Gabriela Kasperski Besondere Umstände

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Inhaltsangabe zu „Besondere Umstände“ von Gabriela Kasperski

Aus dem Krankenhaus wird ein Baby entführt. Die Ermittlungen von Commissario Meier und Zita Schnyder führen in den Geburtsvorbereitungskurs „MamYoga“. Doch dann verschwindet Finn, ihr eigenes Baby . die Nerven liegen blank

Ein spannender Krimi mit einem bewegenden Thema, aber mit schwierigen Protagonisten

— Annabeth_Book

Krimi mit wow-Effekt, wenn nur nicht die teilweise nervigen Protagonistinnen wären.

— Buecherspiegel

Unglaublich...

— KristinSchoellkopf

Spannendes Thema, gute Charaktere und guter Schreibstil. Kann es nur empfehlen

— lisa1997

Sehr bewegend und spannend geschrieben ...

— MissNorge

Babyhandel, Adoption und gekauftes Glück – Spannend und aufwühlend

— Nisnis

Ein Krimi, der die Ermittlungsarbeit der Polizei detailliert beschreibt.

— Alaska111

Spannung und Unterhaltung pur in diesem Thriller

— sabine3010

Toller Thriller, sehr zu empfehlen!

— YH110BY

Schnyder und Meier gehen mit ihren Ermittlungen in die zweite Runde...ich liebe es!

— heinz60

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  • Hat sich erst nach und nach gesteigert

    Besondere Umstände

    santina

    05. November 2017 um 20:53

    Klappentext Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhause ein Baby entführt und Zitas Nachforschungen führen sie in den Geburtsvorbereitungskurs „MamYoga“. Ihr Partner, der Commissario Werner Meier, ist derweil komplett überfordert, von seinen Vatergefühlen und vom Mord an einer Sozialarbeiterin. Als das Drama um verschwundene Babys immer größere Dimensionen annimmt, müssen sich Schnyder & Meier zusammenraufen und in einem Wettlauf gegen die Zeit diesen Fall lösen, der ihnen so nahe geht wie nichts zuvor – ist auch ihr Baby in Gefahr? Meine Gedanken zum Buch Ich habe mich mit diesem Buch sehr schwer getan. Das erste Viertel des Buches konnten mich gar nicht fesseln und ich habe das Buch immer wieder aus der Hand gelegt und andere Bücher gelesen. Da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, habe ich mich dennoch auch immer wieder gezwungen, weiterzulesen. Als erstes wurde ich von der Masse an Personen, die zu Beginn des Buches eingeführt werden, überrollt. Am Ende des Buches gibt es zwar eine Übersicht, aber auch diese Liste mit Schauplätzen und Personen ist 3 ½ Seiten lang, was ebenfalls zeigt, wie umfangreich die Zahl der Protagonisten und Nebendarsteller ist. Ein weiterer Grund dafür, dass ich mich mit diesem Buch so schwer getan habe, ist, dass kaum Spannung aufgebaut wurde, denn der erste Teil des Buches hat sich hauptsächlich mit Kinderwunsch und Schwangerschaft beschäftigt. Natürlich war klar, dass nicht alles mit rechten Dingen abläuft, aber es hat sich kein „Pageturner-Effekt“ eingestellt. Danach hat sich die Geschichte immer weiter gesteigert und hat mich auch emotional mitgenommen, es lohnt sich also durchaus, durchzuhalten, dennoch muss ich Abzüge machen: 3,5 Sterne

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  • Für das eigene Kind geht man über Leichen!

    Besondere Umstände

    kassandra1010

    22. October 2017 um 09:37

    Werner Meier übernimmt den Mord an seiner Bekannten Ruth Huldimann, die erschossen in ihrem Stadtbüro aufgefunden wird. Es findet sich sogleich ein Täter, ein alter Bekannter, der jedoch mit mehr als einem dubiosen Alibi aufwarten kann. Meiers Team stößt auf gelöschte Daten, verschwundene Akten und mysteriöse private Notizen, aber die Ermittlungen geraten ins Stocken.Zita, Meiers Freundin erlebt während den Ermittlungen ihre letzten Tage der Schwangerschaft und freut sich über die Unterstützung ihrer Freundinnen aus dem Yoga-Kurs. Nachdem Zita endlich entbunden hat, kommt es im Krankenhaus zu einer Babyentführung und Zita kann es nicht lassen, selbst zu ermitteln und bringt damit unbewusst ihre Mitstreiter in tödliche Gefahr…Für das eigene Kind würde man über Leichen gehen, aber was, wenn man kein Kind hat? Die Sehnsucht dieser Menschen scheint eine gut bezahlte Marktlücke zu sein und Kasperski beleuchtet dieses „dunkle“ Thema der Kinderbeschaffung. Was anfänglich aus losen Stränge bei den Ermittlungen, dem Privatleben und den Freunden von Meier und Zita beginnt, entpuppt sich als wirklich gut gestrickten Krimi, bei dem der Kinderwunsch und das Thema Adoption in ein ganz neues Licht gerückt wird.

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  • Besondere Umstände

    Besondere Umstände

    sunflower130280

    16. October 2017 um 14:44

    Nachdem ich von der Autorin Gabriela Kasperski "Ins Glück gebloggt" gelesen habe, wage ich mich zum ersten Mal an einen Krimi von ihr ran.Der Klappentext macht schon recht deutlich, was hier auf den Leser drauf zukommt.Eigentlich bin ich ja immer vorsichtig mit Büchern, wenn es um Kinder, oder wie hier um Babys geht.Aber gleich zu Beginn, Gabriela Kasperski hat mich ab der ersten Seite an das Buch gefesselt und somit auch meine Zweifel zerschlagen.Auch wenn es schon der zweite Fall von Schnyder und Meier ist, können die Bücher unabhängig voneinander gelesen werden, ohne das dabei auf eine Reihenfolge beachtet werden muss.Mein steigt hier direkt ab der ersten Seite in das Buch ein.Die Autorin erzählt hier sehr fesselnd und zum Teil beklemmend die Story zum Thema illegale Adoptionen und geraubtes Glück.Die Ermittler Zita Schnyder und Werner Meier, sind beide sehr einzigartige Persönlichkeiten und es war mir eine Freude, den beiden beim ermitteln über die Schulter zu schauen.Gabriela Kasperski schmückt hier nichts übertrieben aus, spielt aber mit dem Kopfkino des Lesers.Fragen, die sich beim lesen stellen, werden hier nach und nach beantwortet und man versteht leichter, warum alles passiert.Spannung ist hier auf jeden Fall vertreten, die Autorin weiss gekonnte, wie sie den Spannungsbogen immer wieder neu aufbaut.Zum Schreib und Erzählstil kann ich nur so viel sagen, das er sehr angenehm ist und man hier kein einzigstes Mal aus dem Lesefluß kam.So schildert diesen Fall so lebendig, das es eher einem Film gleicht.Fazit :Besondere Umstände ( Der zweite Fall für Schnyder & Meier) ist ein packender Krimi, der einen so schnell nicht mehr los lassen wird.

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  • Besondere Umstände

    Besondere Umstände

    Wurm200

    21. September 2017 um 20:53

    Gabriela Kasperski Besondere Umstände tredition Autor: Gabriela Kasperski absolvierte ein Studium der Anglistik, war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis, Romane und Drehbücher, Adaptionen für Film und Fernsehen, bloggt in ihrer Kolumne 45+ zu Alltagsfragen und arbeitet als Sprecherin, Regisseurin und Expertin. Sie pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land. (Quelle:tredition) Kristof hat einen Auftrag für PremiumBaby zu erfüllen, der ihn ins Haus seiner Freunde führt. Sein Ziel dort, das Baby von Gula und Juri. Einige Monate später kommen in einer Gewitternacht in Waldstadt sieben Babys zur Welt, von denen eines ebenfalls entführt wird. Polizist Werner Meier hält sich anfangs wegen Befangenheit weitestgehend aus den Ermittlungen raus, bis eine Wendung ihn doch zum Umbedenken bewegt. Das Buch besteht aus insgesamt 12 Kapitel (in diesem Buch musste ich die Kapitel selbst zählen, weshalb es zu Abweichungen kommen kann), die alle jeweils aus der Angabe von Ort und Zeit bestehen. Durch diese Angaben weiß der Leser zu jeder Zeit, wo er sich gerade zeitlich im Buch bewegt, was erheblich dabei hilft, der Story zu folgen. Die Kapitel sind in sich nochmals in Abschnitte unterteilt, wobei mit einem neuen Abschnitt auch der Storystrang wechselt (man liest die Story aus der Sicht verschiedener Protagonisten). Wenn man das Buch aufschlägt, begegnet einem ein englisches Zitat, welches wohl passender nicht sein könnte. Das Buch beginnt sehr direkt, sodass der Leser sofort weiß, worum es in dem Buch geht. Allerdings kommt nach dem ersten Kapitel ein kleiner Cut, denn es geht mit einem Mordfall weiter. Das Buch behandelt also zwei Fälle gleichzeitig. Die Hauptpersonen könnten dabei nicht gegensätzlicher sein, allerdings vollzieht sich im Laufe der Geschichte ein kleiner Sinneswandel der betroffenen Person(en). Im Laufe der gesamten Story begegnen dem Leser viele Charaktere, die für die Handlung wichtig sind, da man dabei schnell den Überblick verlieren könnte, gibt es am Ende ein Verzeichnis mit allen Charakteren und sogar den Schauplätzen. Außerdem ist dieses Verzeichnis sehr hilfreich, da es sich hierbei um Band 2 handelt und man so einen Überblick bekommt, auch wenn man Band 1 nicht gelesen haben sollte. Das Thema des Buches ist sehr emotional gewählt, was beim Lesen auch teilweise transportiert wird. Leider wird die Länge des Buches leicht zum Verhängnis, denn etwas kürzer hätte der Spannung im Buch gut getan. Da sind wir auch schon beim Hauptproblem, denn es ist ein sehr ruhiger Regionalkrimi, der nicht sonderlich viel Action oder Spannung zu bieten hat. Abschnitte mit Ermittlungsarbeiten wechseln sich mit Abschnitten des Alltags ab. Das Ende hält dann allerdings noch eine kleine Überraschung parat, wodurch das Buch dann doch wieder überzeugen kann. Cover: Die Grundfarbe des gesamten Covers ist Schwarz. Auf der Vorderseite sehen wir eine Art Allee, die im Nebel liegt. Im Vordergrund sehen wir einen Kinderwagen in eben dieser Allee stehen, ohne dass die Eltern anwesend zu sein scheinen. Über diesem Kinderwagen ist der Titel in weißer Farbe und dick gedruckt zu lesen. Beides führt dazu, dass sich der Titel perfekt vom Hintergrund abhebt. Der Titel selbst passt auch perfekt zum Inhalt des Buches, denn dort geht es um werdende Eltern, die ja umgangssprachlich auch in “Umständen” sind. Fazit: Es handelt sich bei dem Werk um ein recht langes Buch das gelesen werden will. Viel Spannung erwartet dem Leser dabei nicht, was nicht sonderlich schlimm sein dürfte. Auch für diejenigen die Band 1 nicht kennen sollten, kommen recht gut mit dem Buch zurecht. Allerdings ist der Preis mit fast 19 Euro meines Erachtens etwas hoch angesetzt. Von mir bekommt das Buch zusammen 4/5 Sterne. Klappentext: BESONDERE UMSTÄNDE, der zweite Fall der Schnyder&Meier-Reihe von Gabriela Kasperski, ist ein hochemotionaler Thriller um Babyhandel, illegale Adoptionen und gekauftes Glück. Er erscheint in einer Neuausgabe als Taschenbuch. „Ich schwöre euch, jede dieser Frauen, so nett sie eigentlich ist, würde für ihre Kinder töten. Nun stellt euch eine Frau vor, die kein Kind hat, aber unbedingt eines will, bereit, jeden Preis zu bezahlen.“ Nach einem Gewitter kommen sieben Babys zur Welt. Eines wird entführt – Zita Schnyder und Werner Meyer, selbst frischgebackene Eltern, ermitteln. Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhauses ein Baby entführt und Zitas Nachforschungen führen sie in den Geburtsvorbereitungskurs "MamYoga". Ihr Partner, der Commissario Werner Meier, ist derweil komplett überfordert, von seinen Vatergefühlen und vom Mord an einer Sozialarbeiterin. Als das Drama um verschwundene Babys immer grössere Dimensionen annimmt, müssen sich Schnyder&Meier zusammenraufen und in einem Wettlauf gegen die Zeit diesen Fall lösen, der ihnen so nahe geht wie nichts zuvor – ist auch ihr Baby in Gefahr? (Quelle: tredition) Autor: Gabriela Kasperski Titel: Besondere Umstände Verlag: tredition Genre: Krimi Seiten: 528 Preis: 18,99 ISBN: 978-3-7439-0366-1http://wurm200.blogspot.de/

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  • Ihr Kinderlein kommet

    Besondere Umstände

    Buecherspiegel

    20. August 2017 um 19:42

    Nachdem ich den dritten Band in der Reihe von Gabriela Kasperski „SICHT UNSICHTBAR“ zuerst gelesen habe und im Juni 2016 rezensiert hatte, habe ich nun den in einer neuen Ausgabe aufgelegten zweiten Band „BESONDERE UMSTÄNDE“ von ihr gelesen. Besondere Umstände, darauf weist der Kinderwagen auf dem Cover schon hin, ist ein Kriminalroman, bei der Kinder, Kinderwunsch, Adptionen, Kinderhandel beziehungsweise Kinderraub die Hauptrolle spielen. Es ist vielleicht nicht gerade das beste Geschenk an eine werdende Mutter oder eine die es werden will. Denn emotional werden die Themen allesamt behandelt. Dabei werden auch die Befindlichkeiten der Männer nicht vergessen. Zita Schnyder, die Lebensgefährten von Werner Meier, einem Commissario, bekommt in einer Gewitternacht ihr Baby. Dabei ist sie nicht alleine, ihre gesamte Baby-Yoga-Klasse kommt nieder. Das sind viele verschiedenster Frauen und deren Familien, die alle ihre Erwähnung finden. Und dann wird in dieser ereignisreichen Nacht, kaum, dass alle zur Ruhe kommen, eines der Babys entführt. Doch kein Erpresserschreiben geht ein, keine Spur findet sich. Kurz vor der Niederkunft der Frauen wird eine Sozialarbeiterin ermordet, die sich in ihrer früheren Wirkungsstätte um Adoptionen gekümmert hat. Die Spur führt zu einem Jugendlichen, der von ihr betreut worden ist. Allerdings ist sie sehr offensichtlich, zu offensichtlich für Commissario Meier. Meier wiederum will auf keinen Fall im Entführungsfall des Babys ermitteln, fühlt er sich doch befangen. Bei Zita kommt das allerdings sehr schlecht an. Die Autorin beschreibt anhand der verschiedenen Protagonisten, wie es ist, ein Kind zu wollen, zu bekommen, es unbedingt zu wollen, aber keines zu bekommen, eines zu bekommen, aber überhaupt keine Freude zu verspüren; und zwar bei Männern und Frauen. Hier kommen alle zur Sprache. Die Übermutter wie auch diejenige, die keinerlei Gefühle zu spüren scheint, die, die immer dann wieder schwanger wird, wenn es in der Ehe besonders kriselt. Aber es sind auch diejenigen dabei, bei denen es selbst mit einer normalen Adoption nicht klappen will, zu einem Kind zu kommen. Dann wird es kriminell. Kinder werden geraubt, nicht nur im Ausland, nein, auch in der Schweiz, und das nur, um es auf raffinierte Art und Weise als eigenes Kind ausgeben zu können. Kasperski macht es uns nicht so leicht, sind es doch gleich mehrere Fälle von Schwangerschaftsvortäuschungen, die man sich bei den Baby-Yoga-Damen vorstellen kann. Dabei spielt auch der Mord an der Sozialarbeiterin eine große Rolle, ist der Tatverdächtige doch ein Cousin eines der werdenden Väter. Zita bringt mit ihrer Rechthaberei, ihrem Selbstbewusstsein und Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit so manche Spur durcheinander, mir geht ihr Getue ein wenig zu weit. Es nervt, auch die Schwangerschaftshormone einbezogen, doch etwas zu sehr, was sich ihr Freund Meier so alles anhört und nicht so recht handelt. Dafür raufen sie sich aber immer wieder zusammen, was ja auch wieder für den Fall gut ist. Leider ist Zita nicht die einzige Schwierige Persönlichkeit, die einem gehörig gegen den Strich geht, aber vielleicht ist das ja auch so beabsichtigt. Die vielen Fäden, die die Autorin hier gesponnen hat und wie ein großes Netz um all die sehnsuchtsvollen Frauen nach einem eigenen Kind gelegt hat, das ist sehr spannend. Dass sie keinen der vielen Protagonisten vergessen hat, da kann ich nur sagen: Hut ab, das vermisse ich bei vielen Autoren. Die Themen rund ums Kinderbekommen, sind vielfältig besprochen, vom Geburtskanal bis zum künstlichen Schwangerschaftsbauch, Milcheinschuss und Babyblues. Selbstverständlich werden alle Taten aufgeklärt, wenn auch nicht für alle glücklich. Am Ende des über fünfhundert Seiten starken Buches werden die unterschiedlichen Gruppen und Schauplätze vorgestellt, schade, das hätte ich gerne am Anfang gewusst, um ab und an eine Auge darauf zu werfen.

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  • wieder mal ein fesselnder Krimi.. .ich mag es

    Besondere Umstände

    Taya

    20. August 2017 um 19:28

    Das Cover ist jetzt nicht so das Cover was mich sofort magisch anziehen würde, jedoch finde ich es zum Buch ziemlich passend gewählt. Was anderes wäre einfach zu viel oder gar zu wenig gewesen, meiner Meinung nach. Ich habe mit dem 2. Band begonnen. Den ersten Band kenne ich leider bisher noch gar nicht, aber das hat es mir trotzdem leicht gemacht dieses Buch zu lesen. Man erfährt ein wenig rückblickend von den beiden und man begleitet sie auf einem ganz neuen Weg. Denn Zita und ihr Partner Werner Meier bekommen gemeinsam ein Kind. Zwei Personen die unterschiedlicher nicht sein können, beginnen mit einem Kind ein gemeinsames Leben. Und auch wenn Zita so eigentlich gar nicht an arbeiten denken sollte, wird sie es ganz bald tun, denn schnell wird sie ungewollt Teil des Falles, den ihr Partner bearbeitet. ich denke die meisten wissen, wie schwer es ist, ein Kind zu adoptieren. die meisten wissen sicherlich auch durch Serien und Filme was manche Menschen dafür alles wahrnehmen. Genau wie bei diesem Buch. Familien, die alles dafür tun um ein Kind zu kommen ... Menschen, die alles dafür tun, um mit diesem Geschäft richtig an Geld zu kommen. und alles verstrickt sich zu einer großen Story. Gabriela Kasperski hat es wirklich geschafft, mich an dieses Buch zu fesseln. Ich konnte es nur schwer auf seite legen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Mit allen Beteiligten und allem drum und dran. Die Tatsache, dass dieses Buch solch ein wirklich .. ja schwieriges Thema hat, denkt man besonders als Mama nochmal anders über das ganze und empfindet auch mit den Personen ganz anders. Ich will gar nicht so viel von diesem Buch verraten, denn das würde die Spannung einfach nehmen. ICh kann an dieser Stelle wirklich nur sagen. Wer Krimis mag, mit Spannung der sollte sich "Besondere Umstände" einfach mal mit auf die "möchte ich lesen Liste" packen, denn ich kann dieses Buch wirklich einfach nur empfehlen.

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    • 2
  • Besondere Umstände

    Besondere Umstände

    Annabeth_Book

    19. August 2017 um 10:32

    Klappentext: "Ich schwöre euch, jede dieser Frauen würde für ihre Kinder töten.Nun stellt euch eine Frau vor, die kein Kind hat, aber unbedingt eins will, bereit, jeden Preis zu bezahlen"Nach einem Gewitter kommen sieben Babys zur Welt. Eines wird entführt- Zita Schnyder und Werner Meier, selber frischgebackene Eltern, ermitteln in dieser emotionalen Geschichte um Mutterliebe und Unfruchtbarkeit, um illegale Adoptionen und gekauftes Glück.Autorin:Gabriela Kasperski war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis und Romane, Adaptionen für Film und Fernsehe. Sie pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land.Inhalt:7 Babys kommen in einer Nacht zur Welt, doch genau in dieser Nacht verschwindet eins der Babys. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und auch die Frage ob der Mord davor, damit etwas zu tun hat.Erster Satz:Baby Gian: Nach Hause entführt!Meine Meinung:Das Buch hat mich mit seinem Klappentext gereizt und ich habe mich sehr gefreut, als ich es von dem Verlag zugeschickt bekommen habe :)Das Cover finde ich zwar passend zu der Story, aber springt mich jetzt nicht wirklich an, wenn ich es so im Laden gefunden hätte, hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Nun aber zum Inhalt :)Der Schreibstil der Autorin finde ich gut, ich hatte keine Einstiegsschwierigkeiten ins das Buch und kam auch sehr gut voran.In dem Buch dreht sich als um das Thema Babys und das viele Frauen darunter leiden das sie keine Kinder bekommen können und wenn sie eins Adoptieren wollen, das es ein langwieriges Verfahren ist. Ich finde die Autorin hat sehr gut rüber gebracht wie verzweifelt viele Frauen sind und in meinen Augen ist es teilweise eine Unverschämtheit vom Staat, das man sagt wenn eine Frau mit 43 zualt ist um ein Kind zu adoptieren, wenn eine Frau mit z.B 46 Jahren ein Kind selbst kriegt ist sie schließlich auch nicht zualt.Es ist auch interessant zu lesen, zu welchen Maßnahmen, manche dann aus Verzweiflung greifen, das es einem schon fast leid tut.Aber leider folgt der Trend immer mehr ins illegale, da es einfach schneller geht und vielen ist es egal wie teuer es ist.Nun aber zu den Protagonisten.Mit Werner Meier kam ich von Anhieb klar, er ist ein sympathischer Mann und arbeitet bei der Polizei, auch sein Sohn kommt in dieser Gewitternacht auf die Welt und ihm merkt man genau an, als das andere Baby verschwindet das er hin und her gerissen ist. Da er sich auf der anderen Seite verpflichtet fühlt nach dem einen Baby zu suchen, doch auf der anderen Seite fühlt es sich befangen, da seine Freundin, die Mutter des verschwunden Babys kennt.Mit Zita Schnyder hatte ich so meine Probleme, sie war mir so dermaßen unsympathisch das ich es gar nicht beschreiben kann. Wenn Werner Meier nicht nach ihrer Pfeife tanzt, dann schmollt man, bockt man und zieht voreilige Konsequenzen. Sie dreht ihm auch andauernd, das Wort im Mund um, sodass ich teilweise wirklich das Buch auf die Seite gelegt habe, da sie mir so auf die Nerven gegangen ist.Was auch noch eine Rolle spielt, ist ein Mord an Ruth Haldimann eine Frau die früher an einer Adoptionsstelle gearbeitet hat und sich jetzt für sozial schwache Menschen einsetzt. Nach und nach Fragt man sich dann ob die beiden Taten zusammenhängen.Alles in einem ist es ein spannender Krimi, der eine Problem mit seiner Protagonistin hat. Auch finde ich es sehr gut, das man sich hier mit einem Thema auseinandersetzt, das sehr selten angesprochen wird.

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  • Emotional

    Besondere Umstände

    Ignatia

    03. August 2017 um 11:08

    KlappentextBESONDERE UMSTÄNDE, der zweite Fall der Schnyder&Meier-Reihe von Gabriela Kasperski, ist ein hochemotionaler Thriller um Babyhandel, illegale Adoptionen und gekauftes Glück. Er erscheint in einer Neuausgabe als Taschenbuch.„Ich schwöre euch, jede dieser Frauen, so nett sie eigentlich ist, würde für ihre Kinder töten. Nun stellt euch eine Frau vor, die kein Kind hat, aber unbedingt eines will, bereit, jeden Preis zu bezahlen.“Nach einem Gewitter kommen sieben Babys zur Welt. Eines wird entführt – Zita Schnyder und Werner Meyer, selbst frischgebackene Eltern, ermitteln.Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhauses ein Baby entführt und Zitas Nachforschungen führen sie in den Geburtsvorbereitungskurs „MamYoga“. Ihr Partner, der Commissario Werner Meier, ist derweil komplett überfordert, von seinen Vatergefühlen und vom Mord an einer Sozialarbeiterin. Als das Drama um verschwundene Babys immer grössere Dimensionen annimmt, müssen sich Schnyder&Meier zusammenraufen und in einem Wettlauf gegen die Zeit diesen Fall lösen, der ihnen so nahe geht wie nichts zuvor – ist auch ihr Baby in Gefahr?Zum AutorGabriela Kasperski absolvierte ein Studium der Anglistik, war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis, Romane und Drehbücher, Adaptionen für Film und Fernsehen, bloggt in ihrer Kolumne 45+ zu Alltagsfragen und arbeitet als Sprecherin, Regisseurin und Expertin. Sie pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land.CoverIch finde es gibt Cover, die finde ich ansprechender als dieses hier. Es passt zwar zum Inhalt, ein einsamer Kinderwagen vermittelt das Gefühl von „Alleine“ und „Einsamkeit“, aber ich bin nicht sicher, ob ich es in der Buchhandlung näher angeschaut hätte.Es hat eine düstere Stimmung, da es nach einem regnerischen Herbsttag in einem Park aussieht, keine Menschenseele weit und breit zu sehen. Der Titel des Buches in schlichtem Weiß im oberen Abschnitt.Meine MeinungDieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Verlag angeboten bekommen, da mich das Thema interessiert, nahm ich das Angebot dankend an, war gespannt was mich erwarten wird.Ich muss sagen zu Beginn kam ich nicht wirklich gut in die Geschichte hinein. Es waren mir zu viele Personen, die auf den ersten Blick keinen Bezug zueinander hatten, dazu die ausländischen Namen, was mir das lesen erschwert hatte. Zeitweise wusste ich nicht mehr genau, wer mit wem und warum, überlegte sogar, das Buch abzubrechen oder neu mit Zettel und Stift wegen Notizen zu beginnen. Aber ich las weiter weil mich das Thema, illegale Adoption, unerfüllter Kinderwunsch doch sehr interessierte.Zita, was für ein toller, nicht geläufiger Name in einem Buch, und deren Freund Meier sind die Hauptprotagonisten der Geschichte. unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein.Sie, sehr emanzipiert, mag alles alleine machen, mag sich nicht absprechen mit Ihrem Freund Meier, den sie, warum auch immer, nicht beim Vornamen nennt.Meier, ein Polizist, der alles daran gibt Zita glücklich zu machen und dabei oft gegen eine Mauer aus Starrsinn anregt. Doch man merkt, wie die beiden sich lieben, nicht ohne einander können. Aber die Liebesgeschichte der beiden steht nicht im Vordergrund, sie hat zwar eine zentrale Rolle, ist aber nicht dominant.Der Mord der Sachbearbeiterin Ruth und die Entführung des neugeborenen Babies müssen auch aufgeklärt werden. meier steht zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite will er Zita zufrieden stellen und Lucies Tochter Maud schnell finden, auf der anderen Seite belastet ihn das nervlich doch sehr und er hat den Fall abgegeben.Ansonsten kommen noch weitere Fragen auf, die nach und nach geklärt werden wollen. Der Spannungspegel kam bei mir erst spät, fast schon zu spät wegen der Schreibweise der Autorin. ich fand zu Beginn nicht gut in das Buch hinein, verstand Zusammenhänge nicht. Doch im laufe der Zeit erklärt sich einiges, das Bild wird klarer, man erkennt die Verbindungen und ist am Ende schon überrascht, wie sich alles zusammen findet.Aus dem Grund werde ich auch nur einen und nicht wie zuerst geplant zwei Sterne abziehen. Der Hintergrund ist spannend, macht nachdenklich und schockiert auch wie weit ein Mensch für ein Baby gehen würde. Ich glaube, dass die Ereignisse in dem Buch durchaus auch in Realität vorkommen und manche Familien an den Rand der Verzweiflung bringen können.Sterne****

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  • Ein heikles Thema in einem spannenden Thriller

    Besondere Umstände

    KristinSchoellkopf

    02. August 2017 um 14:33

    Manche Thriller können Leser begeistern. Manche können sie bewegen. Aber nur Thriller wie Besondere Umstände können Leser verändern. Um ehrlich zu sein, habe ich mich bis vor ein paar Tagen nicht besonders mit dem Thema Babies und den Paaren beschäftigt, welchen ein solches Glück verwehrt bleibt. Ich hatte mir das Thema schwierig vorgestellt, doch was Gabriela Kasperski in diesem Thriller schildert, hat mich aus allen Wolken fallen lassen. Ich möchte an dieser Stelle den Inhalt des Romans nicht thematisieren, da er so spannend und verwoben ist, dass ich kein Lesevergnügen mindern möchte. Meine Gefühle beim Lesen allerdings möchte ich umso mehr hervorheben. Ich konnte, wie oben beschrieben, das große Thema „Babies“ bisher nicht verstehen, durch diesen Thriller allerdings konnte ich durchleben, wie es verzweifelten Menschen geht, die keinen Ausweg mehr sehen, als auf die kriminelle Bahn zu wechseln. Teils war ich so ergriffen und angespannt, dass meine Finger beim Halten des Buches schmerzten und das heißt bei mir doch sehr viel. Besonders die Gefühle, die ein Vater oder eine Mutter entwickeln, haben mich immer wieder staunen lassen, da Gabriela Kasperski diese so real aufs Papier bringt, wie nur sie es kann. Was den Thriller noch emotionaler macht, ist das Privatleben des Ermittlerteams von Schnyder&Meier, welches aufgrund der brisanten Thematik fast in den Hintergrund gerückt wird und doch durch deren private Schicksale dem Leser stetig im Kopf bleiben. Denn wer könnte in einem solchen Fall besser ermitteln, als Eltern, die mittendrin stecken? Eltern, welchen die Tränen kommen, wenn sie nur an die Schicksale einiger Babies denken? Oder gar an „MamYoga“, einen Geburtsvorbereitungskurs, der Geheimnisse zu bergen scheint? Ich hatte schon die Ehre, Sicht Unsichtbar und Ins Glück gebloggt von Gabriela Kasperski zu lesen. (Anbei vielen Dank für das Abdrucken meines Zitats auch in Besondere Umstände, als ich es aufgeschlagen habe, wäre ich fast vor Glück vom Stuhl gefallen). Gabriela schafft es, den Leser mit einem Schreibstil zu packen, der keine Emotion verstreichen lässt und doch einen Fokus auf die kontroverse Thematik behält. Wie ich schon zu Beginn beschrieben habe, hat mich dieser Thriller nicht nur fasziniert, sondern verändert. Ich sehe nun mit ganz anderen Augen auf die Welt des Elternseins, welches wohl das größte Glück sein kann. Sollte es aber verwehrt bleiben, die größte Enttäuschung. Diese Enttäuschung kann Menschen zu unglaublichen Taten anstiften und Welten zerstören… Not flesh from my flesh, nor bone from my bone, but still miraculously my own…Fazit Besondere Umstände ist der zweite Fall für Schnyder&Meier und schafft es, ein heikles Thema zu einem emotionalen und spannenden zu machen, über welches der Leser sich unweigerlich Gedanken machen muss. Und genau dies, macht ihn so brillant.

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    • 2
  • Spannend und humorvoll

    Besondere Umstände

    lisa1997

    30. July 2017 um 09:33

    Wer literarisch gerne Mörder in der Schweiz jagt, oder generell in diesem Genre sich wohlfühlt, wird mit diesem Buch eine riesen Freude haben. Zum zweiten Mal ermittelt Polizist Werner Meier und seine überaus eifrige Freundin Zita Schneyder in seinem Revier. Wer also den ersten Fall der Reihe „Die gefallene Schneekönigin“ gelesen und geliebt hat, kommt auch hier voll auf seine Kosten.Wie weit würde eine Mutter gehen, um ihr Kind zurück zu bekommen? Würde sie dafür über Leichen gehen? Diese Frage ist in diesem Regionalkrimi eine ganz entscheidende. Auf fast 530 Seiten bekommt man von Gabriela Kasperski Trauer, Schmerz, Wut und vor allem Mutterliebe, die unter die Haut geht, auf hohem Niveau serviert. Dieser Fall, der bekommt nämlich seine Spannung nicht durch den Mord der Sozialarbeiterin, sondern durch die Entführung des Babys Maud, welche für die Mutter erschütternd ist. Obwohl mich der 3. Fall des Duos Schnyder & Meier „Sicht unsichtbar“ nicht so mitreißen konnte, ging ich voreingenommen und erwartungslos an diesen Fall. Mich hat einfach die Frage fasziniert, wie weit junge Mütter gehen würden. Dass dieser Fall mich so faszinieren würde, habe ich aber nicht gedacht. Dieser Regionalkrimi überzeugt durch seine einzigartigen Charaktere, seiner Ermittlungen, teilweise witzigen, aber auch hitzigen Diskussionen und zu guter Letzt durch seine Wendungen. Ich hatte nie den Verdacht, dass der Fall so enden würde. Der Schreibstil gefällt mir in diesem Band besser. Er kommt mir flüssiger und lebendiger vor. Obwohl ich zunächst meine Gedanken über 500 Seiten gemacht hatte, waren diese ziemlich schnell vorüber. Es ist alles flüssig, dass ich nie wirklich aufhören wollte zu lesen.Dass ich ein Fan von Perspektivwechsel bin, müsstet ihr bestimmt schon wissen. Daher kann ich auch diesen hier anführen. Wie auch schon in dem Band, den ich bereits gelesen habe, sind ständige Perspektivwechsel vorhanden. Da kommt man, wenn ich schätze auf 7-8 Perspektiven. Es ist am Anfang schwer, weil man in kürzester Zeit mit mehreren Charakteren zu tun hat, aber wenn man mal die ersten 50-100 Seiten gelesen hat man wirklich Spaß daran mitzuerleben, wie einzelne Puzzleteile zu einem fertigen Puzzle zusammengebaut werden.Mir schwirrt immer die Frage herum, warum man ein kleines Kind einfach seiner Mutter entzieht. Es ihr weg nimmt. Was also als Mord und Kidnapping beginnt, wird schon bald zum größeren Kaliber: Kinderhandel. Eine schreckliche Sache. Nur um den Wunsch eines „eigenen“ Kindes zu erfüllen. Ich kann diese Frauen nicht verstehen, wenn sie den illegalen Weg dem legalen vorziehen. Aber mal zusammenfassend finde ich diesen Regionalkrimi einfach spannend, vom Thema her sehr interessant und vor allem gute Charaktere, die es einem leicht gemacht haben in der Geschichte hängen zu bleiben.

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  • Aufwühlend und beklemmend

    Besondere Umstände

    MissNorge

    26. July 2017 um 09:57

    Kurz zur Geschichte(lt. Verlagsseite)Zita Schnyder hat ihren Master in Psychologie soeben mit Bestnote bestanden. Eine Frau, die ihr Leben im Griff hat – oder hatte, bis sie sich verliebte: in Werner Meier, einen Polizisten in der Midlifecrisis. Da wird aus der Geburtsabteilung des Waldstädter Krankenhauses ein Baby entführt. Zita, die dort in derselben Nacht ihren Sohn Finn geboren hat, ist entsetzt. Noch im Wochenbett stellt sie Nachforschungen an, die sie zu ihrem Geburtsvorbereitungskurs «MamYoga» führen. Meier ist derweil komplett überfordert – von Zitas Ungeduld, von seinen Vatergefühlen und ganz besonders vom Fall des entführten Babys. Trotz Protest von allen Seiten tritt er in den Ausstand und konzentriert sich auf die tote Sozialarbeiterin Ruth Haldimann. Pech nur, dass beide Fälle zusammenhängen und Ruth Haldimann nicht wegen ihrer Arbeit mit jugendlichen Ausländern, sondern wegen ihrer früheren Tätigkeit beim Amt für Adoption ermordet wurde. Als dann auch noch Baby Finn entführt wird, liegen die Nerven blank – Zita und Meier tun alles, um ihren Sohn wiederzufinden.Meine Meinung Dies ist zwar der zweite Band der Serie um Zita Schnyder und Werner Meier, kann aber beruhigt auch als "stand alone" gelesen werden. Mich hat das diesmal nicht gestört. Neben dem eigentlichen Fall wird ein Großteil der Geschichte von Zita und Werner betrieben. Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, aber vielleicht genau deswegen, passen und ergänzen sie sich hervorragend. Eindringlich und sehr bewegend wird auch erwähnt, wie sich die Frauen fühlen die sich nichts sehnlicher als ein Baby wünschen und wie skrupellose Agenturen diesen Drang und Herzenswunsch ausnutzen. Hier kamen mir einige Frauen aber auch sehr gutgläubig vor, da hätten sie mir ab und an etwas kritischer sein können. Die düstere und beklemmende Atmosphärisch passt sehr gut zum Thema und dem Verlauf der Geschichte, diese Aspekte sind sehr gut gelungen und tragen zum Einfühlen in die Notlage der Frauen hervorragend bei. Die Autorin gibt selbst den kleinsten Nebenfiguren Platz um sich dem Leser verständlich zu zeigen und so wurde die Story rund und auch sehr vielschichtig.Gabriela Kasperski hat einen gut zu lesenden Schreibstil und lässt mehrere Handlungen nebeneinander laufen, ohne das ich als Leserin den Faden verloren habe. Vom Thema her ist dies kein Buch, welches man nach dem Lesen der letzten Seite einfach zuklappt und es morgen schon wieder vergessen hat.FazitEin spannender Plot, der an einigen Stellen ruhig etwas kürzer hätte sein können, aber mit einem Thema welches sehr aufwühlt und einen beklemmenden Lese-Eindruck hinterlässt.

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  • Babyhandel, Adoption und gekauftes Glück – Spannend und aufwühlend

    Besondere Umstände

    Nisnis

    22. July 2017 um 18:00

    Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhauses ein Baby entführt und Zitas Nachforschungen führen sie in den Geburtsvorbereitungskurs "MamYoga". Ihr Partner, der Commissario Werner Meier, ist derweil komplett überfordert, von seinen Vatergefühlen und vom Mord an einer Sozialarbeiterin. Als das Drama um verschwundene Babys immer grössere Dimensionen annimmt, müssen sich Schnyder&Meier zusammenraufen und in einem Wettlauf gegen die Zeit diesen Fall lösen, der ihnen so nahe geht wie nichts zuvor – ist auch ihr Baby in Gefahr?Die Autorin:Gabriela Kasperski absolvierte ein Studium der Anglistik, war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis, Romane und Drehbücher, Adaptionen für Film und Fernsehen, bloggt in ihrer Kolumne 45+ zu Alltagsfragen und arbeitet als Sprecherin, Regisseurin und Expertin. Sie pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land. (Quelle: Tredition Verlag)Reflektionen:Spielend leicht gelingt der Einstig in die Geschichte. Mit einer gehörigen Portion Tempo, prescht man gefesselt durch die Seiten des zweiten Kriminalfalls von Schneyder und Meier. Die beiden Hauptfiguren, Zita und Kommissar Meier, sind ein so ungleiches Paar, dass Konfrontationen zwischen ihnen stets vorprogrammiert sind. Zita, jung, dynamisch und emanzipiert, pfeffert gern ihre Klamotten in die Ecke, während der harmoniebedürftige Meier die Ordnung liebt. Er liebt Klassik, sie Hip-Hop. Zita steht kurz vor der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes, doch sie plant schon die Rückkehr in den Beruf. Eine Heirat mit Meier lehnt sie rigoros ab, obwohl sie sich heiß und innig lieben. Meier, der es als Führungskraft stets gewohnt ist eigenständige und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, prallt bei Zita auf einen Charakter, der kompromisslos und egoistisch Meiers Vorlieben unberücksichtigt lässt.Zu anfangs empfand ich die beiden ein witziges Paar, aber im Laufe der Handlungstößt mir Zitas überhebliches und kaltschnäuziges Verhalten gegenüber Meier immer mehr auf. Er darf sie weder Schatz noch Kleine nennen, sie nennt ihn dagegen aber nie beim Vornamen. Während Zita in den schmerzhaften Wehen liegt, wird Zita zur Furie und verletzt den hilflosen Meier sehr. Dieses Verhalten war mir einfach zu überspitzt dargestellt.Gabriela Kasperski schreibt in einem ansprechenden, geschwinden und flüssigen Stil. Ihr Ausdruck ist sehr klar, sodass man der komplex erscheinenden Handlung gut folgen kann. Komplex erscheint die Handlung zunächst, da zahlreiche Figuren und Nebenschauplätze detailreich beschrieben werden und die Lebensläufe der Protagonisten den Plot extrem verdichten. Ich mag es sehr gern, wenn eine vielschichtige Geschichte wie hier dicht und kompakt geschrieben ist, doch auf 524 kleingedruckten Seiten ist es mir irgendwann zu viel des Guten. Unter anderen Umständen ist ein wirklich spannender und sehr lesenswerter Kriminalroman, mit interessant gezeichneten Charakteren, aber der dezent vorhersehbaren Story hätte hier und dort durchaus eine Kürzung gutgestanden.Bis auf einen Mord, ist der zweite Kriminalfall von Schneyder und Meier unblutig. Er dreht sich um Babyhandel, illegale Adoptionen und gekauftes Glück. Emotional und berührend schreibt Gabriela Kasperski über betroffene, kinderlose Paare, die sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind wünschen. Manche Paare gehen in diesem Krimi einen Schritt zu weit und sie scheuen sich nicht, Wege einzuschlagen, die nichts mehr mit der Legalität zu tun haben.Die spannende Geschichte dreht sich hauptsächlich um die charakterstarken Mütter einer Mama-Yoga Gruppe, die alle sieben in einer Gewitternacht ihre Babys gebären. Eines der Babys wird auf geheimnisvolle Weise entführt. Da auch Zita zu den sieben Frauen gehört, sind sie und Meier sehr nah am Geschehen des Entführungsfalls und sie ermitteln.Entsprechend des ausufernden thematischen Gesprächsstoffs in der Mama-Yoga-Gruppe, kann ich mir vorstellen, dass ein männlicher Leser weniger Lesespaß mit diesem Krimi empfinden wird, als eine weibliche Leserin. Aber man darf, egal welchen Geschlechts, zahlreiche geschickte Wendungen und Verstrickungen genießen, bis das Finale alles auflösend beendet.Fazit und Bewertung:Besondere Umstände ist ein kompakter, emotional aufwühlender und dicht geplotteter Kriminalroman über Babyhandel, Adoption und gekauftes Glück. Fast gänzlich unblutig und ohne grausame Szenen auskommend, stehen Zita und Schneyder und die Mütter einer Mama-Yoga-Gruppe vor dem Rätsel, wer von ihnen eines der Babys entführt haben könnte und vor allem warum.Besondere Umstände ist ein lesenswerter und spannender Kriminalroman, der sehr gut als "stand alone" gelesen werden kann.©nisnis-buecherliebe

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  • Spannend und grandios erzählt

    Besondere Umstände

    Jashrin

    14. July 2017 um 12:37

    Bei MamYoga treffen ganz unterschiedliche Frauen aufeinander, die doch eines gemeinsam haben: in Kürze erwarten sie ein Kind. In einer Gewitternacht erblicken sieben Kinder das Licht der Welt, doch für Lucy beginnt kurz nach der Geburt ein Albtraum. Ihre neugeborene Tochter Maud wird noch aus dem Krankenhaus entführt und es fehlt jede Spur von ihr. Die Polizei tappt im Dunkeln. Polizist Werner Meier, dessen Freundin Zita Schnyder in derselben Nacht ebenfalls ein Kind zur Welt gebracht hat, fühlt sich befangen, aber die Zeit drängt, wenn das Mädchen gefunden werden soll. Nur langsam kommt Licht ins Dunkel und immer noch ist fraglich, ob Lucy ihre Maud jemals wieder in die Arme schließen kann. Auch wenn dieser neuaufgelegte und komplett überarbeitete Krimi bereits der zweite Fall für Zita Schnyder und Werner Meier ist, für mich war es das erste Buch mit den beiden. Der Fall, den Autorin Gabriela Kaperski entwickelt, ist unglaublich vielschichtig und spannend. Neben der gut durchdachten Handlung, haben mich vor allem die Charaktere begeistert. Nicht nur Zita und Meier, auch Meiers Kollegen, die Frauen von MamYoga sowie die übrigen Figuren waren ausdrucksstark und ich hatte von allen ein genaues Bild vor Augen. Sie wirkten authentisch und haben mich in ihre Geschichte mit hineingezogen. Auch wenn Lucy mir mit ihrer Art nicht übermäßig sympathisch war, so konnte ich ihre Verzweiflung trotzdem nachempfinden und habe gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Im Gegensatz zu den Ermittlern im Buch, haben wir Leser einen unglaublichen Vorteil. Denn wir lesen nicht nur über die Frauen von MamYoga und die Ermittlungen, wir sind auch dabei, wenn in der fernen Ukraine ein weiteres Baby entführt wird, und wenn Catriona Albrecht um jeden Preis ein Kind adoptieren will. Schnell wird dem Leser klar, dass es sich nicht nur um eine einfache Entführung handelt, sondern dass der unbändige Kinderwunsch mancher Paare weite Kreise zieht. Dieses zusätzliche Wissen trübt jedoch in keiner Weise die Spannung, eher im Gegenteil. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe fleißig mitgerätselt, wer denn die Drahtzieher bei dem Ganzen sind. Während die Beteiligung einiger Personen bald klar ist, so hat mich die Rolle einer anderen Person völlig überrascht, da ich nie damit gerechnet hätte. Im Buch tauchen eine Vielzahl von Figuren auf und es ist Gabriela Kaperskis toller Erzählweise zu verdanken, dass ich niemals Gefahr lief den Überblick zu verlieren. Alle waren so einzigartig, dass es für mich keine Verwechslungsgefahr gab. Die gab es allenfalls für die beiden Schauplätze Waldstadt und Waldbach, aber nie so, dass es dadurch schwierig geworden wäre, dem Geschehen zu folgen. Überdies gibt es am Ende des Buches eine sehr übersichtliche Auflistung der Schauplätze und der Figuren, die ich jedoch mehr aus Interesse gelesen habe, als dass ich sie wirklich gebraucht hätte. Mein Fazit: Mich hat „Besondere Umstände“ begeistert und ich werde ganz sicher auch die anderen Fälle mit Zita Schnyder und Meier lesen. Für alle Krimifans eine absolute Leseempfehlung von mir.

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  • Nicht den Klappentext lesen!

    Besondere Umstände

    Tomatenkind

    01. August 2016 um 08:57

    "Besondere Umstände" ist der zweite Teil der Reihe. Er kann allerdings auch gelesen werden, ohne den ersten Teil zu kennen, das ist gar kein Problem. Das Buch ist etwas über 500 Seiten lang und so hat man genug Zeit, alle Charaktere (auch die Nebencharaktere) gut kennenzulernen. Jeder hat wirklich seine eigene Geschichte und man kann die Handlungen so meist sehr gut nachvollziehen. Wie bei jeder Geschichte mit vielen Personen, ist es am Anfang natürlich nicht ganz leicht, die verschiedenen Charaktere nicht zu verwechseln. In diesem Buch finde ich es allerdings sehr gut gelöst, denn meist wird am Anfang des Kapitels noch ein Detail erwähnt, so dass man sich erinnern kann, um wen es geht. Der Schreibstil ist angenehm, so dass man das Buch recht flüssig und schnell lesen kann.Zudem ist das Buch auch noch spannend und die vielen Handlungsstränge sind sehr gut verwoben. Natürlich gibt es auch Kapitel, in denen nicht viel passiert, das wirklich zur Story beiträgt. Gestört hat mich das nicht, da man in diesen Abschnitten eben die Personen kennenlernen konnte. Das Einzige, dass die Spannung etwas kaputt macht, ist der Klappentext, denn der verrät viel zu viel von der Geschichte. Man sollte ihn lieber nicht lesen, sonst fragt man sich nämlich die ganze Zeit: Wann passiert das denn endlich? Deshalb gibt es "nur" 4 Sterne, denn das hat mich beim Lesen dann doch gestört.

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  • Babywunsch

    Besondere Umstände

    buecherwurm1310

    30. July 2016 um 10:44

    Ruth, eine Sozialarbeiterin, wurde ermordet. Früher war sie in einer Agentur für Adoptionsvermittlung beschäftigt. Werner Meier kniet sich in den Fall während seine hochschwangere Freundin Zita Schnyder sich auf die Geburt vorbereitet. Beim „MamYoga“ lernt Zita noch andere schwangere Frauen kennen, unter anderem auch Lucie. Im Waldstädter Krankenhaus bringen Lucie und Zita fast zeitgleich ihre Kinder zur Welt. Lucies Tochter Maud wird dann von der Säuglingsstation entführt. Zita versucht herauszufinden, was genau geschehen ist und dann wird ihr Sohn Finn ebenfalls entführt. Was haben die Entführungen der Säuglinge mit dem Mord an Ruth zu tun? Am Anfang  hatte ich etwas Probleme mit den vielen Personen, doch das hat sich schnell gelegt. In der Geschichte geht es um Frauen, die sich verzweifelt ein Kind wünschen und alles unternehmen, damit ihr Wunsch in Erfüllung geht. Aber dubiose Agenturen nutzen diese Notsituation aus und betreiben dadurch lukrative Geschäfte. Dass dabei nicht alles mit rechten Dingen zugeht, davor verschließen die Frauen vielfach die Augen. Ich hatte teils Verständnis für die Frauen, konnte aber ihre auch nicht verstehen, dass sie nicht kritischer vorgegangen sind. Werner Meier und Zita Schnyder versuchen ihren Sohn zu finden und stoßen auch auf PremiumBaby, eine Agentur, die Adoptionen vermittelt. Die Geschichte ist spannend und liest sich sehr angenehm. Einen großen Teil nimmt allerdings das Privatleben der von Meier und Schneyder ein. Werner und Zita sind sehr verschieden, er mag es ruhig und harmonisch, sie ist spontan und eigensinnig. Alle Personen sind ausführlich und authentisch beschrieben. Manche Personen waren auch etwas eigenartig. Obwohl recht klar war, was da abläuft, bietet das Ende dennoch Überraschungen. Ein interessanter Krimi.

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