Gabriela Kasperski Die gefallene Schneekönigin

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 14 Rezensionen
(9)
(4)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die gefallene Schneekönigin“ von Gabriela Kasperski

Die gefallene Schneekönigin - Mord am ersten Advent Am verschneiten Greifenseeufer wird die gefrorene Leiche einer Geigenlehrerin gefunden. Kein Routinefall für Werner Meier. Eine Adventsparty mit Quittenschnapspunsch, ein rühriger Dorfpfarrer, die geschwätzige Hirschenwirtin, der charismatische Künstler, die liebenswürdige Helen Himmel und vor allem deren Untermieterin, Psychologiestudentin Zita Schnyder, von messerscharfem Verstand und ironischem Humor, rütteln Meier aus seinem „midlife-krisigen“ Ermittlerdasein. Als die Försterfrau am selben Tatort ermordet wird, bricht Panik aus: ein Weihnachts-Serienkiller im beschaulichen Waldbach?

Stöbern in Krimi & Thriller

Geständnisse

Ein Buch aus verschieden Sichten und dramatischen Wendungen

Bambee

Selfies

mehrere verstrickte Fälle, sehr persönlich, gewohnt unterhaltsam

Vucha

Heartware

Ein schwarzes Cover erblickte mich, als ich vor erst wenigen Tag mein langersehntes Paket öffnete und das Büchlein „Heartware“ zum Vorschein

Himmelsblume

Death Call - Er bringt den Tod

MEGA! Carter in Höchstform!

Nudi2906

Die Fährte des Wolfes

Actionreicher, brutaler Thriller! Die Hauptfigur konnte mich gar nicht überzeugen!

Mira20

Der Nebelmann

Für mich eher Gesellschaftskritik, denn Thriller. Echte Spannung kam für mich erst zum Ende hin auf.

elafisch

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Solide Unterhaltung ohne Überraschungen

    Die gefallene Schneekönigin
    Aglaya

    Aglaya

    29. January 2017 um 19:47

    Eine ältere Dame wird am Greifensee ermordet. Zita, eine Freundin der tatverdächtigen Schwiegertochter des Opfers, versucht, die Polizei bei ihren Ermittlungen zu unterstützen.Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Beobachters erzählt, der Fokus liegt dabei in erster Linie auf den beiden Protagonisten Zita und Meier, zwischen denen es schon gleich zu Beginn knistert. Meier war mich gleich sympathisch, wenn auch etwas bieder (in der Schweiz nennen wir es „bünzlig“), während ich mit Zita etwas Mühe hatte. Klar, sie ist mutig und setzt auch ihren Willen durch, aber genauso ist sie ziemlich verlogen, wenn es um ihren Vorteil geht. Sie stiftet andere Personen zu falschen Zeugenaussagen an, um eine Freundin zu retten, von deren Unschuld sie überzeugt ist. Wenn sie aber unschuldig ist, dann müsste sie ja wohl auch kein falsches Alibi nötig haben, oder? Auch den Betreuer ihrer Abschlussarbeit an der Uni lügt sie an wie gedruckt, weil sie es schlicht nicht schafft, mal den Finger aus dem A… zu ziehen und sich an die Arbeit zu setzen. Nicht wirklich positive Eigenschaften in meinen Augen, und ich fand diese Nebenhandlung auch nicht amüsant, sondern eher nervig.Die Geschichte ist aus mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die sich zwar lose berühren, aber eigentlich unabhängig voneinander bleiben. Da der Strang um Marie und Elias nur ab und zu mal erwähnt wird, fiel es mir oft schwer, wieder in diesen hineinzufinden. Ebenfalls etwas verwirrend fand ich die grosse Anzahl an Figuren, die oft nicht viel mehr als ein blosser Name blieben und für mich darum schwierig zu unterscheiden waren. Der Haupthandlungsstrang ist linear aufgebaut, bietet solide Krimiunterhaltung, aber kaum Überraschungen. Im Zentrum des Buches steht schlussendlich weniger der Kriminalfall, sondern mehr die Beziehungen der Dorfbewohner untereinander.Der Schreibstil der Autorin Gabriela Kasperski war für mich flüssig lesbar, aber als Schweizerin bin ich bei diesem Buch klar im Vorteil. Die Autorin verwendet viele Helvetismen und schweizerdeutsche Ausdrücke, die Nicht-Schweizer in ihrem Lesefluss wohl regelmässig ins Stocken bringen. Eine Kapiteleinteilung hat mir auch gefehlt, da ich gerne noch ein Kapitel fertiglese, bevor ich das Buch zur Seite lege. Das ist hier nicht möglich, nahtlos reihen sich die Abschnitte aneinander. Mein FazitSolide Unterhaltung ohne Überraschungen

    Mehr
  • Leserunde zu "Die gefallene Schneekönigin" von Gabriela Kasperski

    Die gefallene Schneekönigin
    GabrielaKasperski

    GabrielaKasperski

    Liebe Lovelybooks-LeserInnen und Leser,hat es sowas schon gegeben? Im Februar kam „Die gefallene Schneekönigin - der erste Fall für Schnyder&Meier“ auf den Buchmarkt und jetzt, im April, gleich der dritte Fall „Sicht Unsichtbar“. Wobei es dazwischen - kann schon ein Krabbelgruppenkind ausrechnen - noch den zweiten Fall gibt, „Besondere Umstände“. Bin ich eine manische Vielschreiberin? Das vielleicht auch, aber vor allem ist meine Autorinnenkarriere keine gradlinige, eine Art Krimi im Krimi. Darum habe ich die Storybakery gegründet, meinen (ersten!) eigenen Verlag, und die „gefallene Schneekönigin“ als Neuausgabe herausgegeben: aktualisiert, mit neuem Cover und vor allem, neu lektoriert. Und darum freue ich mich sehr, wenn ihr lest, kommentiert und hinterfragt. Schnyder&Meier lernen sich kennen in Band eins, und ob sie sich (im noch zu schreibenden Band 4) trennen oder zusammen weiterziehen, das ist noch offen und hängt durchaus von euren Reaktionen ab. Ich bin gespannt darauf.Herzliche Grüße und viel Spaß beim Lesen! Gabriela Kasperskiwww.storybakery.chEin Commissario in der Midlife-Krise. Eine Psychologiestudentin mit Landblues. Ein Serienkiller im Wald. Worum geht es genau?Am verschneiten Greifenseeufer wird die gefrorene Leiche einer Geigenlehrerin gefunden. Kein Routinefall für Werner Meier. Eine Adventsparty mit Quittenschnapspunsch, ein rühriger Dorfpfarrer, die geschwätzige Hirschenwirtin, der charismatische Künstler, die liebenswürdige Helen Himmel und vor allem deren Untermieterin, Psychologiestudentin Zita Schnyder, von messerscharfem Verstand und ironischem Humor, rütteln Commissario Meier aus seinem „midlife-krisigen“ Ermittlerdasein. Als die Försterfrau am selben Tatort ermordet aufgefunden wird, bricht Panik aus: ein Weihnachts-Serienkiller im beschaulichen Waldbach?Ein kleiner Blick ins Buch:„Jane rannte keuchend durch den Waldbacher Wald, den Blick starr in die Morgendämmerung gerichtet. Sie nahm nichts von der Schönheit wahr – nicht die verschneiten Tannen und auch nicht die glitzernden Eiszapfen, die in bizarren Formen den Weg säumten. Abrupt hielt sie inne. Dicht vor ihr stand ein Reiher. Elegant hob er ein Bein und sah sie an. Atemlos erwiderte sie seinen Blick. Nach einer Weile, die ihr wie eine Ewigkeit erschien, klappte der Vogel die Flügel aus und schwang sich in die Luft.Für einen Augenblick war es totenstill. Bis sich Jane umdrehte und zurücklief, ihren eigenen Fußspuren folgend. Endlich erreichte sie die kleine Lichtung, wo eine eigenartige Gestalt starr im jungfräulichen Schnee lag. Jane ging näher. Und noch näher. Der Hut und der silberne Schal waren unverkennbar, ihre Schwiegermutter hatte beides mit Stolz und Würde getragen.Gott sei Dank ist sie tot, dachte Jane. Nun kann der alte Besen nicht nach Waldbach ziehen. Und niemand wird von Paddy erfahren.“Hier noch kurz ein paar Fakten über mich: Ich habe Anglistik studiert, war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibe ich Krimis, Romane und Drehbücher, Adaptionen für Film und Fernsehen, blogge in meiner Kolumne 45+ zu Alltagsfragen und arbeite als Sprecherin und Regisseurin. Ich pendle mit meinem Mann und meinen Kindern zwischen Stadt und Land, Schweiz, Deutschland und England.Ich stelle für die Leserunde 15 Printbücher zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 22. April 2016. Und natürlich werde ich an der Leserunde teilnehmen! Ich freue mich auf Eure Beiträge, auf Diskussionen und natürlich auch auf Rezensionen, gerne auch auf anderen Plattformen.

    Mehr
    • 258
  • Anfangs lahm, am Ende Bääm

    Die gefallene Schneekönigin
    girl20062007

    girl20062007

    05. June 2016 um 23:44

    Zita wohnt in Waldbach und versucht neben ihrem Examen noch einen Mord zu klären. Sie hat immer das Glück bei ihrem Waldspaziergang auf eine andere Leiche zu stossen. Leider ist der erfahrene Ermittler Meier nicht begeistert von dieser Idee und findet ihre Ermittlungen sehr unwirksam. Manchmal stellt sie sich sehr quer und stört die Ermittlungen. Auch kommt der arme Meier nie zu einer richtigen Mahlzeit, weil er immer gestört wird er kann einem in diesem Moment sehr leid tun.Am Ende schaffen sie es aber durch beitseitiger Hilfe diesen Fall zu lösen.Ich kam sehr schlecht in diese Buch herein. Ich schaffte meistens nur 10 Seiten und dann musste ich es weglegen. Ich habe mich aber durchgekämpft und gemerkt, dass nach dem ersten Mord sich alles gelichtet hat, was mich störte und ich super durch kam. Ich bin stolz, dass ich nicht so schnell aufgegeben habe denn dieses Buch war Spannung pur und man wusste bis zu den letzten Seiten nicht wer der Mörder gewesen sein könnte. Immer tauchten neue Verdächtige auf oder machten sich selbst verdächtig. Ich freue mich schon riesig auf Band 2 und hoffe, dass der Start in das Buch mir nicht wieder so schwerfällt.

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

    Mehr
    • 3931
    kubine

    kubine

    01. June 2016 um 19:37
  • Ein toller Krimi mit vielfältigen Figuren!

    Die gefallene Schneekönigin
    Cieena

    Cieena

    20. May 2016 um 11:05

    Handlung Das beschauliche Waldbach in der Weihnachtszeit: bei heißem Quittenpunsch und Adventspartys genießen die Bewohner des Dorfes die Weihnachtszeit. Als am verschneiten Ufer eines Sees plötzlich die Leiche einer Geigenlehrerin gefunden wird, werden Schnyder und Meier mit den Ermittlungen betraut. Schon bald wird beiden klar, dass es sich hierbei um keinen gewöhnlichen Fall handelt. Dies führt sogar dazu, dass Meier aus seiner „Midlifecrisis“ im Ermittlerdasein zurückgeholt wird. Als schließlich auch die Försterfrau am selben Tatort ermordet aufgefunden wird, verbreitet sich Panik in der vorweihnachtlichen Winteridylle. Treibt etwas ein Serienkiller sein Unwesen? Ist es gar einer der Dorfbewohner? Cover Blickt man auf das liebevoll gestaltete Cover, macht sich eine winterliche Stimmung breit. Blickt man auf die Schneeflocken hat man unweigerlich das Gefühl, draußen leises Schneegestöber zu hören und besonders in der winterlichen Zeit gehört dieses Cover sicherlich zu denen, welche das Interesse eines Lesers sehr schnell auf sich ziehen. Seht gut gelungen, in meinen Augen. Charaktere Schon auf den ersten Seiten lernt der Leser so ziemlich jede für die Handlung relevante Figur kennen. In einzelnen Abschnitten werden diese vorgestellt, sodass der Leser bereits zu diesem Zeitpunkt einzelne Verbindungen zwischen den Charakteren erahnen kann. Auch wenn ich anfangs Schwierigkeiten damit hatte mit einzelnen Figuren warm zu werden, da ich zunächst das Gefühl hatte diese eher oberflächlich präsentiert zu bekommen, konnte ich mich dann doch recht schnell für den Ein oder Anderen begeistern. Insgesamt erwartet den Leser eine Fülle an unterschiedlichen Figuren mit ebenso verschiedenen Persönlichkeiten und Gedanken. Neben vielen weiteren trifft man auf einen rührseligen Pfarrer, eine kesse, sympathische aber doch etwas zickige Studentin, ein spannungsgeladenes Mutter-Tochter-Gespann und die stoischen Ermittler dürfen natürlich auch nicht fehlen! Schreibstil Das Geschehen erlebt man aus der Perspektive eines nahezu allwissenden Erzählers, welches in meinen Augen dazu führt, dass einem die Figuren zunächst distanziert erscheinen. Mit Ausnahme des unmittelbaren Beginn des Buches erscheint auf den ersten Seiten des Romans in meinen Augen ein recht ruhiger Erzählstil zu dominieren, welches nach meinem Ermessen wunderbar zur vermeintlichen vorweihnachtlichen Idylle zu passen. Dies ändert sich mit zunehmender Handlung jedoch. Ein wenig gestört hat mich, wenn dies auch nicht den unmittelbaren Schreibstil betrifft, der durchgehende Blocksatz des Buches und in diesem Zusammenhang das Fehlen von Kapiteln zu Gliederungszwecken. Mein Fazit „Die gefallene Schneekönigin“ ist ein toller Krimi vor einer vorweihnachtlichen Kulisse mit einem klasse Spannungsbogen. Auch wenn ich die Vielzahl an Charakteren, mit welchen der Leser auf den ersten Seiten des Buches schon fast erschlagen wird, zunächst als unangenehm empfand, änderte sich dies mit zunehmender Seitenzahl. Die vielen Figuren mit ihren verschiedenen Persönlichkeiten konnten mich nicht nur überzeugen, sondern mich zwischenzeitlich auch etwas begeistern. Hat man es als Leser über die ersten, zugegebenermaßen sehr zähen Seiten geschafft, erwartet einen ein wirklich schöner Krimi, bei welchem man aller paar Seiten seine Theorie, wer denn der Mörder sein könnte, über Bord werfen kann. Unangenehm ist mir dennoch der durchgehende Blocksatz und die fehlende Kapitel aufgefallen, die das Lesen zwischenzeitlich recht anstrengend machten. Dennoch ein wirklich netter Krimi, der einen sicherlich zwischendurch und vor allem in der Vorweihnachtszeit begeistern wird. Auch wenn man in diesem Zusammenhang ein vereistet Seeufer nicht mehr als ganz so romantisch empfinden wird. Von mir gibt es 4/5 Punkten.Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meiner Website www.zeit-der-buecher.de

    Mehr
  • Die gefallene Schneekönigin

    Die gefallene Schneekönigin
    heinz60

    heinz60

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die Gefallene Schneekönigin“ von Gabriela Kasperski lesen. Eine Joggerin findet am Greifenseeufer die gefrorene erschlagene Leiche von Isadora und Kommisar Meier beginnt zu ermitteln.Was im ersten Moment wie ein normaler Kriminalfall klingt entspinnt sich Kapitel für Kapitel zu einer facettenreichen Geschichte.Jede Person in diesem Roman hat eine nicht immer reine Vergangenheit und so kocht jeder sein eigenes Süppchen.Der Kommissar tappt erst ein Mal im Dunkeln und die einzelnen Verdächtigen lassen ihn mehr als ein Mal ins Leere laufen und es dauert bis erste Puzzlestücke aus der Vergangenheit Licht ins Dunkel bringen. Kapitel für Kapitel steigt die Spannungskurve und die Autorin verstand es durch geschickt gelegte falsche Fährten meine Aufmerksamkeit zu fesseln. Bis zuletzt hatte ich keine wirkliche Ahnung, wer der wahre Täter ist und die finale Eskalation und Auflösung brachte manche Überraschung mit sich.Ein besonderes „Schmankerl“ waren für mich in diesem Roman die geschickt platzierten Äußerungen im „Schwizerdütsch“. Für mich als Fan von Dialekten ein absolutes Highlight – wenn auch nicht immer leicht zu verstehen ;-)Mein Fazit: Ein wunderbar unterhaltsamer Krimi und eine Autorin, die man sich merken sollte!

    Mehr
    • 5
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    20. May 2016 um 11:03
    Janna_KeJasBlog schreibt Klingt interessant!

    Finde ich auch!

  • Die gefallene Schneekönigin

    Die gefallene Schneekönigin
    Booky-72

    Booky-72

    20. May 2016 um 10:16

    Eine Leiche im Wald, für einen Krimi eigentlich ein ganz normaler Beginn. Aber hier sind die Umstände des Auffindens ein wenig merkwürdig. Die tote Dame ist edel gekleidet und doch trägt sie derbe Wanderschuhe. Und eine Unbekannte war sie für die Joggerin, die sie fand, auch nicht – es war ihre Schwiegermutter. Klar, dass es gleich die ersten Verdächtigen in der Familie gibt. Kurze Zeit später, gleicher Ort, gleiches Szenario – die zweite Leiche. Der Leser tappt bis zum dramatischen Ende im Dunklen, hat aber hier und da mal wieder eine Spur und schnell ist klar, dass es sich hier um ein Familiendrama handelt, dass weit in der Vergangenheit begonnen hat. Eine anstrengende Ermittlung für den Kommissar Werner Meier und dazu Zita Schneyder, eigentlich Psychologiestudentin, die als Amateurin immer wieder mitmischt, auch wenn es dem eigentlichen Ermittler ein bisschen gegen den Strich geht. Schreibstil und gesamter Spannungsaufbau war komplett nach meinem Krimigeschmack. Alles in allem kann ich hier gern 5 Sterne vergeben und freue mich auf Neues bzw. Weiteres von der Autorin.  

    Mehr
  • Schweizerisches Krimitalent...

    Die gefallene Schneekönigin
    dreamlady66

    dreamlady66

    (Inhalt überommen...)Die gefallene Schneekönigin – der erste Fall für Schnyder & Meier. Am verschneiten Greifenseeufer wird die gefrorene Leiche einer Geigenlehrerin gefunden. Kein Routinefall für Werner Meier. Eine Adventsparty mit Quittenschnapspunsch, ein rühriger Dorfpfarrer, die geschwätzige Hirschenwirtin, der charismatische Künstler, die liebenswürdige Helen Himmel und vor allem deren Untermieterin, Psychologiestudentin Zita Schnyder, von messerscharfem Verstand und ironischem Humor, rütteln Meier aus seinem „midlife-krisigen“ Ermittlerdasein. Als die Försterfrau am selben Tatort ermordet wird, bricht Panik aus: ein Weihnachts-Serienkiller im beschaulichen Waldbach? AllgemeinesDANKE an Gabriela Kasperski & die storybakery.ch für Eure Zusage und superschnelle Belieferung. Ich freute mich sehr über die Teilnahme an dieser Leserunde, als quasi Neuzugang. Auch das recht handliche Format mit nicht überfüllten Textseiten, dazu das unauffällige, gar simple Titelcover gefielen mir. Leider waren die Seiten 99 & 103 lose, dh vom Verlag aus schlecht gebunden, daher empfinde ich den veranschlagten Preis von €17,- dafür zu teuer.Schreibstil/FazitRoman& Krimi sind zu einem Inhalt gefaßt. Leider nicht in einzelne Abschnitte unterteilt. Würde sich defintiv besser lesen lassen.Diverse Personen zwar aus dem täglichen Leben, jedoch zu viele, die unterschiedlicher nicht sein können.Das Buch muß hintereinander gelesen werden, sonst vermischen/verwischen sich die Hauptakteure. Das mag aber auch Absicht sein?Interessant und gar spannend bleibt es bis zum Schluß, bis die eigentliche Mörderin entlarvt wird.Einige Kapitel und Gegenstände sowie Verhältnisse werden mir zu ausführlich hier bis hin ins letzte Detail beschrieben. Ingesamt gesehen empfinde ich aber das Buch mit über 300 Seiten als etwas zu lang(atmig)...hier entsteht Verbesserungbedarf...ich bin gespannt, ob & wie es nun weitergeht, mit der Jungautorin?

    Mehr
    • 4
  • Unverhofft kommt oft

    Die gefallene Schneekönigin
    AngiF

    AngiF

    Die Psychologiestudentin Zita Schnyder lebt zur Untermiete bei der allseits beliebten Helen Himmel. Helen hat an diesem Wochenende zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Fest gegeben und fast alle Bewohner des kleinen Dorfes Waldbach eingeladen. Eine rauschende Party, doch am nächsten Morgen wird im naheliegenden Waldgebiet die Leiche der Geigenvirtuosin Isadora Heller entdeckt. Zita, die dort für gewöhnlich joggt, ist eine der ersten am Tatort. Da die Ermittlungen des zuständigen Kommissars Werner Meier in die falsche Richtung zu laufen scheinen, begibt sich Zita selbst auf die Fährte nach dem Mörder und bringt sich damit in Gefahr. Mit dem ersten Fall ihrer Reihe um Kommissar Meier und die Psychologiestudentin Schnyder legt die Autorin einen so ungewöhnlichen wie spannenden Kriminalroman vor, der am ehesten als Gesellschaftskrimi bezeichnet werden kann. Ihre Sprache ist frisch und mit einem Touch schweizerischer Ausdrücke angereichert, die amüsieren. Nichtsdestotrotz spannt sie einen Bogen, der uns Lesern Dramatik bietet und sie schafft es, diesen über das ganze Buch über zu halten. Mehr noch, sie dreht die Geschehnisse um und nicht vieles bleibt, wie es auf den ersten Schein zu sein vermag. Ihr Tempo ist dabei schnell und flüssig, was das Lesen angenehm macht. Sehr gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen. Unbedingt möchte ich es anderen Lesern weiter empfehlen, denn die gesunde Mischung aus Persönlichkeiten, die einem Agatha Christie Krimi entstiegen sein könnten, einer letzte Szene, die mich an „Immer Ärger mit Harry“ von Hitchcock erinnern ließ und die Atmosphäre in tiefverschneiter Kulisse samt brummeligen Kommissars, die nordischen Krimis entstammen könnten - dies alles ergibt einen modernen schweizerischen Kriminalroman, der all diese Vergleiche nicht im geringsten scheuen muss. Die Autorin hat die Fäden allzeit gut geführt und sie oft noch einmal gewendet, bevor sie ihre Geschichte völlig überraschend, mit einem für mich unverhofften Täter, enden ließ. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/05/die-gefallene-schneekonigin-von.html

    Mehr
    • 3
  • Der erste Fall für Schnyder&Meier

    Die gefallene Schneekönigin
    AdrienneAva

    AdrienneAva

    Das Buch:Am verschneiten Greifenseeufer wir die gefrorene Leiche einer Geigenlehrerin gefunden. Keine einfach Angelegenheit für den "midlife-krisigen" Ermittler Werner Meier. Der rührigen Dorfpfarrer, eine geschwätzigen Wirtin, ein charismatischen Künstler und die liebenswürdigen Helen Himmel machen es ihm nicht leicht, Licht ins Dunkel zu bringen. Aber vor allem die Psychologiestudentin Zita Schnyder kreuzt immer wieder seinen Weg. Kann sie ihm helfen diesen verzwickten Fall zu lösen?Der Einstig in das Buch von Gabriela Kasperski beinhaltet das Kennenlernen der Einwohner von Waldstadt. Zunächst etwas verwirrend, fand ich schnell den Zugang zu den einzelnen Personen, um sie schnell in mein Herz zu schließen. Zita und Werner liefern sich ein Duell, bei dem es knistert und brodelt. Sie verleihen der Geschichte eine gewisse Würze. Auch witzige Passagen kommen hier nicht zu kurz. Die Geschichte baut einen Spannungsbogen auf, der sich durch das Buch hindurch steigert. Die kleinen Geheimnisse der Dorfbewohner dürfen natürlich auch nicht fehlen und so fällt es schwer, den Täter unter ihnen zu finden. Als Fazit kann ich sagen, dieser Krimi ist ein wunderbare Lektüre für zwischendurch mit viel Charme und Lokalkolorit. 

    Mehr
    • 2
  • sympathischer Schweizer Krimi

    Die gefallene Schneekönigin
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    Bei der gefallenen Schneekönigin handelt es sich um eine ermordete ältere Dame. Polizist Meier und Psychologie-Studentin Schnyder machen sich daran, den Fall zu lösen. Ob ihnen das gelingen wird? Denn die Waldbacher sind nicht ganz ohne. Da wird verheimlicht, geliebt, geturtelt und betrogen was das Zeug hält.Dieser Krimi hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen. Zu Beginn tauchen sehr viele Leute auf, sodass ich dachte, da blicke ich niemals durch - doch weit gefehlt! Das ist überhaupt kein Problem, denn wenn man sich erst mal in Waldbach eingelebt hat, fühlt man sich gleich mitten drin im Geschehen und will das Buch nicht wieder verlassen.Das Buch ist durchweg spannend, was daran liegt, dass ständig neue Verdächtige ins Visier der Ermittler geraten. Auch gut gefällt mir das ständige Wer-mit-wem und zu erfahren, was die Waldbacher für Geheimnisse haben.Ein Paradies für Klatschtanten ;)Meier ist ein liebenswerter, vielleicht etwas verpeilter Kommissar, der stets Hunger was - was ich sehr gut nachvollziehen kann und sympathisch finde.Ein toller Regionalkrimi, der seine Leser mit Charme und Witz besticht.

    Mehr
    • 2
  • Beschaulicher Regiokrimi mit interessanten Charakteren und viel Humor

    Die gefallene Schneekönigin
    tweedledee

    tweedledee

    08. May 2016 um 16:01

    "Die gefallene Schneekönigin" von Gabriela Kasperski spielt im beschaulichen Schweizer Örtchen Waldbach, das in der Nähe des Greifensees liegt. Es ist der erste Fall für die Psychologiestudentin Zita Schnyder und den "Commissario" Meier. Es ist Winter, kurz vor Weihnachten, die Schneedecke geschlossen. Was den örtlichen Damen-Lauftreff aber nicht davon abhält weiter durch den Wald zu laufen. Jane ist am Morgen nach Helens Adventsfeier im Laufdress unterwegs, als sie am Ufer des Sees ihre Schwiegermutter liegen sieht. Auch Zita ist kurze Zeit später zum Training im Wald, wo sie auf Jane trifft. Die herbeigerufenen Ärzte stellen Tod durch Fremdeinwirkung fest, Meier von der Kapo trifft ein und lernt die schlagfertige Zita kennen. Da Meier alleine ermittelt, denn der Rest des Teams ist mit einem anderen Fall beschäftigt, kommt er nur langsam voran. Parallel dazu stellt Zita eigene Nachforschungen an...... Der Krimi besticht durch die liebevoll gezeichneten Figuren des kleinen Ortes, die alle miteinander in irgendeiner Beziehung stehen und die man nach und nach kennenlernt. Zitats  liebe Zimmerwirtin Helen, deren Tochter Marie, den Pfarrer und den Nachbarn Pablo,  auf den die älteren Damen der Dorfgemeinschaft stehen. Doch die Beziehungen gehen tiefer, als man anfangs ahnt. Zita und Meier kommen als Hauptprotagonisten sympathisch rüber, ich mochte vor allem Zitas freche Sprüche, aber auch ihren Spürsinn. Mit ihren Ermittlungen kommt sie Meier in die Quere, zwischen den beiden gibt es dicke Luft. Meier wiederum ärgert sich, dass Zita ihm immer einen Schritt voraus ist, viele ihre Vermutungen zutreffen. Ein Fall bei dem man als Leser wunderbar miträtseln kann, denn fast jeder aus Waldbach könnte der Mörder sein. Besonders gut hat mir die Atmosphäre in dem kleinen Ort gefallen und der Humor, der sich durch die Geschichte zieht. Ich habe das Buch meist mit breitem Grinsen gelesen und mich beim lesen sehr gut unterhalten gefühlt. Der Running Gag ist die Wetterfee ScarLett, die immer mal wieder ihre Rolle hat und Meier, der irgendwie nie zum essen kommt. Fazit: "Die gefallene Schneekönigin" ist ein gelungener Auftakt der Reihe um Zita und Meier, auf die Fortsetzung bin ich schon mächtig gespannt.

    Mehr
  • Guter Krimi

    Die gefallene Schneekönigin
    MsChili

    MsChili

    04. May 2016 um 13:05

    Das Buch ist im Storybakery-Verlag (Verlag der Autorin) als Neuauflage im Jahr 2016 im Taschenbuchformat erschienen. Die gefallene Schneekönigin ist der erste Fall von Schnyder & Meier und spielt in der Adventszeit. Am verschneiten Seeufer wird eine Leiche gefunden, teilweise tiefgefroren. Meier, der Ermittler, hat es nicht gerade einfach, da die Psychologiestudentin Zita Schnyder immer dazwischen funkt. Doch wer ist denn nun der Mörder? Mir wurde das Buch als Freiexemplar zur Verfügung gestellt. Das Cover ist recht einfach, aber passt ganz gut zum Buch, da es in der Adventszeit spielt. Der Titel ist auch treffend (im wahrsten Sinne des Wortes). Anfangs hatte ich kleine Probleme mit der Schrift und dem Aufbau, da es keine richtigen Kapitel gibt und die Schrift recht klein ist, das hat sich jedoch gebessert und ich habe mich daran gewöhnt. Der Schreibstil ist schnell und flüssig zu lesen, ich hatte das Buch auch schnell fertig gelesen. Die Geschichte ist packend und man kann sich auch mit den Personen identifizieren, wobei ich anfangs Schwierigkeiten mit den Namen hatte, da sehr viele Personen mit ungewohnten Namen vorkommen und manche auch nur kurz angeschnitten werden. Dennoch musste ich oft über Meier schmunzeln und auch Zita’s Art hat mir gut gefallen. Und auch die anderen Figuren und ihre Liebeleien waren sehr amüsant. Auch die Hintergrundgeschichten kommen und nicht zu kurz und man erfährt viel, was man zum Verständnis benötigt. Alles in allem ein guter Krimi mit überraschendem Ende (hatte zwar mal mit der Idee gespielt, aber diese doch wieder verworfen). Mir hat er gut gefallen.

    Mehr
  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Die gefallene Schneekönigin
    MissWatson76

    MissWatson76

    03. May 2016 um 12:40

    Okay, das wird jetzt sicher nicht ganz einfach. Und ich bin vermutlich auch die Einzige, die hier keine himmelhochjauchzende Rezension schreiben wird. Das Buch war einfach nicht so einfach. Aber mal zum Anfang. Das Buch nimmt man im Buchladen doch sicher in die Hand. Der Titel ist gut gewählt und die Farbe passt auch sehr gut dazu. Es ist nicht überladen, aber interessant genug, um aufmerksam zu werden. Bei mir ist es so, dass mich Bücher halt möglichst sofort (und nicht erst nach fünfzig und schon gar nicht erst nach hundert Seiten) fesseln sollten oder doch wenigstens aufmerksam gemacht haben sollten. Und hier....habe ich dann erstmal ein Bild im Auge von einfach nur Hammerbrüsten und einem ultracharmanten Lächeln....oh Gott, was um himmels Willen ist ein ultracharmantes Lächeln?! Und so chaotisch ging es dann auch weiter. Die Augen weit aufgerissen und dann wieder zugekniffenen Augen, aber nichts verstehend bin ich dann erstmal durch ein Wirrwarr an verschiedenen Personen gestolpert und hatte keine Ahnung, wo ich mich befand. Ich glaube, wenn das hier keine Leserunde gewesen wäre und die Autorin mir versichert hätte, dass es besser wird, hätte ich das Buch dann vermutlich zur Seite gelegt. Wie gesagt, ein Buch sollte mich fesseln und mir gefallen, aber das hier war erstmal einfach nur Chaos. Okay, gut, also es wird besser, wenigstens zum Teil. Aber ich hatte die ganze Zeit über leider Schwierigkeiten mit der Ausdrucksweise der Personen und seltsamen Dialogen. Eine der Hauptfiguren wird mir dann aber doch sympathisch und ich kann dem Fall doch ganz gut folgen und die Figuren nach und nach auch unterscheiden. Und die gute Zita liefert dem Commissario (wie sie ihn nennt) dann auch Contra und sagt ihm mal was Sache ist, das gefiel mir. Auch wenn das Ende dann doch sehr spannend über gut gemacht war, hat es das dann auch nicht mehr wirklich überzeugt. Es hat mir einfach nicht hundertprozentig gefallen. Das liegt nicht an der Schreibweise, aber mir war es einfach zuviel und zu verworren. Und ich habe mich einfach nicht wohl gefühlt. Aber das sollte dann doch einfach jeder selbst entscheiden. Viele Leser hatten mit dem Anfang etwas Probleme, kamen dann aber gut klar. Und sicher bin ich nur eine der wenigen, die halt hier kein Lieblingsbuch gefunden haben. Aber ein Versuch für jeden der gerne Krimis mag, schadet sicher nicht und das Duo kann man mögen, wenn man ihm eine Chance gibt.

    Mehr
  • Humorvoll & originell

    Die gefallene Schneekönigin
    Isaopera

    Isaopera

    02. May 2016 um 21:09

    Dieser Winterkrimi hat gerade zwar nicht das richtige Klima getroffen, aber mich trotzdem schön in Stimmung versetzt. Die Geschichte ist kurzweilig und humorvoll geschrieben und auch wenn die vielen Personen anfangs etwas verwirrend sind, findet man als Leser schnell seine Lieblinge. Ich finde gerade den Kommissar Meier, der quasi die Hauptperson ist, sehr sympathisch und unterhaltsam. Er war eigentlich meine Lieblingsfigur. Ansonsten hat das Buch einige interessante Frauenfiguren zu bieten, die teilweise nett sind und teilweise auch weniger ;)  In der Geschichte sprühen auf jeden Fall eine Menge Funken zwischen den Figuren. Die meisten Wendungen sind nicht absehbar und sehr originell. Es gab zwei Nebenhandlungen, die für mich nicht ganz sinnig schienen bzw. nicht unbedingt notwendig gewesen wären und auf den ersten Seiten fand ich den Schreibstil noch nicht ganz flüssig. Aber im Gesamtbild hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es gerne weiterempfehlen :) 

    Mehr
  • weitere