der Geschichte hineingezogen und es fühlt sich so an, als wäre man ein Teil davon. Die Erklärungen zu den einzelnen Bedeutsamkeiten waren sehr hilfreich, da ich so Einblick in die Geschichte Augsburg`s kennenlernen, erleben und lieben durfte. Meine vollständige Rezension zu diesem Historischen Roman steht auf meinem Buchblog und kann dort jederzeit gelesen werden. Ein sehr empfehlenswertes Buch. http://elschummi.blogspot.com/

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  • Rezension zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Tanzmaus

    20. June 2010 um 21:05

    In ihrem zweiten Buch erzählt Gabriela Galvani die Geschichte von Christiane. Als junge Ehefrau des älteren Druckers Severin Meitinger führt Christiane ein ruhiges, angenehmes und sorgenfreies Leben. Lediglich der Schwäher bereitet ihr ab und an Probleme. Als dann aber der Mann ihrer Cousine, Sebastian, stirbt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Nach und nach spitzen sich die Ereignisse zu und immer wieder tauchen Fragmente von Martin Luther auf. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Die Ereignisse ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, doch hat man als Leser trotz allem die Möglichkeit, zwischendurch zu verschnaufen und zu überlegen, wie die einzelnen Ereignisse zusammenhängen könnten und wer jetzt eigentlich der Mörder ist. Sehr empfehlenswert. Ich selbst hatte das Buch binnen zweier Tage durchgelesen und hoffe jetzt auf Nachschub.

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  • Rezension zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Klusi

    20. June 2010 um 20:45

    Christiane Meitingers Welt gerät aus den Fugen, als plötzlich der Mann ihrer Cousine, der Autor Sebastian Rehm, stirbt. Wenig später wird sie dann noch mit dem Tod ihres eigenen Mannes konfrontiert. Besonders tragisch ist, als sich herausstellt, dass beide Männer ermordet wurden. Bald muss sie außerdem feststellen, dass die Druckerei ihres verstorbenen Gatten am Rande des Ruins steht. Mit viel Mut und Verstand macht sich die junge Frau auf die Suche nach den Gründen für die Verbrechen und nach dem Mörder. Ihre Nachforschungen fördern ein Manuskript zu Tage, das sich als Fälschung eines Luther-Dokuments herausstellt. Diese Schrift bringt sie selbst in Lebensgefahr, und es scheint, als wäre der Teufel selbst hinter den Papieren her. Sehr schnell hatte ich die schöne und liebenswerte Protagonistin in mein Herz geschlossen. Die Handlung ist äußerst spannend aufgebaut und lädt die Leser(innen) zum Mitraten ein. Dabei werden diese aber, wie auch die Protagonistin, nicht nur einmal in die Irre geleitet. Vervollständigt wird dieser großartige Roman mit einer schönen aber keineswegs kitschigen Liebesgeschichte. Allerdings hat "Die Hüterin des Evangeliums", neben Spannung und Romantik, noch viel mehr zu bieten. Die historischen Details sind bestens recherchiert und bieten einen aufschlussreichen Einblick in das Leben der Augsburger, zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts. Besonders interessant finde ich das Umfeld der Handlung, und ich war sehr erstaunt, wie "modern" die Verleger und Buchdrucker damals schon gearbeitet und gehandelt haben. Ein Großteil der seinerzeit verfassten Schriften war sicher aus dem religiösen Bereich. Fast vierzig Jahre nach Luthers Thesen waren die darauf folgende Reformation und die daraus resultierenden Probleme bei beiden Konfessionen ein brisantes Thema. Fiktion und historische Tatsachen bilden bei diesem Roman eine perfekte Einheit und bieten eine schöne Portion geschichtliches Wissen sowie jede Menge Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Nina2401

    20. June 2010 um 20:33

    Mit diesem wunderbar atmosphärischen Roman entführt uns Gabriela Galvani nach Augsburg im Jahr 1555, es ist die Zeit der Teufelsaustreibungen, aber auch der Religionsfrieden soll beschlossen werden. Vor dieser Kulisse wird die überaus spannende Geschichte der jungen Christiane Meitinger erzählt. Sie verliert kurz hintereinander ihren besten Freund und Mentor und dann ihren Ehemann. Beide wurden ermordet und ehe sie sich versieht, wird die gescheite junge Witwe in die Ermittlungen um diese mysteriösen Mordfälle hineingezogen. Es dauert nicht lange und sie findet dubiose Luther-Manuskripte, die den langersehnten Religionsfrieden gefährden könnten. Christiane weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und begibt sich in große Gefahr. Ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen, so spannend und schön erzählt war es. Die recht kurzen Kapitel sind in mehrere Erzählstränge aufgeteilt, wie immer ein Garant für fesselnde Unterhaltung. Im Laufe der Geschichte gibt es immer neue Wendungen, die mich als Leser ein paar Mal aufs Glatteis führen. Genau so soll es auch sein, denn es wäre doch langweilig, wenn ich den Täter schon nach ein paar Seiten herausgefunden hätte. Die einzelnen Charaktere wurden mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, allen voran die mir von Anfang an sehr sympathische Christiane Meitinger. Die Sprache ist sehr bildhaft und der Zeit angemessen und schafft somit eine schöne historische Atmosphäre. Man konnte merken, dass die Autorin im Vorfeld sehr gut recherchiert hat, denn ich habe sehr viel über die Lebensumstände im mittelalterlichen Augsburg erfahren. Da für mich auch zu jedem guten Roman eine nette Liebesgeschichte gehört, hat es mich sehr gefreut, dass es auch in dieser Geschichte ein wenig knisterte. Ein Krimi muss mich fesseln und mitfiebern lassen, ein historischer Roman muss mich mit seiner Sprache in die damalige Zeit zurück versetzen und dieses Buch hat beides geschafft. Ganz besonders beeindruckt hat mich, dass der Prolog am Ende eine ganz besondere Bedeutung bekommt, das war das Sahnehäubchen, das das Buch perfekt abgerundet hat. Ich kann dieses Buch jedem Liebhaber von spannenden historischen Romanen wärmstens ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Catherine Oertel

    20. June 2010 um 00:12

    Gabriela Galvani – Die Hüterin des Evangeliums Klapptext: Augsburg 1555. Als Christianes Mann, der Verleger Sebastian, ermordet wird, beschließt sie, die Druckereigeschäfte weiterzuführen. Zufällig entdeckt sie, dass er mehr als die üblichen Drucksachen herstellte. Man munkelt von Verschwörung und einem Luther-Manuskript, das den Religionsfrieden brechen würde. Musste Sebastian deshalb sterben? Christiane beginnt nachzuforschen, gerät in Lebensgefahr und findet schließlich die Liebe ihres Lebens. Meine Rezension: Den Leser erwartet eine spannungsgeladene Geschichte, die im alten Augsburg Anno 1555 angesiedelt ist. Bereits nach den ersten Seiten zog mich die Geschichte in ihren Bann und nahm mich gefangen. Die Autorin versteht es durch ihren bildlich lockeren Schreibstil dem Leser die damalige Zeit, mit all ihren Sitten und Gebräuchen, sehr anschaulich wiederzugeben. Die Handlung des Romans ist sehr gut durchdacht und bleibt durchweg spannend. Die einzelnen Akteure tun ihr übriges, denn sie sind nicht so leicht zu durchschauen. Oftmals stellt sich die Frage: Was sind ihre Beweggründe und warum musste der ein oder andere sterben? Erst zum Schluss löst sich alles in wohlbefinden auf und die Geheimnisse werden gelüftet. Fazit: „Die Hüterin des Evangeliums“ ist ein Roman der nicht so leicht in eine Sparte zu stecken ist. Neben den historischen Aspekten finden sich eine Liebesgeschichte, sowie Verrat, Intrigen und einige Morde die im Verlauf der Handlung aufgeklärt werden. Gerade diese Mischung verleiht dem Roman eine ganz besondere Note. Lesenswerte gute Unterhaltung, die ich gern weiterempfehle!

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  • Rezension zu "Die Hüterin des Evangeliums" von Gabriela Galvani

    Die Hüterin des Evangeliums

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. June 2010 um 20:08

    Augsburg 1555, Als der Ehemann von Christiane Meitingers ermordet wird, beschließt sie, die Druckereigeschäfte Sven Meitingers, weiterzuführen. Doch dann findet sie ein geheimnisvolles Luther-Manuskript, mit dem Siegel ihrer Druckerei und das Wort Verschwörung und Fälschung macht die Runde. Christiane stellt auf eigene Faust Nachforschungen an und gerät dadurch selbst in Gefahr, um am Ende über das Schicksal des ganzen Landes zu entscheiden. Meine Meinung: Ich finde, diesen Roman kann ich zu recht und guten Gewissens als einen guten, qualitativen, historischen, Kriminalroman empfehlen. Die Protagonistin Christiane stößt auf wertvolle Fälschungen in denen ihr Mann, sowie der Ehemann ihrer Cousine und auch ein Freund, verwickelt waren. Christianes Ehemann und der Ehemann ihrer Cousine, werden beide ermordet. Die Protagonistin, die entschlossen und stark wirkt, ermittelt mit einer guten Portion Selbstbewusstsein auf eigene Faust. Sie weiß nicht wem sie ihren heiklen Fund und Verdacht anvertrauen kann und leidet unter dem abneigenden Verhalten ihres Schwiegervaters. So gerät sie am Ende selbst in Gefahr. Die Protagonistin Christiane Meitinger wird sehr lebhaft beschrieben. Mit ihrer Schönheit fällt sie auf und verdreht so manchem Mann den Kopf. Dennoch ist hier die Liebe meiner Meinung nach nicht der Hauptbestandteil dieses Romans. Im Gegenteil, für mich ist es ein Kriminalroman, dessen Autorin gekonnt mit dem Leser spielt, und durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge, den Leser immer wieder auf die falsche Fährte lockt. Jedesmal wenn ich glaubte die Lösung zu haben, verwarf ich die Theorie 2 Kapitel weiter um dann wieder erneut zu raten. Genau das macht für mich einen guten Kriminalroman aus. Jedoch sollte man hier nicht den historischen Aspekt vergessen! Die Stadt Augsburg und Umgebung wird sehr lebhaft beschrieben im Jahre 1555. Ich finde für diesen Roman wurde gut und ausgiebig recherchiert und das spürt der Leser auch. Krankheiten, Sitten und Gebräuche finden sich hier aus dieser Zeit wieder, wobei „Die Hüterin des Evangeliums“ keineswegs an Spannung verliert. Mir fällt es oft schwer mich schnell in einen historischen Roman hinein zu lesen, jedoch fesselte mich dieser Roman, gerade WEGEN seiner kriminalistischen Handlung auf Anhieb und zog mich so in seinen Bann. „Die Hüterin des Evangeliums“ beginnt mit einem Prolog, führt weiter mit 48 Kapiteln, endet mit einem Epilog. Im Anschluss findet der Leser ein Explicit und ein Glossar, welches noch einige historische Begriffe erklärt. Der Roman besteht aus 395 Seiten, deren Schreibstil sehr flüssig und fesselnd ist. Das Cover ist meiner Meinung nach gut gewählt, zeigt es für mich gesehen, die Hände einer starken und entschlossenen Frau die beschützt, diese Beschreibung wird meines Erachtens der Protagonistin gerecht.

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