Quittengrab

von Gabriela Kasperski 
4,4 Sterne bei13 Bewertungen
Quittengrab
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Romeo und Julia als schweizerisches Kammerspiel mit großer Figurenvielfalt, der nach einem fordernden Start richtig Spaß beim Lesen macht.

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Wer sich vor einer komplexen Geschichte mit vielen Charakteren nicht scheut und gerne miträtselt, liegt mit diesem Buch richtig.

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Inhaltsangabe zu "Quittengrab"

Ein vielschichtiger Kriminalroman rund um die Folgen von Flucht und Terror.

Im Zürcher Schauspielhaus wird der jüdische Autor Dan Weisz brutal niedergeschlagen. Die Ermittlungen weiten sich aus: Commissario Werner Meier nimmt rechtsradikale Oberland-Kreise unter die Lupe, während seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des bekannten Autors in London auf den Grund geht. Bis ein grausiger Fund am idyllischen Greifensee das Ermittlerpaar zurück in die 80er Jahre führt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740804305
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:20.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Schurkenblogvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Romeo und Julia als schweizerisches Kammerspiel mit großer Figurenvielfalt, der nach einem fordernden Start richtig Spaß beim Lesen macht.
    Romeo und Julia als schweizerisches Krimikammerspiel

    Danz Weisz liegt im Koma. Der Autor wurde im Zürcher Schauspielhaus zusammengeschlagen. Da die Lesung so ein richtiges Spektakel ist, schließt Commissario Meier eine schiefgelaufene PR-Kampagne dahinter nicht aus. Doch dann tauchen terroristische Videobotschaften im Internet auf und da der Autor jüdische Wurzeln hat, zieht die Kantonspolizei Zürich Oberland auch eine rechtsradikale Tat nicht aus.

    Doch der Fall wird noch verworrener. Im Publikum sitzen alte Jugendfreunde des Autors und auch der Literaturkritiker Lippert, der Weisz Texte seit jeher verreisst, wird in der Nähe gesichtet. Verdächtige, wohin man schaut.
    Doch eigentlich ist das gar nicht Meiers Fall. Er unterstützt nur seine Kollegin Beanie, denn er selbst muss klären, ob die aufgetauchten Babyknochen keltischen Ursprungs sind oder jünger. Und da Meier nicht überall sein kann, übernimmt seine Freundin Zita die  Nachforschungen in Weisz' Umfeld in London, während er einen auf alleinerziehenden vollberufstätigen Papa macht, das ihn natürlich nicht ganz so leicht gelingt. So neben den Jobs.

    Anfangs fordert die Autorin ihre Leser wirklich heraus. Da gibt es viele Figuren. Massenweise. Und alle haben ihren Auftritt, ihre Szenen, die wechseln, wechseln, wechseln. Als Leser ist man bald genauso verwirrt wie die Polizisten von dem undurchsichtigen Fall. 

    Doch irgendwann, wenn man durchhält, blickt man bei den vielen Figuren doch durch und wird belohnt mit einer ungewöhnlichen Geschichte, die an Romeo und Julia erinnert. Nur auf schweizerische Art, denn der Humor fehlt hier wirklich nicht. Die Truppe ist so eigen, dass man sich bald wie in einer großen Familie fühlt. Und da werden alte Geheimnisse und Verbindungen ausgegraben, die am Ende alle zusammenlaufen. Und das macht beim Lesen Spaß, man muss nur den Anfang durchhalten. Es zahlt sich aus. Am Ende gibt es wie bei jedem großen Spektakel eine Zugabe: Es wird verraten, welche Kinder das Fundament für den Weltfrieden sind. Wenn sie überleben.


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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Wer sich vor einer komplexen Geschichte mit vielen Charakteren nicht scheut und gerne miträtselt, liegt mit diesem Buch richtig.
    Komplexe Geschichte

    Bei der Lesung seines neusten Thrillers wird der jüdische Autor Dan Weisz niedergestochen. Commissario Werner Meier und seine Freundin Zita Schnyder werden durch Zufall in die Ermittlungen verstrickt. Meier gerät in rechtsradikale Kreise, während Zita in London mehr über das private Umfeld des Schriftstellers in Erfahrung bringt. Der Fall führt schlussendlich beide auf Spur eines düsteren Geheimnisses, dass sich in den 80er Jahren am Greifensee ereignet hat.

    Ich fand es toll, einmal einen Krimifall in und um Zürich zu lesen. Die Autorin halt sich auch dezent mit den schweizerdeutschen Ausdrücke zurück, wodurch die Geschichte auch sehr gut für Nichtschweizer lesbar ist.

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, da viel zwischen unterschiedlichen Personen und Orten schnell gewechselt wird. Eine kurze Personenübersicht im Buch ware an dieser Stelle hilfreich gewesen. Ansonsten entwickelt sich die Geschichte rasant in verschiedene Richtungen und die Spannung auf die Beantwortung der offenen Fragen bleibt bis zum Schluss aufrecht. Neben dem Schreibstil möchte ich zusätzlich das gelungene, elegante Cover erwähnen, das mich überhaupt dazu bewogen hat dieses Buch lesen zu wollen.

    So kann ich zum Schluss sagen: Wer sich vor einer komplexen Geschichte mit vielen Charakteren nicht scheut und gerne miträtselt, liegt mit diesem Buch richtig.

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    Petra_Ivanovvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein temporeicher Krimi mit überraschenden Wendungen
    Ein rasanter Krimi

    Eine Frau auf der Flucht, ein altes Geheimnis, eine aktuelle Bedrohnung. Der Plot von «Quittengrab» ist abwechslungsreich, die Schauplätze, unter anderem London, Zürich, Jerusalem, gut gewählt. Gabriela Kasperski gelingt es, Figuren mit wenigen Worten zu skizzieren. Besonders gefallen hat mir die figurenbezogene Sprache. Dadurch wurden die Charakteren noch greifbarer, ihre Eigenheiten spürbar. Auffallend sind die starken Frauen. «Quittengrab» berührt aber auch durch das Thema. Sehr menschlich, sehr nachvollziehbar.

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    Gartenfee007s avatar
    Gartenfee007vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi mit einem tollen Ende!!
    Quittengrab

    Darum geht es (Klappentext):


    Im Zürcher Schauspielhaus wird der jüdische Autor Dan Weisz brutal niedergeschlagen. Die Ermittlungen weiten sich aus: Commissario Werner Meier nimmt rechtsradikale Oberland-Kreise unter die Lupe, während seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des bekannten Autors in London auf den Grund geht. Bis ein grausiger Fund am idyllischen Greifensee das Ermittlerpaar zurück in die 80er Jahre führt.

    Meine Meinung:

    Eins vorweg: Der Krimi war einfach super spannend und mit vielen Handlungssträngen. Der einfach sehr abwechslungsreich war.

    Der Schreibstil hat mir von Anfang an großen Spaß gemacht. Er war spannend, komisch und sehr bildhaft. Dadurch konnte ich mir die Personen und Orte sehr gut vorstellen. Es hat mir einfach sehr gut gefallen miträtseln zu können, wer hat was wann wo getan oder nicht getan. Ich liebe Krimis die den Täter nicht schon direkt am Anfang verraten. Wo bleibt sonst die Spannung?? 
    Die Personen waren sehr verschieden und dadurch abwechslungsreich. Auch die Orte waren sehr interessant gewählt und gut vorbereitet. Alle Fragen die man sich während des Lesens stellt, werden am Ende aufgelöst. So soll ein Krimi sein!!
    Es handelt sich zwar um Band 4, aber auch ohne Vorkenntnisse, kann man dieses Buch lesen. Es war mir eine große Freude dieses Buch aus dem emons Verlag lesen zu dürfen. 

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 21 Tagen
    Guter Zürich-Krimi

    Klappentext:

    Ein vielschichtiger Kriminalroman rund um die Folgen von Flucht und Terror.

    Im Zürcher Schauspielhaus wird der jüdische Autor Dan Weisz brutal niedergeschlagen. Die Ermittlungen weiten sich aus: Commissario Werner Meier nimmt rechtsradikale Oberland-Kreise unter die Lupe, während seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des bekannten Autors in London auf den Grund geht. Bis ein grausiger Fund am idyllischen Greifensee das Ermittlerpaar zurück in die 80er Jahre führt.


    Leseeindruck:

    Mit „Quittengrab“ liegt dem Leser ein hochspannender und vielschichtiger Zürich-Krimi vor. Die Autorin Gabriela Kasperski hat den Spannungsbogen ziemlich von Beginn an straff gespannt und hält diese Spannung über die gesamte Lesedauer von immerhin knapp 400 Seiten weiterhin gespannt. Die Handlung beginnt mit vielen unterschiedlichen Handlungssträngen, von denen der geübter Krimi-Leser aber weiß, dass sich diese gegen Ende hin zusammenfügen werden.

    Wie man dem Klappentext bereits entnehmen konnte, wird im Schauspielhaus der jüdische Autor Dan Weisz während einer Lesung brutal niedergeschlagen und schwer verletzt. Commissario Werner Meier, der sich unter den Zuschauern befindet, nimmt die Ermittlungen auf, während seine Partnerin Zita Schnyder dem Privatleben des Autors auf dem Grund geht….

    Der Schreibstil liest sich unheimlich flüssig und lesenswert. Viele sehr lebendig beschriebene Charaktere und Szenerien bereichern die Handlung. Für mich war es der 1. Krimi der Autorin, der mich bestens unterhalten hat, auch wenn ich anfänglich durch die vielen Parallelhandlungen etwas verwirrt war.

    Das Cover ist treffend zum Titel gewählt und ein wahrer Blickfang.

    @ esposa1969

    Kommentare: 2
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 22 Tagen
    Kurzmeinung: fazit : 4 punkte da es schon sehr schwer war reinzu kommen und man doch erstmal schauen musste ein überblick zu bekommen .....
    gabriela kasperski - quittengrab

    Zum Buch:
    Ein vielschichtiger Kriminalroman rund um die Folgen von Flucht und Terror.

    Im Zürcher Schauspielhaus wird der jüdische Autor Dan Weisz brutal niedergeschlagen. Die Ermittlungen weiten sich aus: Commissario Werner Meier nimmt rechtsradikale Oberland-Kreise unter die Lupe, während seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des bekannten Autors in London auf den Grund geht. Bis ein grausiger Fund am idyllischen Greifensee das Ermittlerpaar zurück in die 80er Jahre führt.

    Das Cover:
     
    eine Quitte ist passend ausgesucht ,

     
    Meine Rezension:
    konnte mich von Anfang an fesseln aber es war schwierig hineinzufinden.durch viele personen im buch ..... zwichen dan weisz der von anfang an wegen attentat oder überfall sehr über mitgespielt wurde...
    ging es für meier zwischen familie und verhör doch sehr in action
    ein krimi zwischen heute und gestern 
    ein anderer autor der ins visier von meier kommt ,

    im ganzen ist der krimi sehr unterhaltsam ..sollte man sich für zeit nehmen 


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    StephaniePs avatar
    StephaniePvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Hdnlung zu folgen, kam ein spannender und mitreißender Kriminalfall
    Quittengrab

    Ein jüdischer Autor wird in Zürich zusammengeschlagen und liegt von da an im Koma. Da ein rechtsradikales Motiv hinter dem Übergriff vermutet wird beginnt Comissario Meier in diesen Kreisen zu ermitteln. Währenddessen reist seine Freundin Zita nach London um im Privatleben des Autors zu recherchieren. Plötzlich gibt es einen grausamen Fund, der die Ermittler in die 80er zurückführt.

     

    Gabriela Kasperskis Schreistil ist flüssig und fesselnd. Anfangs hatte ich Probleme in die Handlung zu kommen, da sich mehrere Handlungsstränge abwechseln und es dadurch viele Szenenwechsel und Informationen gibt. Nachdem ich in die Handlung hinein gekommen bin, konnte ich ihr problemlos folgen und wurde sowohl mitgerissen als auch begeistert. Die Autorin kann die Spannung im Laufe der Handlung zunehmend steigern und vor allem der Showdown konnte mich wirklich überzeugen. Im Buch finden sich zudem einige überraschende Wendungen, wodurch die Handlung besonders spannend wird.

     

    Die einzelnen Protagonisten sind authentisch und facettenreich. Die Autorin schafft es die Charaktere und Schauplätze sehr gelungen zu beschreiben. Ich konnte mir diese bildlich vorstellen. Besonders gut gefällt mir, dass sich im Buch immer wieder schweizer Begriffe finden, diese machen die Handlung besonders authentisch und haben mein Verständnis in keinster Weise beeinträchtigt.

     

    FAZIT:

    „Quittengrab“ ist ein gelungener Kriminalroman, der eine spannende Handlung mit vielschichtigen Charakteren verbindet. Besonders gut gefallen mir die schweizer Ausdrücke und die Beschreibungen der Schauplätze. Da ich anfangs aufgrund der vielen Szenenwechsel Probleme hatte der Handlung zu folgen, vergebe ich 4 Sterne!

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    N
    nati51vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Leseempfehlung für alle, die nicht einen der üblichen 08/15 Krimis lesen möchten
    Spannende Suche nach dem Täter

    Im Züricher Schauspielhaus findet die Lesung des jüdischen Autors Dan Weisz statt. Es ist sein erster Thriller, um dessen Werk ein großer Medienrummel stattfindet, denn die ersten Bücher dürfen erst nach der Lesung verkauft werden. Zeitgleich wird in einer Liveübertragung die Vorstellung auch in London verfolgt, wo Dan Weisz eigentlich lebt. Der Autor zieht seine Zuhörer in den Bann. Plötzlich knallt ein Pistolenschuss und Dan Weisz bricht auf seinem Stuhl zusammen, eine Blutlache breitet sich aus und das Scheinwerferlicht erlischt. Doch als der Scheinwerfer wieder aufflammt, steht der Autor da. Die Zuschauer sind einer Sinnestäuschung auf dem Leim gegangen. Doch in der Pause wird Dan Weisz niedergestochen in der Toilette aufgefunden. Commissario Werner Meier, der sich im Schauspielhaus aufgehalten hat, übernimmt die ersten Ermittlungen. Handelt es sich hier um einen Terroranschlag oder war es eine persönliche Attacke? Fieberhaft versucht die Polizei den Täter zu fassen bis ein grausiger Fund in die Vergangenheit führt.

    Dieser Krimi lebt von vielen Schauplätzen und Protagonisten, wobei ein Personenregister im Buch sinnvoll wäre. Die Geschichte ist sehr dicht geschrieben und anfangs erhält man eine Menge an Informationen. Die ständigen Szenenwechsel erhöhen die Spannung, machen es aber zu Beginn nicht einfach Zusammenhänge zu erkennen, so dass ich sehr konzentriert lesen musste. Als ich dann den Überblick hatte, war es ein angenehmes Lesevergnügen.

    Die Autorin beschreibt die Personen und Örtlichkeiten sehr detailliert, ohne allzu viel auszuschmücken, so dass ein Kopfkino vor meinem inneren Auge entstand. Unterschiedliche Puzzleteilchen entstehen, die am Schluss zusammengefügt werden, mich aber doch noch mit einer nichtvorhersehbaren Wendung überraschen konnte.
    Eine Leseempfehlung für alle, die nicht einen der üblichen 08/15 Krimis lesen möchten.

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    melanie1984s avatar
    melanie1984vor 23 Tagen
    Nach Anfangsschwierigkeiten ein hochspannender, brisanter Krimi

    Im Zürcher Schauspielhaus wird der jüdische Autor Dan Weisz brutal niedergeschlagen. Die Ermittlungen weiten sich aus: Commissario Werner Meier nimmt rechtsradikale Oberland-Kreise unter die Lupe, während seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des bekannten Autors in London auf den Grund geht. Bis ein grausiger Fund am idyllischen Greifensee das Ermittlerpaar zurück in die 80er Jahre führt...


    Auch in diesem Band habe ich wieder gerne von Zita und Meier gelesen, deren Geschichte ich schon durch mehrere Bände verfolgen darf. In diesem Teil kamen mir ihre typischen Interaktionen und Diskussionen etwas zu kurz, natürlich auch durch die räumliche Trennung. Denn Zita ermittelt in London. Trotzdem konnte ich die Eigenheiten der beiden, die sie so besonders machen, gut erkennen.

    Die Story erschien mir anfangs etwas langatmig und wirr. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge musste ich mich echt konzentrieren, obwohl mir einige Protagonisten schon vertraut waren. Ich möchte nicht wissen, wie es da Neueinsteigern geht. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte Fahrt auf, Hochspannung und eine schlüssige Auflösung erwarten den Leser. Alle Handlungsstränge laufen stimmig zusammen. 
    Ich finde es toll, dass die schweizerische Schreibweise und typische Ausdrücke beibehalten wurden, obwohl dieser Teil in einem großen Verlag veröffentlicht wurde.

    FAZIT:
    Eine tolle Reihe, deren Ermittler mir von Anfang an gefallen haben. 

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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor 23 Tagen
    Kurzmeinung: 10 Sterne. Sehr vielschichtig, spannend, viele Themen, viel Lokalkolorit, etwas Humor. Ich liebe es. Hab ne neue Lieblingsserie!
    Bad-Hair-Day, Rabbi Jacob und Schtärnesiech

    Fee erzählt von der Geschichte

    Bei einer Lesung wird der Autor – Dan Weisz – auf der Toilette schwer verletzt. Während Commissario Werner Meier in Zürich ermittelt, ist seine Frau in London und schnüffelt der Frau von Weisz nach und in deren Umfeld.

    Fees Meinung

    Erst mal war es ein totales Durcheinander mit massig vielen Leuten. In der Leserunde mit der Autorin bekam ich dann eine Liste mit Schauplätzen und Personen. Vielen Dank noch mal.  Ich wünsche mir, dass – in Zukunft – Serien und Bücher mit vielen Personen damit ausgestattet werden.

    Es gab sehr viele Stränge, vor allem die Gruppe der Ex-Studierenden waren sehr, sehr viele.

    Cover

    Das Cover gefällt mir sehr gut, mit der Quitte darauf. Es gibt auch ein Grab, bei Quittenbäumen, daher ist das sehr gut gewählt. Auch die Rückseite mit Buchinhalt passt sehr gut dazu. Emons Bücher sind einfach toll, weil sie aus der Masse – schon von außen – ausstechen. Ich würde dem Aussehen und Äußeren des Buches eine 1 geben.

     

    Charaktere

    Dadurch, dass es in Zürich so viele Leute gab, blieben die eher blass – gegenüber denen, die in London spielten. Auch wenn Aliza Bloom sehr selten, aktiv dabei war, hat sie mich doch am meisten berührt. Zita und Beth mochte ich auch sehr. Mit Beanie hatte ich Mitleid wegen ihrer Frisur. So Bad-Hair-Days sind einfach der absolute Mist. Nussbaum als Chef würde ich erst mal absetzen. Wobei ja Beanie, Zita, Meier wohl zur Stammbesetzung gehören.

     

    Serie

    Dieses Buch ist Teil 4 einer Serie. Man kann es ohne Vorgänger lesen, aber so eine Schauplatz- und Personenliste wäre von Vorteil um alle mitspielenden Charaktere auseinanderdröseln zu können. Weil es doch enorm viele sind. Für diesen Fall braucht man jedoch nicht die anderen Teile. Es würden nur „kleine“ Fragen zu den einzelnen Hauptpersonen geklärt.

     

    Lokalkolorit

    Der war zweifellos vorhanden. Auch wenn es als schweizer Krimi deklariert wird, ist man doch international. Er spielt auch in Schweden und GB. Es gibt einen schweizer Ausdruck, der sich durch das Buch zieht: Schtärnesiech. Wird dann zum Schluss ein Mal von „Gopferteckel“ (d) und noch einem anderen Ausdruck, der seinen Unmut zum Ausdruck gibt, ersetzt. Mir gefällt der charmante Satzbau und die typischen Wörter und Wortstellungen im Krimi.

     

    Highlights und Showdown

    Es gab mehrere Highlights. Das Showdown in London auf dem Friedhof gefiel mir sehr gut. Auch die Spurensuche nach Alizia in Schweden. Es war total spannend. Der absolute Höhepunkt ist natürlich auf dem Turm in Zürich. Aber auch die Suche nach der Wasserader und der Fund des Grabes fand ich sehr gut beschrieben.

     

    Humor

    Besonders lustig bzw. makaber (!) war Beanies Bad Hair Day und Meier, als er dann ihr Stilberater wurde. Lustig war auch der Pfarrer, der immer auf Zitas und Meiers Kinder aufgepasst hat. Das hatte was! Das Buch ist mit einem augenzwinkernden Humor geschrieben. Nicht, dass es gewollt wäre, die ganze Zeit zu lachen, das nicht. Es gibt wenig, dafür sorgt es ein wenig für „Entspannung“.

     

    Krimi, Spannung und Tempo

    Der Krimi hatte von Anfang an ein Tempo, so dass man sich anschnallen musste. Man merkte das aber erst später, als man die Personen und Orte kannte. Denn es gab sehr viele Stränge. Dadurch wiederum konnte man sich ein paar Sachen denken, ein paar Sachen wurden „sanft“ aufgelöst und vieles blieb – für mich – bis zum Schluss fast – im Dunkeln. Es war von Anfang an – bis zum Schluss – sehr spannend.

     

    Politik

    Es gab 2 politische Stränge im Krimi. Erst mal die Wahl in Amerika Hillary – Trump. Wobei die Frauen mit ihrem Genderbewußtsein alle für Hillary waren. Alle waren – wie ich – genauso enttäuscht und fassungslos als Trump gewann. Und egal, was Hillary (wie jeder andere  Politiker auch!) verbrochen hat oder nicht, sie ist eine FRAU und hier hat eine FRAU verloren und das spricht dafür, dass Frauen – zumindest in Amerika – sehr wenig an Wert haben. Bei dieser Wahl wurden „wir Frauen“ wieder um Jahrzehnte zurückgeworfen. Wenn ich die Wahl zwischen Hillary Clinton und Donald Trump habe, ist ganz klar, dass ich mich für die „Frau“ entscheide. Wie die Leserin bzw. der Leser sieht, ist das mein Thema.

    Dann gabs dann noch dieses leidige Thema Juden-Palästinenser. Aliza Bloom (ihr Pseudonym fürs „Über“leben) ist Palästinenserin und muss praktisch für den Rest ihres Lebens als „Jüdin“ leben. Man spürt die ganzen Konflikte und ist total mitgerissen. Man wünscht sich nur eins: Frieden. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Ach so, doch noch was, ich wurde an Rabbi Jacob erinnert. Teilweise lockte mir der Text so ein Schmunzeln vor. Es war ja nicht alles bierernst und traurig.

     

    Schreibstil und Sonstiges

    Meist wurde aus der Sicht von Beanie, Meier und Zita geschrieben. Ich fand den Schreibstil sehr gut. Er war rasant, vieles konnte man sich im Kopfkino vorstellen, manches blieb auch etwas entfernt. Je nachdem wie nahe man dem Thema auch selbst stand. Jedenfalls wurde ich von Anfang an mitgerissen. Der Krimi kommt in mein Emons-Regal.  Und ich werde versuchen, die anderen 3 Teile aufzutreiben und auch zu lesen. Natürlich freue ich mich schon auf Band 5. 

     

    Fees Fazit

    Mir hat der Krimi von Anfang an sehr gut gefallen. Er war vielschichtig und dazu spannend, mit aktuellen Themen. Sicher ist mir nicht alles aufgefallen und man könnte ein Seminar machen – das über eine ganze Woche geht – und über den Krimi reden und es würde einem dann noch viel mehr einfallen. Meiner Meinung nach und wenn ich könnte, dann würde ich dem Krimi 10 Sterne geben. Es ist einer der besten Krimis des Emons Verlages.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    GabrielaKasperskis avatar

    Liebe Lovelybooksleserinnen und -leser,

    gemeinsam mit euch möchte ich meinen neuen Krimi "Quittengrab" lesen und freue mich auf einen regen Austausch. Dafür verlose ich 15 Printexemplare und bin gespannt auf eure Eindrücke!

    Worum geht es in "Quittengrab"?
    Im Zürcher Schauspielhaus wird der jüdische Autor Dan Weisz brutal niedergeschlagen. Die Ermittlungen weiten sich aus: Commissario Werner Meier nimmt rechtsradikale Oberland-Kreise unter die Lupe, während seine Freundin Zita Schnyder dem Privatleben des bekannten Autors in London auf den Grund geht. Bis ein grausiger Fund am idyllischen Greifensee das Ermittlerpaar zurück in die 80er Jahre führt.

    Es handelt sich hierbei um den vierten Band meiner Krimireihe um Meier&Schnyder, dieser kann aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

    Als Bewerbung möchten ich gerne von euch wissen, was euch an dem Buch am meisten interessiert.

    Hier findet ihr ein Register zum Buch.


    Liebe Grüße und viel Spaß, 
    Gabriela Kasperski
    dreamlady66s avatar
    Letzter Beitrag von  dreamlady66vor 5 Stunden
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    peedees avatar
    peedeevor 2 Monaten
    Ein Emons-Krimi, der in der Schweiz spielt? Haben-wollen :-)
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