Gabriela Mistrál Spürst du meine Zärtlichkeit?

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Inhaltsangabe zu „Spürst du meine Zärtlichkeit?“ von Gabriela Mistrál

Wer die Dichtung dieses kleinen Buches in ein paar guten Stunden in sich aufgenommen hat – alle guten Gedichte, alle große Kunst brauchen um erfaßt zu werden, um sie ergreifen zu können, die gute Stunde darin der Intellekt gesammelt, das Herz geöffnet werden kann, die Seele rein ist – der wird sich schwerlich der Gewißheit verschließen können, vom Schönsten gekostet zu haben, das die Weltliteratur hervorgebracht hat, vom Edelsten berührt worden zu sein, das jemals eine Frau als Künstlerin zu geben vermochte. Diese formvollendeten lyrischen Meditationen der aufgrund ihrer Werke von Millionen von Südamerikanern vergötterten chilenischen Dichterin sind von unvergesslicher innerer Spannung. Die chilenische Dichterin erhielt dafür 1945 den Nobelpreis für Literatur. Ihre Prosa, in deutscher Übersetzung von Brigitte Benz, ist bei aller Schlichtheit und Einfachheit von solcher Tiefe, Eindrücklichkeit und elementarer Größe, dass man sich davon wie von einem Mysterium ergriffen fühlt.

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  • Rezension zu "Spürst du meine Zärtlichkeit?" von Gabriela Mistrál

    Spürst du meine Zärtlichkeit?
    sabisteb

    sabisteb

    02. November 2012 um 09:54

    Gedichte der Nobelpreisträgerin von 1945 zu den Themen Lehren, Mutterschaft, Tod, Liebe, Schönheit, Einsamkeit, Glauben und 5 Märchen. Gabriela Mistral? Nobelpreis 1945? Wurde 1945 bereits wieder ein Nobelpreis verliehen? Warum ist Gabriela Mistral, die chilenische Dichterin und Diplomatin, in Deutschland nur so unbekannt? Weil kaum eines ihrer Werke ins Deutsche übersetzt wurde. Und warum ist das so? Sprechen die Gedichte uns nicht an? Nein, die Antwort ist ernüchternder, viel ernüchternder. Alle Rechte er deutschen Übersetzung liegen beim Verlag Herman Luchterhand, der jedoch existiert nicht mehr, die Rechte sind verwaist bzw. diejenigen, die diesen Verlag in der Zwischenzeit gekauft haben, der ging nämlich von Hand zu Hand, mal zu Kluver, dtv und nun zu Random House haben kein Interesse mehr daran. Vielleicht weiß auch keiner mehr, dass der Verlag die Rechte hat, vielleicht interessiert sich einfach keiner dafür und sie verstauben in einer Schublade. Dieser Band erschien 1960 mit Genehmigung des Luchterhand Verlages, obwohl die Übersetzung bereits 1956 vorlag und gehört somit zu den wenigen Übersetzungen, die es in deutscher Sprache überhaupt gibt. Er enthält die Prosatexte aus Desolación. Die Texte sind nachdenklich, poetisch und jeder dürfte Stellen in ihnen finden, die ihn ansprechen. Befreundeten Lehrern würde ich gerne dieses Zitat mit auf den Weg geben: „Reiß mir die unreine Sucht nach Rechthaberei aus, die mich noch immer verwirrt, die kleinliche Lust zum Widerspruch, die in mir aufsteigt, wenn man mich verletzt. „ (Das Gebet einer Lehrerin) Einige sind auch sehr bizarr, besonders jene, die den Tod behandeln und was danach mit der Asche geschieht. „Nach vielen Jahren, wenn ich ein Häuflein stummen Staubes bin, dann spielt mit mit, mit der Erde meines Herzens meiner Gebeine. Hebt mich ein Maurer auf, dann wird er mich in einen Backstein tun, und für immer werde ich in eine Mauer gefügt sein, und ich hasse doch die stillen Nischen.“ (An die Kinder) Die Texte erzählen Geschichten von der Asche zweier Feindinnen, deren Asche sich in einem Krug durch die Hand des Töpfers zu einem wundervollen Gefäß vereint und sie ihre Feindschaft vergessen lässt. Sie erzählen, von den Gefühlen einer Schwangeren und von den Gefühlen einer schwangeren verstoßenen Frau, die trotz der Verachtung der Gesellschaft ihr Kind liebt. Besonders diese Texte stießen damals wohl auf Widerstand und die Autorin merkt an, dass man sie entfernen wollte, sie sich aber weigerte. Ich bin jetzt nicht der Typ für Gedichte, die religiösen Ergüsse haben mich nicht sonderlich angesprochen und sind teils auch recht pathetisch, aber auch ich habe viele Stellen gefunden, die mich auf die eine oder andere Weise berührt oder angesprochen haben, was bei Texten eher selten passiert. Ich werde diese Texte wohl noch öfter zur Hand nehmen.

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