Gabriele Breuer Luzifers Töchter

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Inhaltsangabe zu „Luzifers Töchter“ von Gabriele Breuer

Köln im 13. Jahrhundert: Vom Hunger geplagt, schließen sich die verwaisten Zwillingsschwestern Yda und Griet einem Wunderheiler an. Als Yda ernsthaft erkrankt, verliert Griet beinahe jede Hoffnung. Bis sie sich in den jungen Henkersknecht Luca verliebt. Noch während Luca versucht, Yda zu heilen, wird Köln plötzlich belagert - und die Schicksalsgemeinschaft verliert sich in den Wirren aus den Augen ...

Leidlich gut geschriebener historischer Roman, dem ich etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte.

— elmidi
elmidi

Wer gerne historische Romane liest, die nicht allzu komplex aufgebaut sind, wird hiermit absolut zufrieden sein.

— Sick
Sick

Ein Stück Kölner Geschichte - spannend und abwechslungsreich!

— mabuerele
mabuerele

Ein superspannenden, aber auch sehr unterhaltsamer historischer Roman. Drehbuch geeignet. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Mir leider zu brutal und grausam. Zu viel Gewalt von Anfang bis Ende.

— hasirasi2
hasirasi2

Wunderbarer und spannender Köln-Historien-Roman. Jedoch nichts für Zartbesaitete, denn es geht ganz schön heftig manchmal zu.

— Wildpony
Wildpony

Eine stimmige und spannende Geschichte um Liebe und Leben eines Zwillingspärchen im 13. Jahrhundert mit einigen kleinen Schwächen am Ende,,,

— Angie*
Angie*

Eine schöne fesselnde Geschichte mit viel Spannung...

— Lila-sesam
Lila-sesam

Ein spannender und ereignisreicher Roman mit sympathischen Protagonisten!

— Jenny1900
Jenny1900

Driftete mir zu oft ins schnulzige ab. Auch die Sex-Szenen empfand ich störend.

— Rippchen
Rippchen

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  • Toller Titel - schwache Geschichte

    Luzifers Töchter
    elmidi

    elmidi

    25. November 2015 um 15:20

    Gabriele Breuer schreibt unter dem vielversprechenden Titel „Luzifers Töchter“ einen historischen Roman. Die Geschichte spielt in und um Köln im 13. Jhdt.. Die Zwillingsschwestern Yda und Griet sind Luzifers Töchter – in der damaligen Zeit dachte man, ein Mann kann in einer Nacht nur ein Kind zeugen. Sind es dann zwei, muss eins vom Teufel stammen. Mit dieser Last leben die beiden, von den Verwandten mit Argwohn betrachtet. Ihr kleiner Hof wird von marodierenden Truppen angezündet. Ihre ohnehin schon prekären Lebensverhältnisse brechen nun vollends zusammen, sie sind obdach- und mittellos. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als mit dem „Wunderheiler“ Quirin mitzuziehen. Mit List und Tücke kommen sie an das Geld kranker Leute und für beide Frauen finden sich herzensgute Männer. Bis zu einem einigermaßen glücklichen Ende gilt es aber einige Wirren durchzustehen, denn der Friede in Köln ist mehr als brüchig. Nach einem etwas „lahmen“ Anfang kommt das Buch in Fahrt. Ein Unglück jagt das nächste, aber dramatische und wundersame Errettung ist jedes Mal garantiert. Für mich war es ein bisschen „too much“ – die Traummänner für die beiden Schwestern tauchen gleichzeitig auf, und schon fängt man an, sich gegenseitig ständig zu retten. Dazwischen kommt noch ein bisschen Geschichtsunterricht. Die interessanteste Figur ist dabei Luca, der Henkersknecht, der für den ständig betrunkenen Henker die Drecksarbeit machen muss. Wie zwiegespalten die Männer in diesem Beruf gewesen sein müssen, zeigt sich hier deutlich. Fazit: Ein leidlich gut geschriebener historischer Roman, der auch mit weniger Seiten ausgekommen wäre.

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  • Werden Zwillinge geboren, so sagt das Volk, so muss eines der Kinder vom Teufel selbst gezeugt sein.

    Luzifers Töchter
    Sick

    Sick

    Köln im 13. Jahrhundert: Die eineiigen Zwillinge Yda und Griet leben alleine in einer Hütte am Waldesrand. Obwohl sie nur wenig Kontakt zu anderen Menschen haben, sind sie soweit zufrieden. Als eines Tages ihr Zuhause von Rittern des Erzbischofs niedergebrannt wird, stehen sie vor dem Nichts. Die Schwestern schließen sich einem herumreisenden Bader an, Quirin, der mit ihnen zusammen nach Köln geht, wo sie den Leuten mit einem Trick das Geld aus der Tasche ziehen. Als Yda schwer krank wird, schickt sie ein Mönch zum örtlichen Schinder Luca. Der Henkersgehilfe hat schon öfter Kranke versorgt, die im Kloster keinen Platz mehr gefunden haben. Obwohl Luca selbst einige Probleme hat, erklärt er sich bereit dazu, Yda mithilfe seiner Schwester Rinchen gesund zu pflegen. Doch auch nach ihrer Genesung sind sie und Griet nicht sicher. Die Kölner Patrizier streben die Unabhängigkeit ihrer Stadt an und sind sogar bereit dazu, den Erzbischof in einem Kampf herauszufordern. Einer von ihnen hat ein ganz besonderes Interesse an den Schwestern… „Luzifers Töchter“ wurden im Mittelalter eineiige Zwillingsmädchen genannt, weil die Leute davon überzeugt waren, dass ein Mann nur ein Kind in einer Nacht zeugen konnte. Das zweite Kind musste demnach vom Teufel abstammen. Auch der Onkel von Yda und Griet ist davon überzeugt und so überlässt er seine Schutzbefohlenen sich selbst, als sie ohne Dach über dem Kopf dastehen. In ihrer Not ziehen die jungen Frauen von da an mit dem Bader Quirin durch die Lande, der sich auch sogleich in Griet verliebt. Aber nicht nur zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte, auch Yda verliebt sich, allerdings ist ihre Beziehung um einiges komplizierter. Das führt unter anderem dazu, dass die Schwestern sich etwas voneinander entfernen. Sie verbringen nicht mehr so viel Zeit zusammen und es entsteht der Eindruck, dass die Männer an ihrer Seite wichtiger sind. Das stimmt natürlich nicht, aber erst zum Schluss merkt man das auch wieder. Ein weiterer Grund, warum man meinen könnte, die Zwillinge sind sich nicht so nah, ist der, dass sie völlig unterschiedliche Charaktere sind. Yda ist die Aktive, die sich etwas traut und ihre Schwester ständig zu ihrem Glück zwingen muss. Griet hingegen ist eher ruhig und zurückhaltend, beinahe schon ängstlich. Aber sie schafft es auch, Yda zurückzuhalten, wenn es wieder mal mit ihr durchgeht. Und beide würden für die jeweils andere sterben. Insgesamt wurde das schon ausreichend vermittelt, nur zwischendurch vergisst man das eben gerne. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Neben den Schwestern begleitet man den Schinder Luca, der immer öfter für den Henker einspringen muss und der mit seiner Schwester Rinchen zusammen vor den Toren der Stadt lebt. Diese ist ein „Narrenkind“, kleinwüchsig und nicht so intelligent wie andere Leute, aber dafür absolut liebenswürdig. Auch aus ihrer Sicht wird ein Teil der Handlung geschildert, ebenso wie aus der Perspektive von Gerhard Overstolz, einem Kölner Patrizier, und vom Ritter Bertram von Plettenberg, der in den politischen Wirren seine ganz eigenen Ziele verfolgt. Alle Hintergründe fand ich sehr interessant, ich konnte gut in das damalige Leben eintauchen. Besonders die Sicht von Luca und Rinchen hat mir gefallen, denn ihr Leben auf dem Schindacker war in meinen Augen sehr authentisch geschildert. Sie sind von der Gesellschaft ausgeschlossen, aber gleichzeitig bauen die Menschen darauf, dass Luca seiner Pflicht nachkommt, die ja auch sehr wichtig ist. Denn der Henker hat mitnichten nur Leute gerichtet, auch die Beseitigung von Tierkadavern war seine Aufgabe. Die Handlung war logisch aufgebaut, allerdings tat ich mich etwas schwer mit den historischen Begebenheiten. Die Hintergründe zu der Schlacht hätten noch besser erklärt werden können, so war ich etwas verwirrt, wer wen warum angreift und auf welcher Seite wer steht. Aber alles wird zu einem runden Ende gebracht, sodass letztendlich keinerlei Fragen offen bleiben. Der Epilog kam relativ abrupt und war auch nicht besonders ausführlich, auch hier hätte man noch ein paar Worte mehr verlieren können. Ein Nachwort gibt es, allerdings ist dieses auch recht kurz. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Wer gerne historische Romane liest, die nicht allzu komplex aufgebaut sind, wird hiermit absolut zufrieden sein.

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    • 2
    Cridilla

    Cridilla

    14. November 2015 um 06:20
  • Beeindruckender historischer Roman

    Luzifers Töchter
    mabuerele

    mabuerele

    „...Nichts ist mehr wert als ein Leben an deiner Seite...“ Yda und Griet sind Zwillingsschwestern. Ihre Mutter starb bei der Geburt. Wir befinden uns im 13. Jahrhundert. Damals war der Volksmund der Meinung, dass ein Mann nur eine Tochter in einer Nacht zeugen kann, die zweite muss vom Teufel stammen. Nach dem Tode des Vaters wurden sie deshalb vom Onkel in eine Hütte am Dorfrand verbannt. Dort haben sie sich eingerichtet. Neben der Feldbestellung füttern sie einen Esel und ein Schwein. Dann aber kommen Söldner ins Dorf und brennen die Hütte nieder. Das Schwein stirbt. Der Onkel verweigert den Mädchen einen Platz an seinem Hof. Als Quirin, ein Wunderheiler, ihnen begegnet, beschließen die Mädchen, mit ihm zu gehen. Ihr gleiches Aussehen soll für ihr Auskommen sorgen. Die Autorin hat einen fesselnden und vielschichtigen historischen Roman geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der eigentliche geschichtliche Hintergrund ist die Auseinandersetzung der Stadt Köln mit dem Erzbischof. In diese Zeit legt die Autorin ihre Geschichte von Yda und Griet. Gleichzeitig entwickelt sie dabei ein beeindruckendes Zeitgemälde. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Ich möchte mich auf einige beschränken. Obwohl Zwillinge und von gleichem Aussehen sind Yda und Griet charakterlich unterschiedlich. Yda ist die aktivere von beiden. Es braucht Zeit, Griet von ihren Ideen zu überzeugen. Trotzdem haben beide eine tiefe innere Verbindung. Sie spüren, wenn es der anderen nicht gut geht. In Köln treffen sie auf Luca, Sohn einer Hure und Gehilfe des Henkers. Außerdem kennt er sich gut in der Heilkunst aus. Der Schriftstil ist den heutigen Gepflogenheiten angepasst, verwendet aber an wenigen Stellen auch zeittypische Begriffe. Die Verhältnisse in Köln und bei der Residenz des Erzbischofs werden detailgenau geschildert. Deutlich arbeitet die Autorin heraus, dass es zwischen dem Adel und den Patriziern der Städte nicht wenige Gemeinsamkeiten gab. Prügel für Untergebene und das Durchsetzen der eigenen Interessen sind nur zwei davon. Um den Erzbischof zu schaden, werden die Dörfer der leibeigenen Bauern niedergebrannt und ihnen damit die Lebensgrundlage entzogen. Die Schattenseiten von Lucas Beruf werden mehrmals thematisiert. Da der Henker mehr besoffen als nüchtern ist, wird Luca zunehmend zu Hinrichtungen herangezogen. Das aber ist psychisch nicht einfach zu verarbeiten. Ein zweiter Aspekt der Handlung ist das Leben im Hurenhaus. Viel Wert legt die Autorin auf die Darstellung der Emotionen. Griets Angst um die Schwester, Lucas Wut und Rachegedanken, Overkamps Wahnvorstellungen zum Beispiel werden nicht nur mit Worten, sondern häufig punktgenau mit Taten beschrieben. Besonders behutsam geht die Autorin mit den ersten zarten Gefühlen der Mädchen um. Ohne Mutter aufgewachsen und ohne weiblichen Ansprechpartner lässt sie ihnen und ihren Partnern Zeit, zueinander zu finden. Sehr schön fand außerdem ich, wie der liebevolle Umgang von Luca mit seiner Schwester dargestellt wird. Obiges Zitat fällt im letzten Kapitel? Von wem? Da hilft nur, das Buch zu lesen. Der zukünftige Leser wird weitere Feineinheiten und interessante historische Themen im Buch finden. Das Cover mit der jungen Frau vor dem Schloss und der Landschaft passt zum Genre. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat ein Stück Geschichte lebendig werden und durch den fesselnden und gekonnt eingesetzten Schriftstil mich mit den Zwillingen hoffen und bangen lassen.

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    • 6
  • Luzifers Töchter

    Luzifers Töchter
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    29. August 2015 um 14:30

    Dieser Roman erzählt die Geschichte der Zwillinge Griet und Yda in Köln  im 13.Jahrhundert.Damals gaslten Zwillingsgeburten aus Ausbund des Teufels.Man war der Meinung  ,das zweite Kind wäre ein Kind Satans und  deswegen wurden Zwillinge verfolgt und  getötet.Als marodierende Soldaten ihren Hof  ,auf dem die beiden Schwestern nach dem Tod des Vaters alleine lebten , anzündeten bleibt ihnen nichts andres übrig als sich   auf die Suche nach einer neuen Bleibe zu machen.Der herumziehende  Wanderheiler Ouirin nimmt  sich der beiden  an  ,sie versuchen nun gemeinsam sich mit kleionen Gaunereien über wasser zu halten,was ihnen  solange gelingt bis Yda schwer krank wird.Man schickt sie  zu dem Henkersgehilfen Luca ,dem es gelingt  Ydas Leben zu retten.Doch Luca ist ein Geächteter,der  selber mit jeder Menge Probleme zu kämpfen hat.Er und Yda verlieben sich  ,Ouentin und Griet ebenso  und dann ,als  alle meinen das schlimmste überstanden zu haben  wird Köln belagert .In den Kriegswirren verlieren  sie  sich  und müssen einiges an Gefahren überstehen . Das Buch ist spannend geschrieben ,man kommt gut ins Geschehen rein und die historischen Fakten werden sehr schön in die Geschichte hinein gebracht.In der damaligen Zeit  hatten die Menschen nicht nur mit  Armut,Krankheiten  und Kriegen zu kämpfen.Aberglaube ,der von der Kirche geschürt wurde tat noch seins noch dazu und so wie den Zwillingen erging es vielen ,die  etwas anders waren wurden sofort verdächtigt und verfolgt. Ein Buch ,das zu lesen sich  lohnt

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  • Meine Meinung zum Buch

    Luzifers Töchter
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    09. August 2015 um 08:15

    "Werden Zwillinge geboren, so sagt das Volk, so muss eines der Kinder vom Teufel selbst gezeugt sein." Meine Meinung: Wow! Was für eine tolle Geschichte. Ich bin immer noch hin und weg. Eine brillante Story mit tollen Protagonisten. Ich bin begeistert. Nun wird man sich fragen, weshalb diese Begeisterung? Ganz einfach! Ich liebe es, wenn in historischen Romanen der Beruf des Scharfrichters bzw. Henker näher beschrieben wird. Oftmals wird er so bunt ausgeschmückt, dass man fast denken könnte, er wäre ein Held. Nein, der Henker hatte einfach einen ganz normalen Beruf, ohne den eine Stadt einfach nicht hätte sein können. Die Aufgaben waren ja nicht nur das Richten, sondern wie hier im Buch sehr gut beschrieben, auch das Abdecken der Tiere, sprich die Entsorgung. Ein Beruf, der aufgrund der hygienischen Verhältnisse unabdingbar er. Aber auch die Protagonisten wurden sehr detailliert beschrieben, so dass man sich als Leser sofort ein Bild machen konnte, um die Protas vor dem geistigen Auge lebendig werden zu lassen. Alleine die Beschreibungen von Rinchens Krankheit oder dem Antoniusfeuer zeigen, wie sehr sich die Autorin mit der Thematik "Krankheiten im Mittelalter" auseinander gesetzt hat. Die Landschaft und das Umfeld der Protagonisten wurden ebenfalls so beschrieben, dass ich teilweise das Gefühl hatte, selbst das Rascheln der Blätter zu hören (z.B. bei der Pfarrer-Friedhofs-Szene, bei der ich übrigens sehr schmunzeln musste). Fazit:  Ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte auch als Film sehr gut geeignet wäre. Ob es wohl eine Fortsetzung geben wird? Ich würde mich sehr darüber freuen. Dieses Buch wird auf jeden Fall mein Lesetipp!

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  • Leserunde zu "Luzifers Töchter" von Gabriele Breuer

    Luzifers Töchter
    GabrieleB

    GabrieleB

    Hallo ihr Lieben!

    Ich möchte euch gerne zu einer Leserunde von Luzifers Töchtern einladen. Selbstverständlich werde ich die Runde begleiten und verlose unter den Bewerbern 10 Exemplare. Bewerben könnt ihr euch bis zum 02.02.2015.
    Es ist meine erste Leserunde und ich muss zugeben, ich bin ein wenig aufgeregt. Aber ich freue mich riesig auf eure Leseeindrücke.

    Herzlichst
    Gabriele Breuer

    • 204
    Schichsahl

    Schichsahl

    17. March 2015 um 11:49
    Beitrag einblenden
    Jenny1900 schreibt Inzwischen sind auch die letzten Kapitel vorbei und ich finde es etwas schade, dass das Buch nun schon zu Ende ist :/ Die Schlacht in der Luca mitgekämpft hat war ja schon ziemlich heftig und nun ...

    Ich bin dabei ganz deiner Meinung ;) Da brauche ich wirklich nicht mehr was dazu sagen ;)

  • Zwillinge waren Kinder des Teufels....

    Luzifers Töchter
    Wildpony

    Wildpony

    10. March 2015 um 09:11

    Luzifers Töchter - Gabriele Breuer Kurzbeschreibung Amazon: Köln im 13. Jahrhundert: Vom Hunger geplagt, schließen sich die verwaisten Zwillingsschwestern Yda und Griet einem Wunderheiler an. Als Yda ernsthaft erkrankt, verliert Griet beinahe jede Hoffnung. Bis sie sich in den jungen Henkersknecht Luca verliebt. Noch während Luca versucht, Yda zu heilen, wird Köln plötzlich belagert – und die Schicksalsgemeinschaft verliert sich in den Wirren aus den Augen ... Klappentext: Werden Zwillinge geboren, sagt das Volk, so muss eines der Kinder vom Teufel selbst gezeugt sein Köln im 13. Jahrhundert: Von der Gemeinschaft verstoßen und vom Hunger geplagt, schließen sich die verwaisten Zwillingsschwestern Yda und Griet einem Wunderheiler an. Verzweifelt versuchen sie sich in der Stadt mit kleinen Schwindeleien über Wasser zu halten, ständig in Gefahr entdeckt zu werden. Als Yda dann noch ernsthaft erkrankt, verliert Griet beinahe jede Hoffnung. Bis sie den Henkersknecht Luca treffen. Selbst ein Aussätziger der Gesellschaft, bietet er ihnen Hilfe und sein Wissen um die Heilkünste an. Doch noch während Luca versucht, Yda zu heilen, wird Köln plötzlich belagert – und die Schicksals­gemeinschaft verliert sich in den Wirren der Schlacht aus den Augen ... Mein Leseeindruck: Ein wunderbarer historischer Roman, der in Köln und Umgebung spielt und mit interessanten Protagonisten aufwartet. Ich habe die Zwillinge Yda und Griet von Anfang an ins Herz geschlossen. Dem dummen Aberglauben dieser Zeit hatten sie es zu verdanken das sie von ihrem Onkel nach einem grausigen Überfall verjagt wurden und von nun an ihr Leben selbst in die Hand nehmen mussten. Des weiteren zählten Zwillinge zu dieser Zeit als Unglücksboten und eines der Kinder sollte vom Teufel gezeugt worden sein, da ein Mann nicht zwei Kinder in einer Nacht zeugen konnte. Oh je.... was für eine schlimme und abergläubische, aber auch sehr brutale Zeit das damals war. Beim lesen der Geschichte dachte ich oft wie schön es zwar ist so einen historischen Roman lesen zu dürfen, jedoch war ich überglücklich nicht in dieser Zeit leben zu müssen. Davon können auch der Henkersgehilfe Luca und der Wunderheiler Quirin ein Lied davon singen. Die kleinwüchsige Schwester von Luca, Rinchen, hatte ich ganz besonders ins Herz geschlossen. Und auch diese musste schweren Herzens erleben wie grausam die Zeit damals für Frauen war. Fazit: Ein toller historischer Roman, der mich sehr beeindruckt hat. Daher von mir eine Lese-Empfehlung und natürlich 5 Sterne. Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben und natürlich super spannend. Für Zartbesaitete hingegen ist es wohl nicht ganz so die richtige Lektüre, da es manchmal ganz schön brutal (der Zeit damals angepasst) zugeht. Großes Lob an die Autorin Gabriele Breuer!

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  • Solider gut unterhaltender Historienroman!

    Luzifers Töchter
    Angie*

    Angie*

    19. February 2015 um 19:40

    Zum Inhalt: Der Roman spielt im 13. Jahrhundert und erzählt die Lebens - und Liebesgeschichte von Yda und Griet  aus Köln. Nachdem ihre armselige Hütte willkürlich niedergebrannt wurde, leben die beiden in Armut versunken und schlagen  sich mit kleinen Betrügereien durch das Leben. Quierin, der Bader hilft ihnen dabei und auch Luca , der Henkersknecht der Stadt steht ihnen zur Seite. Alle Vier gehören zur unteren Gesellschaftsschicht, sie halten wie Pech und Schwefel zusammen und die Mädchen  haben als Zwillinge auch eine enge seelische Bindung zueinander. Yda und Griet leiden noch unter einem besonderen Makel, die Menschen glaubten damals, dass bei der Zeugung  eines Zwillingspärchens der Teufel seine Hand im Spiel hatte. Aber auch Luca hat einen unehrenhaften Stand als Henker und Betreuer des Schindangers, wo Mensch und Tier verscharrt wurden. Niemand darf ihn berühren und wer es trotzdem wagt, gehört danach auch zu den Unehrenhaften und  Verfluchten. Quierin , der Bader versteht ein wenig von Heilkunde und ihm fallen  immer wieder gute Überlebensstrategien ein,,,,,, Yda verliebt sich heftig in Luca und Griet hat es Quierin angetan,,,, Meine Meinung: Ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist flüssig, gefällig und  sehr gefühlvoll, auch oft deftig und brutal  an vielen Stellen, vor allem in den ausführlich beschriebenen Liebesszenen. Das harte, brutale, alltägliche Leben des 13. Jahrhundert entsteht in bunten und einprägsamen Bildern im Kopf und man verfolgt gespannt die Entwicklung der Geschichte.  Der Roman ist stimmig verfasst und die Protagonisten sind unterschiedlich und sehr sympathisch. Vor allem Luca, der wahrlich einen schweren Stand hat, beeindruckt durch seine Güte und Menschlichkeit. Er kümmert sich liebevoll um seine behinderte Schwester Rinchen, die in der damaligen Zeit als *Narrenkind* geduldet wurde. Auch die seelische Bindung der Zwillinge zueinander wird sehr schön beschrieben. Leider ist mir am Ende der Geschichte ein Bruch aufgefallen.  Luca, der seinen Beruf abgrundtief gehasst hat, immer wieder wurde das eindeutig beschrieben und betont, hat am Ende des Romanes  die Wahl und wird freiwillig der Henker von Utrecht. Das erscheint ziemlich unglaubwürdig und die letzten Kapitel rasen vorbei , als ob die Autorin nur ein Ziel hatte. Fertig zu werden. Das ist sehr schade.  Ich empfehle diesen Roman als spannenden und lehrreichen Unterhaltungs - und Liebesroman des Mittelalter und vergebe drei Sterne dafür. Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für das Leseexemplar! 

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  • Spannender historischer Roman...

    Luzifers Töchter
    Lila-sesam

    Lila-sesam

    16. February 2015 um 14:57

    Zum Inhalt: Die Geschichte spielt im 13. Jahrhundert und handelt von Ida und Griet. Bei den beiden handelt es sich um Zwillingsschwestern und das Volk sagt " Werden Zwillinge geboren, so muss eines der Kinder vom Teufel abstammen". Die verwaisten Zwillingsschwestern schließen sich einem Wunderheiler an und versuchen sich mit kleinen Schwindeleien über Wasser zu halten. Als Yda erkrankt treffen sie auf den Henkersknecht Luca. Selbst ein Aussätziger der Gesellschaft, bietet er ihnen Hilfe und sein wissen um die Heilkünste an . Doch noch während Luca versucht, Yda zu heilen, wird Köln plötzlich belagert - und die Schicksalsgemeinschaft verliert sich in den wirren der Schlacht aus den Augen... Am Anfang hatte ich echt Probleme in die Geschichte rein zu finden.  Es war meine erste Geschichte im 13. Jahrhundert, vieles hat mich recht verwundert, aber es war halt eine andere Zeit. Nachdem ich mich zurecht gefunden hatte, lies es sich flüssig lesen. Mir hat gefallen das es immer mal um jemand anderen geht, so hat man kurze Abschnitte und keine Riesen Kapitel. "Luzifers Töchter" hat mir gefallen, die Hauptcharaktere Yda, Griet, Luca, Rinchen und Quirin waren mir sehr sympathisch. Das Buch hat Spannung und man würde am liebsten in einem Zug durch lesen.  Ich hab mich sehr gefreut das ich an der Leserunde teil nehmen durfte.

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  • 1. kommt es anders und 2. als man denkt doch mit Mut und Vertrauen kann es nur gelingen!

    Luzifers Töchter
    Jenny1900

    Jenny1900

    14. February 2015 um 20:25

    Yda und Griet sind auf sich alleingestellt. Vom Hof des Onkels gejagt und ohne Verwandte an die sie sich wenden können bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich dem Bader Quirin anzuschließen. Durch einen Trick verkaufen sie Salben und andere Wundermedizin (die aber höchstwahrscheinlich nicht ganz so wundersam ist wie sie angeben). Aber von irgendetwas muss man schließlich leben.Auf dieser Wanderschaft begegnet Yda dem gefühlsvollen und herzlichen Henkersknecht Luca. Schonbald merken die beiden, das sie etwas füreinander empfinden. Doch auch der reiche und mächtige Patrizier Overstolz aus Köln hat ein lüsternes Auge auf die junge Frau geworfen und versucht nun sie in seine Gewalt zu bringen. Ob die wahre Liebe gegen ihn siegen wird? Derweil hat auch die andere Schwester ihre Gefühle für den Bader entdeckt und muss sich nun über ihre Gefühle klar werden. Und damit es ja nicht langweilig wird im Leben dieser Vier ist da auch noch die kleinwüchsige Rinnchen und Lucas Schwester die für Aufregung sorgt. Auch der hinterhältige und bösartige Ritter Bertram mischt im Geschehen mit und so wie das Schicksal es will, sind all diese Schicksale miteinander verknüpft. Yda und Griet sind zwei Zwillingschwestern und deshalb als Teufelsbrut verpönt. Man glaubte damals, dass ein Mann in einer Nacht nur ein Kind zeugen kann und deshalb muss ja eine die Brut des Teufels ein. Dieser Aberglaube wird den beiden fast noch zum Verhängnis. Doch mit viel Mut, vertrauen und Einfallsreichtum gelingt es den beiden sympathischen jungen Frauen immer wieder zusammen und vielleicht sogar ihr Happy End zu finden. Obwohl sie doch sehr unterschiedliche sind, haben sie eine sehr enge Bindung zueinander und tuen sich schwer voneinander getrennt zu sein. Im Laufe der Geschichte verändert sich auch das Verhältnis der beiden etwas zueinander. Die männlichen Hauptprotagonisten sind ebenfalls sympathisch auch wenn der betrügerische Bader Quirin manchmal etwas über die Stränge schlägt. Luca hingegen ist dafür, dass er der Knecht des Henkers ist und somit Folterungen, Hinrichtungen und Begräbnisse von Tieren sowie unehrenhaften Personen vornimmt, ein sehr liebevoller und gefühlvoller Mensch. Seine Schwester Rinnchen hingegen ist so ein super liebevoller und herzlicher Charakter das ich nur sagen kann, sie war meine Lieblingsprotagonsitin in diesem Buch! Die Geschichte spielt im Mittelalter und gibt wunderbar die damalige Mentalität und die Zustände zu dieser Zeit wieder. Ich habe festgestellt, dass es teilweise auch ziemlich brutal zuging. Man kann sich wunderbar in die Personen und jeweiligen Situationen hineinversetzten und kommt sich beim Lesen wirklich vor als befände man sich dort. Je weiter die Geschichte vortschreitet, desto spannender wird sie! Zwischenzetlich konnte ich das Buch einfach gar nicht mehr aus der Hand legen! Das Cover mit der jungen hübschen Frau und der Stadt (vermutlich Köln) im Hintergrund passt wunderbar zur Geschichte und ist hübsch anzuschauen. Allerdings habe ich mich immer gefragt, wer das denn nun auf dem Cover sei, da Griet und Yda ja eher als etwas dunkelhäutigere Frauen mit schwarzen Haaren beschrieben wurden. Trotzdem ist es ein Eyecatcher und im Buchladen wäre ich nicht daran vorbeigegangen ohne den Klappentext zu Lesen. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass manche Situationen für meinen Geschmack einfach zu kurz beschrieben waren. Manchmal hatte ich das Gefühl die Autorin wolle schnell zum nächsten Geschehnis kommen. Das war aber nur an ca. zwei Stellen eher nah am Ende und hat somit dem Lesevergnügen nicht wirklich Abbruch getan. Ansonsten kann ich das Buch allen Fans von historischen Romanen empfehlen und auch für Leser andere Genres ist es mal zum reinschnuppern in ebendieses eine wirklich gute Geschichte!

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  • Buchverlosung zu "Luzifers Töchter" von Gabriele Breuer

    Luzifers Töchter
    GabrieleB

    GabrieleB

    Hallo ihr Lieben!

    Vor meiner Leserunde von "Luzifers Töchter" verlose ich 10 Exemplare unter den Teilnehmern. Bewerben könnt ihr euch bis zum 02.02.2015,
    Ich freue mich auf euch.

    Leserunde

    Herzlichst
    Gabriele Breuer

    • 50
    GabrieleB

    GabrieleB

    03. February 2015 um 18:43
    Gelinde schreibt Also die Verlosung ist abgeschlossen. Für alle die hier schauen, hab ich die Gewinner von der LR kloppiert und werde sie unten anfügen. Ich gratuliere: tweedledee Lila-Sesam Pumple-fog Angie* ...

    Danke, Gelinde.