Gabriele Beyerlein

 4 Sterne bei 108 Bewertungen
Autor von Das Feuer von Kreta, Berlin, Bülowstraße 80 a und weiteren Büchern.
Gabriele Beyerlein

Lebenslauf von Gabriele Beyerlein

Gabriele Beyerlein, 1949 in der Oberpfalz geboren, wuchs in Franken auf. In Erlangen und Wien studierte sie Psychologie und arbeitet nun in der sozialwissenschaftlichen Forschung . Sie lebt mit ihrem Mann in Darmstadt und hat zwei Kinder. Das Hobby Archäologie wurde mit der Zeit zur ihrem zweiten Beruf und so wurde sie auch durch historische Abenteuerromane bekannt. Seit 1987 ist sie freie Schriftstellerin.

Alle Bücher von Gabriele Beyerlein

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Das Feuer von Kreta

Das Feuer von Kreta

 (15)
Erschienen am 17.09.2009
Berlin, Bülowstraße 80 a

Berlin, Bülowstraße 80 a

 (12)
Erschienen am 13.03.2014
In Berlin vielleicht

In Berlin vielleicht

 (8)
Erschienen am 26.03.2014
Der goldene Kegel

Der goldene Kegel

 (7)
Erschienen am 16.07.2007
Der schwarze Mond

Der schwarze Mond

 (6)
Erschienen am 26.09.2013
Es war in Berlin

Es war in Berlin

 (6)
Erschienen am 24.03.2015
Die Göttin im Stein

Die Göttin im Stein

 (5)
Erschienen am 04.05.2015
Das Mädchen mit dem Amulett

Das Mädchen mit dem Amulett

 (4)
Erschienen am 17.02.2006

Neue Rezensionen zu Gabriele Beyerlein

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Rezension zu "Berlin, Bülowstraße 80 a" von Gabriele Beyerlein

Bewegender Roman
Toravor 2 Jahren

Inhalt: Der Roman Berlin, Bülowstraße 80a erzählt von Sophie Baronesse von Zietowitz und ihrer Tochter Lotte.
Sophies Lebensweg wurde bereits von ihrer Mutter festgelegt. Zunächst fügt sie sich in ihre Rolle als Ehefrau und Mutter. Doch mit der Zeit merkt sie, dass ihr etwas fehlt.
Lotte dagegen hat es von Anfang an schwer: die von der Gesellschaft  auferlegten Aufgaben und Pflichten eines Mädchens genügen ihr nicht. Sie kann sich einfach nicht vorstellen, als Ehefrau und Mutter "zu enden". Stattdessen will sie lieber studieren und als Ärztin arbeiten. Doch noch haben Frauen nur begrenzten Zugang zu Abitur und Studium.
Während noch für Sophie in ihrem gesellschaftlichen Kreis nur eine Zukunft offen steht, vollzieht sich bereits zehn, fünfzehn Jahre später ein Wandel, der von den Frauen hart erkämpft werden muss.

Bewertung: Ich muss gestehen, ich wusste zu Anfang nicht, worauf ich mich bei diesem Buch einließ. Beim Kauf habe ich noch gezweifelt, ob es sich überhaupt lohnt - warum sonst sollte es für einen Euro auf dem Grabbeltisch liegen?
Berlin, Bülowstraße 80a hat mich jedoch eines Besseren belehrt!
Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es hat mich wirklich gefesselt: ich habe mit den Charakteren mitgelitten und -gefühlt.
Dieser Roman zeigt auf sehr schöne Weise die Anfänge der Frauenemanzipation in Deutschland.
Zum einen wird an Sophies Beispiel die traditionelle Frauenrolle im 19. Jahrhundert dargestellt: Ehefrau und Mutter, die den Ehemann unterstützt. Zum einen zwar glücklich verheiratet, aber doch nicht erfüllt in ihrer Rolle. Wir lernen ihren inneren Konflikt zwischen Treue und Aufbegehren kennen. Das Schreiben von Romanen und Novellen hilft ihr ihrer Gefühle Herr zu werden. Doch der Tätigkeit als Schriftstellerin ernsthaft nachzugehen, würde wieder einem gesellschaftlichen Tabu gleichkommen.
Auf der anderen Seite ist da ihre Tochter Lotte, die einen für Mädchen "untypisch" wachen Verstand hat. Seit dem Kindesalter ist es ihr Wunsch Ärztin zu werden. Während der Vater - der eigentlich sehr konservativ eingestellt ist - sie in ihrem Wissbegehren unterstützt, ist die Großmutter gegen diese neumodischen Flausen. Sophie steht hier gewisserweise zwischen den Fronten - hin- und hergerissen, wie sie zu dem Thema stehen soll. Dies führt widerum zu Konflikten zwischen Mutter und Tochter.
Da man das Geschehen abwechselnd aus Sicht beider Mädchen/Frauen kennenlernt, konnte ich mit beiden gut mitfühlen, egal ob es dabei um die Zweifel am eigenen Stand mit seinen Traditionen ging oder um ungerechte Entscheidungen der Eltern.

Das einzige, was mir gefehlt hat; ein Glossar.
Mit manchen Begriffen und Ausdrücken konnte ich leider nichts anfangen. Hier hätte ich mir am Ende des Buches bspw. Übersetzungen der französischen und lateinischen Wendungen sowie Erläuterungen z.B. zur erwähnten Mode etc. gewünscht.

Langer Rede, kurzer Sinn: lesenswert! ;)

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Bea am anderen Ende der Welt" von Gabriele Beyerlein

Kinder und die Globalisierung
Barbara62vor 2 Jahren

Auch vor Kindern macht die Globalisierung nicht halt. Der achtjährige Jan und seine beste Freundin Bea, bei der er anders als bei seinen Fußballerfreunden nicht cool sein muss, werden getrennt. Beas Vater muss für zwei Jahre nach Shanghai und Bea zieht um. Trotz Mails und Telefonaten vermissen die Kinder einander schmerzlich.

Doch mit dem neuen Mitschüler in seiner Klasse, der gerade aus Shanghai zurückgekehrt ist, und der nicht einmal weiß, wer Lukas Podolski ist, könnte etwas Neues für Jan beginnen...

Mir hat an diesem Kinderbuch ab acht Jahren gefallen, dass die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Mädchen im Mittelpunkt steht und das Buch deshalb für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet ist. Gabriele Beyerlein schreibt einfühlsam über Freundschaft, Abschied, Verlust und Neuanfang und thematisiert die Folgen der Globalisierung auch für Kinder.

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Rezension zu "Der schwarze Mond" von Gabriele Beyerlein

Rezension zu "Der schwarze Mond" von Gabriele Beyerlein
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Das hat mir damals sehr sehr gut gefallen. Es ist ein Leseexemplar und ziemlich abgenutzt, das Cover ist einfach nur blau. Aber es ist schon alt.

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