Gabriela Kasperski Ins Glück gebloggt

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Inhaltsangabe zu „Ins Glück gebloggt“ von Gabriela Kasperski

Familiäres Chaos, Schokoladensucht mit Folgen und der Club der 45+ im „CaféTotenbeinchen“ – das sind die Herausforderungen, die Protagonistin Nina in Gabriela Kasperskis neuer Frauenkomödie meistern muss. Katja vom Blog „Bunte Bücherwelt“ schreibt: „…ein absolutes MustRead nicht nur für Frauen ab 40. Gabriela Kasperski erzählt eine humorvolle Geschichte über das wahre Leben, das man niemals zu ernst nehmen sollte.“

fragwürdige Charaktere und eine verwirrende Story

— Anneja

Ein humorvoller Frauenroman

— Nady

Schöne Geschichte, hat was von Realität

— lisa1997

Ein humorvoller und kurzweiliger Roman für die Ü40-Generation

— TeleTabi1

Kurzweilig und sympatisch schreibt Kasperski über eine Frau, die sich nach ihrem Hausfrauendasein auf die Suche nach sich selbst begibt.

— HappySteffi

Humorvoller Blick auf das Leben einer bisher-nur-Haus-Frau 45+.

— JoJansen

Witzige und tolle Geschichte über Frauen 45+. Auch wenn ich noch nicht ganz in diesem Alter bin habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Vergnügliche Lesestunden mit einer etwas unbeholfenen Protagonistin.

— Jashrin

Sehr humorvoller Roman für Frauen 40+

— Tine13

Für mich zuviele bediente Klischees ...

— brits

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  • Unterhaltsam und nicht nur für Frauen ü40!

    Ins Glück gebloggt

    storiesonpaper

    13. March 2017 um 10:41

    Gabriela Kasperskis Roman "Ins Glück gebloggt" unterhält mit vielseitigen Charakteren, unvorhersehbaren Wendungen und viel Humor. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und kann dieses Buch definitiv nicht nur für Frauen ü40 empfehlen.

  • Ins Glück gebloggt? Wohl eher nicht.

    Ins Glück gebloggt

    Anneja

    09. March 2017 um 12:25

    In einem gewissen Alter kommt bei Frauen die Angst genau wie bei Männern. Man fragt sich selbst ob man sich wirklich verwirklicht hat und oftmals bleibt man an den Dingen hängen die wir nicht geschafft haben oder uns nie getraut haben. Doch was ist wenn wir unweigerlich in dieses Chaos geraten? Können wir selbst dann über uns hinauswachsen? Nina zeigt das man es kann.Wie bereits oben geschrieben steht, geht es um Buch um Nina, welche 3 Kinder hat und einen erfolgreichen Ehemann. Alles könnte gut laufen wenn Max nicht plötzlich eine Auszeit verlangen würde. Er möchte 3 Monate durch die Welt ziehen. Dies tut er auch ohne aber dafür zu sorgen das Nina weiterhin geldliche Mittel braucht um den Haushalt zu schmeißen. Bekannterweise macht Not erfinderisch und so löst Nina ein Problem nach dem anderen auf ihre Weise. Doch 3 Monate sind eine lange Zeit, die sich bei ihr mit vielen kleinen Abenteuern füllen. Doch was passiert nach den 3 Monaten? Wird alles gut? Wer weiß.Kommen wir erstmal zu den Charakteren besonders zu Nina, welche ich mir absolut nicht als Mutter wünschen würde. Teilweise fragte ich mich wie man so einen Charakter überhaupt als Mutter einsetzen kann. Denn Nina ist eine wandelnde Katastrophe. Sie traut sich teilweise nur Schritttempo im Auto zu fahren und hat noch nie im Leben ihr eigenes Auto betankt. Besonders schlimm fand ich allerdings das sie schnell unter Panikattacken leidet und sich dann gerne mal eine Plastiktüte über den Kopf zieht. Viele werden jetzt verdutzt gucken, doch genau dies passiert. Allgemein ist sie sehr verunsichert und man fragt sich wie sie 3 Kinder erziehen soll. Ich empfand sie teilweise als sehr nervig und viel zu naiv. Auch wenn sie später aufblühte, so fragte ich mich doch was sich Frau Kasperski dabei dachte ihr Buch mit so einem Charakter zu besetzen.Zu Max, ihrem Ehemann, muss man nicht viel sagen und kann es auch nicht. Er war mir einfach von vornherein unsympatisch, was aber wahrscheinlich so sein sollte.Nina´s Kinder wirkten auf mich sehr verwöhnt und überhaupt nicht selbstständig. Teilweise glaubt man garnicht das dies eine Familie sein soll.Der Club der 45+ ist ein wilder Haufen undankbarer und verlogener Frauen. Keine von Ihnen wirkte auf mich nur annähernd nett. Auf einige hätte ich gerne verzichten können.Allein Natascha war ein Lichtblick und verursachte auf Grund ihres Akzents ein Hauch Lebendigkeit in das Buch. Ich hätte teilweise lieber ihre Geschichte erfahren als die von Nina.Der Schreibstil ist genau wie bei ihren Kriminalromanen sehr leicht und äußerst lesefreundlich. Die Geschichte selbst konnte dieser Umstand allerdings nicht retten. Das Buch hat zu viele Facetten, das es gerade zum Ende so verwirrend wurde, das ich nicht mehr durchstieg. Sehr schade, da mich die Kriminalromane bisher sehr überzeugen konnten.Ich bin enttäuscht, sehr enttäuscht. Ich hatte mir viel von dem Buch erhofft und war froh als es endlich durch war. Trotzdem werde ich zumindest die Kriminalromane weiterhin verfolgen.

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  • Ein humorvoller Frauenroman

    Ins Glück gebloggt

    Nady

    16. February 2017 um 21:08

    Klappentext: Verzweifelt, verlassen und verdächtig – Nina hat ein Problem. Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist Nina gefragt. Kein Wunder, löffelt sie zu viel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der fiese Hämmerli in ihrem Kopf. Darum macht Nina mit beim Club der 45+. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fußballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als verschollen gemeldet. Und wen hat sie als Schuldige im Visier? INS GLÜCK GEBLOGGT – alles, was es braucht, ist Mut und etwas Schokolade. Rezension: Meine komplette Rezension finden Sie in dem beigefügten Video: Mein Fazit: Als ich mit dem Roman begonnen habe, war ich gleich vom humorvollen Schreibstil von Gabriele Kasperski begeistert. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und da ich die 45 ebenfalls schon überschritten habe, konnte ich mich ab und zu auch gut in die Protagonistin Nina hineinversetzen. Allerdings fand ich sie am Anfang schon sehr naiv. Ihr Mann möchte eine Auszeit von der Familie und angeblich auch von seiner Firma. Ich hätte da sofort dagegen geschossen und gefragt, was mit meiner Auszeit, die ich sicherlich auch nötig hätte, ist. Nein, Nina bleibt zurück und hat durch ihre Rolle als Mutter, Ehefrau und Hausfrau so gut wie kein Selbstbewusstsein mehr. Im Laufe des Buches, steigt dieses Gott sei Dank wieder, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings kamen mir so einige Passagen sehr übertrieben vor. Ich durfte zwar öfters über Nina, ihre Nutella-Sucht und ihren Freundinnen lachen, aber teilweise war mir die ganze Story zu übertrieben. Um noch einmal auf den Schreibstil zurückzukommen, er hat mir wirklich gut gefallen, da Gabriela Kasperski einen sehr einfachen, klaren Stil hat, was das Lesen der Lektüre einfach machte. Bestimmte Szenen, besonders am Ende des Romanes, waren für mich zu übertrieben und unglaubwürdig. Da ich jedoch nichts verraten möchte, müsst Ihr den Roman selber lesen, und Euch ein eigenes Bild machen. Man findet hier einen einfachen, humorvollen Roman, der Frauen ab dem 40. Lebensjahr sicherlich begeistern kann.

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  • Eine lustige Geschichte, die auch leider die Realität zeigt

    Ins Glück gebloggt

    lisa1997

    11. January 2017 um 16:04

    Die Idee eine Frau bloggt über ihr Leben als Neo- Single fand ich wirklich gut, denn ich war gespannt, was eine Hausfrau mit 3 Kindern zu erzählen hat. Diese Geschichte bestätigte meine Gedanken, dass manche (nicht alle) Hausfrauen ohne ihre Männer eigentlich nichts mit Elektronik können. Die Autorin benutzte eindeutig dieses Klischee. Nehme man das Online Banking her oder das Reparieren des WLANs. Auch hier gibt es Ausnahmen. Die Autorin hat diesen Aspekt wirklich gut und witzig rübergebracht. Dabei konnte ich die Ratlosigkeit von Nina fast spüren. Die Gruppe der 45+ finde ich sehr interessant, denn all ihre Mitglieder haben unterschiedliche Geschichten. Besonders die Geschichte von Coco hat mir gefallen. Sie hat den Kampf gegen ihre Krankheit zwar verloren, doch sie war für mich eigentlich die Gewinnerin dieses Romans. Coco hat ihr Schicksal angenommen und hat es auch öffentlich gemacht. Meiner Meinung war sie die tapferste von allen.Der Schreibstil ist wirklich gut. Ich hatte wirklich Spaß an der Geschichte. Die Tragik, wenn der Ehemann von der Familie eine Auszeit nimmt und die Mutter dreier Kinder mit den Folgen zu kämpfen hat, wurde sehr lustig aber trotzdem bis ins Detail beschrieben.  Ich fühlte mich sehr unterhalten. Ein weiterer Pluspunkt war die Schwiegermutter. Normalweise verbindet man mit der Schwiegermutter nicht wirklich etwas positiv, aber diese Schwiegermutter würde ich sowohl positiv als auch negativ in der Geschichte sehen. Besonders gefallen hat mir ihre schlagfertigen Aussagen Nina gegenüber. Die Enttäuschung, dass ihr Sohn Max sich auch bei ihr nicht gemeldet hatte, fand ich nur lustig. Also ein wahrer Schatz für diesen Roman.Mit dem Ende bin ich zufrieden, wobei ich es mir noch spektakulärer gewünscht hätte. Aber wirklich spannend fand ich, wie alles aufgekommen war. Ich möchte zwar nicht lüften, warum Max sich eine Auszeit genommen hat, oder wie es tatsächlich ausgegangen ist. aber ich finde es nur unfair und verachtend der Protagonistin gegenüber. Einfach schrecklich. Zusammenfassend: ein lustiger Roman, der trotz Tragik die Wahrheit charmant versteckt. Empfehlenswert.    

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  • Mit Nutella und Humor ins Glück gebloggt

    Ins Glück gebloggt

    Booksareworldstotravel

    30. December 2016 um 14:47

    Ins Glück gebloggt Gabriel Kasperski Inhalt: Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist sie gefragt. Kein Wunder löffelt Nina zuviel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der fiese Hämmerli in ihrem Kopf. Darum macht Nina mit beim Club der 45+. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fussballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als unauffindbar gemeldet. Uns wen hat sie als Schuldige im Visier? Verzweifelt, verlassen, verdächtig – Nina hat ein Problem. INS GLÜCK GEBLOGGT – alles, was es braucht ist Mut und etwas Schokolade Das Cover: Ich muss sagen ich hab mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt und das Buch hat deshalb auch einen besonderen Platz im Regal bekommen. Mit dem süßen Nutellaglas , dass auf dem Cover ist kann man das Buch auch sehr schön mit einem Glas der leckeren Schokocreme verschenken. Meine Meinung: Für das Buch selbst war ich letztlich dann doch nicht die passende Zielgruppe. Ich konnte einfach bei vielen Dingen nur den Kopf schütteln und mit dem entsprechenden Humor nicht viel anfangen,aber vielleicht sieht das mit 40 ja anders aus. Mit dem Hauptcharakter Nina konnte ich leider auch im Laufe des Buches nicht richtig warm werden ,ebenso wie Max den ich von Anfang bis Ende nicht ausstehen konnte. Dann gab es aber den Nebencharakter Natascha,der mir einfach immer zum Lachen bringen konnte. Gerne hätte ich Nina gegen Natascha ausgetauscht,aber was solls. Das Buch hat mich unterhalten,was für mich bei Büchern wichtig ist und auch die Blogbeiträge ,der Schreibstil und die Nebencharaktere fand ich gut. Leider sagten mir viele Dinge auch nicht zu ,sodass das Buch 3 ✨ bekommt.

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  • Leserunde zu "Ins Glück gebloggt" von Gabriela Kasperski

    Ins Glück gebloggt

    GabrielaKasperski

    Liebe Lovelybooks-LeserInnen,  ich freue mich sehr, dass wir mit einer Vorablesen-Runde von "INS GlÜCK GEBLOGGT" bei Lovelybooks starten können.  Ich habe dieses Buch geschrieben, als in meinem persönlichen Umfeld innerhalb ganz kurzer Zeit viele –meist langjährige Partnerschaften – in die Brüche gingen. Während die Männer (sorry, Männer, ist nichts gegen euch, ist ein Klischee, ich weiss…) meist ziemlich schnell wieder liiert waren, blieben die Frauen auf der Strecke. Natürlich können wir alle auch ohne … in erster Linie geht’s ja um die Selbstfindung – wo stehe ich im Leben, wohin will ich und wie schaffe ich das? – und dennoch, da bleibt ein Schuss Bitterkeit zurück. Den man zuweilen nur mit Solidaritätsgeplauder wegbekommt… und mit Schokolade.  So fühlt sich die Hausfrau und Mutter Nina in "INS GLÜCK GEBLOGGT", als ihr Ehemann Max plötzlich eine Auszeit von der Familie will und mit dem Motorrad nach Italien fährt - wie ein Trostpreis: familiäres Chaos, Schokoladensucht und ein Klassentreffen im Café Totenbeinchen sind die Folgen. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der Hämmerli in Ninas Kopf. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fußballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als verschollen gemeldet. Und wen hat sie als Schuldige im Visier? Verzweifelt, verlassen, verdächtig – Nina hat ein Problem!  Ihr merkt, da gibt’s was zu lachen… und manchmal auch etwas zum weinen. Ich hoffe, Ihr habt genauso viel Freude am Lesen wie ich es beim Schreiben hatte.  Um an der Leserunde teilzunehmen reicht es, wenn ihr ganz kurz beschreibt, warum ihr dabei sein möchtet.   Ich freue mich auf euch! (… übrigens, auch Männer sind herzlich willkommen!)  Eure Gabriela KasperskiEine Leseprobe findet ihr hier:https://www.literaturtest.de/newsletter/pm/pdf/Kasperski_Gabriela_Ins_Glueck_gebloggt_Leseprobe.pdf

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    • 203
  • Wunderwaffe Nutella

    Ins Glück gebloggt

    Manuel2704

    02. December 2016 um 13:33

    Von Kindern und Ehemann allein gelassen, beginnt Nina an ihrem bisherigen Dasein als Mutter und Ehefrau zu zweifeln. Als dann auch noch das Geld ausgeht, beschließt sie etwas an ihrem Leben zu ändern: Nina möchte ihr eigenes Geld verdienen und auf eigenen Beinen stehen! Doch das ist gar nicht so leicht als Ü40-Frau, die zwar Abitur hat, aber ihr ganzes Leben lang als Hausfrau und Mutter gearbeitet und somit keine adäquate Berufserfahrung vorzuweisen hat. Nach einem Klassentreffen mit ihrem damaligen Abiturjahrgang wird Nina bewusst, dass auch die anderen Frauen vor allerhand Problemen stehen: In der Gesellschaft scheint es einfach keinen Platz zu geben für Single-Frauen über 40! Zusammen beschließen sie, der Ü40-feindlichen Gesellschaft den Kampf anzusagen und sich stark zu machen für die Bedürfnisse und Nöte ihrer Leidensgenossinnen. Auf der eigens hierfür erstellten Webseite bloggen die Frauen ab sofort über Themen wie Menopause, späte Schwangerschaft oder altersbedingte Probleme beim Einlass in die Diskothek. Als ihr Mann plötzlich als vermisst gemeldet wird, gerät Nina unter Verdacht und muss sich von der biestigen Schwiegermutter beschuldigen lassen. Doch gemeinsam mit ihren neuen Freundinnen und ganz viel Nutella blickt sie den Herausforderungen entgegen... „ins Glück gebloggt“ spielt in der Schweiz und behandelt den Alltag und die Wandlung einer über-vierzig-jährigen Frau, die die letzten Jahre ausschließlich für die Familie gelebt hat und nun – vom Partner betrogen – plötzlich alleine dasteht und klarkommen muss. Der Roman spielt vor allem mit den gängigen Klischees und schafft es dennoch eine amüsante und ungewöhnliche Geschichte daraus zu entwickeln, die trotz des ernsten Themas viel Humor beinhaltet. Vor allem die vielen Fettnäpfchen, in die Protagonistin Nina stets tritt, sind lustig erzählt. Gerade dieses „Unperfekte“ finde ich sehr erfrischend, da die Charaktere nicht - wie in vielen anderen Romanen - zu perfekt sind, um wahr zu sein, und dadurch auch authentischer rüberkommen. Fazit: Mit einem ausreichend großen Nutella-Vorrat kann jedes Problem aus dem Weg geräumt werden! ;-) 

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  • Hausfrau, Über-40, ausgemustert sucht das Glück

    Ins Glück gebloggt

    TeleTabi1

    01. December 2016 um 13:54

    Als ihr Mann Max aus scheinbar heiterem Himmel eine mehrmonatige Auszeit verlangt, fällt Nina aus allen Wolken. Während Max mit seiner Harley durch die Weltgeschichte cruist, sitzt Nina allein zu Hause und weiß nichts mit ihrer freien Zeit anzufangen. Die erwachsene Tochter ist längst aus dem Haus, der pubertäre Sohn ist in einen Sprechstreik getreten und der Jüngste ist nur an Fußball und Zocken interessiert. Als Ehefrau, Hausfrau und Mutter plötzlich nicht mehr benötigt, fühlt sich Nina ausgemustert und fällt ihr daheim bald die Decke auf den Kopf. Und auch die Gesellschaft scheint für reife Frauen keine Verwendung mehr zu haben. Kurzerhand entschließt sich Nina gemeinsam mit ihren ehemaligen Klassenkameradinnen Coco, Pat, Lucie und Julia den Club der 45+ zu gründen und sich den Tücken des Alltags zu stellen – und davon gibt es mehr als Nina und ihren Mädels lieb ist...Gespickt mit toller Situationskomik und gewollt überspitzt dargestellten Klischees ist dieser Roman von Gabriela Kasperski angenehm und witzig zu lesen. Auch der Schreibstil ist einfach gehalten, wodurch das Buch sich schnell lesen lässt. Der Roman macht Mut die Dinge aktiv anzugehen und Probleme zu lösen. Außerdem zeigt die Entwicklung der tollpatschigen Protagonistin vom naiven Hasumütterchen hin zur selbstständigen und schlagfertigen Powerfrau, dass man auch mit über 40 noch einmal ganz von vorne anfangen kann und längst noch nicht zum alten Eisen gehört! Für die Zielgruppe Ü40 daher auf jeden Fall ein empfehlenswerter und unterhaltsamer Roman, in dem sich viele Frauen sicherlich wiederfinden werden. 

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    • 3
  • Ins Glück gebloggt

    Ins Glück gebloggt

    Blaustern

    30. November 2016 um 12:05

    Ninas Leben besteht aus dem Nur-Hausfrauen-Dasein. Sie hütet die Kinder, bekocht alle, führt den Haushalt, hält ihrem Mann den Rücken frei und geht ganz darin auf. Ihr Mann Max bringt das Geld nach Haus und ist mit seiner Werbeagentur ganz erfolgreich. Doch plötzlich verkündet er, dass er eine dreimonatige Auszeit bis Weihnachten machen will. Er braucht Abstand von allem, und Nina ist erst einmal geschockt. Dann jedoch findet sie sich damit ab und macht so weiter. Ihre Kinder brauchen sie aber auch nur noch bedingt, und sie trifft sich wieder mit ihren Schulfreundinnen Coco, Pat, Lucie und Julia, die ähnliche Probleme haben. Gemeinsam gehen sie die Sache an mit viel Witz und Humor und einem Blog und neuen Zielen vor den Augen. Außerdem kommt da noch die ein oder andere Lüge von Max ans Tageslicht, und das ändert alles. Die Geschichte handelt über Frauen, die über 45 Jahre alt sind und plötzlich vor dem Nichts stehen, nachdem sie über 20 Jahre nur für ihren Mann gearbeitet haben, der nun aber die Flucht ergreift. Plötzlich ist für Nina von einem Tag auf den anderen alles anders, und das Leben bewegt sich wieder, wenn sie auch zunächst völlig verzweifelt ist. Doch zum alten Eisen gehört sie noch lange nicht, und es ist wieder Platz für neue Dinge. Da gibt es ihre Freundinnen mit tollen Ideen, mit denen sie wieder Spaß an Discoabenden findet, und langsam wächst ihr Selbstbewusstsein. Dabei tritt sie auch immer wieder ins Fettnäpfchen, aber das macht den Roman witzig, auch wenn einiges ziemlich überspitzt ist. Auf jeden Fall lässt sie sich nicht unterkriegen, und die Frage stellt sich, ob Max nach den drei Monaten überhaupt noch willkommen ist? Der Schreibstil lässt sich locker und leicht lesen.

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  • Alles, was es braucht, ist Mut und Schokolade...

    Ins Glück gebloggt

    Queenelyza

    28. November 2016 um 20:44

    Ja, so kann es gehen! Da denkt Nina an einem Tag noch, dass alles okay ist, doch plötzlich will ihre Mann eine Auszeit. Rauf aufs Motorrad, sich selbst finden, ohne Handy. Und Nina? Die bleibt zu Hause, was bleibt ihr auch anderes übrig? Die Sprösslinge sind ihr auch keine Stütze, denn die haben auch nur sich selbst und ihre Bedürfnisse im Kopf. Klar, dass da zunächst mal das Riesennutellaglas als Trost herhalten muss...Dann geschieht, was eben so geschieht in Büchern über Frauen Mitte 40, die plötzlich feststellen, dass das bisher gelebte Leben auf den Kopf gestellt wird. Sie schwanken von Glück zu Verzweiflung und wieder zurück, aber endlich passiert wenigstens mal wieder was. Und das Leben ist auch in diesem Alter noch lange nicht vorbei, auch wenn es sich so anfühlt. Wir begleiten Nina und ihre Freundinnen zum Speed Dating, zum Gynäkologen, zu Discoabenden, lesen und lachen uns durch einige nur allzu wahre Klischees, und ich kann nur von mir reden, wenn ich sage, dass ich beim Lesen einen Heidenspaß hatte. Das eine oder andere ist wahrlich turbulent und überzogen, aber letztendlich ist es glaubwürdig, wie Nina versucht, zu sich selbst zu finden. Als Pocahontas beginnt sie zu bloggen und verarbeitet so ihre Erfahrungen dieser Zeit. Und dann stellt sich irgendwann tatsächlich die Frage, ob Nina wirklich will, dass Max wieder zurückkommt. Schließlich gibt es da auch noch den Polizisten Ben..."Ins Glück gebloggt" ist einfalls- und temporeiche, gute Unterhaltung für Frauen mitten im Leben, die nichts dagegen haben, wenn es auch mal etwas turbulent und chaotisch zugeht. Wie im Leben halt auch. Und wenn es doch zu heftig wird, bin ich mir sicher: Nutella wirkt Wunder!

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  • Ins Glück gebloggt

    Ins Glück gebloggt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2016 um 15:57

    Das Buch:Nina ist verzweifelt. Die Kinder ausgeflogen, Ehemann Max braucht eine Auszeit und einen Job zu finden ist gar nicht so leicht. Was tun?Nina stösst zum Club der 45+. Als Single Pocahontas schreibt sie über später Schwangerschaften und frühe Menopausen. Schwiegermutter Elinor meldet unterdessen Max als verschollen und sieht nur eine Schuldige. Das Chaos scheint perfekt...Als großer Fan der Reihe Schnyder&Meier von Gabriela Kasperski war ich sehr gespannt, eine neue Seite von ihr kennen zu lernen. Ich bin positiv überrascht.Gabriela Kasperski hat eine ganz spezielle Art eine Geschichte zu schreiben. Ihre Figuren sind aus dem Leben gegriffen, mit Ecken und Kanten. Auch in ihrem neusten Werk, zeigt sie dieses Talent, welches ihre Bücher immer zu einem wahren Lesegenuss machen. Nina, die Hauptprotagonistin, kommt ein wenig schusselig und lebensfremd daher. Sie versteckt sich in ihrem Schneckenhaus und wird durch einige Begebenheiten in ihrem Leben dazu gezwungen dieses zu verlassen. Die Entwicklung welche sie durchlebt, ist wundervoll geschrieben und birgt eine menge lustiger Einlagen. Auch wenn es ab und zu etwas überspitzt dargestellt ist, kommt es nie kitschig rüber. Die Geschichte selbst ist locker, leicht zu lesen und bietet sehr viele lustige Begebenheiten. Natürlich gibt es auch etwas zum Nachdenken, was gute Abwechslung hinein bringt. Insgesamt ist es eine tolle Lektüre für zwischendurch. Auch wenn ich noch nicht zum "Club 45+" gehöre, habe ich mich super unterhalten gefühlt. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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  • Mit Schirm, Charme und Nutellaglas

    Ins Glück gebloggt

    HappySteffi

    22. November 2016 um 21:26

    Taschenbuch: 236 SeitenVerlag: Storybakery 10. Oktober 2016ISBN-10: 3906847063KlappentextVerzweifelt, verlassen und verdächtig – Nina hat ein Problem. Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist Nina gefragt. Kein Wunder, löffelt sie zu viel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der fiese Hämmerli in ihrem Kopf. Darum macht Nina mit beim Club der 45+. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fußballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als verschollen gemeldet. Und wen hat sie als Schuldige im Visier? Ins Glück gebloggt – alles, was es braucht, ist Mut und etwas Schokolade. AutorGabriela Kasperski absolvierte ein Studium der Anglistik, war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis und Romane, Adaptionen für Film und Fernsehen, bloggt in ihrer Kolumne 45+ zu Alltagsfragen, und arbeitet als Sprecherin, Regisseurin und Expertin. Sie ist Gründerin der Indie-Verlagsplattform Storybakery und pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land.www.storybakery.chwww.gabrielakasperski.comCoverIn auffallendem Orange kommt „Ins Glück gebloggt“ daher und zieht so schon die Blicke auf sich bevor die große, fast das halbe Cover ausfüllende Sprechblase mit dem Buchtitel ins Auge fällt. Darunter befindet sich die Abbildung einer Frau, hinter ihrem Laptop sitzend mit einem Glas Sekt, Löffel und Nutella bewaffnet. Hätte man hier am Cover mit mehr Farben gespielt, hätte aus dem für mich ehr unattraktiven Bild ein Eyecatcher werden können. So hat mich der Titel des Buches weitaus neugieriger gemacht, als es das Cover geschafft hat. MeinungWenn der Mann, mit dem es an nichts mangelt eine Auszeit will, man sich plötzlich auf dem Klassentreffen als Loser wieder findet und man eigentlich den Kopf in den Sand stecken möchte, hilft nur noch ein Löffel und Nutella. So dachte zumindest Nina, die in genau dieser Situation steckt.Die Protagonistin ist mir aufgrund ihrer Entwicklung recht sympathisch geworden. Zu Anfang ist sie noch ziemlich unsicher, weiß sich oftmals nicht zu helfen und wirkt trotz ihres Alters noch nicht ganz angekommen. Sie ist ganz in ihrem Hausfrauen-Dasein stehen geblieben und man hat das Gefühl, das reicht ihr auch vollkommen. Dies ändert sich aber im Laufe der Geschichte und sorgt auch dafür, das mehr Fahrt aufgenommen wird. Nina bricht aus ihrer Wohlfühlzone aus und das tut dem ganzen Buch sehr gut.Ebenso wie die Protagonistin entwickelt sich auch die ganze Geschichte. Je mehr man in Nina´s Leben eintaucht, umso unterhaltsamer wird es und umso mehr Spaß hat man daran die Frau in ihrem Leben zu begleiten. Durch den lockeren und leichten Schreibstil von Gabriela Kasperski lassen sich die 236 Seiten spielend fix lesen, was mir grade am Anfang, wo die Story noch nicht so viel Fahrt aufgenommen hat sehr in die Karten gespielt hat. Fazit„Ins Glück gebloggt“ ist ein kurzweiliges Buch über eine Frau, die sich nach Kind und Kegel auf die Suche nach sich selber gemacht hat und fündig geworden ist. Eine interessante Reise mit einer sympathischen Protagonistin. 

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  • Ninas Weg

    Ins Glück gebloggt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    21. November 2016 um 08:55

    Nina geht es gut. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und ihr Mann verdient sehr gut. Was also lag näher, als dass sie sich ihr Leben als Hausfrau und Mutter eingerichtet hatte.Die Kinder sind inzwischen flügge und ihr Mann verkündet von einem Tag auf den anderen, dass er eine Auszeit braucht, die genau 3 Monate dauern soll. Er will sich auf seine Harley schwingen und von Familie und Firma nichts sehen und hören. Weihnachten wäre er dann wieder da.Nina fällt aus allen Wolken und kann nicht glauben, was sie hört.Aber als brave Ehefrau macht sie auch das mit, nicht ahnend, welche Folgen es auch für sie haben wird...Nina ist nunmehr für sich und die Kinder allein zuständig. Die ersten Tage geht es noch gut, denn ihr Mann war eh nicht viel zu Hause, so dass seine Abwesenheit anfangs niemanden wirklich auffällt. Aber plötzlich ist das Geld alle und was jetzt? Nina muss aktiv werden.Nina, die sich seit Jahren wieder mit ihren Schulfreundinnen Coco, Pat, Lucie und Julia trifft, muss sehr schnell erkennen, dass es den anderen auch nicht viel besser geht. Aber diese stecken den Kopf nicht in den Sand und wollen ihren partnerlosen Zustand ändern.Ein Ratgeber für Frauen, die vor den gleichen Problemen wie sie selbst stehen, soll mittels eines Blogs geschaffen werden. Nina sträubt sich, kommentiert aber den bestehenden Blog mit großem Erfolg, bis raus kommt, dass sie dort als Pocahontas gepostet hat.Nina ist die Protagonistin des Buches, nicht mehr ganz taufrisch, 45+, und sieht sich genötigt, etwas in ihrem Leben zu bewegen. Sie muss urplötzlich ihre Familie allein durchbringen und hat obendrein die neugierige Schwiegermutter an der Backe.Mit viel Humor erzählt Gabriela Kasperski die Geschichte von Nina. Man ist als Leser immer mittendrin, erfährt sogar die Sachen, die Nina denkt, sich jedoch nicht traut, auszusprechen.Ihr passieren nicht nur einmal Pleiten, Pech und Pannen, sehr zur Freude des Lesers.Ich mochte Nina anfangs nicht besonders, da ich Probleme mit Frauen habe, denen es reicht, die Kinder und den Haushalt zu versorgen und dem Mann nur die angewärmten Pantoffel vorzulegen. Aber sie hat sich gemausert, ist aus ihrem Hausfrauenimage herausgetreten und hat ihr Leben geändert.Sie erlebt einige unangenehme Situationen, denen sie sich stellen muss, auch der Tatsache, dass ihr Mann sie mehr als einmal belogen hat.Nina wird selbstbewusst und strahlt das auch aus.Das Buch beinhaltet vieles, das Frauen ab 45 interessiert oder zumindest beschäftigt. Kinderlosigkeit, Partnerprobleme, Menopause, das volle Programm.Die Autorin hat damit Frauen angesprochen, die nicht mehr zu den jugendlich dynamischen, gut aussehenden Frauen gehören, sondern die schon fest im Leben stehen und schon einiges erlebt haben. Das heißt nicht, dass sie die Eigenschaften abgelegt haben müssen, man kann noch immer jung aussehen, dynamisch agieren und muss nicht als alte verschrobene Tante sein Dasein fristen.Es ist ein Buch, das mich gut unterhalten hat. Der Schreibstil der Autorin ist locker und es liest sich sehr gut. Die Seiten sind schnell gelesen und hinterlassen ein gutes Gefühl.Ein Buch, das nicht nur gelesen werden sollte, wenn man 45+ ist.

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  • Nina startet durch

    Ins Glück gebloggt

    JoJansen

    17. November 2016 um 16:08

    Ninas Leben zu Beginn der Geschichte ist typisch für viele Nur-Hausfrauen: Ihr Lebensinhalt besteht darin, die Kinder zu kutschieren, Essen zu kochen, das Haus in Ordnung zu halten usw. Max, Ninas Mann, ist erfolgreicher Inhaber einer Werbeagentur und verdient das Geld für die Familie. Als Max eine dreimonatige Auszeit von September bis Weihnachten fordert, um Abstand von allem zu gewinnen, ist Nina zunächst sehr überrascht. Doch dann will sie das Beste daraus machen, ganz nach "braver Hausfrauen-Art", beginnt sie bereits im September, das perfekte Weihnachtsfest vorzubereiten. Auf typische Nina-Art lässt sie dabei kein Fettnäpfchen aus. Außerdem kommt sie nach und nach dahinter, dass Max ihr nicht die Wahrheit gesagt hat. Zum Glück hat sie gerade ein paar alte Schulfreundinnen wiedergetroffen und entdeckt plötzlich ganz neue Ziele und Fähigkeiten ... Ninas Leben wird zwar satirisch überspitzt dargestellt, doch verbirgt sich unter all dem Humor ein sehr realer Kern. Ninas bezog ihr Selbstbewusstsein jahrelang einzig daraus, sich für Mann und Kinder aufzuopfern. Nun gehen die Teenager eigenen Wege, der Mann ist bei seiner Auszeit und Nina zweifelt an sich. Was so traurig klingt, wurde von der Autorin wunderbar lustig beschrieben. Wir stolpern mit Nina von einer kleinen Katastrophe in die nächste. Aber je näher Nina der Wahrheit über Max kommt, desto mehr Eigeninitiative entwickelt sie. Und am Ende kommt alles ganz anders ... Die Geschichte spielt zwar in der Schweiz, gilt aber für Deutschland ebenso. Wie viele Frauen opfern sich hier jahrelang auf, kümmern sich nur um Mann und Kinder, stellen ihre eigene Karriere zurück. Und dann - Kinder aus dem Gröbsten raus, der Mann sucht sich eine neue, jüngere und schlankere Frau. Und die Ehefrau steht da - hat nix und kann nix. Glaubt sie zumindest. Denn in JEDER schlummern Talente. Mir hat gefallen, dass ein ernstes und irgendwie auch trauriges Thema mit so viel Humor betrachtet wird. Statt einer Jammergruppe beizutreten und alle Männer zu verfluchen, findet Nina mit Hilfe ihrer Freundinnen ihren ganz eigenen Weg. Die komischen Szenen gaben größtenteils herrliches Kopfkino, aber zum Ende hin wurde es mir dann doch etwas zu übertrieben. Fazit: Ein wunderbar leichtes und lustiges Buch. Perfekt für graue Schmuddelwettertage auf der Couch. 4****

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    • 3
  • Humorvoller Roman über die Generation 45+

    Ins Glück gebloggt

    Jashrin

    16. November 2016 um 12:49

    Völlig überraschend verkündet Ninas Ehemann, dass er eine dreimonatige Auszeit nehmen wird. Nun sitzt Nina alleine in dem luxuriösen Haus, denn auch von ihren Kindern sieht sie kaum etwas. Die einzigen, die sie fortan viel zu oft zu Gesicht bekommt sind die Mutter ihres Mannes, den Schlapphut tragenden Anwalt Amstutz nebst seinem Hund, den neuen Fußballtrainer ihres Sohnes und Coco, Pat, Lucie und Julia, ihre ehemaligen Klassenkameradinnen. Erstaunlicherweise zeigt sich nach einem genaueren Blick, dass diese vier und Nina doch so einige Gemeinsamkeiten verbindet und als sie den Club der 45+ gründen, wachsen sie immer enger zusammen. Mit Löffeln und einem Nutellaglas bewaffnet versuchen sie ihre Stärken und Ideen zu vereinen und dadurch anderen Frauen gute Tipps und Ratschläge zu geben. Vor allem Ninas neuer Blog über die Probleme der 45+ kommt gut an. Doch kann all das auch bei Ninas Eheproblemen helfen und ihre Schwiegermutter im Zaum halten, die ihren Sohn als verschollen meldet und Nina verdächtigt? Gabriela Kasperski schreibt in einem lockerleichten Stil und nimmt den Leser mit in die Welt ihrer Protagonistin Nina. Die Art, wie sie Ninas Probleme und Lösungsansätze beschreibt, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, auch wenn insgesamt viele Klischees bedient werden und einiges vorhersehbar war. Mit Nina selbst bin ich allerdings nur bedingt warm geworden, da ich vor allem zu Beginn ihre Unselbständigkeit etwas anstrengend fand und nicht nachvollziehen konnte. Wenn, wie sie sagt, ihr Mann kaum da war, wie hat sie es bloß geschafft, drei Kinder großzuziehen? Zum Glück lernt sie im Laufe des Romans dazu und ist nicht mehr nur die nutellaliebende Hausfrau, die kaum etwas zu können scheint außer diverse Tipps aus Frauenzeitschriften zu zitieren und Rätsel zu lösen. Sie fängt zaghaft an, doch schnell ist sie als Bloggerin erfolgreich und auch in anderen Bereichen stellt sich der Erfolg ein. Nicht nur Ninas Schwierigkeiten, auch die generellen Probleme der Frauen über 45 werden gut und humorvoll dargestellt. Ich selber passe mit Mitte dreißig nicht ganz in den Kreis der 45+, dennoch kam mir manches sehr bekannt vor und ich habe neugierig verfolgt, welche Erfahrungen Nina so alles macht. Etwas enttäuscht war ich vom Titel, denn meiner Meinung nach ist er ein wenig irreführend. Sicher spielt das Bloggen eine Rolle, trotzdem liegt der Fokus für mich klar auf dem „Überleben“ bzw. gut und erfolgreich leben mit 45+. Doch gerade das Thema Blog war für mich ein Grund nach dem Buch zu greifen. Gleichwohl habe ich das Buch gerne gelesen und wurde vor allem gut unterhalten, was ja gerade bei einem humorvollen Roman ein wichtiger Punkt ist. Mein Fazit: „Ins Glück gebloggt“ bietet vergnügliche Lesestunden mit einer etwas unbeholfenen Protagonistin, die aber Dank einigem Mut, etwas Glück und neuen Freunden zeigt, dass man auch mit über 45 noch lange nicht zu alt ist, sein Leben neu und erfolgreich zu gestalten.

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